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TREFF/244: Magdeburg - Buntes Programm zum Thema "Buen Vivir - Das Recht auf ein gutes Leben", 17.6.


Buen Vivir - Das Recht auf ein gutes Leben

Konzertlesung Alberto Acosta und Grupo Sal am 18. Juni im Moritzhof


Am 18. Juni ab 19.00 Uhr organsiert die Fairtrade-Town-Initiative Magdeburg eine Konzertlesung im Moritzhof. Gemäß dem Titel "Buen Vivir - Das Recht auf ein gutes Leben" präsentieren Alberto Acosta, Ökonom und ehemaliger Energieminister Ecuadors, und Grupo Sal, eine lateinamerikanische Musikgruppe, ein vielfältiges Programm. Interessierte Magdeburgerinnen und Magdeburger sind herzlich willkommen.

Um die Diskussion über das "Buen Vivir" auch im deutschsprachigen Raum anzuregen, wird ein Programm präsentiert, das einen informativen und zeitgleich künstlerischen Zugang zu der Frage nach einem guten Zusammenleben ermöglicht.

Alberto Acosta trägt seine Ideen zu diesem Thema vor und berichtet über seine Erfahrungen bei der politischen Umsetzung. Als Präsident der verfassungsgebenden Versammlung war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Grundsätze des "Buen Vivir" als Staatsziel in die Verfassung Ecuadors aufgenommen wurden Er ist zudem Mitbegründer der bekannten Yasuní-ITT-Initiative zum Schutz des Klimas, der Regenwälder und mehrerer indigener Völker.

Im Dialog mit dem Journalisten Thomas Pampuch werden Aussagen aus seinem Vortrag vertieft und das Publikum dazu aufgefordert, sich an der Diskussion zu beteiligen. Der Konzertabend soll einen Einblick ermöglichen, wie "Buen Vivir" funktioniert und welche Perspektiven damit verbunden sind.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 10 Euro und an der Abendkasse 12 Euro. Für Schüler, Studierende, Rentner und Geringverdiener gibt es ermäßigte Preise.

Hintergrund

"Buen Vivir" ist eine Lebensanschauung der indigenen Andenvölker, die in den letzten Jahren vermehrt internationale Aufmerksamkeit erregt. Der Grund dafür liegt in der Aufforderung lateinamerikanischer Politiker, zentrale Aspekte dieser Lebensweise auch in industrielle Gesellschaften zu integrieren.

"Buen Vivir" zielt nicht nur auf ein Leben im Einklang mit der Natur und allen Geschöpfen, es bedeutet auch konkret eine neue "Ethik der Entwicklung". Es fordert ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Abkehr von Entwicklungskonzepten auf der Grundlage eines stetigen Wirtschaftswachstums.

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Quelle:
Pressemitteilung von Montag, 11. Juni 2018
Landeshauptstadt Magdeburg, Büro des Oberbürgermeisters
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veröffentlicht im Schattenblick zum 13. Juni 2018

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