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AUSSTELLUNG/6954: Bielefeld - "Westfälischer Expressionismus" 31.10.10-20.2.11


Der westfälische Expressionismus


Seit 1913 gibt es nach der "Brücke" in Dresden und dem "Blauen Reiter" in München einen "Rheinischen Expressionismus", entstanden durch eine gleichnamige Ausstellung in Bonn, als deren Wortführer August Macke auftrat. Noch vor dem Ersten Weltkrieg, streng genommen mit dem in Hagen 1902 eröffneten Folkwang Museum von Karl Ernst Osthaus, beginnt auch in Westfalen die Moderne. Peter August Böckstiegel, Wilhelm Morgner, Hermann Stenner ebenso wie Macke selbst, Christian Rohlfs, Ludwig Godewols, Paul Kottenkamp, Ernst Sagewka, Georg und Victor Tuxhorn u.a. entwickeln die regionale, höchst selten mit Programmen und Pamphleten propagierte Kunstrichtung des "Westfälischen Expressionismus". Sie setzt sich überall in Westfalen durch. Zwischen Bonn, Köln, Hagen, Soest und Bielefeld manifestiert sich bis in die 1930er Jahre ein Kunststil, der sich als eigenständiger moderner Beitrag um den Ausgleich zwischen Norden und Süden, Westen und Osten, Tradition und Zukunft bemüht. Die Kunsthalle Bielefeld zeigt eine sehr umfangreiche Bilanz dieses Kunstschaffens bis 1933, als die "Vereinigung Westfälischer Künstler und Kunstfreunde" durch die Reichskulturkammer der NSDAP aufgelöst wird. Die eigenen Sammlungsbestände werden dabei von Museumsleihgaben und Werken aus Privatbesitz ergänzt.

Ort: Kunsthalle, Artur-Ladebeck-Straße 5, 33602 Bielefeld
Tel. 0521 / 32999500, Fax 0521 / 329995050
Internet: http://www.kunsthalle-bielefeld.de
Veranstalter: Kunsthalle Bielefeld
Zeitraum: 31.10.2010 bis 20.02.2011
Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. und So. 11 bis 18 Uhr,
Mi. 11 bis 21 Uhr, Sa. 10 bis 18 Uhr


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Quelle:
www.bielefeld.de
Informationen: Bielefeld Marketing GmbH
Tourist-Information im Neuen Rathaus
Niederwall 23, 33602 Bielefeld
Telefon: 0521 / 51 69 99
Telefax: 0521 / 17 88 11
E-Mail: touristinfo@bielefeld-marketing.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 30. Juli 2010