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TV - ARTE/1102: Woche vom 19.01. bis 25.01.2019


arte – 4. Programmwoche vom 19.01. bis 25.01.2019


Samstag, 19. Januar 2019


05:00 Best of ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 19/01 bis 26/01


05:20 Bata, ein Schuhmacher erobert die Welt (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Frankreich / Tschechische Republik, 2018
CT / ARTE
Wiederholung vom 11.12.

Regie: Peter Kerekes


06:40 Jean-Michel Jarre (50 Min.) (HDTV)
A Journey into Sound
Dokumentation Deutschland, 2015
Wiederholung vom 11.01.

Regie: Birgit Herdlitschke


07:30 Kubrick, Nixon und der Mann im Mond (55 Min.)
Dokumentation Frankreich, 2002
Wiederholung vom 12.01.

Regie: William Karel


08:25 Stadt Land Kunst Spezial 2019 (40 Min.)
Folge 2 von 26
Wiederholung vom 12. 01. 2019


09:05 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Ankaras gerettete Bücher
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 07.01.

Regie: Gordian Arneth


10:00 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Baikalsee, ein Wintermärchen
Reportage Deutschland, 2010
Wiederholung vom 12.01.

Regie: Wolfgang Mertin


10:45 Stätten des Glaubens (40 Min.) (HDTV)
Russland – Die Kathedrale des seligen Basilius
Folge 6 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 14.01.

Regie: Bruno Victor-Pujebet, Delphine Cohen


11:25 Zu Tisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Kantabrien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 06.01.

Regie: Claus Wischmann


11:50 Servale (45 Min.) (HDTV, UT)
Afrikas unbekannte Katzen
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 02.01.

Regie: Reinhard Radke


12:35 Uruguay – Gauchos, Tango und Grandezza (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 02.01.

Regie: Lars Borchert, Uschi Müller


13:30 Uruguay – Kleines Land am großen Río de la Plata (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 04.01.

Regie: Lars Borchert, Uschi Müller


14:25 Die Anden – Natur am Limit (40 Min.) (HDTV, AD, UT)
Schneeberge am Äquator
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 07.01.

Regie: Christian Baumeister


15:05 Die Anden – Natur am Limit (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Wüstes Hochland
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 08.01.

Regie: Christian Baumeister


15:50 Die Anden – Natur am Limit (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Raues Patagonien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 09.01.

Regie: Christian Baumeister


16:35 Stadt Land Kunst Spezial 2019 (40 Min.)
Folge 3 von 26

"Stadt Land Kunst Spezial" – das sind drei spannende Entdeckungen an einem Ort. Jeden Samstagnachmittag entführt Linda Lorin ins Wochenende mit tollen Reisetipps, die von Freiheit und Romantik erzählen. In 38 Minuten will das Magazin Lust auf einen Ort irgendwo auf der Welt machen: Lissabon, Miami, Andalusien, Patagonien, Kenia, Brüssel oder Korsika – Linda Lorins Reiseprogramm hält so einiges Überraschendes bereits. Immer samstags ab 16 Uhr beleuchtet das Magazin eine Destination aus dreierlei Perspektiven:
Im ersten Teil geht es um einen Künstler, der mit dem Ort in Verbindung steht: Hier hat er gelebt, geliebt, gelitten, gemalt oder komponiert, sich neu erfunden oder manchmal auch verloren. Ohne New York hätte Lou Reed niemals seine unvergleichlichen Songs geschrieben. Ohne Tanger hätte Eugène Delacroix den Orient nicht auf diese Art gemalt, ohne Brüssel gäbe es weder Tim noch Struppi. Linda Lorin lässt die Inspiration nachempfinden, die an diesen Plätzen Meisterwerke hervorgebracht hat.
Im zweiten Teil stellt Linda Lorin Menschen vor, die den Ort geprägt und seine Geschichte geschrieben haben. Es geht um Bauwerke, Kulturlandschaften, Städte, Musik, kulinarische Spezialitäten, aber auch um Eroberungen und Kriege – das Mexiko der Konquistadoren, das Patagonien der Banditen, Mississippi und Blues.
Der dritte Teil zeigt touristische Highlights in neuem Licht: die Klassiker, die man auf keinen Fall "verpassen" darf und will. Linda Lorin erzählt, was nicht in den Reiseführern steht: sie verrät unbekannte, oft unglaubliche Begebenheiten aus der Geschichte des Ortes, manche davon sind streng geheim.


17:15 ARTE Reportage (55 Min.)
Reportage Frankreich, 2019
Erstausstrahlung


18:10 Winter of Moon (15 Min.)
Schwerpunkt

Vor bald 50 Jahren betrat zum ersten Mal ein Erdbewohner die Oberfläche des Mondes und die Welt war im Fernsehen live dabei. Grund für ARTE dem faszinierenden Himmelskörper mit dem "Winter of Moon" vom 6. bis 20. Januar 2019 einen halben Mondzyklus lang anregende Fernsehunterhaltung zu widmen.
Der Mond zieht seit jeher Künstler, Philosophen und Forscher in seinen Bann – und überall auf der Welt pflegen "Mensch und Mond" ein besonders inniges Verhältnis. Doch der Mond ist nicht nur romantischer Sehnsuchtsort, sondern interessiert aktuell auch als lukratives Geschäftsmodell und Rohstofflieferant.
Die Frage "Wem gehört der Mond?" beschäftigt Nationen, Wissenschaftler erforschen, wie "Überleben auf dem Mond" gelingen könnte und auch Privatleute dürfen vom "Ticket zum Mond" träumen.
Die Mondreise im ARTE-Programm startet mit dem Oscar-gekrönten Spielfilm "Apollo 13", in dem Regisseur Ron Howard mit Starbesetzung die wahre Geschichte der dramatischen Mondmission des Jahres 1970 erzählt. Weitere Höhepunkte sind Duncan Jones Zukunftsthriller "Moon – Die dunkle Seite des Mondes", Neil Jordans Horror-Märchen "Die Zeit der Wölfe" und Federico Fellinis "Die Stimme des Mondes".
Mit dem "Winter of Moon" überträgt ARTE das Erfolgskonzept der langjährigen "Summer of"-Reihe auf ein Thema, das zugleich Geschichte und Zukunft der Menschheit spiegelt.
Präsentiert wird der Schwerpunkt von dem französischen Elektropionier Jean-Michel Jarre. Seine Kompositionen gelten als Musik gewordene Science-Fiction – und zu einem Konzert auf dem Mond würde er nicht nein sagen.


Winter of Moon
18:10 Mit offenen Karten (15 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Auch im 21. Jahrhundert spielen sich im Weltraum erbitterte Machtspiele ab – doch die Gründe für den neuen Wettlauf ins All sind andere als zu Zeiten des Kalten Krieges. Als Ronald Reagan in den 1980er Jahren den "Krieg der Sterne" ausrief, begann ein Wettrüsten im Weltraum mit militärischen Mitteln, mit Hard Power. Heute wetteifert man um Prestige, Telekommunikation und Aufklärung, um Soft Power, aber auch um Abenteuergeist und Forscherdrang. Mondlandung war gestern – wer wird der erste Mensch auf dem Mars? Jede Woche untersucht "Mit offenen Karten" die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt anhand detaillierter geografischer Karten.


18:25 360° Geo Reportage (45 Min.) (UT)
Georgiens himmlische Klöster
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 19/01 bis 18/02

Regie: Wolfgang Mertin

Im heutigen Georgien entstanden schon im ersten Jahrhundert nach dem Vorbild der Gemeinden von Antiochia und Jerusalem erste urchristliche Gemeinden. Bereits im Jahr 337 wurde in dem ostgeorgischen Königreich Kartli das Christentum zur Staatsreligion erhoben, lange vor der Christianisierung Europas. Die georgische orthodoxe Kirche ist autokephal, das heißt eigenständig. Damit konnten, vor allem in der Abgeschiedenheit der Klöster, viele alte kirchliche und kulturelle Traditionen, alte Produktions- und Lebensweisen bewahrt werden, die auf den Betrachter aus der heutigen schnelllebigen und technisierten Welt eine große Faszination ausüben. Vor der Sowjetherrschaft gab es auf dem Territorium des kleinen Staates, der nicht größer ist als das Bundesland Bayern, unzählige aktive Klöster, von denen nur wenige bewahrt werden konnten. Ihre kulturhistorisch wertvollen Bauten mit über 1.000 Jahre alten Fresken und Ikonen wurden unter der kommunistischen Herrschaft entweiht – als Lagerhäuser, Viehställe oder Militärlager und Kasernen missbraucht. Doch seitdem das Land im Jahr 1991 seine Souveränität wiedererlangte, bemühen sich Staat und Kirche, die alten Klöster wieder mit Leben zu füllen und vor dem Verfall zu bewahren.
Immer wieder unternimmt der 33-jährige Erzpriester Artschil Kachidse Reisen durch die Klöster des Landes. Er interessiert sich für die Entwicklung des klösterlichen Lebens, sowohl in religiöser als auch wirtschaftlicher Hinsicht. Welche Perspektive hat das traditionell so eng mit Georgien verflochtene Klosterleben in der heutigen Zeit? "360° Geo Reportage" war vor Ort.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 19/01 bis 20/01


19:30 Pilgern für Peyote (45 Min.) (HDTV, UT)
Magischer Trip durch Mexiko
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 19/01 bis 18/02
Erstausstrahlung

Regie: Cordula Kablitz-Post

In einer unwegsamen Bergregion der Sierra Madre im Nordwesten Mexikos leben die Huicholes, eines der letzten indigenen Völker Mexikos. In dem Bergdorf La Laguna bereiten sich der Schamane Emilio und seine Dorfgemeinschaft auf eine Pilgerreise vor. Einmal im Jahr pilgern sie in ihr heiliges Land, das sie Wirikuta nennen. Dort suchen sie Peyote, eine Kaktuspflanze mit berauschender Wirkung. Die Huicholes haben eine Sondergenehmigung der mexikanischen Regierung, die ihnen erlaubt, den meskalinhaltigen Kaktus im Rahmen ihrer Rituale zu konsumieren. Sie glauben daran, dass der Peyote ihnen die Türen zu sich selbst, ihren Ahnen und zum Universum öffnet. Gustavo und Alicia dürfen erstmals an der Pilgerreise teilnehmen. Sie sind keine Huicholes, interessieren sich aber schon lange für die Huichol-Kultur. Für sie ist es eine große Ehre, dabei zu sein. Ziel ihrer Reise ist die 500 Kilometer entfernte Stadt Real de Catorce. Jede Huichol-Familie sollte sie mindestens einmal im Leben besucht haben, denn an diesem Ort begann dem Mythos nach alles Leben.
Dort lebt auch der Huichol Marciano mit seinen beiden Söhnen. Die Familie lebt vom Verkauf des traditionellen Kunsthandwerks. Für Marciano ist es wichtig, dass seine Kinder ihre Traditionen nicht vergessen.


Winter of Moon
20:15 Im Schatten des Mondes (95 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Großbritannien / USA, 2007
Online verfügbar von 19/01 bis 26/01

Regie: David Sington

Einen tiefen Einblick in den Wagemut, die Gefahren, den Stolz und die Leidenschaft einer außergewöhnlichen Ära gewährt David Sington mit seinem Dokumentarfilm "Im Schatten des Mondes". Bei den "Apollo"-Missionen zwischen 1969 und 1972 sah die Welt jedes Mal voller Ehrfurcht zu, wenn eine amerikanische Raumfähre auf dem Mond landete. Nur zwölf Männer haben die Mondoberfläche betreten. Sie sind bis heute die einzigen Menschen, die einen Fuß in diese fremde Welt gesetzt haben. "Im Schatten des Mondes" bringt zum ersten und höchstwahrscheinlich auch zum letzten Mal die noch lebenden Crewmitglieder aller "Apollo"-Missionen zusammen, die auf den Mond geflogen sind, und lässt sie ihre Geschichte mit eigenen Worten erzählen. Dieser fesselnde Zeugenbericht aus erster Hand - und in HD-Qualität – zeigt außerdem beeindruckende Archivbilder, die aus einem Remastering des Originalfilmmaterials der NASA hervorgingen.

Hintergrundinfo:
Die von Philip Sheppard stammende Orchestermusik macht den Dokumentarfilm zu einer bewegenden, nostalgischen und inspirierenden Filmerfahrung. "Im Schatten des Mondes" wurde mehrfach ausgezeichnet, so erhielt der Dokumentarfilm unter anderem den Publikumspreis beim Sundance Film Festival 2007, den Großen Preis beim Boulder International Film Festival 2007, den Publikumspreis des Florida Film Festival 2007, den Preis für besondere Leistung beim Sedona International Film Festival sowie den Publikumspreis beim Maui International Film Festival.


Winter of Moon
21:50 Achtung, Weltraumschrott! (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/01 bis 26/01
Erstausstrahlung

Regie: Bertrand Loyer

"Krieg der Sterne" war gestern; heute wird dem kosmischen Müll der Kampf angesagt. Innerhalb der letzten 60 Jahre stieg die Anzahl an Raketentests und Satellitenstarts um ein Vielfaches. Während ein Großteil dieser Satelliten noch immer die Erdbahn umkreist, kam es im All bereits zu ersten unkontrollierten Crashs nuklearer Satelliten, Raketenstufen oder Tanks – bislang noch ohne Opfer. Doch die Situation der mitunter tonnenschweren Orbit-Geschosse spitzt sich zu: Verursacht etwa durch eine Satellitenkollision im Jahr 2009, den Abschuss eines chinesischen Satelliten oder Funktionsstörungen durch Sonnenstürme fliegen derzeit Tausende Trümmerteile, Schrottpartikel und verglühte Flugkörper mit Höchstgeschwindigkeiten um die Erde. Zahlreiche verschollene Satelliten sind unweigerlich Zusammenstößen ausgesetzt oder verursachen diese selbst – eine langfristige Bedrohung für alle intakten Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn und ein menschengemachter Teufelskreis. Der Raumfahrt und ihren Akteuren bleibt vorerst nichts anderes übrig, als den kosmischen Müll tagtäglich zu überwachen, aktive Satelliten rasch umzuleiten oder im Labor Abwehrmechanismen gegen die über 30.000 Kilometer pro Stunde schnellen Bruchstücke zu testen. Doch sämtliche Präventionsmaßnahmen scheinen unzureichend. Schnelles Handeln ist geboten, scheint doch ein Leben ohne Satelliten in der heutigen Zivilisation unmöglich. Ingenieure weltweit ringen bereits um die wirksamsten Erfindungen gegen den Weltraumschrott: ob Schleppsegel, Netze, Harpunen oder Roboter-Greifarme – der Kreativität ihrer Methoden sind keine Grenzen gesetzt.


22:45 Im Nest der Meeresschildkröte (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2017
Wiederholung vom 03.01.

Regie: Natalie Wilkinson


23:30 Philosophie (30 Min.)
Europas Zukunft – Gemeinsam oder im Alleingang
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/01 bis 20/03
Erstausstrahlung

Regie: Philippe Truffault, Elliott Covrigaru
Gäste: Ulrike Beate Guérot, François Asselineau

Ein geeintes Europa – Utopie oder fast schon Realität? Verrückter Traum oder sinnvolles Projekt? Seelenlose Rechtsinstanz oder lebendige politische Herausforderung? Diesen Fragen widmen sich in dieser Folge von "Philosophie" die deutsche Politikwissenschaftlerin Ulrike Beate Guérot und der französische Politiker und "Frexit"-Befürworter François Asselineau. Guérot ist die Gründerin und Leiterin des Berliner Thinktanks European Democracy Lab, der sich der Zukunft der Demokratie in Europa widmet. François Asselineau ist ein französischer Politiker und hoher Beamter. 2007 gründete er die Partei Union Populaire Républicaine (UPR), die sich für den Austritt Frankreichs aus der EU, der Eurozone und der NATO einsetzt. Er kandidierte bei den Präsidentschaftswahlen 2017 und erhielt 0,92 Prozent der Stimmen. Gemeinsam diskutieren die beiden Gäste darüber, wie es den europäischen Staaten besser gelingt, ihre Souveränität zu sichern: allein oder gemeinsam?

Hintergrundinfo:
Jeden Samstag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema.


00:00 Square für Künstler (30 Min.) (HDTV)
Carte Blanche für Volker Schlöndorff – "Ein Reiskorn in der Sahel Zone"
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

"Ich habe glückliche Menschen gesehen – in Afrika. Das allein mag für viele, die seit der Berlin Konferenz von 1885 nur Schreckensmeldungen von dem 'schwarzen' Kontinent kennen, überraschend klingen", sagt Regisseur Volker Schlöndorff.
In Burkina Faso hat er ein landwirtschaftliches Projekt besucht. Ausgerechnet Reis wird dort in einer der ärmsten Regionen der Welt angebaut – und zwar erfolgreich. Gisbert Dreyer, ein deutscher Unternehmer, betreut seit 30 Jahren vor Ort, mit persönlichem Einsatz und eigenem Kapital, dieses Projekt, das auch eine mustergültige Schule und sanitäre Einrichtungen umfasst. Über 20 dörfliche Kooperativen bewirtschaften inzwischen 500 Hektar Reisfelder, bald sollen es 2.000 Hektar werden, eines Tages könnte das Land den Eigenbedarf decken.
In seinem Film schildert der Regisseur die Schwierigkeiten und das Besondere an diesem Projekt und seinem Initiator. "Es ist ein Reisetagebuch, das sich ganz auf die Menschen konzentriert. Die eigentliche Herausforderung ist nicht die agronomische oder technische, sondern der Eingriff in uralte Traditionen der Dorfgemeinschaft. Wobei es die Bauern selbst sind, die den Wandel vorantreiben. Die Frauen übrigens, wie so oft in Afrika, noch mehr als die Männer. So ist es nicht überraschend, dass sie auch vor der Kamera ihre Sache überzeugend vertreten. Knallhart, aber mit lachenden Gesichtern"
Der Film zeigt, was möglich ist, vorausgesetzt, man hat genügend Startkapital, setzt sich persönlich ein, begleitet die Initiative langfristig, plant über Jahrzehnte und bezieht die Bevölkerung bei jedem Schritt mit ein.

Hintergrundinfo:
"Square" ist das bimediale Magazin auf ARTE. Die Sendung stellt die philosophischen, literarischen, künstlerischen und technischen Innovationen unserer heutigen Gesellschaften in den Mittelpunkt. Es geht um neue Ideen in allen Bereichen – nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern weltweit. "Square" befasst sich vor allem mit dem Blick der Kreativen und Künstler auf eine Welt, die sich rasant bewegt.


00:30 Kurzschluss – Das Magazin (55 Min.)
Schwerpunkt Eric Rohmer
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

"Kurzschluss – Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt – und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews. Mehr Infos unter: arte.tv/kurzschluss

Die Bäckerin von Monceau
La boulangère de Monceau
Kurzfilm
Frankreich, 1962

Kurzfilm von: Eric Rohmer

Der Erzähler, ein Jurastudent kurz vor seinem Examen, verliebt sich in Sylvie, der er regelmäßig auf dem Weg von seiner Wohnung zum Abendessen begegnet. Sein Freund Schmidt ermuntert ihn, Sylvie anzusprechen, was er dann auch tut. Sie zeigt sich interessiert, eine Einladung in ein Café lehnt sie aber zunächst ab. Von diesem Tag an begegnet er ihr nicht mehr, und so beginnt er sie zu suchen. Privatvorführung – Die Bäckerin von Monceau

Hintergrundinfo:
Barbet Schroeder hat bei rund zwanzig Filmen Regie geführt, darunter "More", "Mord nach Plan" und "Amnesia". 1962 gründete er zusammen mit Eric Rohmer die Produktions- und Verleihfirma "Les films du losange". In "Kurzschluss" spricht er über "Die Bäckerin von Monceau", der ersten Folge von "Sechs moralische Erzählungen". Darin fungierte er sowohl als Hauptdarsteller als auch als Produzent.

Tiere wie wir
Créatures
Kurzfilm
Belgien, 2016

Kurzfilm von: Camille Mol

Louise ist mit ihrem Fahrrad im Wald unterwegs, als sie ein Paar entdeckt, das sich einander voller Begehren hingibt. Fasziniert beobachtet sie die beiden aus ihrem Versteck hinter einem Baum. Die Beobachtung verändert sie und erweckt ein Verlangen in ihr, das sie sich nicht erklären kann. Ihren Klassenkameradinnen erzählt sie, dass sie ihre Jungfräulichkeit verloren hat. Nun würde sie diese Lüge gerne Wahrheit werden lassen …

Hintergrundinfo:
Camille Mol studierte am IAD (Institut für Rundfunkkunst) im belgischen Neu-Löwen, wo sie 2016 ihren Abschluss machte. "Tiere wie wir" ist ihr Abschlussfilm.

Begegnung – Melvil Poupaud Melvil Poupaud ist ein französischer Schauspieler und Musiker. 1996 spielte er die Rolle des Gaspard in Eric Rohmers Spielfilm "Sommer". In "Kurzschluss" spricht er über die Dreharbeiten des Films und seine Zusammenarbeit mit dem Filmemacher.

Short Cuts – "Sommer" von Eric Rohmer
Die französische Animationsfilmemacherin Marion Auvin fasst für uns Eric Rohmers Spielfilm "Sommer" in einer Minute und als Animation zusammen.


01:25 Die Karriere von Suzanne (55 Min.) (HDTV, UT)
La carrière de Suzanne
Kurzfilm Frankreich, 1963
Online verfügbar von 19/01 bis 26/01

Rollen und Darsteller:
Suzanne – Catherine Sée
Bertrand – Philippe Beuzen
Guillaume – Christian Charrière
Sophie – Diane Wilkinson

Regie: Eric Rohmer
Kamera: Daniel Lacambre

Im Pariser Café "Le Luco" machen der 18-jährige Pharmaziestudent Bertrand und sein Freund Guillaume, ein Student der Politikwissenschaft, die Bekanntschaft von Suzanne. Spontan lädt Guillaume die junge Frau, die beim nationalen Komitee zur Bekämpfung von Tuberkulose arbeitet, zu einer Party in die Villa seiner Mutter ein. Dort unterhält er sich zwar zunächst nur mit Sophie, verbringt die Nacht jedoch schließlich mit Suzanne. Bertrand wiederum schämt sich für das Verhalten seines Freundes, der Suzanne nach und nach auch finanziell auszunutzen scheint. Es beginnt ein kompliziertes Beziehungsgeflecht vor der Frage nach Gefühlen und Moral …

Hintergrundinfo:
"Die Karriere von Suzanne" bildet den zweiten Teil von Eric Rohmers sechsteiligem "Moralischen Zyklus" und wird aus der Perspektive des jungen Bertrand erzählt. Der französische Regisseur und Filmkritiker Eric Rohmer, Jahrgang 1920, war Chefredakteur der "Cahiers du cinéma" und gehört neben Jean-Luc Godard, François Truffaut und Claude Chabrol zu den wichtigsten Vertretern der Nouvelle Vague. "Die Karriere von Suzanne" ist der zweite Teil seines sechsteiligen Zyklus "Moralische Erzählungen" ("Contes moraux"). Weitere Filme sind "Die Bäckerin von Monceau", "Meine Nacht bei Maud", "Die Sammlerin", "Claires Knie" und "Die Liebe am Nachmittag".


02:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 19.01.


02:40 Töchter (85 Min.) (FSK 16, HDTV)
Fernsehfilm Deutschland, 2013
Produktion: Madonnen Film, ZDF/Das kleine Fernsehspiel, ARTE
Online verfügbar von 19/01 bis 26/01

Rollen und Darsteller:
Agnes – Corinna Kirchhoff
Ines – Kathleen Morgeneyer
Thomas – Fabian Hinrichs
Lydia – Dzamilja Sjöström
Tanaka Hakuo – Hiroki Mano
Madsen – Lars Mikkelsen

Regie: Maria Speth
Produzent: Maria Speth
Drehbuch: Maria Speth, Reinhold Vorschneider
Kamera: Reinhold Vorschneider
Kostüm: Birgitt Kilian
Szenenbild: Olivier Meidinger
Redaktion: Claudia Tronnier, Anne Even, Doris Hepp, Barbara Häbe
Schnitt: Maria Speth, Gergana Voigt

Agnes, eine Lehrerin aus der hessischen Provinz, kommt nach Berlin. Sie soll ein totes Mädchen identifizieren. Die Polizei vermutet, dass es sich um ihre fünfzehnjährige Tochter Lydia handelt, die von zu Hause weggelaufen ist. Es ist nicht Lydia. Trotzdem bleibt Agnes in der Stadt. Angetrieben von der Hoffnung, irgendwo ihre Tochter zu finden.
Eine verzweifelte Suche beginnt. Bahnhofsmissionen, Drogentreffs, Kontaktstellen für Obdachlose. Orte, die Agnes normalerweise meidet, die sie ängstigen. Das Schlimmste ist: nichts zu wissen. Ines lebt seit Jahren in dieser Stadt. Oft auf der Straße. Manchmal bei Menschen, die ihr Obdach geben. Sie ist ein überzeugter Parasit dieser Gesellschaft, behauptet jedoch, Malerin zu sein.
Die Wege dieser beiden Frauen kreuzen sich. Und Ines weicht nicht mehr von Agnes' Seite, dringt mit penetranter Selbstverständlichkeit in Agnes' Leben ein, so als ob es das ihre sei. Agnes lässt es geschehen. Die Unbekannte erscheint ihr unerklärbar, fremdartig, bedrohlich und doch irgendwie vertraut. Ein eigentümliches Verhältnis von Anziehung und Abstoßung beginnt sich zwischen den beiden Frauen zu entwickeln. Agnes ist verwirrt. Verliert die Orientierung. Woher und warum ist Ines zu ihr gekommen? Gibt es eine Verbindung zwischen der Fremden und ihrer Tochter? Soll sie weiter nach ihrer Tochter suchen? Warum weist sie Ines nicht einfach die Tür? Agnes muss eine Entscheidung treffen.

Hintergrundinfo:
Maria Speth (Buch und Regie), 1967 geboren, studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Ab 1991 arbeitete sie als Schnitt- und Regieassistentin bei Kino- und Fernsehfilmen. Ihr früher Kurzfilm "Barfuß" (1999) wurde mit dem 3sat-Förderpreis ausgezeichnet; ihr Spielfilmdebüt "In den Tag hinein" (2001) gewann den Tiger Award der VPRO in Rotterdam, den Großen Preis der Jury beim Internationalen Frauenfilmfestival in Créteil und in Baden-Baden den MFG-Star 2001. "Madonnen" (2007), ihr zweiter Spielfilm, wurde 2007 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin im Forum gezeigt und mit dem Hessischen Filmpreis sowie in Mar del Plata mit dem Silbernen Astor für die beste Darstellerin ausgezeichnet. "Töchter" (2013) feierte seine Premiere im Forum der Berlinale 2014 und kam im September 2014 in die deutschen Kinos.


04:05 28 Minuten (46 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:51 Sendeschluss

*

Sonntag, 20. Januar 2019


05:00 Abgedreht! (35 Min.) (HDTV)
Cher
Magazin Frankreich, 2017
Online verfügbar von 20/01 bis 19/02

Story: Sonny and Cher
Zehn Jahre durften Sonny und Cher glückselig in ihrer psychedelischen Flower-Power-Blase verbringen. In den 60er und 70er Jahren sang das unvergleichliche Paar zahlreiche Lieder, die auch heute noch Ohrwürmer sind.

(1): Story: Sonny and Cher
(2): Story: Die Solokarriere von Cher
(3): Ikone: Die Hexen von Eastwick
(4): Rare Perle: Cher bei Parkinson


05:35 Karambolage (10 Min.)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 13.01.

Regie: Claire Doutriaux


05:45 Das Jahrhundert des Claude Lévi-Strauss (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2015
Wiederholung vom 09.01.

Regie: Pierre Assouline


06:40 Elsa Schiaparelli (30 Min.) (HDTV)
Mode ist Kunst
Dokumentation Deutschland, 2015
Online verfügbar von 20/01 bis 27/01

Regie: Sabine Carbon

Sie wandelte zwischen den Welten der Mode und der surrealistischen Kunst, zu ihren Freunden zählten Salvador Dalí, Jean Cocteau und die Brüder Giacometti. Mode verstand die aus Rom stammende Designerin Elsa Schiaparelli (1890-1973) als Kunst. Sie setzte auf die Farbe "Shocking Pink", führte den Reißverschluss als Dekorationselement ein und schuf gemeinsam mit Dalí ein Skelettkleid. Vieles, was heute noch für Aufregung sorgt, hatte Elsa Schiaparelli vor allen anderen erfunden, so verwendete sie zum Beispiel einen Schuh als Hut oder ein Kotelett als Kopfbedeckung. Für Karl Lagerfeld gehört Elsa Schiaparelli genauso "zur Geschichte der Mode wie Chanel". Jean-Paul Gaultier hält sie für "genial mit einem ganz eigenen Chic".
Surreal und doch irdisch, nostalgisch und dennoch modern: Elsa Schiaparelli gilt als eine der führenden Couturières der 20er und 30er Jahre. Schiaparelli hatte ihr Modehaus 1927 in Italien gegründet und wurde in Paris zur großen Konkurrentin für Coco Chanel. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sie an ihre vorherigen Erfolge nicht mehr anknüpfen, 1954 schloss sie ihr Unternehmen. Doch sie blieb ein Mythos. 60 Jahre später, im Jahr 2014, wurde ihr Label wieder neu belebt: Die Marke Schiaparelli feierte in denselben Räumen wie einst am Pariser Place Vendôme ihr Comeback.
Schiaparellis Enkelin, die US-Schauspielerin Marisa Berenson ("Cabaret"), erinnert sich an ihre Großmutter und ihr nicht immer leichtes Leben zwischen Tradition und Avantgarde: "Sie wollte schreiben, singen und andere künstlerische Dinge tun, aber sie durfte es nicht. Als sie dann von zu Hause wegging, ließ ihre Kreativität sie förmlich explodieren", erzählt sie. Die Dokumentation fächert Leben und Werk Elsa Schiaparellis auf und zeigt ihre Kreativität unter anderem auch anhand von Archivmaterial und Collagen, in denen sich der gesamte Kosmos der Modepionierin auftut. Verwandte und Wegbegleiter wie ihre Enkelin Marisa Berenson, Jean-Paul Gaultier und Karl Lagerfeld schildern in persönlichen Worten, was Elsa Schiaparelli noch heute für sie bedeutet.


07:10 Gauguin – Ich bin ein Wilder (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2016
Wiederholung vom 13.01.

Regie: Marie-Christine Courtès


08:00 Kinder entlang der Seidenstraße (25 Min.) (HDTV)
Poonams Schicksal
Kindersendung Dänemark / Frankreich / Österreich, 2017
Online verfügbar von 20/01 bis 19/02
Erstausstrahlung

Regie: Jens Pedersen

Wenn ein Mädchen in Nepal verheiratet wird, gibt ihre Familie der Familie des zukünftigen Bräutigams Geld oder Wertsachen. Das nennt man Mitgift. Es ist dort üblich, dass ein Mädchen mit 14 Jahren verheiratet wird. Poonam ist 14 Jahre alt. In der Schulpause verkündet sie stolz, dass sie bald heiraten wird. Als ihre Freundinnen daraufhin Schauergeschichten über die arrangierten Ehen anderer Mädchen erzählen, dämmert es Poonam, dass sie nichts über ihren künftigen Ehemann und ihre Schwiegerfamilie weiß. Sie weiß nur, dass sie in wenigen Tagen in deren Haus umziehen und deren Regeln befolgen muss. Wird sie sich in die neue Familie einfinden können? Und wird sie weiter zur Schule gehen dürfen? Vor der Hochzeit gibt Poonams Mutter ihrer Tochter wertvolle Ratschläge, wie es ihr leichter fallen wird, sich in die neue Familie einzugliedern. Sie selbst hatte Poonams Vater schon im Alter von neun Jahren geheiratet. Bei der Hochzeit weint Poonam trotzdem bitterlich, als sie sich von ihrer Mutter trennt. Neun Monate später bringt Poonam einen gesunden Jungen zur Welt und erfüllt damit die Träume ihrer eigenen Familie und der ihres Mannes. Poonam hat großes Glück, denn ihr Mann entpuppt sich als toller Freund und sie verliebt sich in ihn. Obwohl sie verheiratet ist, darf sie ein Teenager bleiben.

Hintergrundinfo:
Fünf an der historischen Seidenstraße gelegene Länder, fünf Kinder zwischen 11 und 14 Jahren, von denen jedes ein eigenes Leben lebt, Träume verwirklichen möchte und persönliche Hürden zu nehmen hat. Die Dokumentationsreihe reist in die Mongolei, nach Kirgistan, Nepal, Indien und Bangladesch, um die kleinen und großen Herausforderungen vorzustellen, denen sich die Kinder in ihrem Land, ihrer Kultur und ihrem sozialen Kontext zu stellen haben. Sie ermöglicht den Zuschauern einen Blick über den Tellerrand und zeigt, dass die Entfaltung von Talenten, die eigene Persönlichkeitsentwicklung, aber auch Auseinandersetzungen mit den Eltern Kinder überall auf der Welt beschäftigen.


08:25 Blickpunkt Junior (25 Min.) (HDTV)
Das Ei
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/01 bis 21/03
Erstausstrahlung

Regie: Sara Neale, Jens Schmidt

Was macht das Ei so besonders und wo kommt es eigentlich her? "Blickpunkt Junior" klärt die wichtigsten Fakten rund um das Ei. Außerdem wird in der Sendung der Code auf den Eiern entschlüsselt. Was hat er zu bedeuten? Und eine der Reportagen wirft einen Blick auf die ominösen Stangeneier und klärt deren Herkunft.

Hintergrundinfo:
"Blickpunkt Junior" ist ein Magazin für junge Zuschauer. In drei zehnminütigen Reportagen wird jede Woche ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Thema heute bei "Blickpunkt Junior": das Ei.


08:50 Schau in meine Welt! (25 Min.) (HDTV)
Ridoy – Kinderarbeit für Fußballschuhe
Kindersendung Deutschland, 2017
Online verfügbar von 20/01 bis 27/01

Regie: Irja von Bernstorff

Der Stapel von Tierhäuten ist fast zweimal so hoch wie Ridoy. Mit seinen schmächtigen Armen lädt sich der 12-jährige die schweren und schmutzigen Felle auf den Kopf. Dann setzt er vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Sein Weg führt direkt über den Fluss. Der ist so voller Müll, dass Leichtgewichte wie er auf ihm laufen können. Seit seinem zehnten Lebensjahr arbeitet Ridoy in einer Lederfabrik im Gerberviertel Hazaribagh in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Unter harten und gesundheitsschädigenden Bedingungen stellt Ridoy hier das Leder für Schuhe, Kleidung und Taschen her. Seine Eltern können es sich nicht leisten, ihn und seine drei Geschwister in die Schule zu schicken. Sie brauchen das Einkommen der Kinder, um die Familie durchzubringen. Eines Tages lernt Ridoy einen Mitarbeiter der Hilfsorganisation Sohay kennen, der ihn ermutigt, zur Schule zu gehen und dadurch den Teufelskreis von existenzieller Armut zu durchbrechen. Ridoy erkennt für sich: "Ohne Schule wird man nichts im Leben!" Der ehrgeizige Junge strengt sich an, lernt lesen, schreiben und rechnen. Doch als die Mitarbeiter der Hilfsorganisation einen Platz für ihn in der 2. Klasse einer nahe gelegenen staatlichen Schule finden, macht die Nachricht die Runde, dass alle Gerbereien in Hazaribagh wegen der schlimmen Verschmutzungen schließen werden. Für Ridoy eine große Gefahr, denn fast seine gesamte Familie arbeitet in den Fabriken und jedes Einkommen zählt. Werden seine Eltern es Ridoy trotzdem ermöglichen, die Schule zu besuchen? Kann sein Leben sich ändern? Schafft er es, als Einziger in seiner Familie eine Ausbildung zu machen?


09:15 Alles im Wandel (5 Min.) (HDTV)
Mitchell, 13 Jahre – Die Pubertät
Kindersendung Niederlande, 2007
Online verfügbar von 20/01 bis 19/02

Regie: Mischa Kamp

Von Stimmbruch bis zu ersten Stoppeln auf dem Kinn – der 13-jährige Mitchell entdeckt verschiedene Veränderungen an seinem Körper. In der Mittelschule fing er an, sich den Rasierer seines Vaters auszuborgen. Eines Tages schenkte ihm seine Mutter dann einen eigenen. Mitchell findet mittlerweile neben seinen Strubbelhaaren auch seinen Bartwuchs ziemlich cool.

Hintergrundinfo:
Die Reihe basiert auf echten Interviews mit sechs Heranwachsenden, die alle frei vor der Kamera sprechen. Nach der Aufzeichnung wurden die Filmbilder wie ein Zeichentrickfilm animiert, wodurch die Jugendlichen anonym bleiben. So wurden die Fantasien, Träumereien und selbstironischen Bemerkungen der Protagonisten spielerisch, dynamisch und unterhaltsam bebildert – Erwachsenwerden für Anfänger.


09:20 ARTE Junior Das Magazin (15 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 20/01 bis 27/01


09:35 Der Tote am Teich (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2015
Wiederholung vom 11.01.
Produktion: Lotus-Film, ORF, ARTE

Rollen und Darsteller:
Sepp Ahorner – Josef Hader
Grete Öller – Maria Hofstätter
Maria Ahorner – Erni Mangold
Lisa Nemeth – Miriam Fussenegger
Herbert Mayer – Thomas Reisinger
Miriam Mayer – Susanne Gschwendtner
Geli Pfoser – Karola Niederhuber
Jakob Prantner – Philipp Hochmair

Regie: Nikolaus Leytner
Produzent: Tommy Pridnig, Peter Wirthensohn
Drehbuch: Susanne Freund
Musik: Matthias Weber
Kamera: Hermann Dunzendorfer
Kostüm: Caterina Czepek
Szenenbild: Verena Wagner
Redaktion: Klaus Lintschinger, Andreas Schreitmüller
Schnitt: Karin Hartusch


11:05 Vox Pop (30 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Regie: Nicolas Thepot
Moderation: Nora Hamadi

Renten: Wie sieht die Zukunft aus?
In 50 Jahren befindet sich ein Drittel der europäischen Bevölkerung im Seniorenalter. Doch können ihre Renten überhaupt finanziert werden? Wie kann man vermeiden, dass die Bezüge weiter gekürzt und das Eintrittsalter ständig erhöht wird? Die meisten europäischen Länder setzen auf Verteilung der Rentenlast. Welche Alternative bietet die kapitalgedeckte Altersversorgung, wie sie in den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Dänemark unterstützt wird?
Kontroverse der Woche: Reich im Alter dank kapitalgedeckter Altersversorgung? "Dieses Modell ist optimal", erklären die Niederlande. "Bei uns können Rentner ab 65 Jahren über 100 % ihres Durchschnittsgehalts beziehen!" Andere Staaten setzen auf Verteilung der Rentenlast: "Kapitaldeckung hat seinen Preis! Das bedeutet meist: Arbeiten bis 67, wie in Dänemark."
Recherche der Woche: "Vox Pop" hat in Großbritannien recherchiert, wo private Rentenfonds boomen. Zu Ungunsten der Arbeitnehmer – und der Rentner, die immer ärmer werden …

Hintergrundinfo:
"Vox Pop" berichtet jede Woche über das europäische Zeitgeschehen. Diese Woche stößt "Vox Pop" wieder zwei Diskussionen an: Im ersten Beitrag geht es um die Zukunft der Renten. Und danach befasst sich "Vox Pop" mit der Frage: Verpesten immer mehr Kreuzfahrten Luft und Meere?


11:35 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Frankreich – Der Mont-Saint-Michel
Folge 9 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 17.01.

Regie: Frédéric Lossignol, Bruno Victor-Pujebet


12:00 Hund und Mensch (55 Min.) (HDTV, AD, UT)
Das Geheimnis einer Freundschaft
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 05.01.

Regie: Ute De Groot


12:55 Mensch und Mond (55 Min.) (HDTV, UT)
Kind der Erde
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 12.01.

Regie: Eva Schötteldreier


13:50 Mensch und Mond (50 Min.) (HDTV, UT)
Göttin der Nacht
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 12.01.

Regie: Eva Schötteldreier


14:40 Mensch und Mond (55 Min.) (HDTV, UT)
Der achte Kontinent
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 12.01.

Regie: Eva Schötteldreier


15:35 Macht und Pracht (50 Min.)
Frankreichs Künste im Zweiten Kaiserreich

Die Herrschaft von Kaiser Napoleon III. und Kaiserin Eugénie ist eine umstrittene Phase in Frankreichs Geschichte. Das zweite französische Kaiserreich (1852-1870) war geprägt von einer Politik der Inszenierung. Nie zuvor hatte ein Regime so eifrig an seiner Selbstdarstellung gefeilt. Das von Dekadenz und Opulenz geprägte Leben der Pariser Oberschicht bedeutete für das kulturelle Leben eine Blütezeit: Die Herrschaft Napoleons des III. hinterließ nachhaltige Spuren in Kunst, Kultur, Architektur, Gesellschaft und Wirtschaft.
Als Aushängeschild eines kultivierten, innovativen und florierenden Frankreichs sollte der imperiale Hof das Prestige des Kaisers auf der internationalen Bühne festigen; die prächtigen Bälle und Bankette stellten auch beliebte Motive in der Malerei dar. Maßgeblich war dabei jedoch nur die offizielle Kunst – unabhängige Kunstformen stießen in Inhalt und Form auf die Ablehnung der Académie des Beaux-Arts. Die von Baron Haussmann in kaiserlichem Auftrag realisierten Großbauprojekte modernisierten das Stadtbild und beeinflussten das soziale Leben in der Hauptstadt maßgeblich. In die Zeit des zweiten Kaiserreichs fallen auch die beiden Weltausstellungen von 1855 und 1867, mit denen das Regime weltweite Bewunderung für seine Innovationen im Bereich Technik und Landwirtschaft sowie im Bereich der bildenden Kunst erregen wollte. Doch hinter der glänzenden Fassade verbarg sich große soziale Not, die im Volk für wachsenden Unmut sorgte. Der Französisch-Deutsche Krieg versetzte dem Kaiserreich schließlich den Todesstoß: 1870 wurde Napoleon III. in der Schlacht von Sedan von den Preußen besiegt und gefangen genommen.

Hintergrundinfo:
Die facettenreiche und von Gegensätzen geprägte Geschichte des zweiten Kaiserreichs beschäftigt Historiker bis heute. Laurence Jourdan stützt sich auf die vielen bildlichen Zeugnisse jener Zeit, um zu erforschen, wie Napoleon III. sich und seine Macht inszenierte. Die dokumentarischen Aufnahmen werden ergänzt durch Ausschnitte aus Spielfilmen und Texten von Schriftstellern, Künstlern und Politikern des zweiten Kaiserreichs.


16:25 Die Tanzschüler der Pariser Oper … 5 Jahre später (30 Min.) (HDTV)
Sein Leben tanzen
Folge 5 von 5
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Online verfügbar von 20/01 bis 24/02
Erstausstrahlung

Regie: Françoise Marie

Das Jahresende steht traditionell ganz im Zeichen der Aufnahmeprüfungen in das Ballett der Pariser Oper. Gleich vier junge Tänzer – Milo, Jack, Samuel und Alexandre -, die im Alter von zwölf Jahren schon in der ersten Staffel der Dokumentarreihe mit der Kamera begleitet wurden, dürfen sich über ihre Aufnahme freuen und können ihr Glück kaum fassen. Die übrigen müssen lernen, mit einem Rückschlag zu leben, wie schon ihre Freundinnen und Freunde, die bereits vor Ende der Ausbildung die Tanzschule verlassen mussten. Vor fünf Jahren waren Pauline, Gaspard, Aubin, Charlotte, Philippine und Margherita ein eingeschworenes Team. Für einige von ihnen war die Tanzschule der Pariser Oper nur eine Zwischenstation, inzwischen hat jeder seinen eigenen Lebensweg eingeschlagen. Trotz alledem brennt die Leidenschaft für den Tanz in allen weiterhin wie ein Feuer, das niemals erlischt.
Mit dem Sommer beginnt die Zeit der Festivals. Antonio steht in "Ravello" gemeinsam mit Startänzerin Marie Agnès Gillot und den italienischen Mitgliedern des Balletts der Pariser Oper auf einer der schönsten Freilichtbühnen der Welt. Etwa 30 Kilometer von hier entfernt liegt Gaiano, das Heimatdorf von Antonio. Hier hat er als kleiner Junge seine Begeisterung für den Tanz entdeckt, als er sich stundenlang Ballettvideos anschaute. Fast alle Tänzer verbindet eine ähnliche Geschichte – und die gleiche tiefe und unerschütterliche Leidenschaft für ihre Kunst. Welchen Karriereweg sie auch einschlagen werden – der Tanz schlägt die Brücke zu den unterschiedlichsten Welten.


16:55 Metropolis Spezial (45 Min.)
100 Jahre Bauhaus
Magazin Deutschland, 2019
Erstausstrahlung

Metropolis Spezial: 100 Jahre Bauhaus
Vor hundert Jahren wurde von Walter Gropius in Weimar das Bauhaus als Kunstschule gegründet. "Metropolis" feiert den Auftakt zum Jubiläumsjahr mit einer Sondersendung – von Gropius' Idee eines Totaltheaters über das kreative Schaffen der Bauhaus-Frauen bis hin zur Wirkung, die das Bauhaus heute noch entfaltet.
Die ist an kaum an einem Ort so sichtbar wie in Tel Aviv. Mehr als 4.000 Häuser wurden in den 1930er Jahren nach den Ideen der Bauhaus-Bewegung im Stadtzentrum der Mittelmeermetropole errichtet. Zum hundertjährigen Jubiläum werden die weißen Häuser jetzt aufwendig renoviert. Aber was ist aus der gebauten Utopie geworden? Und wie prägen das Erbe und die Ideen des Bauhauses die Bewohner bis heute?

(1): Metropolis Spezial: 100 Jahre Bauhaus


17:40 Wiener Abend mit dem Orchestre de Paris (45 Min.) (HDTV)
Musik Frankreich, 2017
Originalvertonung
Online verfügbar von 20/01 bis 27/01

Regie: Julien Condemine

Mitwirkende:
Cyrille Dubois (Tenor)
Annette Dasch (Sopran)

Dirigent: Thomas Hengelbrock

Musikalischer Streifzug durch das deutsch-französische Operetten-Repertoire: Am 8. Juni 2017 wurde in der Philharmonie de Paris ein besonderes Konzertprogramm geboten: Nach dem Vorbild der berühmten Londoner Proms stellte der Dirigent Thomas Hengelbrock ein unterhaltsames Programm zusammen, das einen leichten Zugang zur klassischen Werken bietet. Gemeinsam mit zwei wunderbaren Solisten – der Sopranistin Annette Dasch und dem Tenor Cyrille Dubois – spielt das Orchestre de Paris die beliebtesten Walzer aus berühmten Operetten. Der Zuschauerraum der Philharmonie verwandelte sich in einen Ballsaal, als Thomas Hengelbrock das Publikum mit Klängen von Strauss-Walzern vor die Bühne lockte und zum Tanzen animierte. Anschließend traten die beiden Sänger abwechselnd auf die Bühne und gaben mal solo, mal im Duett Operettenlieder von Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Jacques Offenbach zum Besten.


18:25 Zu Tisch (30 Min.) (HDTV)
Gotland
Dokumentationsreihe Deutschland, 2013
Online verfügbar von 20/01 bis 20/04

Regie: Holger Preuße

Gotland liegt inmitten der Ostsee, knapp hundert Kilometer vom schwedischen Festland entfernt. Die Wikinger machten aus der Insel einen wichtigen Handelsplatz, den die Hanse in späteren Jahrhunderten zur vollen Blüte brachte. In der Mitte des 20. Jahrhunderts verließen viele Insulaner ihre Heimat. Seit ein paar Jahrzehnten kehren junge Gotländer auf die Insel zurück, um dort Traditionen und Bräuche zu leben – und im besten Falle ihr Glück zu machen. Jenny Granlund ist aus Stockholm in ihre Heimat zurückgekommen. Die ehemalige Lehrerin für Kunst hat sich eine eigene Schafherde aufgebaut. Das Fleisch der Tiere ist auch jenseits von Gotland begehrt. Jenny hat den Anspruch, mehr als eine reine Fleischproduzentin zu sein. Sie verarbeitet das Fell und die Wolle zu attraktiven Modeaccessoires und Jacken. Dabei verbindet sie alte Muster mit einem neuen Stil. Eine moderne Lebensweise und das Festhalten an Traditionen müssen sich nicht ausschließen. So kocht Jenny gerne alte Gerichte, die heute nicht mehr bei allen gotländischen Familien auf den Tisch kommen. Das bekannteste regionale Gericht auf Gotland ist der Saffranspannkaka, eine Art Milchreis mit Safran. Weniger bekannt ist die Kajpsuppe. Kajp gibt es nur auf Gotland und ähnelt dem Porree. Er ist die wichtigste Zutat für eine traditionelle Suppe. Sie wird aus Kartoffeln, einer Gemüsebouillon, Sahne, etwas Zitrone, Zucker, Salz und Pfeffer zubereitet. Mit der Traditionspflege führt Jenny Granlund ein bäuerliches Dasein in moderner Zeit fort. Sie ist davon überzeugt, dass die Geschichte und das Bewusstsein, woher man kommt, zum Leben der Menschen gehören.

Hintergrundinfo:
"Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. Rezepte können über Teletext und Internet abgerufen werden: www.arte.tv/zutisch


18:55 Karambolage (15 Min.)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Regie: Claire Doutriaux

Der Gegenstand
Nikola Obermann stellt ein deutsches Turngerät vor, das es in sich hat: das Rhönrad.

Hintergrundinfo:
Sonntags gegen 19.00 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück … vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, wenn man es mit fremden Augen sieht. Mehr Infos unter: www.arte.tv/karambolage


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 20/01 bis 21/01


19:30 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Exzentriker der Düfte
Reportage Deutschland, 2012
Online verfügbar von 20/01 bis 27/01

Regie: Maja Dielhenn

Parfüm – ein Produkt, ein Zauber, eine Kultur, untrennbar verbunden mit Frankreich, den riesigen Blumenfeldern von Grasse, den Pariser Salons, Namen wie Chanel, Dior und Guerlain. Eine weltweit operierende Parfümindustrie kreiert immer neue Düfte und verdient Milliarden. Doch es gibt noch Spezialisten abseits der großen Namen und des Massenumsatzes. Der ehemalige Kreativdirektor von Guerlain, Gilles Thévenin, hat Lubin, eines der ältesten Parfümhäuser Frankreichs, vor dem Untergang bewahrt. Nun kreiert er gemeinsam mit Delphine Thierry, einer unabhängigen Parfümeurin aus der Provence, einen orientalischen Duft für die Luxusmarke, inspiriert vom sagenhaften Mesopotamien, der Göttin Ischtar und dem Herrscher Sargon. "360° Geo Reportage" durfte einen exklusiven Blick in die Labore werfen und die Geburt einer neuen Komposition miterleben. Gilles Thévenin sitzt in seinem Pariser Büro im Viertel Les Halles. Hier regiert der Schick der 30er Jahre, die eine ruhmreiche Epoche für das Parfümhaus Lubin waren. Große Düfte wie "Nuit de Longchamp" entstanden in dieser Zeit und gingen in die Geschichte ein. Diese Geschichte begann vor mehr als 200 Jahren mit Pierre-François Lubin. Sein Porträt hängt heute in Gilles' Büro, direkt über seinem Arbeitstisch, auf dem es nur so wimmelt von glitzernden Fläschchen mit geheimnisvollen Flüssigkeiten. "Ein Parfüm zu kreieren, dazu bedarf es zweier Begabungen: Man muss ein Architekt sein, aber auch ein Dichter", so Gilles Thévenin. Entscheidend sind auch die Rohstoffe, von denen einige der kostbarsten noch immer aus den Blüten der provenzalischen Felder gewonnen werden. Am Tisch sitzt außer Gilles Thévenin, dem kreativen Kopf Lubins, noch Thomas Fontaine, eine seiner "Nasen". Vor ihnen liegt ein uraltes Buch von unschätzbarem Wert: das handgeschriebene, über 200 Jahre alte Formelbuch von Pierre-François Lubin. Wird der neue Duft aus Weihrauch, Kardamom und Muskatellersalbei den Markt erobern können?

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


Winter of Moon
20:15 Mondsüchtig (100 Min.)
(Moonstruck)
Spielfilm USA, 1987
Produktion: MGM, Star Partners

Rollen und Darsteller:
Loretta Castorini – Cher
Johnny Cammareri – Danny Aiello
Ronny Cammareri – Nicolas Cage
Cosmo Castorini – Vincent Gardenia
Rita Cappomaggi – Julie Bovasso
Perry – John Mahoney
Raymond Cappomaggi – Louis Guss
Rose Castorini – Olympia Dukakis

Regie: Norman Jewison
Produzent: Norman Jewison, Bonnie Palef, Patrick Palmer
Drehbuch: John Patrick Shanley
Kamera: David Watkin
Schnitt: Lou Lombardo

Die attraktive Witwe Loretta will aus Vernunftgründen den älteren Geschäftsmann Johnny Cammareri heiraten. Als dieser zu seiner sterbenden Mutter nach Sizilien reist, bittet er seine frisch Verlobte, auch seinen jüngeren Bruder Ronny einzuladen, mit dem er seit längerem in erbittertem Streit liegt. Als Loretta dieser Bitte entspricht, verliebt sie sich Hals über Kopf in den zornigen jungen Mann. Nach einer stürmischen Liebesnacht will sie Ronny allerdings nur noch erlauben, sie in die Oper auszuführen. Dort ertappt sie zu ihrer Überraschung ihren Vater Cosmo ebenfalls bei einem Seitensprung, was Lorettas Gefühle zusätzlich aufwühlt. So gibt sie Ronnys verliebtem Drängen nach – wer kann schon kalt und herzlos sein, wenn der Mond so schön über Brooklyn scheint? Als Johnny Cammareri aus Sizilien zurückkehrt, gibt es am Familientisch der Castorinis einiges zu klären …

Hintergrundinfo:
"Mondsüchtig" ist eine beschwingte Komödie über den Mond als romantischen Kuppler und über drei Generationen von Italo-Amerikanern in Brooklyn. Regieveteran Norman Jewison ("Cincinatti Kid", "In der Hitze der Nacht", "Thomas Crown ist nicht zu fassen") stützte sich auf ein ausgezeichnetes Darstellerensemble und schuf mit ihm eine zeitlose romantische Komödie. "Mondsüchtig" gewann drei Oscars: für die Hauptdarstellerin Cher, für Olympia Dukakis als beste Nebendarstellerin und für das beste Drehbuch (John Patrick Shanley).


Winter of Moon
21:55 Die Stimme des Mondes (115 Min.) (UT)
(La voce della luna)
Spielfilm Frankreich / Italien, 1990
Produktion: Cecchi Gori Group Tiger Cinematografica, Films A2, La Sept Cinéma, Rai 1

Rollen und Darsteller:
Ivo Salvini – Roberto Benigni
Gonnella – Paolo Villaggio
Aldina – Nadia Ottaviani
Marisa – Marisa Tomasi
Nestore – Angelo Orlando
Susy – Syusy Blady

Regie: Federico Fellini
Produzent: Bruno Altissimi, Mario Cecchi Gori, Vittorio Cecchi Gori
Drehbuch: Ermanno Cavazzoni, Federico Fellini, Tullio Pinelli
Kamera: Tonino Delli Colli
Kostüm: Maurizio Millenotti
Schnitt: Nino Baragli

Der naive Träumer und Schelm Ivo Salvini hört die geheimnisvollen Stimmen der Natur. Als eines Tages selbst der Mond zu ihm spricht, lässt Ivo sich von seiner Stimme in ein Wunderland entführen. Er hofft, dort die schöne Aldina wiederzufinden, und ihr ihren silbernen Schuh zurückgeben zu können. Auf seiner Reise begegnet Ivo einer Gruppe weltfremder Lebenskünstler, die in der lärmenden Hektik des Lebens den Dingen auf den Grund gehen und zum Ursprung zurückkehren wollen.
Federico Fellinis Filme sind Bilder ohne logische Handlungsabfolge – Bilder aus Träumen, Bilder aus dem Unbewussten, Bilder aus dem Leben. So erzählt er auch mit "Die Stimme des Mondes" ohne bündige Geschichte von einigen "Verrückten", die in einer lauten Welt der Moderne, in der keiner den anderen mehr versteht, verbissen nach alten Werten suchen und Hoffnung in der Stille sehen.

Hintergrundinfo:
"In Bildgestaltung, Erzählduktus und Musikeinsatz beeindruckend, überzeugt der Film durch sein zutiefst humanes Menschenbild und den Respekt vor der Natur" (Lexikon des Internationalen Films). Der Mond verkörpert für Fellini gleichsam Mysterium und Weiblichkeit: "'Die Stimme des Mondes' ist den Frauen gewidmet, so wie alle meine Filme. Wie es schon in den tantristischen Gedichten geschrieben steht, ist die Frau der Körper des Universums. Es gibt kein größeres Glück als das, welches eine Frau geben kann" (Federico Fellini).
"Die Stimme des Mondes" basiert auf dem Roman "Il poema dei lunatici" von Ermanno Cavazzoni, der auch zusammen mit Fellini und Tullio Pinelli das Drehbuch entwickelt hat. Hierbei handelt es sich um das letzte Werk von Federico Fellini, der drei Jahre später verstarb. Der italienische Filmemacher wäre heute 99 Jahre alt geworden.


Winter of Moon
23:50 Moonwalk One (105 Min.) (HDTV, UT)
Dokudrama USA, 1970
Wiederholung vom 07.01.
Produktion: Francis Thompson Inc

Regie: Theo Kamecke
Produzent: Christopher Riley, Peretz W. Johnnes
Drehbuch: Theo Kamecke, Peretz W. Johnnes, E.G. Valens
Musik: Charles Morrow
Kamera: Hideaki Kobayshi, Jeri Sopanen, Ziemowit-Maria Kozbial, Edwin Lynch, Adam Holender, Robert Ipcar
Schnitt: Richard Rice, Theo Kamecke, Pat Powell

Mitwirkende:
Michael Collins
Robert H. Goddard
Richard Nixon
Sharon Sites Adams
Buzz Aldrin
Neil Armstrong


01:35 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 20.01.


02:00 Meteora (75 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
(Metéora)
Spielfilm Deutschland / Frankreich / Griechenland, 2011
Produktion: Essential Filmproduktion
Online verfügbar von 20/01 bis 27/01

Rollen und Darsteller:
Theodoros – Theo Alexander
Urania – Tamila Koulieva
Flötenspieler – Giorgos Karakantas
Eremit – Dimitris Hristidis

Regie: Spiros Stathoulopoulos
Produzent: Philippe Bober, Spiros Stathoulopoulos, Susanne Marian, Asimakis Alfa Pagidas, Theo Alexander
Drehbuch: Asimakis Alfa Pagidas, Spiros Stathoulopoulos

Wie Geschöpfe aus einer anderen Zeit ragen die gigantischen monolithischen Sandsteinfelsen von Meteora aus der Ebene. Schwer zugänglich, dem Himmel näher als der Erde, befinden sich hier seit dem frühen Mittelalter mächtige Klosteranlagen. Noch heute beherbergen sie Mönche und Nonnen, deren Leben fern aller weltlichen Dinge dem strengen Rhythmus des Gebets und der Askese gehorcht.
Der junge Mönch Theodoros sieht sein Glaubensbekenntnis erschüttert und seine spirituelle Suche infrage gestellt, als er eines Tages zufällig unten im Tal der schönen russischen Nonne Urania begegnet. Wie eine Himmelsmacht kommt die Liebe über die beiden jungen Menschen. Mit Hilfe von Spiegeln, die das Sonnenlicht reflektieren, kommunizieren sie von Kloster zu Kloster über die zwischen ihnen liegenden Abgründe hinweg – ein vorsichtiger, wortloser Kontakt, der schon bald in eine Flut ebenso unerwarteter wie unerlaubter irdischer Gefühle mündet. Doch mit der Zuneigung wächst auch ihre innere Zerrissenheit zwischen spiritueller Hingabe und körperlichem Verlangen. Theodoros und Urania müssen ihr Verhältnis zu Gott überdenken und sich fragen, wem sie ihr zukünftiges Leben widmen werden. Wollen sie ihrer spirituellen Berufung folgen oder ihre irdische Liebe als göttliche Fügung akzeptieren?

Hintergrundinfo:
Die Bezeichnung "metéora" bedeutet im Griechischen so viel wie "in die Höhe gehoben" oder "in der Schwebe". Der gleichnamige Film erzählt die Geschichte zweier sich liebenden Menschen, die sich aufgrund ihrer Gefühle in solch einem Schwebezustand – zwischen ihrem Glauben und ihrem Verlangen – befinden.
Spiros Stathoulopoulos realisiert schon als Teenager den Kurzfilm "Dimension", der ihm bereits erste Preise einbringt. Es folgen weitere Kurzfilme, die während seines Filmstudiums in Kolumbien und an der California State University in Los Angeles entstehen. Anschließend dreht er seinen ersten Langfilm, das spannungsgeladene Drama "PVC-1", das 2007 in der Quinzaine des Réalisateurs des Filmfestivals von Cannes Premiere feiert und sich zu einem Kultfilm entwickelt. "Meteora" ist Spiros Stathoulopoulos' zweiter Spielfilm.


03:15 Wem gehört der Mond? (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2018
Wiederholung vom 08.01.

Regie: Véronique Préault


04:10 Stätten des Glaubens (30 Min.) (HDTV)
Frankreich – Die Kathedrale von Chartres
Folge 7 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 15.01.

Regie: Bruno Victor-Pujebet, Delphine Cohen


04:40 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Freddie Mercury
Fernsehserie Frankreich, 2018
Wiederholung vom 08.01.

Regie: Nicolas Rendu


04:43 Sendeschluss

*

Montag, 21. Januar 2019


05:00 Aus der Verbotenen Stadt Peking (45 Min.) (HDTV)
Daniil Trifonov spielt Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2
Musik Deutschland, 2018
Wiederholung vom 13.01.
Originalvertonung

Regie: Tiziano Mancini

Mitwirkende:
Daniil Trifonov (Klavier)
Mari Samuelsen (Violine)

Dirigent: Long Yu


05:45 Xenius (30 Min.) (HDTV)
Knochen – Was Gebeine uns erzählen
Magazin Deutschland, 2018
Wiederholung vom 18.01.

Moderation: Caroline du Bled, Gunnar Mergner


06:15 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Indien – Der Minakshi-Tempel
Folge 1 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 07.01.

Regie: Véronique Legendre, Alexis Barbier-Bouvet


06:40 Stätten des Glaubens (30 Min.) (HDTV)
Myanmar – Die Shwedagon-Pagode
Folge 2 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 08.01.

Regie: Véronique Legendre, Alexis Barbier-Bouvet


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 21/01 bis 28/01


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Indien, heilendes Ayurveda
Reportage Deutschland, 2016
Wiederholung vom 06.01.

Regie: Andrea Oster


08:00 Amerikas Ostküste (45 Min.) (HDTV)
New Hampshire und Maine
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Wiederholung vom 26.12.

Regie: Christian Stiefenhofer, Peter Bardehle


08:45 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 18.01.

Regie: Fabrice Michelin


09:45 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Harris Tweed – Rückkehr einer Legende
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 21/01 bis 20/02
Erstausstrahlung

Regie: Therese Engels

Die Weberin Rebecca Hutton, die auf den Hebriden vor Schottlands Küste lebt, arbeitet mit Harris Tweed. Sie ist auf der Suche nach einem neuen Muster. Die 35-Jährige will etwas Neues versuchen, abseits der gängigen Muster, die ihre Landsleute auf den heimischen Webstühlen für die großen Spinnereien der Insel herstellen. Ende des 19. Jahrhunderts wandelte sich der raue Wollstoff, der Landwirte und Fischer vor Nässe und Kälte schützte, zum noblen Tuch der britischen Aristokratie. Bis in die 1960er Jahre herrschte Hochkonjunktur. Danach geriet der Stoff in Vergessenheit. 2006 war beinahe Schluss. Harris Tweed konnte mit Billigtextilien aus Fernost nicht mehr mithalten. Viele Bewohner mussten die Inseln verlassen, um anderswo Arbeit zu finden. Heute steht langlebige und nachhaltige Ware wieder hoch im Kurs. Clò-Mòr, das große Tuch, wie Harris Tweed auf Gälisch heißt, ist gefragt. Rebecca Hutton ist deshalb auf ihre Heimatinsel zurückgekehrt. Wie alle Weber arbeitet sie zu Hause. So ist es vorgeschrieben. Der Name Harris Tweed ist seit 1993 per Gesetz geschützt. Der Stoff muss aus reiner Schurwolle sein, das Garn darf nur auf den Äußeren Hebriden gesponnen und gefärbt werden. Größter Kunde ist Großbritannien für klassische Sakkos und Interior Design. Aber auch Japan, mit einer Vorliebe für Accessoires in grell karierten Stoffen, hat einen Anteil am Aufschwung von Harris Tweed. Um das Interesse an ihrem Stoff aufrecht zu erhalten, müssen die Weber immer wieder neue Märkte erschließen. Unter anderem mit neuen Mustern. Rebecca Hutton hat gefunden, was sie sucht. Nun muss sie es nur noch schaffen, das komplizierte alte Muster neu zu weben.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


10:40 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV, UT)
Jonathan, der Flugakrobat
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 21/01 bis 20/02
Erstausstrahlung

Regie: Jean-Baptiste Mathieu

Die Faszination vom Fliegen begleitet die Menschheit seit jeher. Doch kaum jemanden begeistern die Lüfte so sehr wie den 20-jährigen Flugakrobaten Jonathan Vincent, der mit seiner Familie in einem kleinen Dorf im Norden der Bourgogne lebt. Als Jonathan mit elf Jahren erstmals bei einer Flugschau zu Gast war, verliebte er sich sofort in die Flugzeuge und überredete seine Eltern dazu, Flugstunden nehmen zu dürfen. Im Alter von fünfzehn Jahren flog er dann zum ersten Mal allein. Dieses Jahr entschied er sich schließlich dazu, sein Studium zu unterbrechen, um sich ganz seiner Leidenschaft zu widmen. Immerhin hat er Großes vor: Diese Saison möchte er nicht nur an den französischen Meisterschaften, sondern auch an der Kunstflugweltmeisterschaft teilnehmen und dort eine ganze Reihe Flugfiguren präsentieren, an die er sich bisher noch nicht herangewagt hat. Sobald der Frühling kommt, beginnt Jonathan Vincent das Training in seinem neuen Fliegerclub in der nordfranzösischen Region Picardie. Hier fliegt er diese Saison den Prototypen "ARS 300", ein einsitziges Kunstflugzeug, das eine Geschwindigkeit von bis zu 400 Stundenkilometern erreicht. Eine wahre Formel-1-Maschine der Lüfte. "360° Geo Reportage" begleitet ihn.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


11:30 Im Nest der Meeresschildkröte (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2017
Wiederholung vom 03.01.

Regie: Natalie Wilkinson


12:15 Re: (35 Min.)
Kein Recht auf Familie? – Geflüchtete kämpfen um ihre Angehörigen
Reportage Deutschland, 2019
Wiederholung vom 18.01.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 21/01 bis 22/01

Erstausstrahlung


13:00 Stadt Land Kunst (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 21/01 bis 22/03
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Bernard Clavel und die Familiensagas aus dem Jura-Gebirge
Steilhänge, Gebirgsseen und endlose Wälder prägen die ungezähmten Landschaften des Jura-Gebirges. Hier kam der französische Schriftsteller Bernard Clavel zur Welt, und hier spielen auch mehrere seiner bedeutendsten Werke, unter anderem das fünfbändige Epos "Les colonnes du ciel". Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Autor hat sich zum Sprachrohr der einfachen Leute gemacht. In ihrem Alltag findet er seine Inspiration und macht diesen Teil der Franche-Comté zum Schauplatz großer Sagas.

(1): Bernard Clavel und die Familiensagas aus dem Jura-Gebirge
(2): Davy Crockett, geboren in Tennessee
(3): Bolivien: Frauen sind die Zukunft der Revolution


13:45 Mondsüchtig (100 Min.)
(Moonstruck)
Spielfilm USA, 1987
Wiederholung vom 20.01.
Produktion: MGM, Star Partners

Rollen und Darsteller:
Loretta Castorini – Cher
Johnny Cammareri – Danny Aiello
Ronny Cammareri – Nicolas Cage
Cosmo Castorini – Vincent Gardenia
Rita Cappomaggi – Julie Bovasso
Perry – John Mahoney
Raymond Cappomaggi – Louis Guss
Rose Castorini – Olympia Dukakis

Regie: Norman Jewison
Produzent: Norman Jewison, Bonnie Palef, Patrick Palmer
Drehbuch: John Patrick Shanley
Kamera: David Watkin
Schnitt: Lou Lombardo


15:25 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Russland – Die Kathedrale des seligen Basilius
Folge 6 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 19.01.

Regie: Bruno Victor-Pujebet, Delphine Cohen


15:50 Abenteuer Türkei (55 Min.) (HDTV)
Ostanatolien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Wiederholung vom 09.01.

Regie: Claudia Wallbrecht


16:45 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Innere Uhr – Warum wir lernen sollten, besser auf sie zu hören!
Magazin Deutschland, 2018
Online verfügbar von 21/01 bis 21/04
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Viele Menschen leben in der heutigen 24-Stunden-Gesellschaft zunehmend gegen ihre innere Uhr. Der Grund: Sie sind oft zu lange auf den Beinen, tagsüber zu wenig Tageslicht ausgesetzt und verbringen zu viel Zeit vor dem Bildschirm. Die möglichen Folgen: Konzentrationsschwierigkeiten, Unwohlsein oder sogar chronische Erschöpfung. "Xenius" fragt: Wie kann der Mensch lernen, wieder mehr im Einklang mit seiner inneren Uhr zu leben? Am Human Research Institut im österreichischen Weiz lässt "Xenius"-Moderator Pierre Girard seine innere Uhr vermessen. Drei Tage und Nächte lang überwacht ein Messgerät, wie gut sich sein Herzschlag auf verschiedene Situationen einstellt. Bei jedem Menschen tickt die innere Uhr ein bisschen anders: 20 verschiedene Gene legen fest, ob er Frühaufsteher ist oder Langschläfer. Doch egal ob "Lerche" oder "Eule", in der Pubertät verschiebt sich die Schlafzeit bei allen Jugendlichen nach hinten. Nur passt das nicht zum frühen Schulbeginn! Die Folge: Viele Teenager sind in der ersten Schulstunde übermüdet.
Darunter leiden nicht nur die Leistungen, sondern der Schlafmangel kann auch gesundheitliche Folgen haben. Eine Schule in Nordrhein-Westfalen hat darauf reagiert: Hier gibt es für die älteren Schüler Gleitzeit am Morgen. Funktioniert das Modell?
Außerdem begleitet "Xenius" eine Woche lang einen Büroangestellten, einen Ziegenhirten und eine Ärztin in Nachtschicht, um zu untersuchen, welchen Einfluss das Tageslicht auf die innere Uhr und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen hat. Der Lichtexperte Rasit Özgüc und der Schlafforscher Alfred Wiater werten für "Xenius" aus, wie viel Licht die drei jeweils ausgesetzt waren.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:15 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Indien – Die Jama-Masjid-Moschee
Folge 11 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/01 bis 28/01
Erstausstrahlung

Regie: Bruno Ulmer, Frédéric Rossignol

Die Freitagsmoschee Jama Masjid in der Altstadt von Delhi wurde zwischen 1650 und 1656 im Auftrag des Großmoguls Shah Jahan erbaut, der hier eine neue Hauptstadt errichten wollte, das nach ihm benannte Shajahanabad. Die Hauptmoschee Indiens ist auch eine der größten der islamischen Welt. Sie besteht aus rotem Sandstein und weißem Marmor. Seit ihrer Errichtung verwalten aufeinanderfolgende Generationen einer Familie die Moschee, und auch die dort predigenden Imame entstammen ein und derselben Familie. Der Film bietet die Entdeckung dieses emblematischen Monuments von Old Delhi, wo täglich von Sonnenauf- bis -untergang Tausende Gläubige und Besucher beten, sich besinnen und spazieren gehen.

Hintergrundinfo:
Die Reihe zeigt 15 der schönsten Sakralbauten der Welt und erzählt, was dort im Laufe eines Tages passiert. Neben der Architektur widmet sie sich den Riten der Menschen, die diese Orte zum Leben erwecken.


17:40 Tibet: Meines Vaters Land (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Kanada, 2010
Online verfügbar von 21/01 bis 28/01

Regie: Geneviève Brault

Die kanadische Sozialwissenschaftlerin Marijo, ihr Ehemann Gymatso und ihre gemeinsame siebenjährige Tochter Yangchen begeben sich in eine der abgelegensten Gegenden der Welt. Dabei wird der Zuschauer aus der Perspektive des jungen Mädchens mit auf die Reise genommen. Die drei besuchen Gymatsos Familie, die in Tibet ein Nomadenleben führt. Die Einblicke in diese Familiengemeinschaft führen den harten Alltag von Menschen vor Augen, die nach wie vor mit ihren Herden über die Hochweiden ziehen.
In den Dörfern und auf den Hochweiden Tibets hüten Nomaden noch heute ihre Yaks und ernähren sich vorrangig von Milchprodukten. Die Kamera ist dabei, als Marijo und ihr Ehemann Gymatso mit ihrer siebenjährigen Tochter Yangchen die Heimat des Vaters besuchen. Da Yangchen fließend Tibetisch spricht, ist sie schnell in der Gemeinschaft zu Hause, kümmert sich um Yak-Jungtiere und wäscht ihre Kleidung selbst. Für die Dokumentation befragt Gymatso Mitglieder seiner Gemeinschaft über ihre Lebensgewohnheiten, die Aufgabenverteilung zwischen Männern und Frauen und das Arbeiten in der Kälte. Marijo sammelt ihrerseits neue Erkenntnisse für ihre Dissertation über das Leben der Nomaden. Nach und nach vervollständigt sich das Bild vom Nomadenleben.
So erfährt der Zuschauer beispielsweise, dass das freie Umherziehen und die gegenseitige Hilfe – einst Grundsteine dieser Gesellschaft – durch die von der chinesischen Regierung verordnete Zwangssesshaftigkeit eingeschränkt werden. Unter dem Vorwand, sie würden ihre Ressourcen und Ländereien schlecht verwalten, zwingt China den tibetischen Nomaden moderne Viehhaltungsverfahren und ein Leben in "komfortablen Unterkünften" fern von ihren Weiden auf. Dadurch drohen die nomadische Lebensart und die Familientraditionen allmählich zu verschwinden.


18:35 Tierisch abgehoben (45 Min.) (HDTV, UT)
Wenn Tiere fliegen
Dokumentationsreihe Großbritannien, 2015
Online verfügbar von 21/01 bis 20/02

Regie: Simon Bell

Über die außergewöhnliche Fähigkeit, die Schwerkraft zu überwinden, verfügen nicht nur Vögel und Insekten, sondern auch Vierbeiner, wie der Wüstenluchs im südlichen Teil Afrikas, die Kängurus in Australien oder die nordamerikanischen Verwandten des Eichhörnchens, das Flughörnchen. Sogar einige Schlangenarten entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als wahre Flugkünstler.
In eindrucksvollen Naturaufnahmen macht die aktuelle Folge der Reihe sichtbar, wie es den unterschiedlichen Spezies gelingt, den Luftraum für sich zu erobern, und erklärt auf unterhaltsame Weise die wundervolle Wissenschaft des Fliegens.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 21/01 bis 22/01


19:40 Re: (35 Min.)
Exportschlager Diesel – Wo werde ich meinen Alten los?
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 21/01 bis 21/04
Erstausstrahlung

Dimitar Gumnerov ist Händler auf Bulgariens größtem Automarkt in Sofia. Gerade macht er einen gebrauchten Diesel flott. "Ich kann nicht verstehen, wie ein Westeuropäer so staubige und dreckige Autos fahren kann". Damit meint er den Zustand des Wageninneren. Denn in Bulgarien sind Diesel beliebt, täglich holen Händler ausrangierte Diesel aus Westeuropa ins Land.
Stefan Dimitrov verteilt Messstationen zum Selbstkostenpreis an Freiwillige, um Fakten zur Luftverschmutzung zu sammeln. Die Hoffnung: damit auch die Diesel-Fans zum Umsteigen zu bewegen. Denn Bulgarien ächzt unter der dicken Luft.
Dimitar Gumnerov ist Händler auf Bulgariens größtem Automarkt in Sofia. Gerade macht er einen gebrauchten Diesel flott. "Ich kann nicht verstehen, wie ein Westeuropäer so staubige und dreckige Autos fahren kann". Damit meint er den Zustand des Wageninneren. Denn in Bulgarien sind Diesel beliebt, täglich holen Händler ausrangierte Diesel aus Westeuropa ins Land.
Gumnerov bestellt seine Gebrauchtwagen vor allem in Italien und Deutschland. Seit der Diesel in Deutschland in Verruf geraten ist, hat er die Wahl. Die Deutschen wollen selbst neuere Diesel-Modelle loswerden, die Bulgaren nehmen sie mit Kusshand. Das Geschäft floriert.
Stefan Dimitrov passt das gar nicht. Zum Selbstkostenpreise verteilt der Unternehmer und Familienvater Messstationen an Freiwillige, um Fakten zur Luftverschmutzung zu sammeln. Denn gerade jetzt im Winter hat Sofia ein riesiges Problem damit. Die Stadt liegt im Tal, und die kalte Luft aus den Bergen legt sich wie eine Glocke über die Stadt, die schmutzige warme Luft kann nicht entweichen. Eine Studie besagt, dass der Verkehr eine Hauptursache für die schlechte Luft ist. Die Autoflotte ist alt.
Auf seiner Internetseite AIR.bg laufen die Daten der Selfmade-Messstationen zusammen. Jeder kann sie einsehen. Stefans Hoffnung: damit auch die bulgarischen Diesel-Fans zum Umdenken zu bewegen. Denn für ihn ist saubere Luft ein Menschenrecht. Er selbst hat sich deshalb gerade als einer der ersten Bulgaren ein E-Auto gekauft.
Doch das ist für Gumnerovs Kunden nicht drin. Sie setzen weiter auf erschwingliche Diesel-Gebrauchtwagen aus dem Westen.


20:15 Ein Abend mit Eric Rohmer (110 Min.)
Filmreihe


Ein Abend mit Eric Rohmer 20:15 Sommer (110 Min.) (HDTV)
(Conte d'été)
Spielfilm Frankreich, 1996
Produktion: Canal+, La Sept Cinéma, Les Films du Losange, Sofilmka
Online verfügbar von 21/01 bis 28/01

Rollen und Darsteller:
Gaspard – Melvil Poupaud
Margot – Amanda Langlet
Solène – Gwenaëlle Simon
Léna – Aurelia Nolin
Neufundländer – Aimé Lefevre
Onkel Alain – Alain Guellaff
Tante Maiwen – Evelyne Lahana

Regie: Eric Rohmer
Produzent: Françoise Etchegaray, Margaret Ménégoz
Musik: Philippe Eidel, Sébastien Erms
Kamera: Diane Baratier
Schnitt: Mary Stephen

Wechselbad der Gefühle: Der schüchterne Mathematikstudent und Musiker Gaspard verbringt die Sommerferien im bretonischen Küstenstädtchen Dinard in der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit seiner Freundin Léna. Als er über den Strand flaniert, spricht ihn die Studentin Margot an. Er beichtet ihr seinen Liebeskummer mit der launischen Léna. Es folgen ausgedehnte Strandwanderungen und Diskussionen über die Flüchtigkeit der Liebe.
Um Gaspard auf andere Gedanken zu bringen, nimmt Margot ihn in eine Disco mit. Dort wird die temperamentvolle Solène auf den scheuen Jungen aufmerksam. Sie erklärt ihn am nächsten Tag zielstrebig zu ihrer neuen Sommerliebe. Zudem taucht überraschend Léna auf.
Gaspard fühlt sich nach dem Wiedersehen frischverliebt und möchte mit Léna auf eine Insel vor der Küste reisen. Allerdings manövriert er sich in eine emotionale Zwickmühle, als er Solène denselben Vorschlag macht – und zu allem Überfluss bemerkt, dass er sich ebenfalls in Margot verliebt hat … Da erhält Gaspard einen Anruf, der ihm einen sehr einfachen Ausweg aus dem Gefühlschaos eröffnet.

Hintergrundinfo:
Eric Rohmer gelingt mit dem zweiten Teil seiner "Jahreszeiten"-Reihe eine feinsinnige und amüsante Studie über die jugendliche Suche nach Freiheit und Glück. Hier geht es um die Themen des Spiels und des Zufalls, die kunstvoll und in einfühlsamen Bildern verarbeitet werden. "Dieser Film ist mein persönlichster", erklärt Rohmer, der seine Hauptfigur Gaspard als jugendlichen Hamlet anlegt. "Ich hatte Lust, Ferien zu zeigen, die zu nichts führen, die eine Lücke, einen Moment des Nicht-Seins beinhalten, was dem Sommer gut entspricht."
Eric Rohmer, der im Januar 2010 verstarb, wurde 1920 in Tulle als Jean Marie Maurice Schérer, Bruder des Philosophen René Schérer geboren. Der Name Eric Rohmer ist nur eines von mehreren Pseudonymen des Filmemachers, der sich unter anderem auch Gilbert Cordier, Dirk Peters und Sébastien Erms nannte. Als letzterer erscheint er im Abspann von "Sommer" auch als Komponist des im Film von Gaspard geschriebenen Liebeslieds. Rohmer gilt als "auteur" par excellence, als Autorenfilmer, wie ihn die Nouvelle Vague, als deren Gründervater er zusammen mit Godard, Truffaut und Chabrol gilt, gefordert hat. Nach einem Germanistikstudium – er promovierte über Friedrich Wilhelm Murnau -, kam er erst als Kritiker zu den "Cahiers du Cinéma", bevor er selbst mit dem Filmen begann. Die Bücher zu seinen Filmen, die er in zwei Fällen als Reihen konzipierte ("Moralische Erzählungen" und eben den vierteiligen "Jahreszeiten"-Zyklus) schrieb er selbst. Er arbeitet oftmals mit noch unbekannten Schauspielern – so wurden Arielle Dombasle, Pascal Greggory und Fabrice Luchini durch seinen Film "Der Baum, der Bürgermeister und die Mediathek" (1993) in Frankreich berühmt. Sein letztes Werk "Les Amours d'Astrée et de Céladon" kam im Jahr 2007 in die französischen Kinos.


Ein Abend mit Eric Rohmer
22:05 Pauline am Strand (95 Min.) (HDTV)
(Pauline à la plage)
Spielfilm Frankreich, 1983
Produktion: Les Films du Losange, Les Films Ariane
Online verfügbar von 21/01 bis 28/01

Rollen und Darsteller:
Pauline – Amanda Langlet
Marion – Arielle Dombasle
Pierre – Pascal Greggory
Henri – Féodor Atkine
Sylvain – Simon de la Brosse
Louisette – Rosette
Sylvains Freund – Michel Verry
Marie – Marie Boulteloup

Regie: Eric Rohmer
Produzent: Margaret Ménégoz
Musik: Jean Louis Valéro
Kamera: Néstor Almendros
Schnitt: Cécile Decugis

Die frisch geschiedene Marion fährt mit ihrer jüngeren Cousine Pauline in die Normandie, um dort das Ende der Sommerferien zu verbringen. Am Strand treffen sie Pierre, einen ehemaligen Liebhaber Marions, und Henri, der sie alle in seine Villa einlädt. Pierre gesteht Marion im Laufe des Abends seine Liebe, doch Marion weist ihn zurück und verbringt die Nacht mit Henri. Wenig später erblickt Pierre durch ein Fenster Louisette, ein kesses Mädchen, das am Strand Süßigkeiten verkauft, nackt in Henris Zimmer. Pierre will darauf Marion vor Henris Betrug warnen, doch die will ihm nicht glauben und verschließt die Augen vor der Tatsache. Sehr schnell fängt sie jedoch an zu zweifeln, und ein betrügerisches Liebesspiel beginnt zwischen den Erwachsenen, geprägt von Eifersucht und Unwahrheiten. Gleichzeitig trifft Pauline, die ihre Nachmittage am Strand verbringt, den jungen Sylvain, in den sie sich verliebt und in dessen Armen sie die erste Liebe erlebt.

Hintergrundinfo:
"Pauline am Strand" ist der zweite Film in Rohmers Zyklus "Komödien und Sprichwörter". Charakterisiert durch wortreiche Dialoge und eine Inszenierung, die den Einfluss des Theaters nicht leugnet, hält es der Film augenzwinkernd mit dem Motto, das ihm vorangestellt ist: "Wer zu viel redet, verliert sich selbst". Rohmer beobachtet mit treuherziger Schadensfreude, wie seine Figuren sich in den Fallstricken ihrer eigenen Sprache verfangen. Wie sich um eine Wahrheit herum ein betrügerisches Spiel entwickelt, bei dem jeder denkt, er wisse alles, aber letztlich feststellen muss, dass er nichts weiß.
Im Herzen der Intrige und gleichzeitig außerhalb dieser Maskerade steht die junge Pauline, die am wenigsten redet, dafür am meisten dazulernt. Besonders, wie man zu seinen Gunsten am besten mit der Wahrheit umgeht. In der Rolle des jungen Mädchens liefert die Schauspielerin Amanda Langlet eine rührende und ungekünstelte Leistung. Néstor Almendros' unprätentiöse Kameraführung liefert zart-sonnige Aufnahmen der Atlantikküste, die dem Film seine sinnliche Stimmung verleihen. 1983 wurde "Pauline am Strand" mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. "Ein federleicht scheinendes, aber präzise und scharfsinnig inszeniertes Spiel um Rollenmuster, trügerische Verhaltensweisen und den alltäglichen Widerspruch zwischen Reden und Handeln – trotz seines Dialogreichtums spannend und erheiternd" (Film Dienst)


23:40 Die Herausforderung (65 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Frankreich, 2014
Online verfügbar von 21/01 bis 29/01

Regie: Yuri Ancarani

Unter der sengenden Sonne der Wüste von Katar wird zu einem Jagdwochenende wieder einmal schweres Geschütz aufgefahren. Dicke Geländewagen liefern sich im Stil von "Mad Max" Wettrennen durch die Dünen. Im Geschwindigkeitsrausch rast ein Mann mit seinem Lamborghini über eine leere Piste, als Beifahrer ein Gepard. Motorradfahrer samt Lederkluft sieht man vor lauter Sandschwaden schon bald nicht mehr. Und ein Falkner bringt seine Vögel im Privatjet zum nächsten Turnier.
Die Falkenjagd ist der rote Faden durch all diese Geschichten. Diese traditionelle Form der Jagdkunst, bei der ein Falke schnellstmöglich eine Taube fangen muss, wird seit über vier Jahrtausenden betrieben. Im Europa des Mittelalters war die Falknerei beim Adel sehr beliebt, heutzutage hat sie jedoch nur noch im Nahen Osten einen so hohen Stellenwert. Spezialisierte Zuchtbetriebe und Versteigerungen von Vögeln gehören ebenso dazu wie die Pflege und Betreuung der Tiere durch professionelle Tierärzte. Die Falkenjagd ist eine ernsthafte Angelegenheit.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, hat sich das Leben in Katar sehr verwestlicht. Doch die Beduinen halten eine uralte Tradition aufrecht, sie brauchen die Wüste, mit der sie sich so eng verbunden fühlen. Mit kraftvollen, durchstilisierten Bildkompositionen, die an der Ästhetik großer Spielfilmproduktionen orientiert sind, und pompösem orchestralen Soundtrack taucht Yuri Ancarani in die surreal-dekadente Welt der heutigen Falkner ein. Der Dokumentarfilm lief auf zahlreichen Festivals wie auf dem DOK.fest München und wurde 2016 auf dem Filmfestival in Locarno mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.


00:45 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 21.01.


01:05 Hongkong – Aufstand der Demokraten (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 18.12.

Regie: Alain Lewkowicz


02:05 Wir sind Fashion! (55 Min.) (HDTV)
Die neue Macht der Modeblogger
Dokumentation Deutschland, 2015
Online verfügbar von 21/01 bis 28/01

Regie: Kira Pohl, Nicola Graef

Scott Schuman begann vor gut einem Jahrzehnt, Menschen auf der Straße zu fotografieren und die Bilder auf seiner Website zu veröffentlichen. Er brachte den Streetstyle ins Internet. "Damals wussten die Leute nicht, was wir da online eigentlich machen", erzählt er. Heute gehören Blogger zu den wichtigen Meinungsmachern im Modegeschäft. Blogs und soziale Netzwerke wie Instagram und Facebook haben den Modebetrieb verändert. Es gibt nicht mehr nur den kleinen elitären Zirkel ausgewählter Moderedakteure. Heute teilen sich die Chefredakteurinnen der Hochglanzmagazine bei den Modenschauen die erste Reihe mit jungen Fashionbloggerinnen. Klicks, Likes und Follower sind die Gradmesser für Beliebtheit, Einfluss und Werbewirksamkeit geworden und entscheiden heute maßgeblich über den Erfolg im Milliardengeschäft Mode. Aber wer sind die neuen Player? Und wie reagieren die klassischen Medien auf die Veränderungen? Was bedeutet der Umbruch für die Designer und Kreativen der Branche? Welchen Wert hat Mode noch, wenn sie wie am Fließband kreiert werden soll? Ist sie noch kraftvolles Zeugnis eines Zeitgeists oder nur noch purer Konsum?

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation "Wir sind Fashion!" wirft einen Blick in die glitzernde Modewelt, in der schnelle Trends den Markt bestimmen. Zu Wort kommen unter anderem: Modeblogger Scott Schuman, der Gründer der Zeitschrift "Purple Fashion" Olivier Zahm, Fashion Manager Justin O'Shea und Moderedakteurin Veronika Heilbrunner, die Chefredakteurin der deutschen "Vogue" Christiane Arp sowie die beiden jungen Berlinerinnen Nike van Dinther und Sarah Gottschalk, die einen der erfolgreichsten Modeblogs in Deutschland betreiben.


03:00 Feuer und Eis (45 Min.) (HDTV, UT)
Expedition zum Mount St. Helens
Dokumentation Deutschland, 2017
Wiederholung vom 04.01.

Regie: Kathrin Beck, Ulla Lohmann


03:45 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:30 (Fast) die ganze Wahrheit (35 Min.) (HDTV)
Serge Gainsbourg
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/01 bis 26/12
Erstausstrahlung

Regie: Nicolas Rendu


04:33 Sendeschluss

*

Dienstag, 22. Januar 2019


05:05 Berlin Live (70 Min.) (HDTV)
Leela James
Musik Deutschland, 2015
Wiederholung vom 05.01.

Regie: Hannes Rossacher


06:15 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Innere Uhr – Warum wir lernen sollten, besser auf sie zu hören!
Magazin Deutschland, 2018
Wiederholung vom 21.01.

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard


06:45 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Japan – Der Daitoku-ji-Tempel
Folge 3 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 09.01.

Regie: Véronique Legendre, Alexis Barbier-Bouvet


07:10 ARTE Journal Junior (10 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 22/01 bis 29/01


07:20 360° Geo Reportage (40 Min.) (HDTV, UT)
Bisons, die sanften Riesen von Montana
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 31.12.

Regie: Adama Ulrich, Jadranka Kursar


08:00 Amerikas Ostküste (45 Min.) (HDTV)
Im Herzen Neuenglands
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Wiederholung vom 26.12.

Regie: Peter Bardehle, Christian Stiefenhofer


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 21.01.

Regie: Fabrice Michelin


09:35 Hund und Mensch (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Das Geheimnis einer Freundschaft
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 05.01.

Regie: Ute De Groot


10:25 Geheimnisvolle Leguane (55 Min.) (HDTV)
Wenn Evolution sich wiederholt
Dokumentation USA, 2017
Wiederholung vom 29.12.

Regie: Nathan Dappen, Neil Losin


11:20 Fasten und Heilen (55 Min.) (HDTV)
Altes Wissen und neueste Forschung
Dokumentation Frankreich, 2011
Wiederholung vom 05.01.

Regie: Thierry de Lestrade, Sylvie Gilman


12:15 Re: (35 Min.)
Exportschlager Diesel – Wo werde ich meinen Alten los?
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 21.01.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 22/01 bis 23/01


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 22/01 bis 23/03
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Thomas Mann und das Leben in Venedig
Venedig mit seinen Kanälen, Lagunen und prächtigen Palästen faszinierte schon immer Künstler aus aller Welt. Auch Thomas Mann konnte sich der süßen Melancholie der Dogenstadt nicht entziehen. Anfang des 20. Jahrhunderts suchte er sie regelmäßig auf, doch ein Aufenthalt im Frühjahr 1911 prägte ihn so nachhaltig, dass er die Serenissima zum Schauplatz seines Meisterwerks "Der Tod in Venedig" machte.

(1): Thomas Mann und das Leben in Venedig
(2): United Colors of Suriname
(3): Petra, das verborgene Wunder


14:00 Sommer (110 Min.) (HDTV)
(Conte d'été)
Spielfilm Frankreich, 1996
Wiederholung vom 21.01.
Produktion: Canal+, La Sept Cinéma, Les Films du Losange, Sofilmka

Rollen und Darsteller:
Gaspard – Melvil Poupaud
Margot – Amanda Langlet
Solène – Gwenaëlle Simon
Léna – Aurelia Nolin
Neufundländer – Aimé Lefevre
Onkel Alain – Alain Guellaff
Tante Maiwen – Evelyne Lahana

Regie: Eric Rohmer
Produzent: Françoise Etchegaray, Margaret Ménégoz
Musik: Philippe Eidel, Sébastien Erms
Kamera: Diane Baratier
Schnitt: Mary Stephen


15:50 Abenteuer Türkei (55 Min.) (HDTV)
Die Schwarzmeerküste
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Wiederholung vom 10.01.

Regie: Claudia Wallbrecht


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Gefährliche Fluten – Wie wir uns vor Hochwasser schützen können
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Tagelanger Dauerregen und plötzlich wird aus einem ruhigen Fluss ein reißender Strom, der eine ganze Stadt überflutet. Hochwasser zählt zu den gefährlichsten und teuersten Naturkatastrophen in Deutschland und Frankreich. Oft erfolgen Gegenmaßnahmen erst, wenn die Keller bereits unter Wasser stehen. Und bei fast jeder Überschwemmung werden Menschen von den Wassermassen überrascht. Dann droht schnell Lebensgefahr. "Xenius" erklärt, wie es zu Hochwasser kommt und wie wir uns davor schützen können.
Im südfranzösischen Millau simulieren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard zusammen mit der Feuerwehr den Ernstfall: Während Dörthe den strömenden Wassermassen zu Fuß standhalten soll, muss sich Pierre aus einem gefluteten Auto retten. Jetzt heißt es: Ruhe bewahren und die Anweisungen der Feuerwehrleute befolgen. Aber wodurch entsteht Hochwasser? Oft ist Starkregen der Auslöser. Die Flüsse laufen voller, bis sie übertreten. In der Natur ist das kein Problem, doch in der Stadt oder an begradigten Flussufern kommt es schnell zur Überschwemmung. Inzwischen entwickeln besonders geplagte Städte kreative Lösungen im Kampf gegen die Wassermassen. Ein Dorf in Sachsen-Anhalt möchte in Zukunft bei drohenden Überschwemmungen einfach alle Häuser um zwei Meter anheben. Was nach einer fixen Idee klingt, beschäftigt mittlerweile Wissenschaftler und Behörden in ganz Deutschland.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Stätten des Glaubens (30 Min.) (HDTV)
Israel – Jerusalem, die Stadt der drei Religionen
Folge 12 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 22/01 bis 29/01
Erstausstrahlung

Regie: Bruno Ulmer, Cécile Husson

Die Stadt Jerusalem ist ein heiliger Ort mit weltweit anerkanntem Symbolcharakter. Die winzige Altstadt birgt Heiligtümer von höchster Bedeutung für die drei monotheistischen Weltreligionen: die Grabeskirche für die Christen, die Klagemauer für die Juden und der Felsendom für die Muslime. Der Film erkundet die drei religiösen Stätten und ihre Verbindungen untereinander und zeigt die Menschen, die sie tagtäglich schützen und mit Leben erfüllen.
Die Reihe zeigt 15 der schönsten Sakralbauten der Welt und erzählt, was dort im Laufe eines Tages passiert. Neben der Architektur widmet sie sich den Riten der Menschen, die diese Orte zum Leben erwecken.


17:40 Bhutan – Königreich der Glücklichen (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Südkorea, 2011
Online verfügbar von 22/01 bis 29/01

Regie: Min Yong-Eung

Trotz seiner materiellen Armut ist Bhutan ein spirituell reiches Land, das sich für Langsamkeit und nicht für Wachstum entschieden hat. 1972 sagte der bhutanische König, er würde sich nicht für das nationale Bruttoinlandsprodukt, sondern für das "Bruttonationalglück" einsetzen. Die Dokumentation stellt einige Bewohner Bhutans vor: Yangzom geht ins Jigme Dorji Wangchuk National Referral Hospital, um ihr Kind untersuchen zu lassen. Sie arbeitet als Verkäuferin auf dem Markt und kann sich keine Ausgaben für medizinische Versorgung leisten. Trotzdem sieht sie keineswegs besorgt aus, denn jeder Einwohner Bhutans hat Zugang zum kostenlosen Gesundheits- und Bildungssystem. Tshering Dorji besucht wegen seines außergewöhnlichen Talents wiederum das National Institute for Zorig Chusum. Die staatliche Unterstützung ermöglicht dem jungen Mann aus einem kleinen Dorf eine kostenlose, hochwertige Ausbildung. Die Regierung hat sich zudem bereiterklärt, die Kosten eines späteren Auslandsstudiums zu übernehmen. Passang Dems Familie aus dem Dorf Mendi bereitet sich mit der Puja, einer religiösen Zeremonie, auf einen besonderen Anlass vor. Am Vortag besuchen buddhistische Mönche die Familie, um Blumenopfer zu bringen. Nach dem Ritual wird mit allen Nachbarn zusammen gegessen. In der Tempelanlage Memorial Choeten, den die Mutter des dritten bhutanischen Königs erbauen ließ, dreht Wangchuk Dema den ganzen Tag eine Handgebetsmühle. Das soll die gleiche Wirkung wie das Studium von Schriften haben. Während er das schwere Rad dreht, denkt er an alle guten Taten seines Lebens und betet, dass das Leben nach dem Tod noch schöner werden möge. Und Lopen Dorji kämpft sich jeden Tag mit einer schweren Tasche beladen zum Kloster Taktshang Goemba. Dieser heilige Pilgerort der Bhutaner befindet sich auf einem 3.300 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Steilfelsen.


18:35 Tierisch abgehoben (45 Min.) (HDTV, UT)
Meister der Schwerkraft
Dokumentationsreihe Großbritannien, 2015
Online verfügbar von 22/01 bis 21/02

Regie: Giles Badger

Die Dokumentation eröffnet einen Blick in eine Welt, die den Menschen normalerweise verborgen bleibt, und zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie die unterschiedlichen Flugkünste zum Überleben der Arten beitragen. Denn jedes Tier hat sich perfekt an seine Umgebung angepasst. So sorgt beispielsweise der Schwirrflug des Kolibris, mit dem er seine Flügel vorwärts, nach links, nach rechts und sogar rückwärts bewegen kann, dafür, dass der winzige Vogel damit seinen Flug präzise zu steuern und Nektar aus schwer zugänglichen Blüten zu trinken vermag.
Aber man muss gar nicht weit reisen, um ein wahres Wunder zu erleben: Auch der heimische Sperber verfügt über Fähigkeiten, die den kleinen Greifvogel zu etwas Besonderem machen. Er kann explosionsartig beschleunigen, dicht über dem Boden fliegen und nahezu lautlos jagen. Bis seine Beute ihn bemerkt, ist es meist schon zu spät. Nur die Kamera macht sichtbar, welche Dramen sich in vermeintlichen Gartenidyllen abspielen. Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 22/01 bis 23/01


19:40 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Pizza auf Ukrainisch – Stück für Stück zurück ins Leben
Reportage Deutschland, 2016

Wie bekommt man den Krieg aus dem Kopf? Vor diesem Problem stehen momentan Tausende junge Ukrainer, die im Osten des Landes gekämpft haben. Sie haben Kameraden fallen sehen, in permanenter Angst und Bedrohung gelebt. Und der Krieg geht im Kopf weiter: 50 bis 70 Prozent bräuchten psychologische Hilfe. Doch vom Staat gibt es die kaum. Auch Leonid Ostaltsev hat das erlebt. Seine Antwort darauf: "Pizza Veterano". Von außen eine normale Pizzeria. Doch hier trägt der Pizzabäcker Flecktarn. Denn bei "Pizza Veterano" arbeiten ausschließlich Kriegsheimkehrer. "Alle, die bei "Pizza Veterano arbeiten, haben das Gleiche durchgemacht. Wir verstehen uns", sagt Leonid. In Militärkreisen hat sich seine Idee längst herumgesprochen. Pizza Veterano – inzwischen ein Treffpunkt für Soldaten auf Front-Urlaub. Mit Pizza gegen das Trauma und zurück ins Leben. Kann das funktionieren?


20:15 Wahre Geschichte (50 Min.) (HDTV)
Adolf Hitler, "Größter Feldherr aller Zeiten?"
Folge 1 von 4
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Online verfügbar von 22/01 bis 23/03
Erstausstrahlung

Regie: Christiane Ratiney

Adolf Hitler ging als einer der größten Feldherren aller Zeiten in die Geschichte ein, doch war er wirklich ein raffinierter Stratege? Adolf Hitler ging als schonungsloser Militärführer und schlauer Stratege in die Geschichte ein. Gewiss verblüffte der "Blitzsieg" Deutschlands gegen Frankreich 1940 die ganze Welt und besiegelte die Eroberung Westeuropas, galt Frankreich doch damals als stärkste europäische Militärmacht. Doch anders als gemeinhin angenommen hatte der "Führer" diesen beispiellosen Siegeszug zwar veranlasst, der Plan dazu stammte aber nicht von ihm. Dieser Triumph, der den Ideen anderer Strategen entsprang, elektrisierte Hitler und ließ ihn glauben, dass Gleiches auch an der Ostfront möglich sei. Doch seine Machtgelüste scheiterten an den Weiten des Sowjetreichs, das bis zur Zerschlagung Hitlerdeutschlands durch die Alliierten der Hauptfeind der Nazi-Ideologie war.
Wieder und wieder unterschätzte Hitler die Schlagkraft der Roten Armee und der Alliierten und beherrschte Strategie und Taktik der Kriegsführung nur mangelhaft. Mehrfach setzte er auf Bluff, weil er glaubte, auf diese Art den entscheidenden Sieg davontragen zu können. Dennoch gilt er im kollektiven Gedächtnis nach wie vor als unerschrockener Stratege, der beinahe ganz Europa unterworfen hätte. Dank dieser Legende konnte eine Reihe unangenehmer Fragen vermieden werden, wie zum Beispiel die Blindheit der Alliierten gegenüber der Nazi-Ideologie, ihre fehlende Koordinierung oder auch ihre widersprüchlichen Interessen. Die erste Folge der Dokumentationsreihe zeigt, dass Hitler zweifelsohne ein Militärführer war, dessen Hochmut und verhängnisvolle Ideologie ihn jedoch verblendeten. Im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges erwies sich der selbsternannte Stratege als ein Amateur, dessen Irrtümer Deutschland in die Katastrophe führten.

Hintergrundinfo:
Die Geschichtsschreibung ist keine starre, exakte Wissenschaft, sondern sie unterliegt einem andauernden Prozess der Ausdifferenzierung, der Weiterentwicklung und des Hinterfragens. Mit voranschreitender Forschung decken Historiker häufig ein Bild der Realität auf, das vielschichtiger ist als die bis dato gemeinhin angenommenen Vorstellungen. Mit der vierteiligen Dokumentationsserie "Geschehen, neu gesehen. Die wahre Geschichte" nimmt ARTE geschichtsträchtige Personen und Ereignisse in den Fokus und betrachtet diese aus einer nie dagewesenen Perspektive.


21:05 Wahre Geschichte (55 Min.) (HDTV)
Marshallplan. Die USA retten sich selbst
Folge 2 von 4
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Online verfügbar von 22/01 bis 23/03
Erstausstrahlung

Regie: Bernard George

Am 12. März 1947 schlug der US-amerikanische Präsident Truman Alarm: Der Kommunismus breite sich zunehmend aus – und für eine freie Welt gelte es, diese Geißel der Menschheit einzudämmen. In diesem neuen "Krieg nach dem Krieg", der sich vor allem gegen die Sowjetunion wandte, waren ihm alle Mittel recht. Zu den unscheinbarsten Waffen gehörte der Marshallplan, benannt nach seinem damaligen US-Außenminister, der dem westlichen Europa einen wirtschaftlichen Neuanfang nach dem zerstörerischen Zweiten Weltkrieg ermöglichte – auch im großen Interesse der Vereinigten Staaten.
Allgemein herrscht die Auffassung, der Marshallplan habe Europa aus dem kriegsbedingten Chaos und Elend befreit. Tatsächlich verstärkten die amerikanischen Hilfsgelder die von den europäischen Regierungen initiierten nationalen Konjunkturprogramme der Nachkriegszeit. Hinter dem Motiv der Philanthropie verbargen sich aber auch andere, weniger edle, dafür sehr gewichtige Gründe für die Wirtschaftshilfe. Der Marshallplan war kein selbstloser Akt, sondern das Ergebnis einer wohlkalkulierten politischen Strategie. Die USA wollten die Internationalisierung der Wirtschaft zu ihren Gunsten vorantreiben und den amerikanischen Traum als universelles Modell propagieren. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges erwies sich der Marshallplan als das passende Pendant zu Trumans Politik der Eindämmung des Kommunismus und der Schwächung der Sowjetunion.


22:00 Trump und der Staatsstreich der Konzerne (95 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Kanada, 2018
Online verfügbar von 22/01 bis 21/02
Erstausstrahlung

Regie: Fred Peabody

Geld regiert die Welt. Kein anderes Land verkörpert dieses Mantra besser als die USA – ein Paradebeispiel für überbordenden Lobbyismus. Die Macht der Wirtschaftseliten wächst ins Unermessliche, während der politische Einfluss der Bürger auf ein unbedeutendes Maß schrumpft. Ein Ungleichgewicht, das das Grundgerüst der Demokratie erschüttert und sich seit Donald Trumps Präsidentschaft radikal zuspitzt. Inzwischen versuchen etwa einflussreiche Lobbyisten den Kongress dazu zu bewegen, Finanzmarktregulierungen, die in Folge der Wirtschaftskrise 2007 etabliert wurden, aufzuweichen. Als "Staatsstreich in Zeitlupe" hat der kanadische Essayist John Ralston Saul diesen politischen Einfluss der Konzerne bezeichnet. Seinen Anfang nahm dieser allerdings bereits weit vor der Ära Trump in den 1970er Jahren.
Damals fingen Großkonzerne erstmals an, durch Outsourcing in Länder mit niedrigeren Lohnkosten und laxeren Steuergesetzen, ihre Gewinne zu maximieren. Hunderttausende gut ausgebildete Angestellte verloren ihre Arbeit und standen vor dem finanziellen Ruin. Ganze Landstriche und ehemals stolze Industriestandorte wurden dem Verfall preisgegeben. So auch der sogenannte Rostgürtel im Nordosten der USA, ehemals eine Demokraten-Hochburg. Nicht nur dort begegnet der amerikanische Journalist und Pulitzerpreisträger Chris Hedges vielen Wählern, die ihr gesamtes Vertrauen in die demokratischen Institutionen verloren und auf den Immobilienmilliardär Trump gesetzt haben. Ein Heilsbringer?

Hintergrundinfo:
Der Dokumentarfilm deckt schonungslos die grotesken Auswüchse des Neoliberalismus auf und zeigt eindrücklich, wer die wahren Lenker des Staates sind.


23:35 Mit offenen Karten (10 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 19.01.


23:45 Tatort Häusliche Gewalt (55 Min.) (FSK 16, HDTV)
Dokumentation USA, 2014
Online verfügbar von 22/01 bis 29/01

Regie: Cynthia Hill

Einer Studie der Weltbank zufolge ist das Risiko, einer Vergewaltigung oder häuslicher Gewalt zum Opfer zu fallen, für Frauen zwischen 15 und 44 Jahren höher als die Gefahr einer Krebserkrankung, eines Autounfalls, eines Krieges oder einer Malariaansteckung zusammen. 25 Prozent aller Frauen in Europa werden oder wurden von ihrem Lebensgefährten misshandelt. In Frankreich stirbt alle drei Tage eine Frau durch die Schläge ihres Partners. Der Ehemann von Deanna Walters wurde schon mehrmals gewalttätig. Eines Tages entführt er seine Frau, sperrt sie in einen Lastwagen und fährt mit ihr quer durch die USA. Vier Tage lang ist Deanna in der engen Fahrerkabine seinen Schlägen ausgesetzt. Trotz der schweren Verletzungen, die später im Krankenhaus festgestellt werden, wird der Ehemann nicht belastet. Deannas Verletzungen werden als "oberflächlich" eingestuft: Es handle sich "lediglich" um Hämatome und Schnittwunden, nicht um schwere Verletzungen oder Knochenbrüche. Kit Gruelle war ebenfalls mit einem gewalttätigen Mann verheiratet. Sie hat überlebt und widmet ihr Leben und ihre Arbeit als Anwältin seither den weiblichen Opfern von häuslicher Gewalt. Sie weiß, dass die meisten Frauen ihren Partner nicht verlassen können, und dass man sie nur schwer schützen kann. Viele Frauen werden im Anschluss an eine Flucht ermordet. Deanna nimmt ihren Mut zusammen und beschließt, ihren Ehemann zu verklagen. Kit soll ihr dabei helfen. Im Laufe des Verfahrens arbeitet sich Deanna aus ihrer Opferrolle heraus. Es gibt viele Filme über häusliche Gewalt; in den meisten berichten Frauen im Nachhinein von ihren Erfahrungen. Das Besondere an der Dokumentation "Tatort Häusliche Gewalt" ist, dass sie die Frauen bei ihrem Kampf, die Täter strafrechtlich zu verfolgen, begleitet.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation wurde auf mehreren Filmfestivals (Sundance Festival) gezeigt und unter anderem im Jahr 2016 bei den Cinema Eye Honors Awards mit dem Outstanding Achievement in Nonfiction Filmmaking for Television ausgezeichnet.


00:40 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 22.01.


01:00 Mein Name sei Altmann (55 Min.) (HDTV)
Das zweite Leben eines Kriegsverbrechers
Dokumentation Deutschland, 2015
Online verfügbar von 22/01 bis 22/04

Regie: Peter F. Müller, Michael Mueller

Der Mann, der in 26 "Episoden" auf 180 Seiten die Stationen seines Lebens nachzeichnet, blickt auf eine gespenstische Laufbahn zurück: Auch nach dem Krieg hat Klaus Barbie in seiner neuen Heimat Bolivien sein verbrecherisches Unwesen fortgesetzt. Eingebettet in ein Netzwerk alter Nazis, gedeckt von westlichen Geheimdiensten, hat er unbehelligt eine zweite Karriere als Foltermeister, Agent und Betrüger im Dienst brutaler Militärdiktatoren, skrupelloser Drogenbarone und internationaler Waffenhändler machen können. Auch als er seine Biografie für seinen Anwalt Jacques Vergès niederschreibt, zeigt er keine Reue. Damit sind die Aufzeichnungen Barbies ein Zeitdokument, das wie kaum ein anderes den Blick in die Psyche eines gewissenlosen Erfüllungsgehilfen ermöglicht.
Darüber hinaus ermöglichen nun – zum Teil auf die Veranlassung der Autoren hin – erstmals freigegebene Unterlagen die detaillierte Darstellung von Barbies Aktivitäten im Dienst seiner verschiedenen Auftraggeber. Dabei wird die Skrupellosigkeit alliierter und deutscher Nachrichtendienste bei der Rekrutierung ehemaliger Kriegsverbrecher deutlich. Außerdem kann erstmals das internationale Netzwerk alter und neuer Nazis, in dem Barbie eine Schlüsselrolle gespielt hat, aufgezeigt werden. Dazu gehören auch bisher unbekannte, aber nun konkret belegbare Pläne eines faschistisch-terroristischen Netzwerks, Klaus Barbie aus seinem Gefängnis in Lyon zu befreien.

Hintergrundinfo:
Die Filmemacher Peter F. Müller und Michael Mueller haben sich in Deutschland, Frankreich und Bolivien auf die Spuren von Klaus Barbie begeben. In ihrem Dokumentarfilm zeichnen sie eine erstaunliche und beschämende Facette der internationalen Nachkriegsgeschichte.


01:55 USA – Die neue Macht der Latinos (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2016
Online verfügbar von 22/01 bis 30/01

Regie: Roxanne Frias

Die Vereinigten Staaten erleben derzeit einen enormen demografischen Wandel: Zwar stellen Weiße immer noch die Mehrheit der Bevölkerung. Doch seit 2013 bringen Latinos mehr Kinder zur Welt als Weiße. Während die Community der Hispanics derzeit rund 55 Millionen Mitglieder zählt, sollen es im Jahr 2030 über 100 Millionen sein. Schon heute wissen alle Präsidentschaftskandidaten, dass sie nur mit den Stimmen der Latinos ins Weiße Haus kommen werden.
Für eine von weißen, vorrangig englischsprachigen Europäern gegründete Nation ist dieser Umbruch ein tiefer Einschnitt. Zwar war Einwanderung schon immer ein Wesensmerkmal der Vereinigten Staaten, doch die Latinos unterscheiden sich von den anderen Immigranten. Sie waren schon da, als sich die Europäer vor einigen Hundert Jahren in Nordamerika ansiedelten, und brauchten nicht den Ozean zu überqueren, um ins Land ihrer Träume zu gelangen. Die Dokumentation beleuchtet die zukünftige Zusammensetzung der Gesamtbevölkerung mit all ihren Konsequenzen und Herausforderungen.

Hintergrundinfo:
Im Wahljahr sucht die mexikanisch-amerikanische Filmemacherin Roxanne Frias die Begegnung mit den Latinos, die frischen Wind in die amerikanische Gesellschaft bringen. Von Los Angeles, der Hauptstadt der spanischsprachigen Community, über Miami in Florida und El Paso in Texas bis nach Ottumwa, einer abgelegenen, von Weißen dominierten Kleinstadt in Iowa, verschafft sie sich ein Bild vom künftigen Gesicht der Vereinigten Staaten. In einer Zeit, da sich viele Länder mit der Frage der Einwanderung konfrontiert sehen, untersucht die Dokumentation das US-amerikanische Integrationsmodell. Erstmals in ihrer Geschichte könnten sich heute die Vereinigten Staaten an eine neue Bevölkerungsgruppe und ihre Kultur anpassen; in der Vergangenheit war es immer umgekehrt. Eine neue, panamerikanische Identität entsteht.


02:55 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Türkei – Die Süleymaniye-Moschee
Folge 5 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 11.01.

Regie: Bruno Ulmer, Frédéric Lossignol


03:20 Coutures (30 Min.) (HDTV)
Das Vichykleid von Jacques Esterel
Dokumentation Frankreich, 2013
Online verfügbar von 22/01 bis 30/01

Regie: Anna-Célia Kendall-Yatzkan, Muriel Edelstein

1959 heiratet Brigitte Bardot in einem rosafarbenen Vichy-Muster. Weder Schleier noch Satin finden sich an ihrem kurz geschnittenen, karierten Baumwollkleid, das eher an eine günstige Gardine erinnert. Mit der Wahl ihres Kleides stellt Brigitte Bardot Starsystem und Konventionen auf die Probe. Die Dokumentation zeigt die unerwarteten kulturellen Hintergründe auf, die zum Aufstieg des karierten Baumwollstoffs geführt haben – bis hin zu Jacques Esterel, der aus dem Kleid aus Vichy-Stoff ein Must-have gemacht hat. Die unerwartete Geschichte eines modischen Must-haves. Mode ist von Natur aus unbeständig. Doch einige Kleidungsstücke schaffen es, über Epochen hinweg angesagt zu sein. So auch Brigitte Bardots kariertes Kleid, das sie 1959 bei ihrer Hochzeit mit Jacques Charrier trägt. Mit diesem taillierten Kleid aus günstigem Baumwollstoff, aus dem sonst Gardinen genäht werden, räumen BB und der Modeschöpfer Jacques Esterel mit den herkömmlichen Konventionen auf und erschaffen erschwinglichen Glamour für Frauen.
Eine betonte Büste durch das eingearbeitete Mieder, Wespentaille und reichlich geraffter Stoff über voluminösem Unterrock – so erinnert es zugleich an ein Königinnenkleid und eine karierte Schürze! Und genau das macht es so apart. Auch das Vichy-Muster selbst ist etwas Besonderes. Zwar wird es oft mit Frankreich assoziiert, in Wirklichkeit aber ist es auf der ganzen Welt zu finden. Auf Bali werden ihm sogar spirituelle Tugenden zugeschrieben.
Woher kommt die Begeisterung für diesen Stoff? Weil man Flecken auf dem Karomuster schlechter sieht? Sogar die Esel in den Salinen auf der Île de Ré tragen karierte Hosen … Von den Marmeladengläsern unserer Großmütter bis hin zu den Massai-Kriegern, vom Hochzeitkleid der Bardot bis zu den Eseln der Île de Ré oder den Lolitas von heute: Das Vichy-Muster überrascht immer wieder.


03:50 28 Minuten (70 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:36 Sendeschluss

*

Mittwoch, 23. Januar 2019


05:00 Air-Konzert im Pariser Niemeyer-Bau (85 Min.) (HDTV)
Musik Frankreich, 2016
Wiederholung vom 18.01.
Originalvertonung

Regie: David Ctiborsky


06:25 Die gefährlichsten Schulwege der Welt (15 Min.) (HDTV)
Peru
Kindersendung Deutschland, 2014
Online verfügbar von 23/01 bis 30/01

Regie: Kim Rigauer

Vidal lebt auf den schwimmenden Inseln im Titicacasee, der sich in rund 4.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel auf etwa 8.300 Quadratkilometer ausbreitet. Er ist der größte Hochlandsee der Erde und der größte See Südamerikas. Die Schule liegt mitten im See. Unter der sengenden Sonne überqueren der Junge und seine Mitschüler das Wasser in Schilfbooten, die häufig auch noch selbst gebaut sind. Die Kinder organisieren sich in Gruppen und trotzen der Müdigkeit und den Widrigkeiten der Überfahrt.

Hintergrundinfo:
Sie müssen stundenlang marschieren, ja sogar klettern oder schwimmen, um in die Schule zu gelangen: Die Dokumentationsreihe zeigt Kinder aus der ganzen Welt, die ihren Schulweg unter extremen Bedingungen zurücklegen. Die kleinen Helden schrecken weder vor Eiseskälte noch tiefen Abgründen zurück, kämpfen gegen Überschwemmungen, begegnen wilden Tieren und haben doch nur ein Ziel vor Augen: ein besseres Leben.


06:40 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Gefährliche Fluten – Wie wir uns vor Hochwasser schützen können
Magazin Deutschland, 2018
Wiederholung vom 22.01.

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard


07:05 ARTE Journal Junior (10 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/01 bis 30/01


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (UT)
Kushti, Indiens dreckiger Sport
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 05.01.

Regie: Manuel Fenn


08:00 Amerikas Ostküste (45 Min.) (HDTV)
Big Apple und Meer
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Wiederholung vom 26.12.

Regie: Peter Bardehle, Sven Jaax


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 22.01.

Regie: Fabrice Michelin


09:35 Als die Nazis an die Macht kamen (55 Min.) (HDTV)
Machtergreifung
Folge 1 von 2
Dokumentation Frankreich, 2016
Wiederholung vom 15.01.

Regie: Jérôme Prieur


10:30 Als die Nazis an die Macht kamen (55 Min.) (HDTV)
Gleichschaltung
Folge 2 von 2
Dokumentation Frankreich, 2016
Wiederholung vom 15.01.

Regie: Jérôme Prieur


11:25 Nie wieder Krieg! (55 Min.) (HDTV)
Geschichte und Aktualität der Friedensbewegung
Dokumentation Deutschland, 2015
Wiederholung vom 16.01.

Regie: Werner Köhne


12:20 Re: (30 Min.) (HDTV, UT)
Pizza auf Ukrainisch – Stück für Stück zurück ins Leben
Reportage Deutschland, 2016
Wiederholung vom 22.01.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/01 bis 24/01

Erstausstrahlung


13:00 Stadt Land Kunst (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/01 bis 24/03
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Chateaubriand, ein Romantiker im Heiligen Land
Palästina, die sonnendurchflutete Wiege des Christentums, ist das Sehnsuchtsziel zahlloser Gläubiger aus der ganzen Welt. Als Chateaubriand 1806 dort eintraf, war das Gebiet noch eine entlegene Provinz des Osmanischen Reichs. Der romantische Schriftsteller begab sich hier auf die Suche nach den Wurzeln des christlichen Glaubens und den Spuren der ersten Kreuzfahrer. Seine Reise führte ihn von Jaffa nach Jerusalem.

(1): Chateaubriand, ein Romantiker im Heiligen Land
(2): Als Dijon den französischen Königen die Stirn bot
(3): Dänemark: Die Insel der Ausgestoßenen


13:45 Die Küste der Piraten (100 Min.) (HDTV)
(I pirati della costa)
Spielfilm Frankreich / Italien, 1960
Wiederholung vom 24.12.
Produktion: Romana Film, Société Nouvelle de Cinématographie

Mitwirkende:
Ana del Perú Liana Orfei
Luis Monterrey – Lex Barker
Isabela Linares – Estella Blain
Olonese – Livio Lorenzon
Rock – John Kitzmiller
Don Fernando Linares – Loris Gizzi

Regie: Domenico Paolella
Produzent: Fortunato Misiano
Drehbuch: Ernesto Gastaldi, Ugo Guerra, Luciano Martino, Bruno Rasia
Musik: Michele Cozzoli
Kamera: Augusto Tiezzi
Schnitt: Jolanda Benvenuti


15:25 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Italien – Der Dom von Florenz
Folge 8 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 16.01.

Regie: Bruno Victo-Pujebet, Delphine Cohen


15:50 Abenteuer Türkei (55 Min.) (HDTV)
Istanbul
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Wiederholung vom 11.01.

Regie: Sabine Howe


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Arthrose – Wie sich die Volkskrankheit aufhalten lässt
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Tag für Tag vollbringt unser Körper Höchstleistungen. Mit der Zeit jedoch werden unsere Gelenke zunehmend unbeweglich. Der Grund dafür: Arthrose. Fast jeder zweite Deutsche und Franzose leidet unter der degenerativen Erkrankung des Gelenkknorpels. "Xenius" forscht nach: Was beschleunigt die Entstehung von Arthrose, und wie kann man sie aufhalten? Im Duisburger B.O.R. Rehazentrum lernen Berufstätige an verschiedenen Übungsplätzen, wie sie ihre Gelenke im Job entlasten können. Während Dörthe sich beim Dachdecken versucht, schiebt Pierre eine schwere Schubkarre über einen Übungsparcours und lässt sich von Physiotherapeut Maik Witt Tipps geben. Auch Verletzungen können Arthrose begünstigen – und Dörthe hatte schon einmal einen Kreuzbandriss. Der Orthopäde Dr. Krahn analysiert deshalb ihre Knie und ihren Gang: Hat Dörthe schon erste Anzeichen der Krankheit? "Xenius" zeigt, was in unseren Gelenken passiert, wenn Arthrose auftritt. Die elastische Knorpelsubstanz wird dabei zu Knochen umgebaut. Aber warum? Und lässt sich das Programm aufhalten? Nicht nur Verletzungen oder Fehlbelastungen, sondern auch Extremsport, Übergewicht und genetische Veranlagung können ein Nährboden für die Gelenkversteifung sein. Ein Medikament gegen Arthrose gibt es noch nicht – "Xenius" besucht einen Forscher, der das ändern möchte: Prof. Thomas Pap. Er hat ein Enzym identifiziert, das Arthrose auslöst und konnte es bei Mäusen bereits erfolgreich deaktivieren. Aber wird es auch beim Menschen helfen?

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Stätten des Glaubens (30 Min.) (HDTV)
Ungarn – Die Dohány-Synagoge
Folge 13 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/01 bis 30/01
Erstausstrahlung

Regie: Celia Lowenstein, Lysiane Le Mercier

Die Große Synagoge in der Dohány utca im alten jüdischen Viertel in Budapest ist die zweitgrößte jüdische Gottesstätte der Welt. Zsuzsanna Toronyi vom Ungarischen Jüdischen Museum gibt Einblick in die Historie der Glaubensstätte und die religiösen Bräuche. Im 19. Jahrhundert schlossen sich die drei unabhängigen Städte Buda, Óbuda und Pest zur Einheitsgemeinde Budapest zusammen. Im jüdischen Viertel errichtete man unter Anwendung umfangreicher technischer Kenntnisse die berühmteste Synagoge der ungarischen Hauptstadt: die Dohány-Synagoge, auch Große Synagoge genannt. In der zweitgrößten jüdischen Gottesstätte der Welt werden heilige Thora-Rollen aufbewahrt, auf denen alle jüdischen Riten und Zeremonien aufbauen.
Zsuzsanna Toronyi vom Ungarischen Jüdischen Museum demonstriert die Einsegnung einer Thora-Rolle und erklärt, dass das Judentum eine "Nomadenreligion" sei, da jederzeit spontan eine Synagoge gegründet werden könne; einzige Voraussetzung für einen Gottesdienst sei die Anwesenheit zehn jüdischer Männer. Dann öffnet Frau Toronyi die Tore zu den weitläufigen Archivsälen mit ihren beeindruckenden Sammlungen heiliger Objekte. Schließlich bekommt der Zuschauer einen Einblick in eine Konzertprobe von Iván Fischer. Der Dirigent und Pianist zählt zu den berühmtesten Vertretern der ungarischen jüdischen Kultur.

Hintergrundinfo:
Die Reihe zeigt 15 der schönsten Sakralbauten der Welt und erzählt, was dort im Laufe eines Tages passiert. Neben der Architektur widmet sie sich den Riten der Menschen, die diese Orte zum Leben erwecken.


17:40 Bei den Mönchen von Majuli (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2008
Online verfügbar von 23/01 bis 30/01

Regie: Emmanuelle Petit

Im tiefsten Nordosten Indiens, in Assam, liegt eine der größten Flussinseln der Welt: Majuli. Sie beherbergt hinduistische Klöster, die bis vor kurzem noch völlig von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die Mönche dieser Satras leben in mittelalterlicher Autarkie von der Landwirtschaft. Aber sie frönen auch den Künsten, und ihre anmutig getanzten Dramen sind ein zutiefst beeindruckendes Erlebnis. Um ihr Fortbestehen zu sichern, haben die Mönche von Majuli eine Lebensweise entwickelt, die auf einer Sonderform der Familie aufbaut: Ein Erwachsener adoptiert ein "Mönchlein" im Alter von etwa sechs Jahren, das er nach bestem Wissen und Gewissen erzieht. Gleichzeitig kümmert er sich um seinen eigenen, alternden "Vater". Aufgrund des Klimawandels und des steigenden Wasserspiegels ist die Existenz der Klöster bedroht. Die Dokumentation liefert einen Einblick in den Alltag und die Geheimnisse dieser feinen, hochsensiblen Menschen.


18:35 Tierisch abgehoben (45 Min.) (HDTV, UT)
Ein Flügelschlag genügt
Dokumentationsreihe Großbritannien, 2015
Online verfügbar von 23/01 bis 22/02

Regie: James Brickell

In Tausenden Metern Höhe leben Tiere, von deren Existenz die meisten Menschen nichts wissen. Hunderte Arten von Säugetieren und über 10.000 Vogelarten sind in den Lüften zu Hause. Insekten sind am Himmel mit Abstand am zahlreichsten vertreten.
Die aktuelle Folge der Dokumentationsreihe porträtiert verschiedene Tierarten, zum Beispiel den Kaptölpel, der eine spezielle Flugtechnik entwickelt hat, mit der er bis zu zehn Meter tief tauchen kann, um Sardinenschwärme aus der Luft anzugreifen.
Auch das Balzverhalten mancher Schmetterlingsarten ist so außergewöhnlich, dass es für menschliche Augen unsichtbar bleibt. Dieses Geheimnis lüftet die Dokumentation ebenso wie den Trick einer Mottenart, ihrem Erzfeind, der Fledermaus und ihren Ultraschall-Superkräften, ein Schnippchen zu schlagen.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/01 bis 24/01


19:40 Re: (35 Min.)
Höher, schneller, weiter! – Ein Leben für den Sport?
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Der Preis des Ruhmes ist hoch: Seinem Traum von der Olympia-Teilnahme im Skispringen ordnet Finn Braun sein ganzes Leben unter. Seit Herbst ist das 16-jährige Nachwuchstalent im Sportinternat. Doch kann er mit dem großen Druck und einem Leben ohne Eltern und ohne Freizeit umgehen? "Re:" begleitet Finn auf dem Weg zu seinem ersten Wettkampf. Finn Braun gehört zu den größten deutschen Nachwuchstalenten im Skispringen. Sein Traum: Weltcup und Olympiateilnahme. Seit September geht der 16-Jährige in ein Sportinternat. Dafür verlässt er Eltern, Freunde und muss sein Leben komplett den Anforderungen des Leistungssports unterordnen. Dr. Anja Hirschmüller kennt den Druck des Profisports und seine gesundheitlichen Gefahren. In einer Schweizer Klinik behandelt sie Leistungssportler und arbeitet präventiv für einen gesünderen Spitzensport. Ein Film über die Faszination und den Preis sportlicher Weltrekorde.


20:15 Sky – Der Himmel in mir (95 Min.) (HDTV)
(Sky)
Spielfilm Deutschland / Frankreich, 2015
Produktion: Le Bureau, Pandora Filmproduktion, Vamonos Productions
Online verfügbar von 23/01 bis 30/01
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Diego – Norman Reedus
Romy – Diane Kruger
Kommissar Ruther – Joshua Jackson
Billie – Lena Dunham
Richard – Gilles Lellouche
Lastwagenfahrer – Lou Diamond Phillips
Charlene – Laurene Landon

Regie: Fabienne Berthaud
Produzent: Gabrielle Dumon, Bertrand Faivre
Drehbuch: Fabienne Berthaud, Pascal Arnold
Musik: François-Eudes Chanfrault
Kamera: Nathalie Durant
Schnitt: Pierre Haberer

Der gemeinsame Road-Trip sollte sie einander wieder näher bringen, doch stattdessen wird die Kluft zwischen Romy und Richard, einem kinderlosen Paar aus Paris, immer größer. Dies zeigt sich nicht nur in den Themen, die ausgespart werden, sondern auch in dem, was sie jeweils suchen: Während Romy auf eine fast spirituelle Weise von der Landschaft und dem weiten Himmel Nevadas fasziniert ist, kann Richard gar nichts damit anfangen. Ein Trinkgelage mit einheimischen Frauen in einer Bar ist mehr nach seinem Geschmack. Als Richard in der gleichen Nacht versucht, sie zu vergewaltigen, greift Romy nach der Nachttischlampe und schlägt so lange zu, bis Richard regungslos am Boden liegt. In dem Glauben, ihn getötet zu haben, fährt Romy panisch mit einem Auto davon, dass sie von Richards Geld kauft. Als sie sich einige Tage später der Polizei stellen will, erfährt sie, dass Richard noch lebt. Doch die Rückkehr in ihr altes Leben ist ausgeschlossen: Sie kehrt ihrer destruktiven Beziehung sowie Paris den Rücken und beschließt, in Amerika zu bleiben. Ausgerechnet in der abgedrehten Welt von Las Vegas versucht sie, Fuß zu fassen - zwischen Casinos, Bars und Stripclubs. Es ist dieses schillernde Milieu, in dem sie seltsam deplatziert wirkt, wo sie das Showgirl Charlene trifft und kurze Zeit später in einem Nachtclub den geheimnisvollen Diego kennenlernt. Langsam baut sich eine Beziehung zwischen ihnen auf. Dann stellt sich heraus, dass Diego schwer krank ist. Und dennoch hilft er Romy, mit sich ins Reine zu kommen.

Hintergrundinfo:
Bildstarker Road-Trip mit Diane Kruger in der Rolle der Romy, die nach einer gescheiterten Beziehung wieder zu sich selbst finden muss. So gesehen erzählt der dritte Spielfilm der französischen Regisseurin Fabienne Berthaud auch eine verspätete Coming-of-Age-Geschichte, in der eine Frau, die scheinbar schon mitten im Leben steht, sich erneut die Frage stellen muss, wer sie ist – und wer sie sein will.


21:50 Auf der Suche nach Amerika (55 Min.)
Schwerpunkt

Im Januar 2019 ist US-Präsident Trump zwei Jahre im Amt. Die Stimmung im Land ist aufgeheizt. Trumps Politik schürt Hass in der amerikanischen Gesellschaft. Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit erstarken. Hebt Trumps rechte Ideologie die liberale amerikanische Kultur aus den Angeln? Ein Kulturkampf durchdringt Amerikas Identität, ein tiefer Riss geht durch die Gesellschaft. Was ist passiert, dass aus den USA ein solcher Hexenkessel der ideologischen Auseinandersetzung werden konnte? Mit vier Kulturdokumentationen reist ARTE in das Land der einst unbegrenzten Möglichkeiten, dokumentiert ein aktuelles Panorama des kulturellen Amerikas im Widerstand gegen Trumps Politik und blickt durch die Werke von John Steinbeck, T.C. Boyle und Paul Auster auf die amerikanische Gesellschaft der letzten Jahrzehnte. Vom 23. Januar bis 13. Februar 2019, immer mittwochs ab 21.50 Uhr auf ARTE.
Mit dem programmatischen Titel "Die gespaltene Seele Amerikas" führt die erste Dokumentation am 23. Januar mit einer Reise durch das zerrissene Land gleich ins Herz der Debatte. Im Zentrum des Films steht eine Gruppe von Menschen, die Donald Trump und alles, wofür er steht, nicht hinnehmen wollen. Regisseur Jörg Daniel Hissen hat Künstler, Schriftsteller Journalisten, Kulturschaffende und Friedensaktivisten getroffen, die Wege aus der Krise suchen. Wie gefährlich ist die Polarisierung des amerikanischen Volkes für die Zukunft des Landes? Wie können die tiefen Gräben überwunden werden?
Mit der Dokumentation "John Steinbecks USA" begibt ARTE sich am 30. Januar auf die literarischen Spuren seines Buches "Die Reise mit Charley" in das Amerika der 1960er Jahre, in dem der Literaturnobelpreisträger ein Land des nie dagewesenen Wohlstands schildert, aber tiefe Risse unter der schillernden Oberfläche aufs Schärfste kritisiert: Umweltverschmutzung, sinnlose Verschwendung und Rassenunruhen. In der Dokumentation "T.C. Boyle – Rockstar der amerikanischen Literatur" spricht der amerikanische Kultautor und engagierte Umweltaktivist am 6. Februar über sich und sein Amerika. In seinen Werken erforscht er seit Jahrzehnten mit viel Sarkasmus, Humor und emotionaler Sozialkritik die Ängste und Abgründe seiner geliebten Heimat. Der Klassiker "América" von 1995, in dem er sich mit amerikanischen Werten und teils paranoiden Ängsten der Mittelschicht auseinandersetzt, ist heute von größter Aktualität.
"Was wäre wenn?" Mit dieser Frage spielt Erfolgsautor Paul Auster in seinem letzten Roman "4 3 2 1", den er selbst als das Buch seines Lebens bezeichnet. Die gleichnamige Dokumentation "Paul Auster – Was wäre wenn" am 13. Februar lässt ausgehend von "4 3 2 1" 70 Jahre amerikanische Politik und Zeitgeschichte Revue passieren. Vor allem aber zeigt sie auch die politische Seite des Autors, der gemeinsam mit seiner Frau, der Schriftstellerin Siri Hustvedt, öffentlich Stellung gegen Trumps "Make America Great Again"-Politik bezieht. Auf der Suche nach Amerika. Vom 23. Januar bis 13. Februar 2019, immer mittwochs ab 21.50 Uhr auf ARTE


Auf der Suche nach Amerika
21:50 Die gespaltene Seele Amerikas (55 Min.) (HDTV)
Die kulturelle Zeitenwende in den USA
Dokumentation Deutschland / Großbritannien, 2018
Online verfügbar von 23/01 bis 23/04
Erstausstrahlung

Regie: Jörg Daniel Hissen

Amerika unter Trump – ein zerstrittenes und gespaltenes Land, in dem ein Kulturkampf um die Zukunft der Nation ausgefochten wird. Verbitterte, sich vernachlässigt fühlende Bürger der Unterschicht stehen einer vermeintlichen kulturellen Elite des Landes unversöhnlich gegenüber. Erstere bilden das Fundament einer politisch-populistischen Revolution von unten, Letztere kämpfen für die ethnische und kulturelle Vielfalt des Landes. Der Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist in die USA, um den Quell des Konflikts zu ergründen. Im Zentrum der Dokumentation steht eine Gruppe von Menschen, die Donald Trump und alles, wofür er steht, nicht hinnehmen wollen.
Eine der Aktivistinnen ist Paula Green, Initiatorin von "Hands Across the Hills". Die erfahrene Krisenmediatorin versucht Menschen mit entgegengesetzten politischen Erfahrungen und Meinungen über den persönlichen Dialog zusammenzubringen. Das Ziel: zuhören über alle kulturellen Grenzen hinweg. Zu Wort kommen zudem die New Yorker Künstlerin und Aktivistin Molly Crabapple, die Fotografin Dana Singer aus New Jersey, die afroamerikanische Schriftstellerin Brit Bennett und der Direktor des Baltimore Museum of Art, Chris Bedford. Mark Lilla, Professor für Ideengeschichte an der Columbia Universität in New York, sieht die Amerikaner und ihren Staat mit einer Identitätskrise konfrontiert: "Was fehlt, ist eine Vision der politischen Identität, die wir alle gemeinsam haben. Wir haben unsere gemeinsame Identität als Nation, als Gesellschaft, verloren." Sollte es den unterschiedlichen Lagern nicht gelingen, diese wiederzufinden und die gegenseitige Verachtung abzulegen, steht nichts weniger als die Demokratie des Landes auf dem Spiel.


22:45 Mein Augenstern (85 Min.) (HDTV, UT)
(La prunelle de mes yeux)
Spielfilm Frankreich, 2015
Produktion: Les Films Pelléas, ARTE F
Online verfügbar von 23/01 bis 31/01
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Elise Mazure – Mélanie Bernier
Théo Papagika – Bastien Bouillon
Léandro Papagika – Antonin Fresson
Marina – Chloé Astor
Nicolaï – Swann Arlaud
Monsieur Dimitros – Laurent Mothe

Regie: Axelle Ropert
Produzent: David Thion, Philippe Martin
Drehbuch: Axelle Ropert
Musik: Benjamin Esdraffo
Kamera: Sébastien Buchmann
Schnitt: François Quiqueré

Théo ist ein Frauenheld. Immer wieder säuselt er den Frauen Liebesschwüre ins Ohr. Was er verschweigt: Er ist ein arbeitsloser Musiker. Sein Jobberater rät ihm zur Umschulung. Hochzeiten sind die einzigen Gigs, die er mit seinem Bruder Léandro abgreift. Als Théo in eine neue Wohnung zieht, trifft er im Fahrstuhl auf die blinde Elise. Anstatt ihr in ihrer Orientierungslosigkeit zu helfen, macht er bloß blöde Sprüche.
Théos Start in der neuen Nachbarschaft ist alles andere als vielversprechend. Elise hält ihn für einen eingebildeten Idioten. Er versucht, sich zu entschuldigen, was aber mächtig in die Hose geht. Elise bezeichnet Théo als Versager – vor den Augen seiner Liebschaft. Das will er nicht auf sich sitzen lassen: Théo erfindet eine schwere und seltene Krankheit, die ihn am Wochenende heimgesucht und ihn nun ebenfalls blind gemacht haben soll. Zunächst war das als schlechter Witz gemeint. Doch sie treffen immer wieder aufeinander und Théo kommt aus seiner Lüge nicht heraus. Durch die Blindheit wirkt Théo verletzlicher auf Elise, die ihm langsam sein Herz öffnet. Nach und nach fängt Elise an, ihm zu vertrauen, und sie verlieben sich ineinander. Auch auf seine Arbeit wirkt sich die Lüge positiv aus: Ein blinder Musiker ist besser zu vermarkten. Théo allerdings trägt an seiner Lüge. Er möchte Elise die Wahrheit sagen, hat aber Angst sie zu verlieren …

Hintergrundinfo:
Axelle Ropert ist Regisseurin, Drehbuchautorin, Journalistin und Filmkritikerin. Aus Leidenschaft für die Literatur des 19. Jahrhunderts wollte sie zuerst Schriftstellerin werden, fand dann aber zum Kino, als sie Serge Bozon traf. Für diesen schreibt sie bis heute die Drehbücher (zuletzt "Madame Hyde" mit Isabelle Huppert). Ihre erste Regiearbeit ist der mittellange Film "Etoile violette" (2004). Darauf folgen die zwei Spielfilme "La famille Wolberg" (2009, Quinzaine des Réalisateurs) und "Tirez la langue, mademoiselle" (2013).


00:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 23.01.


00:30 Hergé (85 Min.) (HDTV)
Mit Tim & Struppi auf Abenteuer
Dokumentarfilm Frankreich, 2016
Online verfügbar von 23/01 bis 30/01

Regie: Hugues Nancy

Georges Remi alias Hergé war ein genialer Comiczeichner, dessen Schaffen mit der Erfindung und der Anerkennung des Comics als literarische Gattung einherging. Seine Figuren Tim & Struppi sind heute berühmter als ihr Schöpfer. Sie sind vertraut und unergründlich zugleich und haben viele kleine Comicfans in ganz Europa dauerhaft geprägt. Der Dokumentarfilm erzählt von der Beziehung des Comiczeichners zu seinen Kreaturen und damit auch von einem Lebenswerk, das in die Kunstgeschichte einging. Hergé litt sogar manchmal unter dem Einfluss seiner prominenten Figuren auf sein ganzes Leben. Hergé war nicht nur ein Künstler, sondern auch ein Handwerker, der die Abenteuer seiner unsterblichen Helden seit 1929 unermüdlich zu Papier brachte. "Tim, das bin ich. Er hat meine Augen, meine Lunge, meine Sinne, meine Eingeweide", sagte er einmal, um zu erklären, warum nach seinem Tod niemand die Abenteuer seiner Helden weiterführen dürfe.
So glatt und umgänglich wie seine Figuren war er jedoch nicht, denn hinter Hergé steckt Georges Remi, ein komplexer und widersprüchlicher Mann. Georges Remi alias Hergé starb am 3. März 1983. Tim & Struppi, deren letztes Abenteuer 1976 erschien, nahm er mit ins Grab.

Hintergrundinfo:
Der Dokumentarfilm vereint Archivaufnahmen, unveröffentlichte Originalzeichnungen und animierte Bilder. Zu Wort kommen Experten wie Philippe Goddin und Benoît Mouchart, aber auch Comiczeichner wie François Schuiten und Frederik Peeters.


01:55 Comic-Legende Hugo Pratt (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2015
Online verfügbar von 23/01 bis 31/01

Regie: Thierry Thomas

Der italienische Comiczeichner Hugo Pratt stammte, wie seine Hauptfigur, aus einer multinationalen Familie und liebte das Reisen. Cortos Abenteuer brachte er zwischen 1967 und 1989 zu Papier. In der Dokumentation erzählen Mitarbeiter, Koloristen, Freunde und Verleger von Pratts einzigartigem Stil und seinem faszinierenden Naturell, das keine anderen Grenzen kannte als die seiner Vorstellungskraft. Alle, die ihm zu Lebzeiten begegneten, waren und sind davon zutiefst beeindruckt. Thierry Thomas gehört zu den Glücklichen und teilt seine Erfahrung in diesem Porträt.
Der Film führt nach Venedig, wo Pratt seine Jugend verbrachte, aber auch nach Afrika, Argentinien, an den Amazonas und durch Brasilien. London, Genua, Paris, Lausanne sind Orte, die Pratts Persönlichkeit prägten und an denen er Spuren hinterließ. Die Reise führt durch bislang unveröffentlichte Archive und erinnert an jene Tage und Erlebnisse, die sein Leben und Werk entscheidend beeinflussten, das Leben eines Abenteurers, getragen von Zufällen und unerwarteten Ereignissen.
Wenn Hugo Pratt seinen Helden Corto Maltese zeichnete, begann er immer mit den Augen. Ein wichtiger Moment, wie er selbst in einem Interview sagte: "Er schaut mich an, ich schaue ihn an, und in diesem Augenblick sind wir ganz allein, nur wir zwei. Es ist, als wolle er mir sagen: Pass bloß auf, welche Worte du mir in den Mund legst." Thierry Thomas' Film handelt von einem Mann, der einen Helden schuf, und von einem Helden, der eine neue Ära des Comics einläutete.


02:50 Singvögel in Not (45 Min.) (HDTV)
Flug ins Ungewisse
Dokumentation Frankreich, 2015
Wiederholung vom 07.01.

Regie: Su Rynard


03:35 28 Minuten (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:20 (Fast) die ganze Wahrheit (5 Min.) (HDTV)
Cate Blanchett
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/01 bis 28/12
Erstausstrahlung

Regie: Nicolas Rendu


04:25 Philosophie (35 Min.)
Europas Zukunft – Gemeinsam oder im Alleingang
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 19.01.

Regie: Philippe Truffault, Elliott Covrigaru
Gäste: Ulrike Beate Guérot

François Asselineau


04:51 Sendeschluss

*

Donnerstag, 24. Januar 2019


05:00 John F. Kennedy Galakonzert 1961 (50 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 06.01.

Regie: John Paulson
Moderation: Phylicia Rashad

Mitwirkende:
Frank Sinatra
Gene Kelly
Ella Fitzgerald
Harry Belafonte
Ethel Merman
Nat King Cole


05:50 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Arthrose – Wie sich die Volkskrankheit aufhalten lässt
Magazin Deutschland, 2018
Wiederholung vom 23.01.

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard


06:15 Stätten des Glaubens (30 Min.) (HDTV)
Mongolei – Die Tempel von Erdene Dsuu und Gandan
Folge 4 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 10.01.

Regie: Véronique Legendre, Serge Turquier


06:45 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Türkei – Die Süleymaniye-Moschee
Folge 5 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 11.01.

Regie: Bruno Ulmer, Frédéric Lossignol


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/01 bis 31/01


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Exzentriker der Düfte
Reportage Deutschland, 2012
Wiederholung vom 20.01.

Regie: Maja Dielhenn


08:00 Amerikas Ostküste (45 Min.) (HDTV)
Die Südstaaten
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Wiederholung vom 26.12.

Regie: Peter Bardehle, Sven Jaax


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 23.01.

Regie: Fabrice Michelin


09:35 Die Anden – Natur am Limit (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Schneeberge am Äquator
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 07.01.

Regie: Christian Baumeister


10:20 Die Anden – Natur am Limit (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Wüstes Hochland
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 08.01.

Regie: Christian Baumeister


11:05 Die Anden – Natur am Limit (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Raues Patagonien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 09.01.

Regie: Christian Baumeister


11:50 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Frankreich – Die Kathedrale von Chartres
Folge 7 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 15.01.

Regie: Bruno Victor-Pujebet, Delphine Cohen


12:15 Re: (35 Min.)
Höher, schneller, weiter! – Ein Leben für den Sport?
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 23.01.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/01 bis 25/01


13:00 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/01 bis 25/03
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Pearl S. Buck und das China von einst
Im Süden Chinas mit seinen kristallklaren Seen liegt die Wiege der chinesischen Kultur. Hier kam auch eine der größten Schriftstellerinnen zur Welt: Pearl S. Buck. Die US-amerikanische Literatin wuchs im Reich der Mitte auf, lernte Mandarin und sog das Lokalkolorit tief in sich auf. Dank ihrer prägenden Kindheit konnte sie das Leben in China als eine der ersten westlichen Autorinnen jenseits aller Klischees aus der Innenperspektive schildern.

(1): Pearl S. Buck und das China von einst
(2): Bretagne: Der Nantes-Brest-Kanal
(3): Berkeley: Tief in der Materie


13:40 Bei Anruf Mord (105 Min.) (HDTV, AD, UT)
(Dial M for Murder)
Spielfilm USA, 1954
Wiederholung vom 03.01.
Produktion: Warner Bros

Rollen und Darsteller:
Margot Wendice – Grace Kelly
Tony Wendice – Ray Milland
Mark Halliday – Robert Cummings
Captain Lesgate/Charles Swan – Anthony Dawson
Inspektor Hubbard – John Williams

Regie: Alfred Hitchcock
Produzent: Alfred Hitchcock
Drehbuch: Frederick Knott
Musik: Dimitri Tiomkin
Kamera: Robert Burks
Schnitt: Rudi Fehr


15:25 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Indien – Der Minakshi-Tempel
Folge 1 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 21.01.

Regie: Véronique Legendre, Alexis Barbier-Bouvet


15:50 Abenteuer Türkei (55 Min.) (HDTV)
Die Mittelmeerküste
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Wiederholung vom 07.01.

Regie: Sabine Howe


16:45 Xenius (30 Min.)
Kohl – Eine besondere Gemüsefamilie
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Die Familie der Kohlgemüse hatte lange ein Imageproblem. Dabei ist die Palette an Kohlsorten so bunt wie gesund: Grün-, Weiß-, Rosen- oder Blumenkohl, Brokkoli, Romanesco, Wirsing, Pak Choi. Jede Sorte hat ihre speziellen Eigenschaften, manche sind wahre Vitaminbomben, andere sollen Magenbeschwerden lindern oder gegen Entzündungen helfen.
Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard lernen heute einen besonderen Kohl ganz neu kennen. Grünkohl ist seit ein paar Jahren im Trend. Er gilt als extrem gesund, quasi als Alleskönner unter den Gemüsen. Und er ist äußerst vielfältig. An der Universität Oldenburg wachsen von der "Ostfriesischen Palme" bis zum "Westländer Winter" Dutzende Grünkohlsorten, von denen keine ist wie die andere. Zunächst heißt es für Dörthe und Pierre: ernten! Anschließend geht es an die Verkostung des rohen Grünkohls. Was ist dran am Trendgewächs?
Außerdem in "Xenius": Sauerkraut ist eines der beliebtesten Traditionsgerichte, die aus Kohl gemacht werden können, in Deutschland ebenso wie im Elsass. Der Weg des Weißkohls vom Feld in die Konserve hat heute allerdings mit Tradition nicht mehr viel zu tun. Hightech und Automatisierung ist angesagt, von der Erntemaschine bis zur Fabrik.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:15 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Italien – Die Synagogen des Ghettos von Venedig
Folge 14 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 24/01 bis 31/01
Erstausstrahlung

Regie: Celia Lowenstein, Cécile Husson

In Venedig befindet sich das älteste jüdische Ghetto der Welt. ARTE begegnet dem Literaturprofessor Shaul Bassi und dem Oberrabbiner Scialom Bahbout – Männern, die sich für die Bewahrung der jüdischen Kultur in der italienischen Metropole einsetzen. Venedig ist vor allem als Stadt der Liebe und der Romantik bekannt. Nur wenige wissen, dass sich hier das älteste jüdische Ghetto der Welt befindet. Der Literaturprofessor Shaul Bassi erzählt die bewegte Geschichte seiner Vorfahren, die vor den Pogromen in Deutschland flohen und in der Lagunenstadt eine neue Gemeinschaft gründeten. Sie errichteten Synagogen und lebten nach strengen Regeln zusammen.
Die Dokumentation gibt auch Einblicke in eine Bar-Mizwa-Feier in einer der fünf Synagogen des Ghettos. Die Zeremonie leitet Scialom Bahbout, der Oberrabbiner von Venedig: Er lebt und arbeitet im Ghetto und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die jüdische Kultur zu bewahren und an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Hintergrundinfo:
Die Reihe zeigt 15 der schönsten Sakralbauten der Welt und erzählt, was dort im Laufe eines Tages passiert. Neben der Architektur widmet sie sich den Riten der Menschen, die diese Orte zum Leben erwecken.


17:40 Die hohe Schule chinesischer Kochkunst (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2011
Online verfügbar von 24/01 bis 31/01

Regie: Feng Wang

Im "Jin Cheng", einem Restaurant im südchinesischen Kanton, stimmen sich die Angestellten bereits um 6.00 Uhr morgens mit Gruppentänzen und Morgengesang auf einen neuen, erfolgreichen Tag ein. Es folgt die Kontrollrunde des Restaurantleiters Chua Zhon, der darauf achtet, dass in Küche, Speisesaal und bei der Zulieferung alles reibungslos verläuft. Zu den Spezialitäten des Restaurants gehören traditionelle Gerichte der Chao, einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten Chinas. Seinen exzellenten Ruf verdankt das "Jin Cheng" nicht zuletzt der Frische und Qualität seiner Speisen. Fisch, Meeresfrüchte und Tofu werden direkt von Chao-Lieferanten bezogen. Diese besucht Chua Zhon einmal im Jahr in der 400 Kilometer entfernten Heimat. Die Dokumentation begleitet ihn auf seiner Reise und versucht, den Geheimnissen der traditionellen Kochkunst auf die Spur zu kommen. Indessen ist der Besitzer des Restaurants, Herr Luo, mit der bevorstehenden Eröffnung seiner fünften Filiale beschäftigt. Dekoration: Einweihungsfeier – alles will akribisch vorbereitet sein, denn jedes Detail zählt. Ein Feng-Shui-Meister hilft bei der Befragung der Geister, die in entscheidenden Momenten herbeibeschworen werden. Die Erfüllung ihrer Forderungen ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch anspruchsvolles Management, das jedem einzelnen Angestellten täglich aufs Neue ein hohes Engagement zum Wohl der Gäste abverlangt, spielt auch eine Rolle. Für die entwurzelten Angehörigen der Chao-Diaspora ist das traditionelle Restaurant mit seinen heimatlichen Aromen ein wichtiger Anlaufpunkt. Menschen wie Herr Luo, die die Arbeit weit weg, manchmal gar ins Ausland, verschlagen hat, bekämpfen hier bei einer köstlichen Mahlzeit ihr Heimweh und genießen im Kreise von Landsleuten das Zusammengehörigkeitsgefühl.


18:35 Spaniens wilder Süden (45 Min.) (HDTV)
Eroberer
Folge 1 von 2
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 24/01 bis 31/01
Erstausstrahlung

Regie: Bernhard Rübe

Südspanien ist aufgrund der Nähe zu Afrika ein Ort ständigen Wandels. Jahrhunderte der Migration und Neubesiedlung prägten Kultur und Natur Andalusiens gleichermaßen. So kamen zu Zeiten der arabischen Herrschaft im Mittelalter afrikanische Tierarten an die südspanischen Küsten und fanden dort ein neues Zuhause. Die Berberaffen von Gibraltar sind das prominenteste Beispiel, sie gelten bis heute als Hüter der britischen Kronkolonie. Doch im Hinterland der Küste siedelten in dieser Zeit weit weniger bekannte Tiere. Wie konnten sich Ginsterkatze und das Ichneumon, eine Mangustenart, hier dauerhaft behaupten? Welche Möglichkeiten bietet das landschaftliche Mosaik Andalusiens für Gottesanbeterin und Chamäleon? Anpassungsfähigkeit ist der Schlüssel, neue Lebensräume zu erobern. Das gilt ebenso für die Zugvögel wie Schwarzmilane, Gänsegeier, Störche oder Zwergadler. Die strapaziöse Überquerung der Meerenge von Afrika in Richtung Europa endet für einige aufgrund von Stürmen und Wetterumschwüngen tödlich. Dennoch schaffen es jedes Frühjahr Hunderttausende an die südspanischen Küsten, um hier zu brüten oder ihre Nistplätze weiter nördlich zu suchen. Wenn Eroberer und Wanderer ihre Nischen in Korkeichenwäldern, Marismas oder in den Felswänden des Hinterlandes suchen und finden, steht auch die alteingesessene Tierwelt vor Herausforderungen – die Karten werden neu gemischt, neue Räuber-Beute-Beziehungen entstehen. Wer wann vom Wanderer zum Eroberer wurde, wer hier wann genau ankam, weiterzog oder blieb, lässt sich für viele Tiere gar nicht genau sagen. Denn der Istzustand ist ein Ergebnis von Besiedelung, Anpassung und Veränderung. Jeder Augenblick ist hier nur eine Momentaufnahme, aus der sich schon bald etwas Neues entwickeln wird.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/01 bis 25/01


19:40 Re: (35 Min.)
Gestrandet in Berlin – Polen holt obdachlose Landsleute zurück
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 24/01 bis 24/04
Erstausstrahlung

Wojciech – genannt Wolle – und Darek sind in den Straßen von Berlin unterwegs – Tag und Nacht. Sie halten Ausschau nach Obdachlosen aus Polen, leuchten die dunklen Ecken von Parks aus, sehen unter Brücken nach. Ihr Ziel: die Landsleute nach Hause zu holen. Berlin gilt als eine der Hochburgen der Obdachlosigkeit in Europa. Laut Schätzungen leben 8.000 bis 10.000 Menschen auf der Straße, davon 70 % Osteuropäer. 2.000 Polen sollen darunter sein. Sie kamen in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben nach Deutschland – und landeten im Elend. Trotzdem wollen viele nicht zurückkehren. Aus Scham versagt zu haben oder schlicht, weil sie zu tief in die Drogensucht und den Alkoholismus abgerutscht sind.
2017 wuchs der Berliner Verwaltung das Problem über den Kopf, sie schlug einen härteren Kurs gegen Obdachlosigkeit ein und bat osteuropäische Regierungen um Hilfe. Polen reagierte und beauftragte die polnische Hilfsorganisation BARKA mit einem Modellprojekt. Doch die bereitgestellten Mittel sind knapp. Sie reichen grade mal für ein Vierteljahr Arbeit von Wolle und Darek. 20 Polen sollen sie in diesem Zeitraum mindestens zurückbringen. Die Hoffnung ist groß, dass dann weitere Gelder bewilligt werden – auch von deutscher Seite. Keine leichte Aufgabe. Manchmal bekommen die Sozialarbeiter Flüche und schroffe Zurückweisungen zu hören, wenn sie Obdachlose gezielt auf Polnisch ansprechen und ihnen Hilfe anbieten. Doch sie lassen sich nicht entmutigen. Darek, selbst ehemaliger Obdachloser in London, weiß: Man kann niemanden zu Hilfe zwingen. Und: Alles braucht seine Zeit.


20:15 Ein Wunder (50 Min.)
Frankreich / Italien, 2018
Filmreihe

Die 8-teilige italienische Serie "Ein Wunder" erzählt von einer Marienstatue, die unaufhörlich Blut weint und bei einem Mafiaboss gefunden wurde. Unter größter Geheimhaltung wird das Phänomen untersucht, entzieht sich aber allen Gesetzen der Physik. Nach und nach geraten immer mehr Menschen in den Bann der Statue. Von Italiens atheistischem Premierminister und seiner schönen Frau Sole, über Wissenschaftlerin Sandra bis hin zu Priester Marcello, der vom Glauben abzufallen droht, verstricken sich immer mehr Schicksale mit der Marienfigur. Alle sind getrieben von der Suche nach Antworten, doch diese scheinen noch in unerreichbarer Ferne zu liegen …Niccolò Ammaniti, Jahrgang 1966, ist einer der bekanntesten italienischen Schriftsteller, seine Bücher wurden millionenfach verkauft und in über 40 Sprachen übersetzt. "Ein Wunder" ("Il Miracolo") ist Ammanitis vielversprechendes Fernseh- und Seriendebüt.


Ein Wunder
20:15 Ein Wunder (50 Min.) (FSK 16, HDTV, AD, UT)
Il Miracolo
Mea culpa
Folge 7 von 8
Fernsehserie Frankreich / Italien, 2018
Produktion: Sky Italia, Wildside, ARTE F, Kwaï
Online verfügbar von 24/01 bis 31/01
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Fabrizio Pietromarchi – Guido Caprino
Sole Pietromarchi – Elena Lietti
Votta – Sergio Albelli
Marisa – Pia Lanciotti
Clelia – Lorenza Indovina
Marcello – Tommaso Ragno
Salvo – Alessio Praticò
Olga – Irena Goloubeva
Sandra Roversi – Alba Rohrwacher
Enzo – Edoardo Natoli
Guido – Stefano Scandaletti
Nicolino – Carmelo Macrì
Molocco – Sergio Valastro
Alma – Sara Ciocca

Regie: Niccolò Ammaniti, Francesco Munzi, Lucio Pellegrini Produzent: Mario Gianani, Lorenzo Mieli, Lorenzo Gangarossa, Thomas Bourguignon Drehbuch: Niccolò Ammaniti, Stefano Bises, Francesca Manieri, Francesca Marciano Musik: Murcof Kamera: Daria D'Antonio Kostüm: Cristiana Ricceri Szenenbild: Giada Calabria Redaktion: Alexandre Piel Schnitt: Clelio Benevento

Die Marienstatue, die Tränen aus Blut weint, ist für die einen ein wissenschaftliches Rätsel und für die anderen ein wahrhaftiges Wunder …Carlo, der kleine Sohn von Premierminister Pietromarchi und seiner Frau, erleidet durch einen Unfall starke Hirnblutungen und muss sofort notoperiert werden. Bange Stunden des Wartens beginnen für seine Familie. Die Ungewissheit lässt First Lady Sole in Selbstvorwürfe versinken. Nachdem die italienische Öffentlichkeit sich zuvor wegen des Ohrfeigen-Videos tagelang auf sie gestürzt hatte, entgeht Sole vollkommen, dass nun plötzlich das ganze Land in Solidarität und im Gebet für den kleinen Carlo geeint ist. Sie ist emotional am Ende. Ihr Mann Fabrizio versucht, sie zu beruhigen, sogar der Ehestreit tritt nun in den Hintergrund. In seiner Verzweiflung sucht der bis vor eigentlich stets bekennende Atheist Fabrizio schließlich göttlichen Beistand und wendet sich der Marienstatue zu. Halb verhandelnd, halb betend bittet er um ein Wunder für seinen Sohn.
Marcello indes ist sich der wundersamen Macht der Statue schon seit seiner ersten Begegnung mit ihr bewusst. Er wurde von der Obrigkeit in ein abgelegenes Rehabilitations-Konvent strafversetzt, um seinen "inneren Frieden" beim Ausmisten von Hühnerställen zu finden. Clelia eilt zu seiner Rettung und hält ein lange gehütetes Geheimnis aus ihrer beider Vergangenheit für ihn bereit. Doch seit er seine Medikamente abgesetzt hat, verschlechtert sich Marcellos Zustand, und er bricht auf ihrer gemeinsamen Flucht zusammen. Der Gedanke, die Madonna der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist sein einziger Antrieb …


Ein Wunder
21:05 Ein Wunder (55 Min.) (FSK 16, HDTV, AD, UT)
Il Miracolo
Der Pflichtteil
Folge 8 von 8
Fernsehserie Frankreich / Italien, 2018
Produktion: Sky Italia, Wildside, ARTE F, Kwaï
Online verfügbar von 24/01 bis 31/01
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Fabrizio Pietromarchi – Guido Caprino
Sole Pietromarchi – Elena Lietti
Votta – Sergio Albelli
Marisa – Pia Lanciotti
Clelia – Lorenza Indovina
Marcello – Tommaso Ragno
Salvo – Alessio Praticò
Olga – Irena Goloubeva
Sandra Roversi – Alba Rohrwacher
Enzo – Edoardo Natoli
Guido – Stefano Scandaletti
Nicolino – Carmelo Macrì
Molocco – Sergio Valastro
Alma – Sara Ciocca

Regie: Niccolò Ammaniti, Francesco Munzi, Lucio Pellegrini Produzent: Mario Gianani, Lorenzo Mieli, Lorenzo Gangarossa, Thomas Bourguignon Drehbuch: Niccolò Ammaniti, Stefano Bises, Francesca Manieri, Francesca Marciano Musik: Murcof Kamera: Daria D'Antonio Kostüm: Cristiana Ricceri Szenenbild: Giada Calabria Redaktion: Alexandre Piel Schnitt: Clelio Benevento

Die Madonnenstatue, die Tränen aus Blut weint, wird für den kleinen Kreis von Personen, der um ihre Existenz weiß, zur Herausforderung. Ob als wissenschaftliches Rätsel, als Ermittlungsgegenstand oder als Wunder: Überall zwingt sie die Menschen dazu, sich mit ihren Ängsten, ihrem Glauben und ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Familie des Premierministers Fabrizio Pietromarchi wird durch den Unfall des kleinen Carlo schwer getroffen. Besonders dessen Schwester Alma, selbst erst im Grundschulalter, leidet darunter. First Lady Sole versucht, Alma – und sich selbst – zu trösten, doch bisher steht sie sich dabei selbst im Weg. Die ständige mediale Aufmerksamkeit belastet die beiden zusätzlich. Auch ihr Mann Fabrizio weiß nicht mit der Situation umzugehen. Ihm allerdings scheint der Medienrummel, zumindest politisch, ganz gut zu tun, zeigt er ihn doch als Vater von seiner menschlichen Seite …Sandra hat noch zu kämpfen: Zehn Jahre lang hatte sie ihre Mutter gepflegt und in der Hoffnung auf Anerkennung dafür sogar ihre Liebe zu Amanda geopfert. Nun erfährt sie, dass ihre Mutter sie bereits vor langer Zeit enterbt hat. Wut, Schuldgefühle, Enttäuschung kommen in ihr auf. Und dazu hat sie keine Spur vom Träger der DNA, auf den sie so viele Hoffnungen gesetzt hatte, bis sie sich entschließt, alles selbst in die Hand zu nehmen.

Hintergrundinfo:
Für Marcello ist die Madonnenfigur ein wahrhaftiges Wunder! Und als solches will er sie allen Gläubigen zugänglich machen. Mit Hilfe seiner zwielichtigen Kontakte bricht er in das stillgelegte Schwimmbad ein, wo die Madonna immer noch im Geheimen verwahrt wird. Er ist bereit, für sein Ziel zu kämpfen …


22:00 Der vierte Mann (60 Min.) (HDTV, UT)
Den fjärde mannen
Folge 1 von 3
Fernsehserie Schweden, 2014
Produktion: SVT, DR, NRK, YLE
Online verfügbar von 24/01 bis 23/02

Rollen und Darsteller:
Lars Martin Johansson – Rolf Lassgård
Jeanette Eriksson – Helena af Sandeberg
Bo Jarnebring – Per Svensson
Evert Bäckström – Claes Malmberg
Jan Lewin – Henrik Norlén
Kjell Göran Ohlsson – Sven Ahlström

Regie: Kristian Petri
Produzent: Maria Nordenberg
Drehbuch: Sara Heldt, Johan Widerberg
Musik: Niclas Frisk
Kamera: Stefan Kullänger
Kostüm: Ewa Mark
Szenenbild: Jan Olof Ågren
Redaktion: Olaf Grunert
Schnitt: Patrick Austen

Stockholm 1989: Ihr erster gemeinsamer Fall führt die junge Ermittlerin Jeanette Eriksson und ihren erfahrenen Kollegen Bo Jarnebring in die Wohnung des unauffälligen Regierungsbeamten Kjell Göran Ohlsson. Er wurde hinterrücks erstochen. Der Fall gestaltet sich schwierig. Das Opfer hatte kaum enge Kontakte, und es findet sich weder ein Verdächtiger noch ein Motiv. Für Evert Bäckström, den korrupten und homophoben Chef der Ermittler, ist der Fall jedoch schnell klar: Da sich Ohlsson nicht für Frauen zu interessieren schien, aber Wert auf stilvolle Möbel und Kleidung legte, wird der Fall ungelöst als Mord im Schwulenmilieu zu den Akten gelegt.
Knapp 25 Jahre später allerdings holt Jeanette Eriksson der Mord an Kjell Göran Ohlsson ein. Gemeinsam mit dem Kollegen Jan Lewin beschäftigt sie sich unter der Leitung des Chefs der Sicherheitspolizei, Lars Martin Johansson, als Teil einer Sondereinheit mit den Ereignissen vom 24. April 1975. Der Tag, an dem sechs Mitglieder der Roten Armee Fraktion die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Stockholm besetzten und zwölf Geiseln nahmen, um 26 inhaftierte Genossen aus dem Gefängnis freizupressen. Ein anonymer Tipp heizt die Spekulationen aus der Zeit wieder an – es muss eine Gruppe schwedischer Linke gegeben haben, die das "Kommando Holger Meins" vor Ort unterstützte. In diesem Zusammenhang taucht nun auch der Name Kjell Göran Ohlsson wieder auf, und der Fall aus dem Jahr 1989 stellt sich nun in einem ganz anderen Licht dar …

Hintergrundinfo:
In "Der vierte Mann" werden drei Zeitebenen – die Jahre 1975, 1989 und 2014 – anhand eines verbindenden Kriminalfalls verknüpft.
Leif GW Persson lieferte die Romanvorlage für die dreiteilige Miniserie. Der Profiler und Professor für Kriminologie ist einer der führenden Krimiautoren Schwedens. Er war unter anderem an den Untersuchungen zu dem bis heute ungeklärten Mordfall des schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme beteiligt. Die Rolle des unkonventionellen Ermittlers Lars Martin Johansson spielt Rolf Lassgård, einer der bekanntesten Schauspieler Skandinaviens. Hannes Holms "Ein Mann namens Ove" (2015) mit ihm in der Hauptrolle war 2017 mehrfach für den Oscar nominiert.


23:00 Der vierte Mann (60 Min.) (HDTV, UT)
Den fjärde mannen
Folge 2 von 3
Fernsehserie Schweden, 2014
Produktion: SVT, DR, NRK, YLE
Online verfügbar von 24/01 bis 23/02

Rollen und Darsteller:
Lars Martin Johansson – Rolf Lassgård
Jeanette Eriksson – Helena af Sandeberg
Bo Jarnebring – Per Svensson
Evert Bäckström – Claes Malmberg
Theo Tischler – Erik Johansson
Kjell Göran Ohlsson – Sven Ahlström
Sten Welander – Erik Ehn

Regie: Kristian Petri
Produzent: Maria Nordenberg
Drehbuch: Sara Heldt, Johan Widerberg
Musik: Niclas Frisk
Kamera: Stefan Kullänger
Kostüm: Ewa Mark
Szenenbild: Jan Olof Ågren
Redaktion: Olaf Grunert
Schnitt: Patrick Austen

Während der neue Chef der Sicherheitspolizei, Lars Martin Johansson, im Jahr 2014 versucht, die vertuschte schwedische Beteiligung an dem RAF-Angriff auf die Deutsche Botschaft in Stockholm restlos aufzudecken, gehen im Jahr 1989 die Ermittlungen im Mordfall Kjell Göran Ohlsson nur schleppend voran. Ermittler Evert Bäckström sucht eigentlich nur noch Hinweise, die seine Theorie über einen Mord in der Schwulenszene bestätigen. Die Versuche seiner jungen Kollegin Jeanette Eriksson, in eine andere Richtung zu ermitteln, schmettert er ab. Nichtsahnend vernimmt der lustlose Bäckström auch die Beteiligten an dem Attentat in den 70er Jahren, darunter den Fernsehproduzenten Sten Welander. Bäckström kann aber keine Verbindung zu dem alten Fall herstellen. Alle Hinweise aus der Zeit wurden vertuscht, und die inzwischen erfolgreichen Mitglieder der Gruppe haben längst keine Verbindung mehr zur radikalen linken Szene. Freundschaftlich verbunden war auch keiner mehr mit Ohlsson, der immer nur auf seinen Vorteil bedacht agierte. Doch wie auch Bäckström 25 Jahre zuvor fehlt Johansson für seine Ermittlungen 2014 die entscheidende Person, die er zu den Ereignissen rund um die Geiselnahme in der Botschaft und den Mord anderthalb Jahrzehnte später befragen könnte. Wer ist das vierte Gruppenmitglied?


00:00 Der vierte Mann (60 Min.) (HDTV, UT)
Den fjärde mannen
Folge 3 von 3
Fernsehserie Schweden, 2014
Produktion: SVT, DR, NRK, YLE
Online verfügbar von 24/01 bis 23/02

Rollen und Darsteller:
Lars Martin Johansson – Rolf Lassgård
Jeanette Eriksson – Helena af Sandeberg
Bo Jarnebring – Per Svensson
Evert Bäckström – Claes Malmberg
Kjell Göran Ohlsson – Sven Ahlström
Helena Stein, 2014 – Helena Bergström
Helena Stein, 1975 – Ida Engvoll

Regie: Kristian Petri
Produzent: Maria Nordenberg
Drehbuch: Sara Heldt, Johan Widerberg
Musik: Niclas Frisk
Kamera: Stefan Kullänger
Kostüm: Ewa Mark
Szenenbild: Jan Olof Ågren
Redaktion: Olaf Grunert
Schnitt: Patrick Austen

Sicherheitspolizeichef Johansson hat inzwischen mehrere Fälle aufzuklären: die Enttarnung schwedischer Unterstützer der Geiselnahme in der Deutschen Botschaft in Stockholm 1975 und den Mord an dem berechnenden Beamten Ohlsson im Jahr 1989, der in direktem Zusammenhang zu stehen scheint. Als der Mordfall von 1989 noch einmal gründlich unter die Lupe genommen wird, zeigt sich bald, dass die Spur des vierten Verschwörers und möglichen Mörders in die Spitzen der schwedischen Politik führt …
Da die RAF-Mitglieder in der Deutschen Botschaft zu Mördern wurden, haben auch die schwedischen Helfer schwere Schuld auf sich geladen. Johansson ist inzwischen klar, dass der vierte Mann, der Schlüssel zu beiden Fällen, nach dem alle so fieberhaft gesucht haben, eine Frau ist. Es handelt sich um die ranghohe Politikerin Helena Stein, die 1975 aber noch ein halbes Kind war und zeitlebens für ihre Beteiligung an dem terroristischen Angriff büßen musste. Stein steht unmittelbar davor, Verteidigungsministerin von Schweden zu werden. Möglicherweise wissen ausländische Geheimdienste längst über ihre Verwicklung in das spektakulärste politische Attentat in Schweden nach Ende des Kalten Krieges Bescheid. Damit wäre die schwedische Führung erpressbar. Johansson versucht fieberhaft aufzudecken, ob Staatssekretärin Stein auch mit dem Mord an Ohlsson in Verbindung gebracht werden kann, bevor es zu spät ist …


01:00 Indigo (125 Min.) (HDTV, UT)
Oper Finnland, 2016
YLE / ARTE
Online verfügbar von 24/01 bis 31/01

Rollen und Darsteller:
Daniel – Markus Nykänen
Aurelia – Marjukka Tepponen
Myrna – Mari Palo
Carl – Christian Juslin
Hackert – Jaakko Kortekangas
Swanson – Päivi Nisula
Propagandaminister – Koit Soasepp
General – Petri Bäckström

Regie: Tiina Siniketo
Kostüm: Kalle Kuusela Inszenierung: Vilppu Kiljunen
Choreographie: Reija Wäre
Bühnenbild: Sampo Pyhälä: Jaakko Kuusisto
Bauten: Sampo Pyhälä

Die Finnische Nationaloper startete das Jahr 2016 mit der Oper "Indigo" von Perttu Kivilaakso und Eicca Toppinen, bekannt als Mitglieder der Cello-Rockband Apocalyptica. Die Komponisten vereinten hierzu Heavy Metal und romantische Melodien zu einem Opern-Gesamtkunstwerk. Das Libretto von Sami Parkkinen erzählt eine spannende Geschichte über die Machtspiele eines omnipräsenten multinationalen Konzerns, die Gefahren der Technikgläubigkeit und das Streben nach Glück und Liebe. Der Konzern hat eine Droge entwickelt, die die Effizienz und die Leistung steigert. Ihr erliegen immer mehr Menschen und die Nebenwirkungen sind unberechenbar. Nur noch der Erfinder der Droge könnte Abhilfe schaffen. Es muss sich nun jemand finden, der den Mut aufbringt, mit einer zweifelhaften Maschine in eine Parallelwelt zu reisen. Liegt dort der Schlüssel zum Glück?

Hintergrundinfo:
Das Bühnenbild zu dieser Inszenierung von Vilppu Kiljunen entwarf Sampo Pyhälä, die Kostüme Kalle Kuusela. Für die Choreographie zeichnet Reija Wäre verantwortlich.


03:05 Pilgern für Peyote (45 Min.) (HDTV, UT)
Magischer Trip durch Mexiko
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 19.01.

Regie: Cordula Kablitz-Post


03:50 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:35 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Prince
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 24/01 bis 29/12
Mehr Informationen kurz vor der Ausstrahlung der Sendung unter:
www.arte.tv/dieganzewahrheit/

Regie: Nicolas Rendu

Als Zeuge Jehovas zog diese Rampensau von Tür zu Tür … und verurteilte die eigenen sexverherrlichenden Songs. (Fast) die ganze Wahrheit – in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte.


04:38 Sendeschluss

*

Freitag, 25. Januar 2019


05:00 Macy Gray – Konzert in Paris (80 Min.) (HDTV, UT)
Musik Frankreich, 2017
Wiederholung vom 04.01.

Regie: Thierry Gautier, Silvain Leduc
Mitwirkende: Macy Gray


06:20 ARTE Reportage (50 Min.)
Reportage Frankreich, 2018
Wiederholung vom 19.01.


07:10 ARTE Journal Junior (10 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/01 bis 01/02


07:20 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Crémant, der feine Elsässer zum Fest
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 31.12.

Regie: Jean-Luc Nachbauer


08:05 Amerikas Ostküste (45 Min.) (HDTV)
Sonnenstaat Florida
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Wiederholung vom 26.12.

Regie: Heike Nikolaus, Peter Bardehle


08:50 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 24.01.

Regie: Fabrice Michelin


09:30 Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto (85 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm USA, 2018
Wiederholung vom 15.01.

Regie: Roberta Grossman


10:55 Verraten und verloren (55 Min.) (HDTV)
Die Helden des Aufstands von Warschau
Dokumentation Frankreich / Polen, 2013
ARTE / TVP
Wiederholung vom 15.01.

Regie: Christophe Talczewski


11:50 Stätten des Glaubens (25 Min.) (HDTV)
Frankreich – Der Mont-Saint-Michel
Folge 9 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 17.01.

Regie: Frédéric Lossignol, Bruno Victor-Pujebet


12:15 Re: (35 Min.)
Gestrandet in Berlin – Polen holt obdachlose Landsleute zurück
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 24.01.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/01 bis 26/01


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/01 bis 26/03
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Französisch-Guayana: Schluss mit Strafkolonie
Weiße Sandstrände, dichte Urwälder und palmenbestandene Inseln – so paradiesisch präsentieren sich die exotischen Landschaften Französisch-Guayanas. Alles andere als paradiesisch war dagegen die Strafkolonie, die der französische Staat fast 100 Jahre lang vor der Küste auf den Teufelsinseln unterhielt. Henri Charrière verbrachte hier zehn Jahre seines Lebens. 1969 erzählte der ehemalige Häftling in dem Millionen-Bestseller "Papillon" von seinen Erlebnissen im Straflager.

(1): Französisch-Guayana: Schluss mit Strafkolonie
(2): Nordfrankreich: Die Wehrkirchen der Thiérache
(3): China: Das Geheimnis des Porzellans


14:00 Die Jägerin (85 Min.) (HDTV, AD)
(Moka)
Spielfilm Frankreich / Schweiz, 2015
Wiederholung vom 09.01.
Produktion: Diligence Films, Tabo Tabo Films

Rollen und Darsteller:
Diane – Emmanuelle Devos
Marlène – Nathalie Baye
Michel – David Clavel
Elodie – Diane Rouxel
Vincent – Olivier Chantreau
Simon – Samuel Labarthe

Regie: Frédéric Mermoud Produzent: Adrian Blaser, Damien Couvreur, Tonie Marshall, Julien Rouch Drehbuch: Antonin Martin-Hilbert, Frédéric Mermoud Musik: Christian Garcia, Grégoire Hetzel Kamera: Irina Lubtchansky Kostüm: Françoise Nicolet Schnitt: Sarah Anderson


15:25 Frankreichs mythische Orte (25 Min.) (HDTV)
Brouage
Dokumentationsreihe Frankreich, 2011
Online verfügbar von 25/01 bis 16/03

Regie: Emmanuel Descombes

Frankreich verfügt über zahlreiche historische Ortschaften. Viele liegen in landschaftlich reizvollen Gebieten und besitzen kulturgeschichtliche Bedeutung. Die Dokumentationsreihe stellt 40 französische Orte mit ihren faszinierenden Besonderheiten und Geheimnissen vor.
Die aktuelle Folge der Reihe führt nach Brouage. Der Ort war einst bedeutender Umschlagplatz im Salzhandel und wartet mit einer gut erhaltenen Festungsanlage auf. Inmitten der Sümpfe der Charente-Maritime im Südwesten Frankreichs rasten und nisten alljährlich Tausende von Zugvögeln. So finden sich hier mehr als 150 Vogelarten, unter anderem auch der Weißstorch. Aus den Sümpfen erhebt sich der Ort Brouage. Einst lag er am Meer, und der Hafen der Stadt war ein florierender Umschlagplatz des Salzhandels. Durch die Verlandung des Hafens büßte Brouage seine Bedeutung ein. Von vergangener Größe zeugen allerdings die Mauern der Zitadelle von Brouage. Die Befestigungsanlagen mit ihrem unterirdischen Hafen tragen die Handschrift des Baumeisters Vauban, doch Kardinal Richelieu gab den Standort schließlich zugunsten der Nachbarstadt La Rochelle auf.


15:50 Abenteuer Türkei (55 Min.) (HDTV)
Kappadokien und Südostanatolien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Wiederholung vom 08.01.

Regie: Nadja Frenz


16:45 Xenius (25 Min.)
Reserve in der Not – So funktioniert Vorratshaltung
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Stromausfall – und das nicht nur für ein paar Stunden, sondern tagelang. Ein Horrorszenario. Denn ohne Elektrizität funktioniert heutzutage nicht mehr viel: keine Tankstellen, keine Geldautomaten. In Supermärkten bleiben Türen und Kassen verschlossen. Zu Hause versiegt der Wasserhahn. Was, wenn dann der Kühlschrank halb leer ist? Wie sinnvoll ist es, eine Notreserve für solche Fälle zu Hause anzulegen? Und wie funktioniert eine gute Vorratshaltung? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard machen den Realitäts-Check. Im Wald sollen sie sich ohne Strom oder Hilfsmittel wie Kocher und Feuerzeug ein Essen aus dem Vorratslager zubereiten. Wird es ihnen gelingen? Und wie schlagen sich die zwei anschließend beim Dörren und Pökeln? Die Haltbarkeit von Lebensmitteln ist schließlich das A und O einer guten Vorratshaltung. "Xenius" zeigt, mit welchen Tricks im Kühlschrank nichts mehr zu schimmeln beginnt und warum so mancher Konservierungsstoff in unserem Essen eigentlich nichts zu suchen hat. Denn der Verbraucherschutz warnt: Fast alle in Europa zugelassenen Konservierungsstoffe sind bedenklich und werden für Kinder nicht empfohlen. Sind haltbar gemachte Lebensmittel womöglich ungesund?

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Stätten des Glaubens (30 Min.) (HDTV)
Tunesien – Die Al-Ghriba-Synagoge
Folge 15 von 15
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 25/01 bis 01/02
Erstausstrahlung

Regie: Celia Lowenstein, Lysiane Le Mercier

Auf der Insel Djerba vor der tunesischen Küste leben 150.000 Muslime und rund tausend Juden. Es handelt sich um eine der letzten jüdischen Gemeinschaften in der arabischen Welt. Wer durch die Alleen und Gassen schlendert, liest hier und dort die hebräischen Namen der örtlichen Goldschmiedewerkstätten. Das traditionelle Kunsthandwerk wurde hier bis heute bewahrt; Juweliere wie Youssef Gamoun haben es international bekannt gemacht. Die Al-Ghriba-Synagoge gehört zu den symbolträchtigsten und meistbesuchten Synagogen des afrikanischen Kontinents. In diesem "Vorzimmer Jerusalems" sollen einige Steine des zerstörten Salomonischen Tempels zu sehen sein und zum jährlichen Fest Lag baOmer zieht die Glaubensstätte zahlreiche Pilger an. Die britische Ethnomusikologin Ruth Davis gibt Einblicke in die zahlreichen Rituale, die in der Synagoge vollzogen werden, um Frauen zu Gesundheit und Fruchtbarkeit zu verhelfen.

Hintergrundinfo:
Die Reihe zeigt 15 der schönsten Sakralbauten der Welt und erzählt, was dort im Laufe eines Tages passiert. Neben der Architektur widmet sie sich den Riten der Menschen, die diese Orte zum Leben erwecken.


17:40 Der letzte Zug (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Kanada, 2009
Online verfügbar von 25/01 bis 01/02

Regie: Lixin Fan

Zum chinesischen Neujahrsfest erlebt China jedes Jahr die größte Reisewelle der Welt. Denn dann kehren rund 130 Millionen Wanderarbeiter zu ihren Familien zurück. Doch nicht die eindrucksvollen Bilder der Menschenmengen, die sich in den Bahnhöfen des Landes drängeln, stehen im Mittelpunkt der Dokumentation. Der Zug, der die Wanderarbeiter in ihre Heimatstädte zurückbringt, steht symbolisch für das Schicksal der auseinandergerissenen Familien. Häufig müssen Eltern ihre Kinder oder Ehepartner verlassen, um in einer anderen Stadt das Überleben der Familie zu sichern. Das harte Leben macht das seltene Zusammensein mit den Verwandten umso wertvoller – so feiert man am Neujahrstag vor allem einen flüchtigen Moment familiärer Einheit, die es im Alltag nicht mehr gibt. Die Dokumentation begleitet die Bauernfamilie Zhang aus der Provinz Sichuan. Während die Eltern in einer Textilfabrik in der Stadt den Lebensunterhalt verdienen, wohnen die Kinder bei den Großeltern auf dem Land. Doch Vater und Mutter tragen schwer an ihrem Opfer, und die Kinder leiden unter dem schulischen Druck. Ängste und Sorgen der Eltern, die Rebellion der sich vernachlässigt fühlenden ältesten Tochter Qin und die Gebete der Kinder am Grab ihres Großvaters sind Zeugnisse einer immer auswegloseren Situation.


18:35 Spaniens wilder Süden (45 Min.) (HDTV)
Rückkehrer
Folge 2 von 2
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 25/01 bis 01/02
Erstausstrahlung

Regie: Bernhard Rübe

Tiere, die sich in einem Lebensraum über Jahrtausende gegen andere Arten behaupten müssen, werden oft zu Nahrungsspezialisten. Kommt es zu dramatischen Veränderungen in der Umwelt, sind solche Spezialisten oft nicht in der Lage, sich umzustellen. Das gilt auch für die seltenste Raubkatzenart der Welt: den Iberischen Luchs, auch Pardelluchs genannt. Seine Beute besteht bis zu 90 Prozent aus Wildkaninchen. Anfang des letzten Jahrhunderts bevölkerten noch mehr als 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Dann kamen, zusätzlich zum rücksichtslosen Jagd- und Siedlungsverhalten des Menschen, zwei verschiedene Seuchen über das Land, die fast die gesamte Kaninchenpopulation Spaniens dahinrafften. Zur Jahrtausendwende waren gerade einmal einhundert Luchse übrig. Den Spanischen Kaiseradler hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Heute gibt es gerade noch 250 Paare des majestätischen Greifvogels mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern. Doch in Spanien findet ein Sinneswandel statt – man ist sich bewusst, dass diese vom Aussterben bedrohten Arten für immer von der Erde verschwinden, wenn nichts passiert. Der Bartgeier war in Südspanien schon komplett ausgestorben, Hauptursache dafür ist das illegale, aber immer noch weit verbreitete Auslegen von Giftködern gegen verwilderte Hunde und Katzen oder Füchse und Ratten. Frisst der Nahrungsspezialist Knochen derart verendeter Tiere, stirbt er selbst daran. Nun wird er in einem aufwendigen Projekt mühsam wieder angesiedelt.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/01 bis 26/01


19:40 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Karriere trotz Kind – Wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen
Reportage Deutschland, 2017
Online verfügbar von 25/01 bis 24/02

Etwa 80% der sechs- bis zehnjährigen Kinder werden in Dänemark außerhalb der Schulzeiten betreut. Außerdem setzen viele dänische Firmen auf flexible Arbeitszeiten und Eigenverantwortung. Dabei ist es nicht so wichtig, dass die Mitarbeiter im Büro anwesend sind, sondern dass sie eigenständig ihre Aufgaben erfüllen. Das gibt Eltern die Möglichkeit, Beruf und Familie ohne ständige Reibungsverluste miteinander zu verbinden. Doch auch in Deutschland und Frankreich beginnt man umzudenken. Arzu Dreier lebt in Hamburg und arbeitet beim deutsch-französischen Flugzeughersteller Airbus. Die Luftfahrtingenieurin ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach den Geburten hat sie jeweils acht bis zwölf Monate ausgesetzt. Bei Airbus war der Wiedereinstieg in den Job kein Problem – in Vollzeit, so wie Arzu Dreier es wollte. Denn das Unternehmen fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gezielt. Zum Angebot gehören nicht nur die Betriebs-Kita und die Möglichkeit, Homeoffice zu machen, sondern auch eine Wiedereinstiegsgarantie für Mitarbeiter nach der Elternzeit. Natürlich bietet der Konzern dies alles nicht nur aus Nächstenliebe an. In Zeiten des Fachkräftemangels will Airbus vor allem gut ausgebildete Frauen an sich binden. Andere Firmen haben spezielle Angebote für Beschäftigte, die Familienangehörige pflegen müssen. Denn auch das gehört zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gerade in Zeiten, in denen die Menschen immer älter werden. Die "ARTE Re:"-Folge "Karriere trotz Kind" steht für konstruktiven Journalismus. Es zoll gezeigt werden, wie ein gesellschaftliches Problem besser gelöst werden könnte.


20:15 Wie vom Blitz getroffen (95 Min.) (HDTV)
Je sais tomber
Fernsehfilm Frankreich, 2018
Produktion: Storia Television, ARTE F, Pictanovo
Online verfügbar von 25/01 bis 10/02
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Kevin – Benjamin Voisin
Alice – Margot Bancilhon
Jean – Olivier Loustau
Julius – Aloïse Sauvage
Mel – Julien Triguer
Kevins Vater – Eric Paul
Kevins Mutter – Aurélie Verillon
Alices Großmutter – Joséphine Derenne
Marianne – Liv Henneguier

Regie: Alain Tasma
Produzent: Frédéric Bruneel, Thomas Anargyros
Drehbuch: Pierre Grillet, Alain Tasma
Musik: Fabrice Aboulker
Kamera: Pierre Milon
Kostüm: Emmanuelle Pertus
Szenenbild: Denis Mercier: Denis Mercier
Redaktion: Isabelle Huige
Schnitt: Yves Deschamps

Wie hat sie denn jetzt gelächelt? So richtig, dass man die Zähne gesehen hat, oder eher so verkniffen? Julius hakt lieber noch mal nach, als ihr bester Freund Kevin ihr immer noch auf Wolke sieben schwebend erklärt, dass er sich in Alice verliebt hat. Vor allem da der 20-Jährige bei seiner ersten Begegnung mit der etwas älteren Showreiterin von dieser fast überfahren worden wäre. Woraufhin ihr auch eher zum Weinen zumute war. Aber davon lässt sich Kevin nicht beirren. Denn nach dem ersten Schock hat Alice ihn eben nun mal doch angelächelt, und zwar nicht irgendwie, sondern mit allem Drum und Dran und Zähnen. Als er erfährt, dass in ihrer Pferdeshow in einigen Monaten ein Platz frei wird, beginnt er deshalb fleißig auf Royal, den er sich um drei Ecken inoffiziell leiht, zu trainieren. Kein einfaches Unterfangen, denn Reiterfahrung hat er bisher keine. Deshalb leistet ihm vor allem auch sein Motorradhelm wertvolle Dienste, denn noch verbringt Kevin mehr Zeit auf seinem eigenen Rücken im Staub als auf dem von Royal. Als jedoch Royals Besitzerin Marianne von den heimlichen Trainingseinheiten erfährt, beginnt sie sich ein wenig zu sehr für Kevin zu interessieren … Das war so natürlich nicht geplant.
Auch Kevins Vater macht Probleme: Er hält nichts von den Flausen seines Sohns, schließlich sollte der lieber in den Tischlerbetrieb der Familie einsteigen. Aber Kevin lässt sich durch nichts von seinem Reittraining abbringen und zeigt inzwischen auch durchaus Talent. Als er schließlich – auch mangels anderer Bewerber – den mager bezahlten Job bei der Show bekommt, glaubt er endlich eine Chance bei Alice zu haben. Doch schnell wird klar, dass die Beziehung zwischen ihr und Showdirektor Jean alles andere als nur professioneller Natur ist. Noch dazu duldet Jean aus dem Kreis seiner Mitarbeiter weder Widerworte noch Konkurrenz. Gibt es für Kevin trotzdem ein Happy End?

Hintergrundinfo:
Regisseur und Drehbuchautor Alain Tasma drehte seit Anfang der 90er Jahre zahlreiche Fernsehproduktionen für diverse französische Fernsehsender und auch für ARTE. 2006 gewann sein vom französischen Canal+ produzierter Film "Nuit noire, 17 octobre 1961" den internationalen Emmy für den besten Fernsehfilm. Thema ist das sogenannte Massaker von Paris, bei dem 1961 eine von der algerischen Nationalen Befreiungsfront (FLN) ausgerufene Demonstration ein blutiges Ende fand. Autor Pierre Grillet schreibt außer Drehbüchern auch Chansons und verfasste unter anderem bereits Texte für Johnny Hallyday und Vanessa Paradis.


21:50 Rammstein: Paris (95 Min.) (HDTV)
Musik Deutschland, 2017
Originalvertonung
Online verfügbar von 25/01 bis 24/02

Regie: Jonas Åkerlund

Die "Made in Germany 1995-2011"-Tour, auf die Rammstein im November 2011 ging, war ein monumentales Unternehmen: Die Band absolvierte 78 Konzerte in Europa und 21 in Nordamerika. Im Gepäck hatte sie eine Bühnenkonstruktion aus Stahl, 24 Meter breit, 15 Meter hoch, 100 Lautsprecherboxen, eine Soundanlage mit 380.000 Watt Leistung, insgesamt 25 Trucks und 125 Crewmitglieder. Der Musikfilm "Rammstein: Paris" kam erst gut fünf Jahre nach den Paris-Konzerten, bei denen er im März 2012 gedreht wurde, im März 2017 in die Kinos. Regisseur Jonas Åkerlund betrieb den größtmöglichen Aufwand, um diese Show angemessen porträtieren zu können. Der Film, der daraus entstanden ist, ist mit 16 Songs aus dem gesamten Repertoire nicht nur das bislang spektakulärste Bilddokument über die derzeit erfolgreichste deutsche Rockband, sondern er ist auch ein Meisterwerk des Musikkinos! Åkerlund ist berüchtigt für die radikalen, stilbildenden Videos. Durch seine Musikinszenierungen flackern irrwitzige Details, umgestülpte Perspektiven, Kontrast-Schocks, Sinnesverwirrungen. In "Rammstein: Paris" zelebriert er das von der ersten Minute an. 16 Songs in knapp 100 Minuten spielen Rammstein im Film, die Skala reicht von "Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?", dem ersten Song der allerersten Platte, bis zu "Frühling in Paris" vom letzten Studioalbum "Liebe ist für alle da".


23:25 Tracks (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Cloud-Kultur
Sie sind in der Cloud zu Hause und mischen die Rap-Szene auf: der Kanadier DJ Smokey, der seine Lo-Fi-Samples auf YouTube zusammensucht, der Straßburger Soudiere vom Online-Kollektiv Purple Posse und Khng Khan, der musikalischen Einflüssen von Marokko bis zur Mongolei unterliegt.

(1): Freddy Lim
(2): Jérémie Périn
(3): Grotesque Danse
(4): Ali Abassi
(5): Dope Saint Jude
(6): Cloud-Kultur


00:10 Wacken – Der Film – Louder than Hell (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2013
Online verfügbar von 25/01 bis 01/02

Regie: Norbert Heitker

Anfang August 2016 ist es wieder so weit: Zum 27. Mal begeistert das Wacken Open Air seine Besucher mit "four days of music, mud and magic". Nur eines ist in diesem Jahr anders: Das größte Metal-Festival der Welt findet in diesem Jahr nicht nur in Wacken statt - das W:O:A kann man im Fernsehen von überall aus erleben.
Mit "Wacken – Der Film" ist man direkt dran. An den Bands, an den Musikern und natürlich an den Fans. Man steht mit Deep Purple vor ihrem Auftritt auf der Bühne, sieht wie sich der Vorhang öffnet und gleitet in der untergehenden Sonne zu den ersten Takten von "Smoke on the Water" über ein endloses Meer von Menschen.
Man erlebt Alice Cooper, Deep Purple, Motörhead und Rammstein und spürt, dass Wacken auch für sie alles andere als Alltag ist. Man begleitet junge Bands, die den "Metal Battle" gewinnen wollen und auch schon bald zu den Großen gehören könnten. Man erlebt Fans, die aus Taiwan, den USA, Indien und Deutschland anreisen, geht mit ihnen in die Zeltstädte und erlebt, wie sie das Freibad von Wacken zur erweiterten Partyzone erklären. Und man ist ganz einfach fasziniert von der Euphorie der Festivalbesucher, die trotz ihres oft martialischen Aussehens friedlich und ausgelassen miteinander feiern.

Hintergrundinfo:
Für "Wacken – Der Film" haben Regisseur Norbert Heitker und sein Team (6 Kamera-Units, 18 Kameras) das komplette Festivalgeschehen an allen Festivaltagen gefilmt. Entstanden ist dabei ein Trip durch die unendlichen Weiten des Wacken-Universums, das man nun in seiner ganzen Vielfalt, Stimmung und ungebändigten Wucht erleben, sehen und hören kann.


01:40 Wacken Open Air 2016 (65 Min.) (HDTV)
Blind Guardian, Parkway Drive, Ministry
Musik Deutschland, 2016
Originalvertonung
Online verfügbar von 25/01 bis 24/02

Regie: Sven Offen

Mitwirkende:
Ministry
Blind Guardian
Parkway Drive

Laut, dreckig, einzigartig: Metal-Fans aus aller Welt feiern jedes Jahr drei Tage lang ein ganz besonderes Festival das Wacken Open Air. Die einmalige Stimmung und der außergewöhnliche Charme dieser Veranstaltung rund um das kleine Dorf in Schleswig-Holstein faszinieren längst nicht mehr nur die eingefleischten Fans. Wacken ist mittlerweile Kult und zieht Menschen von überall her an – weit über die Genregrenzen hinaus. Auch im 27. Jahr geht das Wacken Open Air mit einer eindrucksvollen Palette von internationalen Stars an den Start. ARTE war vor Ort und zeigt diesmal einen musikalischen Querschnitt mit Highlights von verschiedenen Bühnen: Eine Stunde Vollgas mit Blind Guardian, Parkway Drive und Ministry. Die drei Bands sind Klassiker und absolute Könner ihres jeweiligen Genres (Power/Speed Metal, Metalcore, Industrial) und werden von den Fans vor Ort derbe abgefeiert. Ab in den Moshpit!


02:45 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 25.01.


03:05 Alaskas wilder Westen (45 Min.) (HDTV, UT)
Inseln am Rande der Zeit
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 05.01.

Regie: Manfred Uhlig


03:50 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:35 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Metallica
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 25/01 bis 30/12

Regie: Nicolas Rendu

Bei dieser Metal-Band schnellte das Tempo in die Höhe … und die Verkaufszahlen auch. (Fast) die ganze Wahrheit – in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte.


04:38 Sendeschluss
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
arte – Programminformationen
4. Woche – 19.01. bis 25.01.2019
ARTE G.E.I.E.
4, quai du Chanoine Winterer
BP 20035, 67080 Strasbourg Cedex, Frankreich
Service:
Postanschrift: ARTE G.E.I.E. Zuschauerdienst
Postfach 1980, 77679 Kehl am Rhein
Zuschauertelefon (Deutschland): 0180/500 24 88
Zuschauerfax: 0033-3/88 14 21 60
Internet: www.arte.tv


veröffentlicht im Schattenblick zum 11. Januar 2019

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