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TV - ARTE/1111: Woche vom 23.03. bis 29.03.2019


arte – 13. Programmwoche vom 23.03. bis 29.03.2019


Samstag, 23. März 2019


05:00 Best of ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/03 bis 30/03


05:20 Too Young to Die (55 Min.) (HDTV, UT)
Karen Carpenter – Sehnsucht nach Leben
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 08.03.

Regie: Jobst Knigge


06:15 Danielle Darrieux (55 Min.) (HDTV)
Filmstar mit dem frechen Etwas
Dokumentation Frankreich, 2018
Wiederholung vom 11.03.

Regie: Pierre-Henri Gibert


07:10 Die freien Frauen des Hindukusch (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Griechenland, 2011
Wiederholung vom 12.03.

Regie: Anneta Papathanassiou


08:05 Stadt Land Kunst Spezial 2019 (40 Min.)
Folge 11 von 26
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 16.03.

Regie: Fabrice Michelin


08:45 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV, UT)
Der Hundeflüsterer der Queen
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 18.03.

Regie: Heiko de Groot


09:35 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Hochzeit auf Neapolitanisch
Reportage Deutschland, 2015
Wiederholung vom 16.03.

Regie: Carmen Butta


10:20 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Tansania: Der Gottesberg der Massai
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Wiederholung vom 20.03.

Regie: David Perrier


10:50 Zu Tisch (30 Min.) (HDTV, UT)
Garfagnana (Italien)
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 10.03.

Regie: Stefan Pannen


11:20 Der geheime Code der Azteken (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2009
Online verfügbar von 23/03 bis 22/04

Regie: Saskia Weisheit

Die Geschichte der Azteken wurde lange Zeit hauptsächlich über die Berichte der spanischen Eroberer rekonstruiert, die von grausamen und barbarischen Menschen erzählten. Daraus entstand der Mythos eines blutrünstigen Volkes. Erst 400 Jahre später ging ein deutscher Forscher dieser Frage erstmals wissenschaftlich auf den Grund. Eduard Seler wollte die wahre Geschichte der Azteken aufdecken. Versteckte sich in ihren Schriften - den sogenannten Azteken-Codices, verfasst in Form von Piktogrammen und Ideogrammen - der Schlüssel zur wahren Geschichte? Heute begräbt die Millionenmetropole Mexiko-Stadt das Zentrum des untergegangenen Reiches fast vollständig unter sich. Die Gegebenheiten der Großstadt lassen Ausgrabungen nur während Sanierungsarbeiten zu. Eine Sisyphusarbeit für die Archäologen. In der Nähe von Tlatelolco, mitten im ehemaligen Herzen des einstigen Aztekenreiches, wurde jedoch vor kurzem ein Fund gemacht, der die Welt in Staunen versetzte. An dieser Stelle soll der Tempel des größten Herrschers der Azteken gestanden haben: Moctezuma II. Bestätigt diese Entdeckung die Theorie von den grausamen Opferkulten? Eduard Seler entzifferte die geheimnisvollen Bilderhandschriften und ermöglichte der Wissenschaft so einen tiefen Einblick in die Kultur der Azteken.

Hintergrundinfo:
Archäologen bringen durch Ausgrabungen Teile der alten, glanzvollen Welt wieder ans Tageslicht. Mosaikartig vervollständigen sie das Wissen über das mächtige Volk, um die Frage nach der wahren Geschichte der Azteken endlich beantworten zu können.


12:10 Deltas der Welt (55 Min.) (HDTV, UT)
Amazonas – Heilende Tropen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 25.02.

Regie: Eberhard Rühle


13:05 Deltas der Welt (50 Min.) (HDTV, UT)
Irrawaddy – Wunderwelt Mangroven
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 26.02.

Regie: Alix François Meier


13:55 Deltas der Welt (55 Min.) (HDTV, UT)
Rhein-Maas – Land der Kanäle
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 27.02.

Regie: Sylvie Deleule


14:50 Deltas der Welt (50 Min.) (HDTV, UT)
Yukon – Arktische Wildnis
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 28.02.

Regie: Emmanuel Descombes


15:40 Deltas der Welt (55 Min.) (HDTV, UT)
Ebro – Das grüne Juwel
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 01.03.

Regie: Nicolas Gabriel


16:35 Stadt Land Kunst Spezial 2019 (40 Min.)
Folge 12 von 26
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/03 bis 22/05
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Madrid, die Movida von Pedro Almodóvar
Im Herzen der Iberischen Halbinsel liegt Madrid, die monumentale und erzkatholische Hauptstadt Spaniens. Hinter der strengen Fassade verbirgt sich jedoch eine ganz andere Stadt: Das lebenslustige Madrid, das gerne mit Tabus bricht – und das Pedro Almodóvar 1967 noch während der Franco-Diktatur kennenlernte. Der künftige Vorzeigevertreter der Movida Madrileña entdeckte dort sein Faible für Kitsch und durchgeknallte Inszenierungen.

Hintergrundinfo:
"Stadt Land Kunst Spezial" – das sind drei spannende Entdeckungen an einem Ort. Jeden Samstagnachmittag entführt Linda Lorin ins Wochenende mit tollen Reisetipps, die von Freiheit und Romantik erzählen. In 38 Minuten will das Magazin Lust auf einen Ort irgendwo auf der Welt machen: Lissabon, Miami, Andalusien, Patagonien, Kenia, Brüssel oder Korsika - Linda Lorins Reiseprogramm hält so einiges Überraschendes bereits. Immer samstags ab 16 Uhr beleuchtet das Magazin eine Destination aus dreierlei Perspektiven: Im ersten Teil geht es um einen Künstler, der mit dem Ort in Verbindung steht: Hier hat er gelebt, geliebt, gelitten, gemalt oder komponiert, sich neu erfunden oder manchmal auch verloren. Ohne New York hätte Lou Reed niemals seine unvergleichlichen Songs geschrieben. Ohne Tanger hätte Eugène Delacroix den Orient nicht auf diese Art gemalt, ohne Brüssel gäbe es weder Tim noch Struppi. Linda Lorin lässt die Inspiration nachempfinden, die an diesen Plätzen Meisterwerke hervorgebracht hat. Im zweiten Teil stellt Linda Lorin Menschen vor, die den Ort geprägt und seine Geschichte geschrieben haben. Es geht um Bauwerke, Kulturlandschaften, Städte, Musik, kulinarische Spezialitäten, aber auch um Eroberungen und Kriege – das Mexiko der Konquistadoren, das Patagonien der Banditen, Mississippi und Blues. Der dritte Teil zeigt touristische Highlights in neuem Licht: die Klassiker, die man auf keinen Fall verpassen darf und will. Linda Lorin erzählt, was nicht in den Reiseführern steht: sie verrät unbekannte, oft unglaubliche Begebenheiten aus der Geschichte des Ortes, manche davon sind streng geheim.


17:15 ARTE Reportage (55 Min.)
Reportage Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


18:10 Mit offenen Karten (15 Min.)
Oman – Trügerische Ruhe im Sultanat?
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/03 bis 22/05
Erstausstrahlung

Regie: Frédéric Ramade
Moderation: Emilie Aubry

Oman ist ein beliebtes Urlaubsziel: In den Wüsten des Golfstaates kann man Ski fahren, das klare und warme Wasser des Indischen Ozeans und des Persischen Golfs lädt zum Baden und Tauchen ein. In dem politisch stabilen Staat herrscht Ruhe, sein gemäßigter Herrscher Sultan Kabus Ibn Said ist seit 1970 an der Macht und die Wirtschaft blüht dank der Erdölvorräte. Der Ibadismus, die Mehrheitsreligion des Landes, ist eine tolerante Strömung des Islam.
Vor allem aber ist Oman ein unumgänglicher geopolitischer Player, denn das Land kontrolliert die Straße von Hormus. Diese Meerenge müssen alle Tanker passieren, um das schwarze Gold aus den benachbarten Emiraten, aus Saudi-Arabien, Iran und anderen erdölproduzierenden Ländern in den Rest der Welt zu bringen. Wird das friedliche kleine Sultanat seine Neutralität und seinen Wohlstand bewahren können, wenn die Erdölvorräte erst einmal erschöpft sind und sich der schwelende Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Iran, insbesondere im Nachbarland Jemen, weiter zuspitzen sollte?

Hintergrundinfo:
Jede Woche untersucht "Mit offenen Karten" die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt anhand detaillierter geografischer Karten.


18:25 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Cocos Island: Die Insel der Haie
Reportage Deutschland, 2015
Online verfügbar von 23/03 bis 22/04

Regie: Cordula Stadter

Vor der Küste Costa Ricas liegt die Kinderstube vieler Haiarten. Gleichzeitig wird dort eine intensive Fischerei betrieben. Viele Haie sterben als Beifang oder werden intensiv gejagt, um ihre Flossen nach Asien zu verkaufen.
Haie gelten in den Weltmeeren als eine Art Signalfische. Seit mehreren Millionen Jahren säubern sie die Ozeane von alten und kranken Fischen und bewahren so das natürliche Gleichgewicht. Doch diese Ordnung ist ins Wanken geraten, seit gezielt Jagd auf die Tiere gemacht wird. Die vom asiatischen Markt ausgehende Nachfrage nach ihren Flossen hat viele Arten bereits an den Rand der Ausrottung gebracht. Allein Costa Rica exportiert wöchentlich eine Tonne der begehrten Ware, schätzungsweise 4.000 Tiere müssen dafür ihr Leben lassen.
Der ehemalige Kapitän William Flores hat sich zum Haischützer gewandelt und versucht, illegale Händler aufzudecken. Die Biologen Ilena Zanella und Andrès Lopez wiederum haben die Naturschutzorganisation Misión Tiburón, zu deutsch "Mission Hai", gegründet, mit der sie die Routen der Haie erkunden. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, Schutzzonen einzurichten und bestehende Schutzgebiete zu erweitern.
Eine dieser Schutzzonen wurde um die Insel Isla del Coco eingerichtet, 500 Kilometer vor der Küste Costa Ricas. Sie gilt als wahres Paradies für Haie. Bereits mehrmals haben die Biologen dort verschiedene Haiarten mit Sendern versehen, um die Wege der Tiere nachverfolgen zu können. Nun wollen die Wissenschaftler zurückkehren, um die Sender auszutauschen und neue Tiere damit zu bestücken.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/03 bis 24/03


19:30 Unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (45 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 2
Dokumentation Deutschland, 2015
Online verfügbar von 23/03 bis 30/03

Regie: Cornelia Volk

Die junge Laotin Manyam sucht Munitionsreste aus dem Vietnamkrieg. Sie wünscht sich eine Heimat ohne Blindgänger, in der jeder ohne Furcht sein Feld bestellen kann. Millionen Tonnen Streumunition hatten die USA über Laos abgeworfen. Die Gegend um die Stadt Xépon, in der Manyam mit ihrer Familie wohnt, war besonders stark betroffen. Dort liefen wichtige Versorgungslinien des Ho-Chi-Minh-Pfades zusammen. Das Bolaven-Plateau ist berühmt für seinen Kaffee. Vieng baut drei verschiedene Sorten an, alle in Bio-Qualität. Rund 100 Kilometer weiter südlich liegt Kambodscha, das Land der Khmer. Der Osten war während des Vietnamkrieges von dichtem, unberührtem Wald bedeckt, der den Soldaten auf dem Weg nach Südvietnam Deckung gab. Heute reiht sich hier eine Großplantage von Gummi- und Cashewbäumen aneinander. Immer mehr Wanderarbeiter aus dem Westen suchen ihr Glück in Kambodschas Osten, zum Nachteil für die indigene Bevölkerung, die um Landrechte und den Erhalt ihrer Traditionen kämpft. Das Elephant Valley Project in Mondulkiri bietet ehemaligen Arbeitselefanten einen Altersruhesitz. Die Grenze zu Vietnam ist nah. Gleich dahinter nimmt der Verkehr zu, die Gebäude werden größer, immer mehr Leuchtreklamen zieren die Fassaden. Nur noch 80 Kilometer bis Ho-Chi-Minh-Stadt. Dort hat ein junger Fahrzeugtechniker den Trend zum Fahrrad entdeckt. In seiner Werkstatt baut er eigene Räder aus Bambus, dem Supergras, das schnell und überall in Vietnam wächst. Ökologisch und erfolgreich will er produzieren. Dafür ist Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnams Millionenmetropole mit dem rasanten Wirtschaftswachstum, genau das richtige Pflaster.


20:15 Gewalt und Kannibalismus (50 Min.) (HDTV, UT)
Tatorte in der Jungsteinzeit
Dokumentation Deutschland, 2019
Online verfügbar von 23/03 bis 22/04
Erstausstrahlung

Regie: Gabriele Wengler

2013: Forscher entdecken bei Halberstadt ein Massengrab mit elf Skeletten aus der Jungsteinzeit. Spuren an den Knochen zeugen von gezielter Tötung von Gefangenen. Wurden die ersten Auseinandersetzungen der Frühmenschen mit größter Brutalität geführt? Oder waren sie Opfer eines Kults? In anderen Teilen Deutschlands werden ähnliche Gräber gefunden. Die Toten scheinen alle zur selben Zeit brutal getötet worden zu sein. Was ist hier vor knapp 7.000 Jahren passiert? Dieses Dokudrama entwirft ein Panorama der damaligen Lebenswelt, einer Epoche, in der die Menschen auf dem Gebiet Deutschlands erstmals sesshaft waren.
Wissenschaftler sprechen von der "neolithischen Revolution", als sich etwa 9.000 vor Christus im Gebiet des Fruchtbaren Halbmonds Menschen erstmals dauerhaft an einem Ort niederließen. Ungefähr 5.500 Jahre vor Christus erreicht diese neolithische Revolution auch Europa.
Wo sich vorher noch Jäger und Sammler am Vorrat der Natur bedienten, wurden jetzt Hütten gebaut, Getreide kultiviert und Tiere gezüchtet. Siedlungen wuchsen und der Handel florierte. Die Menschen wurden erstmalig sesshaft.
Diese Sesshaftwerdung führte offenbar auch zu neuartigen Konflikten. Denn jetzt entstand Privateigentum in einem Umfang, wie es die nomadisierenden Jäger und Sammler zuvor nicht kannten – mit Landbesitz, Häusern, Viehherden und so weiter. Mit dem Anspruch auf Eigentum kommen – das scheint die Botschaft der Massengräber zu sein – Neid, Habsucht und Gewalt. Muss davon ausgegangen werden, dass der Mensch vor rund 7.000 Jahren auch den Krieg erfunden hat?


21:05 Der Schatz im Keltengrab (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Frankreich, 2017
Online verfügbar von 23/03 bis 22/05

Regie: Alexis de Favitski

Ende 2014 machte in der kleinen nordfranzösischen Gemeinde Lavau, in der Nähe der Stadt Troyes, ein Archäologenteam bei der Ausgrabung einer riesigen Totenstadt, die sich über knapp einen Hektar erstreckt, einen sensationellen Fund: Unter einem monumentalen Grabhügel stießen die Forscher auf eine 14 Quadratmeter große Grabkammer, in der ein Leichnam lag, der mit faszinierenden Grabbeigaben und Prestigeobjekten umgeben war. Darunter ein großer Streitwagen, Schmuck, ein Bronzekessel, den der Kopf des griechischen Flussgottes Acheloos schmückt, und Trinkgeschirr mit wunderbaren Goldverzierungen. Aufgrund dieser wertvollen Beigaben griechischer und etruskischer Herkunft handelt es sich bei dem Skelett offensichtlich um das eines reichen Kelten, der im 5. Jahrhundert vor Christus starb. Der Fund des Fürstengrabs zählt zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen in Europa in den letzten Jahren. In Bourges und Vix ebenso wie in Heuneburg und Hochdorf fanden Archäologen zuvor weitere solcher keltischen Fürstengräber. Die Grabstätte in Lavau, eine der größten, die je gefunden wurde, ist den ersten Kelten der frühen Eisenzeit zuzuordnen. Wie mag das Europa zu jener Zeit ausgesehen haben? Welchem sozialen Rang verdankte der Fürst von Lavau das Privileg einer so prächtigen Grabstätte? In welcher Beziehung stand er zu seinen Nachbarn und zu den Völkern des Mittelmeerraums? Worauf beruht der immense Reichtum? Welche Bedeutung kommt der Grabkammer innerhalb der Nekropole zu? Die luxuriösen Grabbeigaben bezeugen letztlich die Zugehörigkeit des Fürsten zur Elite der Hallstattkultur.

Hintergrundinfo:
Mit Unterstützung der Forscher des französischen Archäologiedienstes INRAP bringt der Dokumentarfilm "Der Schatz im Keltengrab" ein wenig Licht in die geheimnisvolle Welt des Fürsten von Lavau.


22:35 Wie schaffen wir die Agrarwende? (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 23/03 bis 30/03
Erstausstrahlung

Regie: Tatjana Mischke, Caroline Nokel

Welche Alternativen gibt es zur industriellen Landwirtschaft? Ist "Bio für alle" möglich? Oder lässt sich auch die konventionelle Landwirtschaft in entscheidenden Punkten nachhaltiger gestalten? Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler auch auf die nach ökologischen Prinzipien wirtschaftende neue Anbaumethode Permakultur. Kann sie einen entscheidenden Beitrag zu einer Landwirtschaft der Zukunft leisten? Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte in Deutschland und Frankreich, die nach Alternativen suchen. Sven Wilhelm aus dem Renchtal im Schwarzwald hat seinen Gemüseanbau auf bio umgestellt. In der Umstellungsphase braucht er einen langen Atem, um zu überleben. Michael Reber aus Schwäbisch-Hall geht einen Zwischenweg: Statt immer mehr Geld für Mineraldünger und Spritzmittel auszugeben, versucht er, mit speziellem Humusdünger die Bodenfruchtbarkeit auf seinen Äckern zu erhöhen. Und in der Normandie beschreiten Perrine und Charles Hervé-Gruyer mit der Permakultur ein Experiment, das trotz Verzichts auf Chemie die Produktivität deutlich steigert. Es zeigt sich aber auch: Ohne eine Änderung der Subventionsregeln der EU und des Kaufverhaltens der Verbraucher ist eine Agrarwende nicht zu schaffen.


Unabhängig, weiblich, stark
23:30 Philosophie (25 Min.) (HDTV, UT)
Verführung
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/03 bis 22/05

Regie: Philippe Truffault
Gäste: Gilles Lipovetsky, Sandrine Rousseau

Wer verführen kann, wird oft bewundert. Die Philosophie misstraute dieser hehren Kunst jedoch schon seit Platon: Die Verführung galt als enge Verwandte von Lüge und Täuschung, die den Menschen von der Wahrheit wegführt. Gilles Lipovetsky erklärt, dass Verführung in der Natur omnipräsent ist: Blumen schmücken sich mit bunten Farben, um Bestäuber anzulocken, und Tiere balzen, um potenziellen Geschlechtspartnern zu gefallen. Und die Menschen? Wo ist die Grenze zwischen Verführung und sexueller Belästigung? Eine Aktivistin der feministischen Organisation Paye Ta Shnek gibt Antworten. Die nähere Beschäftigung mit dem Phänomen erlaubt eine weitere Hypothese: Was, wenn das wahre Wesen eines Menschen letztlich an der Oberfläche liegt? Wie Nietzsche schon sagte: "Was ist mir jetzt Schein! Wahrlich nicht der Gegensatz irgendeines Wesens – was weiß ich von irgendwelchem Wesen auszusagen, als eben nur die Prädikate seines Scheines! Wahrlich nicht eine tote Maske, die man einem unbekannten X aufsetzen und auch wohl abnehmen könnte! Schein ist für mich das Wirkende und Lebende selber, das so weit in seiner Selbstverspottung geht, mich fühlen zu lassen, dass hier Schein und Irrlicht und Geistertanz und nichts mehr ist." Zu Gast ist Gilles Lipovetsky, geboren 1944, Dozent für moralische und politische Philosophie. 2017 erschien sein Buch "Plaire et toucher. Essai sur la société de séduction" (Gallimard). Außerdem ist eine Aktivistin der feministischen Organisation Paye Ta Shnek eingeladen, die gegen sexuelle Belästigung kämpft.

Hintergrundinfo:
Samstagabends lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema.


23:55 Square für Künstler (30 Min.)
Carte Blanche für Reza, Fotograph
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Licht und Schatten begleiten Reza genauso wie kontrastreiche Farben. Der iranisch-französische Fotoreporter reist mit seiner Kamera in ferne Länder für international Magazine wie "National Geographic" oder "Newsweek". China, Libanon, Afghanistan – Reza geht zu den Menschen und dokumentiert soziales Unrecht. Seine Dias vertraute er jahrelang nur einem Mann in Paris an: Roland Dufau – ihm widmete er seinen Film für "Square".
Bei Roland Dufau im 6. Arrondissement in Paris gaben sich bekannte Fotografen die Klinke in die Hand. Er ist nicht irgendein Filmentwickler, er ist ein Meister seines Fachs: Seine Abzüge macht er nur mit Cibachrome, einem Fotopapier von Ilford, das für seine Farbbrillanz und Lichtbeständigkeit bekannt ist.
So entwickelte er auch Rezas Foto von dem afghanischen Mudschaheddin-Kämpfer Ahmed Schah Massoud, mit dem Reza lange Gespräche führte. Das Foto ging um die ganze Welt. Als Ilford die Produktion von Cibachrome einstellte, hörte Roland Dufau auf zu entwickeln. Er übergab 2018 das Atelier seinem Sohn und ging in Rente. "Der Magier des Lichts" – ein Rückblick auf ein Stück Fotogeschichte und auf einen Mann, der einen Großteil seines Lebens im Dunkeln verbrachte.

Hintergrundinfo:
"Square" ist das bimediale Magazin auf ARTE. Die Sendung stellt die philosophischen, literarischen, künstlerischen und technischen Innovationen unserer heutigen Gesellschaften in den Mittelpunkt. Es geht um neue Ideen in allen Bereichen – nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern weltweit. "Square" befasst sich vor allem mit dem Blick der Kreativen und Künstler auf eine Welt, die sich rasant bewegt.


00:25 Kurzschluss – Das Magazin (55 Min.)
Schwerpunkt "Das Festival von Aubagne – Musik im Film"
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/03 bis 29/01
Mehr Infos unter: arte.tv/kurzschluss
Erstausstrahlung

Death Van Musikclip von Michael Enzbrunner, Kanada 2017 Das fiktive Space-Rock-Duo Death Van ist auf Tournee in einer Miniaturwelt, die von seltsamen Kreaturen bewohnt wird. Diese werden von einem bedrohlichen Wesen mit bösen Absichten verfolgt und in Angst und Schrecken versetzt.

Hintergrundinfo:
Der Film lief 2018 im Wettbewerb des Trickfilmfestivals von Annecy.


01:20 Die Augenweide (50 Min.) (HDTV, UT)
Coqueluche
Kurzfilm Frankreich, 2018
Produktion: Gladys Glover
Online verfügbar von 23/03 bis 30/03

Rollen und Darsteller:
Laurine – Shanen Ricci
Olivier – Sébastien François

Regie: Aurélien Peyre
Produzent: Sonia Buchman
Drehbuch: Aurélien Peyre
Kamera: Masanori Omori
Schnitt: François Quiqueré

Laurine ist 19 und mit Olivier liiert. Sie besucht ihn auf einer kleinen bretonischen Insel im Ferienhaus seiner Eltern, wo er jedes Jahr seinen Sommerurlaub verbringt. Die 19-jährige Laurine ist von ihrem Freund Olivier eingeladen worden, ihn im Feriendomizil seiner Eltern auf einer bretonischen Insel zu besuchen, wo die ganze Familie nebst Cousins und Cousinen jeden Sommer ihren Urlaub verbringt. Die bildhübsche junge Frau macht aus ihren körperlichen Reizen keinen Hehl – sehr zum Missfallen der Familie, die Laurine augenblicklich als billig und ihrem Sohn nicht angemessen abstempelt. Langsam aber sicher wandelt sich auch Oliviers Verhalten ihr gegenüber, was Laurine schmerzhaft zu spüren bekommt. Wie wird sie reagieren?

Hintergrundinfo:
Aurélien Peyre studierte an der Pariser Filmhochschule ESEC, wo er 2013 seinen Abschluss machte. 2016 realisierte er "La Bande à Juliette".


02:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 23.03.


02:30 Eine Frage des Gewissens (50 Min.) (HDTV)
Ingenhoven und grüne Architektur
Dokumentation Deutschland, 2014
Online verfügbar von 23/03 bis 21/06

Regie: Britta Nagel, Frank Henschke

Dieser Film ist ein Plädoyer für eine bessere Architektur. In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenverknappung muss die Baukunst wieder zu einer Frage des Gewissens werden. Der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven hat bereits umweltbewusst gebaut, als in der Baubranche noch niemand das Wort Nachhaltigkeit kannte. Vor 20 Jahren erfand Ingenhoven das erste Öko-Hochhaus und avancierte zu einem der international bekanntesten Architekten.
Was inspiriert ihn? Woher stammt sein Interesse an Ökologie? Wie geht er mit Rückschlägen um? Das Kamerateam reist mit Ingenhoven von der Gletscherlandschaft des Engadins zu seiner Großbaustelle nach Singapur und besucht in Düsseldorf das von ihm entworfene Privathaus.
Dass die Bauindustrie für rund die Hälfte aller CO2-Emissionen weltweit verantwortlich ist, weiß Michael Braungart. Der Erfinder des Cradle-to-Cradle-Prinzips trifft das Kamerateam vor einem asbestverseuchten Hamburger Abbruch-Hochhaus und erklärt die Folgen von schlechten Baumaterialien.

Hintergrundinfo:
Der ehemalige deutsche Bundesumweltminister Klaus Töpfer erklärt, warum das Hochhaus für die Megacitys der Welt die Gebäudeform der Zukunft ist. Studenten führender deutscher, französischer und österreichischer Architektur-Universitäten äußern sich darüber, welche Bedeutung grünes Bauen für sie hat. Wird die kommende Architekten-Generation hinreichend auf die Herausforderungen ihres Berufes vorbereitet? Die Antworten, selbstgefilmt mit dem Smartphone, haben das Kamerateam erstaunt und nachdenklich gemacht.


03:20 Baukunst (30 Min.) (HDTV)
Das Itimad-ud-Daula
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Online verfügbar von 23/03 bis 31/03

Regie: Richard Copans

Das Mausoleum Itimad ud-Daula im nordindischen Agra wurde zwischen 1622 und 1628 im Auftrag von Nur Jahan, der Gattin des Mogulherrschers Jahangir, für ihren Vater errichtet. Das monumentale, quadratische Grabmal aus weißem Marmor liegt inmitten einer viereckigen Gartenanlage am Fluss Yamuna und war ursprünglich als Ort der Besinnung für Familie und Freunde gedacht.
Während die Pavillons der äußeren Mauer rot sind, besteht das Mausoleum aus weißem Marmor. Dies stellte einen Bruch mit der Tradition dar, denn weißer Marmor war bis dahin den Gräbern der Heiligen vorbehalten gewesen. Die Achsen der vier Pavillons entlang der Gartenmauer schneiden sich in der Mitte des Mausoleums und erzeugen somit eine doppelte Symmetrieachse – im Mogulreich ein Symbol für Kraft, durch die Gleichgewicht und Harmonie entstehen.
Der weiße Marmor, mit dem das massive Ziegelsteinmonument verkleidet ist, ist auf allen Außenseiten mit Halbedelsteinen verziert. Sterne, Dreiecke, Trapeze und Sechsecke sind mit der "parchiri kiri"-Technik in den Marmor eingelassen und lassen die große Fassade wie ein großes Puzzle wirken. Ebenso faszinierend sind die 16 Jalis – steinerne, geometrische Fensterstrukturen, die die Wände des Mausoleums in sanft gemustertes Sonnenlicht hüllen. Außergewöhnliche sind auch die zwei Grabkammern des Mausoleums, eine im Inneren und eine zweite, lichtdurchflutete Ausführung der selbigen auf der Terrasse direkt darüber. Die Errichtung eines Bauwerks über einem bestatteten Leichnam war schon damals kontrovers und beschäftigte die gesamte islamische Welt.
Die dekorativen Malereien im Inneren des Gebäudes bilden Themen aus Persien, China und sogar Europa ab und gelten als Beweis für die Toleranz, die Mogul Jahangir gegenüber allen Religionen walten ließ.

Hintergrundinfo:
ARTE begibt sich auf eine Reise zu einzigartigen Gebäuden quer über den Globus. Die ausgewählten Folgen der Reihe "Baukunst" wecken Begeisterung für die beeindruckende Welt der Architektur, indem sie in leidenschaftlichen Porträts die Architekten, ihre visionären Konzepte und bestechenden Bauwerke vorstellen.


03:50 28 Minuten (80 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/03 bis 23/05
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:36 Sendeschluss

*

Sonntag, 24. März 2019


05:10 Die Magie der Nacht in der Malerei (55 Min.) (HDTV, AD, UT)
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 17.03.

Regie: Marion Schmidt


06:05 Brecht und das Berliner Ensemble (55 Min.) (HDTV, AD)
Erinnerungen an einen Traum
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 22.03.

Regie: Heinrich Breloer

Mitwirkende:
Regine Lutz
Werner Hecht
B.K. Tragelehn
Peter Voigt
Charly Weber
Uta Birnbaum


07:00 Karambolage (15 Min.) (UT)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 17.03.

Regie: Claire Doutriaux


07:15 Die fabelhafte Welt der Schweine (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Österreich, 2018
Wiederholung vom 13.03.

Regie: Matt Hamilton


08:00 Schau in meine Welt! (25 Min.) (HDTV)
Jessica – Das Indianermädchen vom Amazonas
Kindersendung Deutschland, 2014
Online verfügbar von 24/03 bis 31/03

Regie: Alexander Preuss

Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss der Erde. Für Jessica und ihre Freunde ist er ein großes Schwimmbad, das immer geöffnet hat. In Leticia, der Hauptstadt des Departamento Amazonas, leben fast 40.000 Menschen. Diesmal gibt es einen besonderen Anlass, um die Stadt zu besuchen: Die Großeltern kommen für Jessicas 10. Geburtstag von weit her angereist und freuen sich, von ihr und ihrer Mutter abgeholt zu werden.
Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt Jessica – wie alle Kinder der Jitamagaro – nach altem Brauch einen zweiten, indianischen Namen. Dieser wird nach ihren Fähigkeiten und ihrem Charakter ausgewählt. Für das Fest werden besondere Speisen vorbereitet, die ganze Familie hilft bei der Ernte der Zutaten. Außerdem müssen noch andere Vorbereitungen für Jessicas Namenstaufe getroffen werden: Körperbemalung hat bei den Jitamagaro lange Tradition, und Oma Isabel kennt die geheimnisvolle Pflanze, aus der die Farbe zum Bemalen der Haut gewonnen wird.
Ihre Tante Maria überrascht sie zum Anlass ihres Geburtstags mit einem besonderen Geschenk: einer Klettertour in die Wipfel des riesigen Regenwaldes. Davon hat Jessica schon lange geträumt!

Hintergrundinfo:
Die Doku-Reihe "Schau in meine Welt!" ist eine Einladung und zugleich die Eintrittskarte in Lebenswelten, die Kindern bislang nicht bekannt waren. Mit den Geschichten ermöglicht "Schau in meine Welt!" seinen Zuschauern einen Blick über den Tellerrand, gewährt ganz neue Einblicke, wirbt um Verständnis gegenüber dem Fremden und Unbekannten und macht die Welt erlebbar. Und damit weckt die Reihe nicht nur die Neugier der Zuschauer, sondern vermittelt ihnen auch Wissen. "Schau in meine Welt!" bietet Wertevermittlung im besten Sinne und öffnet Horizonte. Die Doku-Reihe zeigt, dass Kinder zwar sehr unterschiedliche Geschichten zu erzählen haben, dass sie jedoch im Kern ihres Wesens alle gleich sind.


08:25 Blickpunkt Junior (25 Min.) (HDTV)
Save the Rest
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2016
Online verfügbar von 24/03 bis 23/04

Regie: Sara Neale, Jens Schmidt

Zu Besuch im Reste-Restaurant
Bei "Restlos glücklich" in Berlin wird mit Lebensmitteln gekocht, die Supermärkte aussortiert haben. Schmeckt das Reste-Menü?

Hintergrundinfo:
"Blickpunkt Junior" ist ein Magazin für junge Zuschauer. In drei zehnminütigen Reportagen wird jede Woche ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.


08:50 Im Lauf der Zeit (25 Min.) (HDTV)
Aral-See: Wasser für Baumwolle
Kindersendung Frankreich, 2017
Online verfügbar von 24/03 bis 23/04

Regie: Pierre Lergenmüller

Sowjetunion, 1950er Jahre: Der Kalte Krieg wütet, der kapitalistische Feind hat den Ostblock wirtschaftlich abgehängt. Moskau beschließt daraufhin radikale Reformen in der sowjetischen Industrie und Landwirtschaft. Um die fast unmöglichen Ziele zu erreichen, werden auf Befehl des Kreml Flüsse umgeleitet, Staudämme gebaut und in der Landwirtschaft massiv Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Der Aral-See ist das sichtbarste Opfer dieser Politik: In den 1940er Jahre der viertgrößte See der Welt, ist er ein halbes Jahrhundert später fast ausgetrocknet. Ohne Fischbestand und für den Schiffsverkehr unerreichbar, bietet das Binnenmeer den Anrainern kein Auskommen mehr. Zum Zeitpunkt des Zerfalls der Sowjetunion 1989 ist das gesamte Gebiet verseucht und verarmt.

Hintergrundinfo:
Wie stünde es um die Gesellschaft, hätte es Kopernikus und Darwin nicht gegeben? Wie sähe Europa aus, wäre Churchill nicht so entschlossen gegen die Nazis vorgegangen? Und was wäre Deutschland ohne den Fall der Mauer? Die Menschheitsgeschichte ist eine Verkettung unglaublicher Ereignisse. Von der Geburt eines Genies bis zum Untergang eines Imperiums, von technologischen Fortschritten zu sozialen Revolutionen – die meisten großen Umwälzungen gehen auf scheinbar bedeutungslose Entscheidungen zurück. Die Reihe "Im Lauf der Zeit" bietet einen originellen Blick auf die Geschichte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf kleinen Ereignissen, die bedeutsame Folgen für die ganze Weltgeschichte hatten.


09:15 ARTE Junior Das Magazin (15 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/03 bis 31/03


09:30 Madame de … (100 Min.) (HDTV, s/w)
Spielfilm Frankreich / Italien, 1953
Wiederholung vom 11.03.
Produktion: Franco London Films, Indusfilms, Rizzoli Film

Mitwirkende:
Gräfin Louise de … – Danielle Darrieux
General André de … – Charles Boyer
Lola, Geliebte des Generals – Lia Di Leo
Baron Fabrizio Donati – Vittorio De Sica
Monsieur Rémy, Juwelier – Jean Debucourt
Jérôme Rémy – Serge Lecointe
Die Amme – Mireille Perrey

Regie: Max Ophüls
Produzent: Max Ophüls
Drehbuch: Marcel Achard, Max Ophüls, Annette Wademant
Musik: Oscar Straus, Georges Van Parys
Kamera: Christian Matras
Schnitt: Borys Lewin


11:10 Vox Pop (35 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/03 bis 23/05
Erstausstrahlung

Regie: Nicolas Thepot
Moderation: Nora Hamadi

Talsperren und Wasserkraft – Doch keine grüne Energie?
Die Wasserkraft ist in Europa die größte Quelle erneuerbarer Energie; 2016 betrug ihr Anteil 14 Prozent. Neuerdings werden Stimmen laut, die EU müsse die Energiegewinnung durch Wasserkraft ausbauen, wenn sie bis 2030 ihr Umweltziel von 32 Prozent erneuerbarer Energien in der europäischen Stromversorgung erreichen will. Infolgedessen subventioniert Brüssel derzeit zahlreiche Projekte, insbesondere auf dem Balkan. Aber häufig wird beim Bau neuer Wasserkraftanlagen weder auf die Bevölkerung noch auf die Umwelt Rücksicht genommen.
Kontroverse der Woche: Wasserkraftanlagen – Pro oder Contra? Anlagebetreiber und Staaten sehen die Wasserkraft als die billigste Energiequelle. "In Schweden zum Beispiel ist aus Wasserkraft gewonnener Strom günstiger als der aus Wind-oder Atomkraft. Hinzu kommt, dass Wasserkraftwerke kontinuierlich und unabhängig von Wetter, Wind und Sonne funktionieren."
Falsch, tönen die Gegner: "Wasserkraftwerke zerstören die Natur, und ihre Baukosten sind enorm: Die Kostenprognosen werden regelmäßig um 50 bis 75 Prozent überschritten." Recherche der Woche: "Vox Pop" recherchierte in Albanien, wo es die letzten wilden Flüsse in Europa gibt. Aber mit der großzügigen Unterstützung der Europäischen Union werden immer mehr Wasserkraftwerke gebaut, die sowohl die Natur schädigen als auch den Anrainern ein Dorn im Auge sind.

Hintergrundinfo:
"Vox Pop" berichtet jede Woche über das europäische Zeitgeschehen. Auch diese Woche befasst sich "Vox Pop" wieder mit zwei kontroversen Themen: die Umweltfolgen von Wasserkraftwerken mit Recherchen in Albanien und sexuelle Übergriffe an Kindern durch katholische Priester. Interviewgast ist Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier.


11:45 Ein Sommer in Alaska (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Kanada, 2017
Wiederholung vom 22.03.

Regie: Linda Kerec


12:30 Das Oder-Delta (45 Min.) (HDTV)
Grenzenlose Wildnis an der Ostsee
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 18.03.

Regie: Christoph Hauschild


13:15 Elisabeth I. – Die Mörderin auf dem Thron (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2010
Online verfügbar von 24/03 bis 31/03

Regie: Tom Cholmondeley

Amy Robsarts plötzlicher Tod versetzte im Jahr 1560 ganz England in Aufruhr. Nicht einmal einen Monat zuvor hatte es Gerüchte gegeben, dass Queen Elizabeth I. Amy Robsart vergiften wolle, weil die Königin eine Affäre mit Amy Robsarts Ehemann Robert Dudley habe. Kaum jemand glaubte also an einen Zufall, als Amy Robsart eine Treppe herabstürzte und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog. Die gerichtliche Untersuchung kam damals zu dem Schluss, es sei ein Unfall gewesen. Dudley und Elizabeth I. wurden von jedem Verdacht freigesprochen. Doch die Gerüchte über einen Selbstmord aus Verzweiflung oder einen Mord im Auftrag von Königin Elizabeth wollten nicht verstummen.
Die Unterlagen, die damals dem Gericht vorlagen, sind widersprüchlich. Sie lassen neben der Unfallvermutung auch die Mordtheorie zu. Filmemacher Tom Cholmondeley erzählt mit seiner Dokumentation einen Kriminalfall, der nie vollständig aufgeklärt wurde. Geleitet werden die Untersuchungen von dem jungen Historiker Chris Skidmore. Er präsentiert neue Quellen und Dokumente, die vielleicht beweisen können, was im Herbst 1560 wirklich geschah. Pathologen, Ärzte und Forensiker begutachten und bewerten die Indizien, die Skidmore in jahrelanger Recherche zusammengetragen hat.


14:05 Der Orient-Express (85 Min.) (HDTV)
Vintage auf Schienen
Dokumentarfilm Frankreich, 2018
Wiederholung vom 16.03.

Regie: Louis Pascal Couvelaire


Unabhängig, weiblich, stark
15:30 Josephine Baker, Ikone der Befreiung (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Online verfügbar von 24/03 bis 31/03
Erstausstrahlung

Regie: Ilana Navaro

Hundert Jahre vor Beyoncé lebte Josephine Baker. Sie wuchs in armen Verhältnissen in Missouri auf, wurde in Frankreich zur berühmten Tänzerin und Sängerin, setzte sich im Zweiten Weltkrieg an der Seite von General de Gaulle für die Résistance ein und adoptierte zwölf Kinder aus verschiedenen Teilen der Welt. Ihr Leben klingt wie ein Roman. Doch das ist nur die eine Hälfte der Wahrheit und sich damit zu begnügen, würde ihr nicht gerecht. Wer Josephine Baker wirklich verstehen will, muss ihre Ursprünge kennen. Ihr unstillbares Verlangen, alles zu verändern, ist einer Kindheit geschuldet, in der Gewalt und harscher Rassismus Alltag waren. Als Josephine Baker zur Welt kam, lag die Sklaverei erst 40 Jahre zurück. Im Mittleren Westen der USA, wo Baker aufwuchs, wurden Schwarze immer noch behandelt wie Menschen zweiter Klasse. Sie wohnten in Elendsvierteln und wurden regelmäßig von Weißen angegriffen, die den Ausgang des Bürgerkriegs nicht verkraften konnten. Aus dieser Situation floh Josephine Baker. Doch jedes Mal, wenn sie in ihre Heimat zurückkehrte, holten sie Hass und Rassismus wieder ein. Ihre USA-Reisen waren leidvolle Erfahrungen, die sie nachhaltig prägten. Fortan und bis ans Ende ihres Lebens nutzte Josephine Baker ihre Berühmtheit, um für ihre Ideale zu kämpfen. Die Dokumentation zeigt die Entwicklung von der Tänzerin im Bananenröckchen zur politischen Figur, die 1963 beim Marsch auf Washington als einzige Frau an der Seite Martin Luther Kings das Wort ergriff. Es ist die Geschichte des politischen Erwachens des ersten schwarzen Superstars.


Unabhängig, weiblich, stark
16:25 Künstlerinnen (30 Min.) (HDTV)
Berlinde de Bruyckere kuratiert
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Online verfügbar von 24/03 bis 22/06
Erstausstrahlung

Regie: Claudia Müller

Die Kuratorin dieser Folge ist die belgische Künstlerin Berlinde de Bruyckere. Das zentrale Thema in ihrem Werk ist Vergänglichkeit. Ihre brutal poetischen Objekte und Skulpturen verwischen die Grenzen zwischen Mensch, Tier und Natur. Es sind im Moment eingefangene Transformationen, die die Schönheit des Körpers feiern und den Verfall und die Endlichkeit schon in sich tragen.
Die Tochter eines Fleischers arbeitet meist mit präparierten Tierkadavern, die sie mit Kunstharz, Stoffen und Holz zu Objekten verarbeitet. Ihre Themen haben oft mythologische oder christliche Bezüge. Sie wuchs in einem katholischen Internat auf, wo sie unter anderem die klassische Ikonographie der Kunstgeschickte studierte und sich vor allem mit den christlichen Leidensdarstellungen beschäftigte.
Ihre Objekte vermitteln eine große emotionale Kraft und irritieren, weil hier Vertrautes auf Bedrohliches prallt. In ihrer virtuellen Ausstellung stellt Berlinde de Bruyckere die Kunst der Berberfrauen vor, Werke der spanischen Künstlerin Cristina Iglesias, der belgischen Konzeptkünstlerin Edith Dekyndt, der Afroamerikanerin Kara Walker, der lange in Vergessenheit geratenen Malerin Artemisia Gentileschi sowie Gedichte von Patti Smith.


16:55 Metropolis (45 Min.)
Metropole London
Magazin Deutschland, 2019
Online verfügbar von 24/03 bis 22/06
Erstausstrahlung

Metropole: London
Bye-Bye Europa? Wie reagiert die Kreativszene auf den Austritt aus der Europäischen Union? Die Bewohner der britischen Hauptstadt haben mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt, jetzt sind sie mit den Folgen konfrontiert. Wie gehen Londons Künstler und Kreative damit um? Was bedeutet dies für das Klima in der Stadt? Was für das wirtschaftliche, politische und kulturelle Machtzentrum London?

(1): Metropole: London
(2): Weiblicher Blick auf den Krieg
(3): Weltstars machen Hausmusik: Tamar Halperin und Andreas Scholl


17:40 Stars von morgen (45 Min.) (HDTV, UT)
Musik Deutschland, 2018
Online verfügbar von 24/03 bis 22/06
Erstausstrahlung

Regie: Elisabeth Malzer
Moderation: Rolando Villazón

Mitwirkende:
Eldbjorg Hemsing (Violine)
Johannes Kammler (Bariton)
Tamás Pálfalvi (Trompete)
Adriana Babin (Panflöte)

Dirigent: Marie Jacquot

Eldbjørg Hemsing, geboren in einem kleinen Dorf in Norwegen, spielte bereits mit sechs Jahren für die königliche Familie ihres Heimatlandes, mit elf hatte sie ihr Solodebüt mit dem Bergen Philharmonic Orchestra. Weltweite Aufmerksamkeit erreichte sie 2012 mit ihrem Auftritt bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo. Auf ihrer wertvollen Violine von Guadagnini aus dem Jahr 1754 spielt sie das von ihr wiederentdeckte Konzert ihres Landsmanns Hjalmar Borgstrøm.
Von den Augsburger Domsingknaben zu den Salzburger Festspielen: Nach bedeutenden Wettbewerbserfolgen, etwa bei den Neuen Stimmen 2017 oder bei Plácido Domingos Operalia 2018, ist Johannes Kammler auf dem Weg zur internationalen Karriere. Mit der gleichnamigen Arie aus Lortzings "Wildschütz" bringt der sympathische Bariton "Heiterkeit und Fröhlichkeit" ins Studio.
So jung und doch schon musikalische Botschafterin ihres Heimatlandes Moldawien: Adriana Babin. Mit verblüffender Virtuosität und betörender Klangschönheit bringt sie zum ersten Mal eine Panflöte auf die Bühne der "Stars von morgen" und spielt die mitreißend exotischen "Rumänischen Volkstänze" von Bela Bartok.


18:25 Zu Tisch (30 Min.) (HDTV)
Charolais
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Online verfügbar von 24/03 bis 31/03

Regie: Lorenz Findeisen

Im Süden Burgunds, neben der Landschaft des Brionnais, liegt das Charolais. Auf den saftigen Wiesen weidet das Rind, das den Namen der Gegend trägt. Verkauft wird es in Saint-Christophe. Hier findet einmal pro Woche einer der ältesten Viehmärkte Frankreichs statt. Familie Preynat wohnt seit jeher in Saint-Christophe. Vater Henri züchtet Rinder und seine Frau Jocelyne stellt Ziegenkäse her. Henri ist über 70 Jahre alt und will in den Ruhestand gehen. Die beiden Töchter Lauren und Florence zögern aber, den Hof zu übernehmen. Beide arbeiten schon lange mit, und gelegentlich nehmen sie auch noch einige Tipps ihrer Eltern an, zum Beispiel beim Feilschen mit schwierigen Händlern auf dem Viehmarkt. Zwar sorgen sich die beiden jungen Frauen nicht, in einem männlich geprägten Beruf zu arbeiten, doch die Arbeit mit den Tieren lässt ihnen wenig Freizeit. Beides ist den jungen Frauen wichtig. Trotz der vielen Arbeit auf dem Bauernhof findet jeder etwas Zeit zum Kochen. Während Jocelyne aus frischem Ziegenkäse ein einfaches Sommermenü zaubert, sammelt Henri Weinbergschnecken und bereitet diese besondere burgundische Spezialität für seine Familie zu. Florence kocht für sich und ihre Schwester ein kostbares Bressehuhn, die Spezialität der Nachbarregion. Und die beiden Eltern laden schließlich ihre Kinder und einige Gäste zum traditionellen französischen Eintopf, einem Pot-au-feu, ein.

Hintergrundinfo:
"Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart.


18:55 Karambolage (15 Min.) (UT)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Regie: Claire Doutriaux

Das Ritual
Die Französin Flora Brunier erzählt von ihrem ersten Besuch in einer deutschen Sauna.

Hintergrundinfo:
Sonntags gegen 19.00 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück … vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, wenn man es mit fremden Augen sieht.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/03 bis 25/03


19:30 Kräuterwelten in Südamerika (45 Min.) (HDTV)
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 24/03 bis 23/04

Regie: Christian Stiefenhofer

In den abgelegenen Regionen Südamerikas ist ein Leben ohne Kräuter auch heute nicht denkbar. Sie sind für viele die einzige Medizin. Die Kenntnisse über die Heilkräfte der Natur werden seit über 2.000 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben. In Bolivien begleitet der Film den Ethnobiologen Rainer Bussmann, der auf seinen Expeditionen genau dokumentiert, welche Kräuter die Menschen gegen welche Krankheiten einsetzen. Der deutsche Forscher hat die letzten 15 Jahre in der Region verbracht und widmet seine ganze Arbeit dem Erhalt dieses unschätzbaren Wissens. Durch den globalen Trend zur Naturmedizin gibt es einen wachsenden Markt für Heilpflanzen. Mehr als 70.000 Pflanzenarten werden weltweit gehandelt. In Peru ist dadurch ein neuer Erwerbszweig entstanden. José Ingamani und seine Familie sammeln für eine Schweizer Kosmetikfirma die Wurzeln der hochempfindlichen Ratanhia und garantieren den Auftraggebern aus Europa ein nachhaltiges Ernteverfahren. Dafür campieren sie wochenlang in der Steppe. Aus ihrer Ernte wird später ein antibakterieller Wirkstoff gewonnen und zu Zahnpasta verarbeitet. In Patagonien entlockt die Pharmakologin Silvia Gonzalez einem winterharten Kraut betörendste Düfte, während der Spitzenkoch Martín Molteni in Buenos Aires in alten botanischen Büchern Kräuter entdeckt, die seine preisgekrönten Menüs einzigartig machen. Die Argentinier scheinen süchtig zu sein nach dem Kräutertee Mate. In der Region Misiones haben Kleinbauern sich zusammengeschlossen, um ihn so herzustellen, wie die Guaraní-Indianer vor 2.000 Jahren: geräuchert über offenem Feuer. Dank der Delikatesse haben die Mate-Farmer und ihre Familien wieder eine Zukunft. Hoch über dem Titicacasee halten die Kallawaya, legendäre Andenheiler, eine Zeremonie ab. Seit der Zeit der Inka-Hochkultur stimmen diese Medizinmänner die Götter mit Opfergaben milde und verschreiben ihren Patienten Kräuter wie Muña muña. Was Muña muña so wirksam macht, haben Forscher bis heute nicht genau entschlüsseln können. Das unscheinbare Kraut enthält mehr als 10.000 Inhaltsstoffe.


Unabhängig, weiblich, stark
20:15 Die Prinzessin von Montpensier (140 Min.)
(La Princesse de Montpensier)
Spielfilm Deutschland / Frankreich, 2009
Produktion: Paradis Films, StudioCanal, France 2 Cinéma, France 3 Cinéma, Pandora Filmproduktion

Rollen und Darsteller:
Prinzessin Marie de Montpensier – Mélanie Thierry
François de Chabannes – Lambert Wilson
Henri de Guise – Gaspard Ulliel
Philippe de Montpensier – Grégoire Leprince-Ringuet
Herzog d'Anjou – Raphaël Personnaz
Herzog de Montpensier – Michel Vuillermoz
Marquis de Mézières – Philippe Magnan
Marquise de Mézières – Florence Thomassin
Gräfin de Montpensier – Christine Brücher
Mayenne – César Domboy

Regie: Bertrand Tavernier
Produzent: Frédéric Bourboulon, Laurent Brochand, Eric Heumann
Drehbuch: Jean Cosmos, François-Olivier Rousseau, Bertrand Tavernier
Musik: Philippe Sarde
Kamera: Bruno de Keyzer
Schnitt: Sophie Brunet

Umbruch und Gewalt beherrschen das 16. Jahrhundert in Frankreich: Die Hugenotten, die der calvinistischen Lehre folgen, werden von den Katholiken verfolgt. Es ist aber nicht nur ein religiöser Krieg, sondern auch ein politischer Kampf um Macht. Ehen werden in diesen Zeiten nicht aus Liebe geschlossen, sondern dienen zur Machterhaltung. Deswegen soll Marie de Mézière den Prinzen Philippe de Montpensier heiraten. Da sie bereits in Herzog Henri de Guise verliebt ist, geht sie nur widerwillig dem Wunsch ihrer Mutter nach und heiratet den Prinzen.
Philippe muss an einem Feldzug teilnehmen und ist für längere Zeit abwesend. Währenddessen soll der desertierte François de Chabannes, der auf seinem Hof Zuflucht findet, Marie in Latein unterrichten. Auf ihr Drängen hin bringt er ihr auch das Schreiben bei. Darüber ist ihr Gemahl bei seiner Rückkehr empört, da er befürchtet, dass sie einem heimlichen Verehrer Briefe schreibt. Als der Herzog d'Anjou an den Hof kommt, ist dieser ebenfalls von Marie angetan. Der Herzog befürchtet eine Liaison zwischen ihr und seinem Begleiter: Henri de Guise. Sie streitet den Vorwurf einer Verbindung ab. Aber Henri und Marie kommen sich näher, was wiederum zum Duell mit Philippe führt …
Historienfilm von Bertrand Tavernier, basierend auf der gleichnamigen Novelle (1662) der Schriftstellerin Marie-Madeleine de La Fayette.
"Die Prinzessin von Montpensier" changiert elegant zwischen actionreichen Kämpfen und zwischenmenschlichen Annäherungen. Darin wird die Geschichte einer emanzipierten Frau verwoben, die sich über die Gepflogenheiten ihrer Zeit hinwegsetzt, was den Film in seiner Komplexität von gängigen Historienfilmen abhebt.
Mit eleganter Zurückhaltung spielt Mélanie Thierry die Heldin, um die sich mit Grégoire Leprince-Ringuet, Lambert Wilson, Gaspard Ulliel und Raphaël Personnaz ein überzeugendes Figurenensemble versammelt.

Hintergrundinfo:
"Die Prinzessin von Montpensier" von Regisseur Bertrand Tavernier feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes 2010 und lief im Wettbewerb um die Goldene Palme. Mit seinen prächtigen Gewändern gewann der Film den César in der Kategorie Beste Kostüme und erhielt außerdem César-Nominierungen in den Kategorien Bester Nebendarsteller, Beste Kamera, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik und Bestes Szenenbild.


Unabhängig, weiblich, stark
22:35 Zsa Zsa Gabor, Königin des roten Teppichs (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 24/03 bis 31/03
Erstausstrahlung

Regie: Nicola Graef, Heike Dickebohm

Zsa Zsa Gabor, sie war Diva und Hollywoods Berühmtheit auf dem roten Teppich. Ihre Schlagfertigkeit und ihr Sinn für die große Inszenierung machten die gebürtige Ungarin in Hollywood zu einem Star. Sie war weit vor der MeToo-Kampagne eine Frau, die sagte, was sie über Männer dachte. Zsa Zsa Gabor erlebte alles, was Hollywood zu bieten hatte: Aufmerksamkeit, Glamour und medialen Erfolg. Doch sie zahlte dafür einen hohen Preis. Als Schauspielerin blieb ihr eine Karriere versagt, sie erlebte häusliche Gewalt und musste lernen, sich dem System Hollywood anzupassen.
Zsa Zsa Gabor verstand es früh, ihr Leben in Szene zu setzen: Noch sehr jung heiratete sie einen türkischen Diplomaten, trennte sich, reiste von Ankara aus in die USA, heiratete dort den Hotelier Conrad Hilton, verhalf während des Zweiten Weltkriegs ihrer Familie in die USA, bekam eine Tochter, trennte sich und zog mit ehrgeizigen Plänen nach Hollywood. "Sie bekam gerade mal eine Hauptrolle, und das in einem schlechten B-Movie. Ihr Auftritt als Tänzerin Jane Avril in 'Moulin Rouge', einem ihrer ersten Filme, blieb den Menschen am besten in Erinnerung", so fasst Filmkritiker Leonard Maltin ihren mäßigen Schauspielerfolg zusammen.
Doch Zsa Zsa Gabor war zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Das Fernsehen sollte ab den 50er Jahren ihre Zukunft bestimmen, als eloquenter Gast wurde sie zum Star. Werbung, kleine Fernsehrollen, diverse Talkshows. Immer witzig, glamourös, meist schlagfertiger als die Moderatoren selbst. Als sie Anfang der 80er Jahre den deutschen Prinzen Frédéric von Anhalt kennenlernte, hatte sich das "perfekte Match" gefunden. Mit seinem erkauften Adelstitel und dem ausgeprägten Hang zur Selbstinszenierung vermarktete das Paar fortan gemeinsam die alltäglichen Dramen.
Nach einem Autounfall im Jahr 2002 wurde es stiller um die Diva. Sie zog sich auf ihr Anwesen zurück, wurde schließlich zum Pflegefall. Zsa Zsa Gabor starb Ende 2016 in Los Angeles, vermutlich kurz vor ihrem 100. Geburtstag. Das genaue Geburtsjahr blieb Zeit ihres Lebens ein gut gehütetes Geheimnis.


Unabhängig, weiblich, stark
23:30 Damia – Chansonette in Schwarz (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2015
Online verfügbar von 24/03 bis 31/03

Regie: Carole Wrona

Eine Frau im schwarzen Kleid steht vor einem schwarzen Vorhang und deklamiert ein französisches Seemannslied. Mit ihrer Eleganz, ihrer aufrechten Haltung und ihrer statuesken Schönheit gibt sie dem realistischen Lied eine ganz neue, tragische Dimension … Damia wusste, wie man das Publikum berührte. Sie sang ihre Lieder nicht nur, sondern inszenierte sie in einer Show, bei der Licht und Gestik eine entscheidende Rolle spielten. In einem einfachen schwarzen Kleid stand sie vor einen schwarzen Samtvorhang, während die Scheinwerfer ihre Silhouette hervorhoben und ihren Bewegungen folgten. So machte sie den Chanson zu einer visuellen Kunst – und wurde selbst zum Inbegriff der tragischen Chansonsängerin nach dem Ersten Weltkrieg.
Ein halbes Jahrhundert lang wurde Damia in der ganzen Welt als moderne Ikone gefeiert; ihr Spiel und ihr Repertoire beeinflussten große Sängerinnen wie Edith Piaf, Lucienne Boyer, Juliette Gréco, Barbara, Catherine Sauvage, Cora Vaucaire und Juliette. Der Film beginnt 1889, als der Eiffelturm erbaut wurde und Damia das Licht der Welt erblickte. Er schildert die revolutionären Ideen einer Künstlerin, die stets mit ihrer Zeit ging, und die rasanten technischen Entwicklungen, die ihr Schaffen und das ihrer Kollegen beeinflussten. Denn der Eiffelturm, den Damia liebevoll als ihren "Zwilling" bezeichnete, stand praktisch wie symbolisch für die Erfindung von Rundfunk und Fernsehen. So zeigt die Dokumentation anhand ihrer illustren Hauptfigur auch, wie sich die französische Chansonkultur im Laufe der Jahre gewandelt hat.


Unabhängig, weiblich, stark

00:25 Ella Fitzgerald & Trio (45 Min.) (HDTV, UT)
Live auf dem Montreux Jazz Festival 1975
Musik Schweiz, 1975
Online verfügbar von 24/03 bis 01/05

Regie: Norman Granz
Mitwirkende: Ella Fitzgerald, Tommy Flanagan Trio

Ella Fitzgerald war die Stimme des Jazz: Im Alter von 17 Jahren gewinnt sie einen Amateur-Wettbewerb im Apollo Theatre in Harlem. In den 30er Jahren wird sie im Orchester von Chick Webb zur jugendlichen Ikone der Swing-Ära. 1938 komponiert sie gemeinsam mit Chick Webb ihren ersten großen Plattenerfolg "A-Tisket, A-Tasket". Nach dessen Tod 1939 übernimmt Ella Fitzgerald für einige Zeit die Leitung seines Orchesters. Sie arbeitet dann während des Krieges mit mehreren Big Bands und Gruppen, bis Norman Granz, der mit seiner Konzertreihe "Jazz at the Philharmonic" berühmt geworden war, sie endgültig über praktisch alle anderen Jazz-Sängerinnen hinaushebt. Ihr Repertoire scheint fast unendlich: Neben allen Spielarten des Jazz singt sie Balladen, Calypso, Pop und ihre Spezialität Scat, bei der sie Musik einfach aus Silben ohne Texte schöpft. Bei diesem Auftritt auf dem Montreux Jazz Festival 1975 hatte Ella Fitzgerald schon eine 40-jährige Jazzkarriere hinter sich und wusste ganz genau, wie man mit dem richtigen Swing das Publikum aus der Reserve lockt. In Begleitung von Pianist Tommy Flanagan, Bassist Keter Betts und Schlagzeuger Bobby Durham begeistert die Sängerin bei diesem Konzert mit einer Mischung aus Jazz-Klassikern, Volksweisen und Balladen in ganz eigener, meisterhafter Interpretation. Auch wenn sie die Noten am Ende der Phrasen mit etwas mehr Vibrato als früher hält, geht ihr Gesang immer noch unter die Haut. Flottere Stücke spickt sie mit ihrem schelmischen Scat und fesselt ihr Publikum mit ihrer unglaublichen Energie – so wie bei dem Klassiker "How High the Moon", der auch an diesem Konzertabend ewig jugendlich wirkt.

Hintergrundinfo:
Der Auftritt in Montreux gehört unumstritten zu den schönsten aus der Spätzeit der Sängerin. Ella Fitzgerald tourte anschließend noch bis in die 90er Jahre über die Bühnen der Welt, bevor sie sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Musikbusiness zurückzog. Die Musiktitel des Konzerts im Überblick: Teach Me Tonight (Sammy Cahn, Gene De Paul); Wave (Antônio Carlos Jobim); It's All Right with Me (Cole Porter); Let's Do It, Let's Fall in Love (Cole Porter); How High the Moon (Nancy Hamilton, Morgan Lewis); The Girl from Ipanema (Vinícius de Moraes, A. C. Jobim)


01:10 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 24.03.


01:35 Für meinen Glauben (95 Min.)
Wiederholung vom 15.03.2019


03:10 Augenschmaus (30 Min.) (HDTV)
Dienstmagd mit Milchkrug von Jan Vermeer
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Online verfügbar von 24/03 bis 23/05

Regie: Franck Gombert

Die Farbe Weißwirkte auf den berühmten Maler Wassily Kandinsky wie eine große Stille, wie "ein jugendliches Nichts". Auch für die schneebedeckte Alpenlandschaft der Savoyen, in der Sternekoch Marc Veyrat zu Hause ist, trifft dies zu. Schneeweiß ist auch die Flüssigkeit, die die "Dienstmagd mit Milchkrug" auf dem 1658 entstandenen Gemälde in die Schüssel gießt.
Das Bild zeigt eine einfache Frau aus dem Volk bei einer alltäglichen Arbeit. Das Werk beeindruckt durch einen meisterhaften Einsatz von Farbe und Lichteffekten. Jan Vermeer, der den Beinamen "die Sphinx von Delft" hatte, gab dem Betrachter mit seinen Bildern Rätsel auf. Vermeer schuf nur wenige solcher Meisterwerke, insgesamt fertige er in einer Schaffenszeit von 20 Jahren nur 45 Gemälde an.
Marc Veyrats Gäste sind in sein Chalet inmitten der Berge gekommen, um bei einem reichhaltigen Frühstück mit hausgemachten Milchprodukten und Armen Rittern mehr über die verborgene Symbolik in Vermeers Gemälde erfahren.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe "Augenschmaus" bietet kulinarische Ausflüge in die Welt der Kultur: Ausgehend von Kunstwerken, welche die typische Küche einer bestimmten Epoche in Szene setzen, analysieren Kunsthistoriker und Geschichtswissenschaftler die Gastronomie dieser Zeit. Was aßen die Menschen damals? Welche Essgewohnheiten und Rituale hatten sie? Wie sahen Besteck und Geschirr aus? Auch der historische Kontext und die künstlerische Strömung, der das jeweilige Werk angehört, werden beleuchtet. Andere Zeiten, andere (Tisch-)Sitten – in "Augenschmaus" untersuchen renommierte Fachleute künstlerische und kulinarische Trends von der Steinzeit bis zur Popkultur der Moderne. Außerdem kochen große Küchenchefs die Gerichte in der Sendung nach.


03:40 Augenschmaus (30 Min.) (HDTV)
Jiro Taniguchi: Der Gourmet
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Online verfügbar von 24/03 bis 23/05

Regie: Franck Gombert

Mahlzeiten sind oft Anlass für Geselligkeit. Aber auch alleine lassen sie sich genießen - ähnlich wie die Lektüre eines Buches oder eines Comics, da man dabei zur Ruhe kommt. Der japanische Manga-Autor Jiro Taniguchi widmet sich in seinem Buch "Der Gourmet – Von der Kunst allein zu genießen" der Küche seines Landes und lässt die Hauptfigur verschiedene traditionelle Gerichte entdecken. Dabei stehen kleine Restaurants und einfache, beliebte Speisen im Vordergrund. Die gleichnamige Serie ist in Japan ein großer Erfolg. Der in Paris lebende Kei Kobayashi gehört zu einer neuen Generation von Spitzenköchen. Er ist gerührt von der Geschichte des einsamen Feinschmeckers und lädt Jiro Taniguchi auf eine kulinarische Reise ins Land ihrer gemeinsamen Ahnen ein. Dabei orientiert er sich an den Gerichten, die Taniguchi in seinem Manga erwähnt. Ein unverhofftes Genusserlebnis, dem sich Jiro Taniguchi gerne hingibt.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe "Augenschmaus" bietet kulinarische Ausflüge in die Welt der Kultur: Ausgehend von Kunstwerken, welche die typische Küche einer bestimmten Epoche in Szene setzen, analysieren Kunsthistoriker und Geschichtswissenschaftler die Gastronomie dieser Zeit. Was aßen die Menschen damals? Welche Essgewohnheiten und Rituale hatten sie? Wie sahen Besteck und Geschirr aus? Auch der historische Kontext und die künstlerische Strömung, der das jeweilige Werk angehört, werden beleuchtet. Andere Zeiten, andere (Tisch-)Sitten – in "Augenschmaus" untersuchen renommierte Fachleute künstlerische und kulinarische Trends von der Steinzeit bis zur Popkultur der Moderne. Außerdem kochen große Küchenchefs die Gerichte in der Sendung nach.


04:10 Leben mit Vulkanen (25 Min.) (HDTV)
Bromo: Der heilige Vulkan von Java
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 19.03.

Regie: David Perrier


04:35 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Robert Pattinson
Fernsehserie Frankreich, 2018
Wiederholung vom 07.02.

Regie: Nicolas Rendu


04:38 Sendeschluss

*

Montag, 25. März 2019


05:00 Agnes Obel im Pariser Collège des Bernardins (75 Min.) (HDTV, UT)
Musik Frankreich, 2016
Wiederholung vom 08.03.

Regie: Sebastien Lefebvre


06:15 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Landwirtschaft 4.0 – Die Zukunft auf unseren Feldern
Magazin Deutschland, 2018
Wiederholung vom 22.03.

Moderation: Caroline du Bled, Gunnar Mergner


06:40 In der Welt zuhause (30 Min.) (HDTV)
Niederlande: Die schwimmenden Häuser von IJburg
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 19.02.

Regie: David Perrier


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/03 bis 01/04


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Eishockey, Mädchentraum im Himalaya
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Wiederholung vom 25.02.

Regie: Stefan Richts


08:00 10 Winzer, Joachim Król und der Moissonnier (45 Min.) (HDTV)
Vom Elsass ins Burgund
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 25/03 bis 24/04

Regie: André Schäfer

Joachim Król und Vincent Moissonnier beginnen ihre Expedition durch die besten Weinanbaugebiete Frankreichs im Elsass. In Zellenberg, kurz hinter der deutsch-französischen Grenze, treffen sie den Winzer Marc Tempé, dessen Weine hoch gelobt werden. Weiter führt die Reise in die 2.000-Seelen-Gemeinde Romanèche-Thorins im Beaujolais zum Winzer Eric Janin. Seine Weine wachsen auf einer Höhe von 250 bis 280 Metern auf hellroten Sandsteinböden.
Außerdem besuchen der deutsche Schauspieler Joachim Król und der französische Restaurantbesitzer Vincent Moissonnier den Fassbauer Stéphane Chassin, der Weinfässer noch nach alter Tradition herstellt, sowie Marc Guillemot, einen Winzer und Pionier des biodynamischen Weinanbaus im südlichen Burgund.
Der Schauspieler Joachim Król und der Restaurantbesitzer Vincent Moissonnier begeben sich auf eine Entdeckungsreise in die landschaftlich schönsten Weinregionen Frankreichs. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe erkunden sie die Geheimnisse der Weinherstellung von zehn ganz besonderen Winzern, die die besten Weine der Welt machen.
Der Franzose Vincent Moissonnier betreibt in Köln das mit zwei Michelin-Sternen mittlerweile hoch dekorierte Restaurant "Le Moissonnier"; der bekannte deutsche Schauspieler Joachim Król gehört seit bald genauso langer Zeit zu seinen Stammgästen und ist ein großer Fan seiner Weine. Zusammen begeben sie sich auf eine Entdeckungsreise in die landschaftlich schönsten Weinregionen Frankreichs und ergründen die Geheimnisse von zehn ganz besonderen Winzern, die die besten Weine der Welt machen.

Hintergrundinfo:
In fünf unterhaltsamen und lehrreichen Folgen erkundet die Dokumentationsreihe die Geheimnisse der Weinherstellung und erzählt gleichzeitig einen Traum vom guten Leben mit der Natur und ihren Produkten.


08:45 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 22.03.

Regie: Fabrice Michelin


09:45 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV, UT)
Der Lachszähler von Kanada
Reportage Deutschland, 2017
Online verfügbar von 25/03 bis 24/04

Regie: Rosie Koch, Roland Gockel

Im Great Bear Rainforest, dem "Regenwald des Großen Bären", gibt es weder Straßen noch Wege. Dafür unzählige Flüsse, die sich durch den dichten Dschungel dem Meer entgegen winden. Neben den namensgebenden Bären leben hier auch Wölfe, Weißkopfseeadler, Robben und Seevögel. Ein großes Ökosystem aus Ozean und Wald, zutiefst und untrennbar verbunden durch die Lachsschwärme, die seit Jahrhunderten ihren Weg vom Meer zu ihren Laichplätzen aufnehmen. Stan Hutchins überwacht seit fast 40 Jahren diese Wanderungen im Auftrag der Regierung. Ein Beruf, der weit einfacher aussieht, als er ist. Viele Flüsse sind so verzweigt und hindernisreich, dass Stan einen vollen Tag braucht, um sie zu bewältigen. Neben einem ausgezeichneten Orientierungsvermögen und physischer Belastbarkeit muss ein Lachszähler Einsamkeit aushalten können. Die Begleitung seines jungen Hundes Foch erleichtert Stan die Arbeit in der Wildnis. Obwohl die von Stan gesammelten Daten wichtig für die Fischwirtschaft und den Lachsbestand sind, möchte die Fischereibehörde seinen Arbeitsplatz gerne einsparen. Sie hofft, auch mit ein paar Stichproben genügend Daten zusammenzubekommen, um daraus Schlüsse über die aktuelle Population gewinnen zu können. Die Zukunftsaussichten für den Beruf des Creekwalkers sind entsprechend schlecht. Die Bezahlung ist so unsicher, die Verträge so vage, dass kaum junge Leute in diesen Beruf einsteigen können. Aber für Stan sind die Lachse dieser Küste von unersetzbar großem Wert. Der Flussläufer erlebt selbst, wie durch die Klimaveränderung und das schlechte Management der Fischerei ganze Lachspopulationen unbemerkt verschwinden. Auf der Suche nach potenziellen Nachfolgern geht er jetzt eigene Wege, denn Stan weiß nie, ob die aktuelle Saison in den Flüssen seine letzte sein wird.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


10:35 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Die Wassernomaden vom Sambesi
Reportage Deutschland, 2017
Online verfügbar von 25/03 bis 24/04

Regie: Holger Riedel

Der gewaltige Sambesi durchzieht den Süden Afrikas und bildet riesige Überschwemmungsgebiete. In Sambia zwingt die Flut jedes Jahr ein ganzes Volk zum Umzug: die Kuomboka – ein großes, rituelles Spektakel für die Bewohner des Sambesi, einschließlich ihrer Königin, die von den Untertanen in Sicherheit gebracht wird. Auf 2.500 Kilometern entwässert der Sambesi eine Fläche doppelt so groß wie Frankreich. Mit seinen Überschwemmungen prägt er das Leben von Mensch und Tier. Üppig und fruchtbar sind die Plains, in denen das Volk der Lozi seit zwei Jahrhunderten lebt. Jedes Jahr im November beginnt der Sambesi über die Ufer zu treten und überschwemmt in den Folgemonaten gigantische Flächen. Die Lozi leben mit der Gefahr der jährlichen Überschwemmung, die durch den Klimawandel jedoch immer unberechenbarer wird. Wenn das Wasser ihre Häuser erreicht hat, ziehen sie in trockene Gebiete um. Auch die Königin ist vor den Fluten nicht sicher. Die 87-jährige Mulena Mukwae Kandundu Yeta ist die fünfte Monarchin seit der Gründung des Lozi-Königreichs im 18. Jahrhundert. Nach sieben Monaten Trockenheit kommt im November endlich der ersehnte Regen – von nun an steigt allmählich der Wassertand des Sambesi, bis in rund drei Monaten, gespeist von den großen Nebenflüssen, die Plains überflutet sein werden. In diesen Monaten rücken die Lozi-Familien noch mehr zusammen – Zusammenhalt und ein enges familiäres Geflecht sind typisch für die Lozi, nur so können sie das abgeschiedene Leben in den Plains meistern. Ende April ist das Wasser so hoch, dass auch die letzten in den etwas höher gelegenen Häusern vor dem Wasser fliehen müssen – wer kann, sichert sein Haus vor Schlangen und Krokodilen. Das zum Leben Notwendigste wird auf Einbäume geladen und ins mehrere Stunden entfernte Ausweichquartier quer durch die überschwemmten Auen gebracht.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


11:30 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV, UT)
Sarajevo
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 04.03.

Regie: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic


12:15 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Weizen oder Wohnen? – Bauern gegen Städteplaner
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 22.03.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/03 bis 26/03


13:00 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Japan: Ein Franzose bei den Samurai
Die befestigte Burg von Osaka und ihr Museum bieten Besuchern die Gelegenheit, in die Welt der Samurai einzutauchen, die in der japanischen Kultur bis heute präsent sind und zahlreiche Menschen faszinieren. Im 19. Jahrhundert zogen sie einen Franzosen in ihren Bann …

(1): Angoulême: Balzacs "Verlorene Illusionen"
(2): Simbabwe: Im Rhythmus der Mbira
(3): Japan: Ein Franzose bei den Samurai


13:50 Die Welle (100 Min.) (HDTV, AD)
Spielfilm Deutschland, 2008
Wiederholung vom 20.03.
Produktion: Rat Pack Filmproduktion, Constantin Film, Medienfonds GFP I, B.A. Produktion, Red Arrow International

Rollen und Darsteller:
Rainer Wenger – Jürgen Vogel
Tim – Frederick Lau
Marco – Max Riemelt
Karo – Jennifer Ulrich
Sinan – Elyas M'Barek
Lisa – Cristina do Rego

Regie: Dennis Gansel
Produzent: Christian Becker, Nina Maag
Drehbuch: Dennis Gansel, Peter Thorwarth
Musik: Heiko Maile
Kamera: Torsten Breuer
Schnitt: Ueli Christen


15:30 Frankreichs mythische Orte – Korsika – Bonifacio (30 Min.)
Wiederholung vom 15. 03. 2019


16:00 Ein Traum von Baum (50 Min.) (HDTV, UT)
Zeugen vergangener Zeiten
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 06.03.

Regie: Yannick Cherel


16:50 Xenius (30 Min.) (HDTV)
Intelligenz – So beeinflusst sie unser Leben
Magazin Deutschland, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Ist ein hoher Intelligenzquotient Garant für ein erfolgreiches und glückliches Leben? Emilie Langlade und Adrian Pflug wollen herausfinden, welche Begabungen und Talente in ihnen stecken und was das mit Intelligenz zu tun hat.
Diesmal sind die "Xenius"-Moderatoren in einem Talentcheck-Zentrum in Österreich. Das Land ist Vorreiter, wenn es um die frühzeitige und optimale Einschätzung von Begabungen geht. In den großen Städten können Schüler in einem aufwendigen Test herausfinden, wo ihre Begabungen liegen. So bekommen sie eine Empfehlung, welche Berufe für sie später am besten geeignet sein könnten.
Adrian und Emilie stellen sich im Talentcenter in Graz dem Intelligenz- und Talent-Check: Wie begabt sind sie in welchen Bereichen, welche Fähigkeiten besitzen sie und welche nicht? Und wie können sie ihr Intelligenzpotenzial optimal ausschöpfen? Unter den strengen Augen des Intelligenzforscher Prof. Martin Arendasy müssen sie ihr Können in den Bereichen Logik und kognitive Fähigkeiten, Motorik und Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Doch warum wurden überhaupt Intelligenztests entwickelt?
Außerdem taucht "Xenius" in den Alltag einer Hochbegabten ein, um herauszufinden, ob es sich mit einem hohen IQ leichter lebt. Wie beeinflusst Intelligenz unser Leben? Und: Ist Intelligenz vererbbar?

Hintergrundinfo:
Wissen in 26 Minuten – das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.


17:20 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Hawaii: Die Lavaströme des Kilauea
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: David Perrier

Der Kilauea auf Hawaiis größter Insel Big Island ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Seit 1983 quellen aus dem Krater Pu'u 'O'o Tag für Tag unermüdlich Lavamassen heraus, die den Vulkan ständig verformen und die Inseloberfläche wachsen lassen. Da es zu gefährlich wäre, sich zu Fuß in die vulkanische Hölle zu begeben, betrachtet Arnaud das beeindruckende Schauspiel aus der Luft. Inmitten des Kraters befindet sich ein brodelnder Lavasee, in dem das frische Magma aufsteigt und die Krustenstücke an der Oberfläche verschluckt – als würde man die Erde atmen sehen.
Seine Reise führt Arnaud auf ein riesiges Feld erstarrter Lava, wo früher über 250 Familien gewohnt haben, deren Häuser von den Lavaströmen vernichtet wurden. Allein das Anwesen von Pi'ilani Karvaloa und ihrer Familie blieb verschont, was sie Pele verdanken – der Göttin des Feuers, der Erde und der Vulkane. Für die Menschen auf Hawaii verkörpert Pele die Kraft der Schöpfung, aber auch der Zerstörung.
Um dem Wirken des Vulkans noch einmal aus der Nähe zu sehen, wird Arnaud von dem Lava-Jäger Eric Storm so dicht an die Lava geführt, wie es sonst an keinem Ort der Welt möglich ist. Unaufhaltsam wälzt sich der Lavastrom voran. Den größten Teil des Wegs legt er unterirdisch in Lavaröhren zurück, was das Abkühlen verhindert und es ihm ermöglicht, sich in einem spektakulären Finale ins Meer zu stürzen.
Sobald es Nacht wird, bietet sich ein überirdisch anmutender Anblick: Die Feuerzungen tauchen in den Ozean ein, riesige weiße Dampfwolken steigen auf. Beim Kontakt mit dem Wasser erstarrt die Lava sofort und türmt sich zu einem Bollwerk aus Basaltblöcken auf. Langsam und geduldig schafft der Vulkan neues Land – Pele kann zufrieden sein.


17:50 Indien – Eine Chance für Töchter (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Kanada, 2019
Wiederholung vom 09.03.

Regie: Rama Rau


18:35 Die Inseln der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Isle of Skye
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Online verfügbar von 25/03 bis 24/04
Erstausstrahlung

Regie: Friederike Schlumbom

Die Isle of Skye, auch genannt Misty Isle, "Nebelinsel", ist die größte der Inneren Hebriden und liegt im westlichen Teil der schottischen Highlands. Das Klima ist rau und das Leben hart, viele Bauern wurden einst von den Gutsbesitzern, den Clans, von ihren Höfen vertrieben. Doch die eindrückliche Landschaft hat in den letzten Jahren viele Kreative auf die Insel gelockt, die hier ihre Inspiration suchen, neue Dinge ausprobieren und alte Traditionen wiederaufleben lassen.
Malerin Diana Mackie kam vor 20 Jahren aus London. Sie baute sich auf Skye ein neues Zuhause mit Blick auf ihre eigene Bucht. Ihre Bilder reflektieren das Wetter und die Natur, die sie direkt vor ihrem Fenster findet. Für einen royalen Gin suchen die Gebrüder Wilson Kräuter in den Bergen rund um Portree und werden dabei unterstützt vom "Skye Ghillie" Mitchell Partridge, dem traditionellen Wildhüter der ansässigen Clans. Diese regierten einst die Insel und kämpften einst gegen das königliche Oberhaupt. Heute haben sich die Wogen geglättet, und so hat die Queen den Clan MacLeod auch schon auf Schloss Dunvegan zum Tee besucht. Die junge Tänzerin Sophie Stephenson unterrichtet den traditionellen schottischen Stepptanz, der von den Auswanderern in Kanada getanzt wurde. Sie hofft, die Tradition durch ihr Engagement weiterzutragen. Rob Miller, Musiker aus Südengland, hat sich in einer kleinen Hütte neben seinem Haus eine Werkstatt eingerichtet und vor fast 30 Jahren das erste Schwert hergestellt. Heute gehört er zu den besten Schwertmachern der Welt und wurde sogar von Prinz Charles wegen seiner Kunst angefragt.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/03 bis 26/03


19:40 Re: (35 Min.)
Odessa im Griff der Mafia – Der Kampf gegen die Korruption
Reportage Deutschland, 2019
Erstausstrahlung

Die lokale Politik in der Stadt am Schwarzen Meer ist von Korruption durchsetzt. Dubiose Geschäftsleute haben nicht nur beste Verbindungen in die Politik, offenbar ist sogar der Bürgermeister von Odessa selbst Teil des Problems. Zurzeit muss er sich vor Gericht wegen mutmaßlicher massiver Korruption verantworten. 2018 gab es landesweit mindestens 145 Angriffe auf Aktivisten, die auf Missstände in der Ukraine aufmerksam machten. Die Akteure der Zivilgesellschaft werden bedroht, zusammengeschlagen, ihre Autos werden abgefackelt, sie werden mit Messern angegriffen oder mit Schwefelsäure übergossen. Die Auftraggeber werden nur selten ermittelt, denn Justiz und Polizei dienen allzu oft den falschen Herren. Fünf Jahre nach der Maidan-Revolution sind die kleptokratischen Eliten von früher noch immer mächtig. Ob die Präsidentschaftswahl am 31. März daran etwas ändern wird?


20:15 Der Eissturm (110 Min.) (HDTV, AD, UT)
(The Ice Storm)
Spielfilm USA, 1997
Produktion: Fox Searchlight Pictures, Good Machine

Rollen und Darsteller:
Ben Hood – Kevin Kline
Elena Hood – Joan Allen
Paul Hood – Tobey Maguire
Wendy Hood – Christina Ricci
Janey Carver – Sigourney Weaver
Jim Carver – Jamey Sheridan
Mikey Carver – Elijah Wood

Regie: Ang Lee
Produzent: Ang Lee, Ted Hope, James Schamus
Drehbuch: James Schamus
Musik: Mychael Danna
Kamera: Frederick Elmes
Schnitt: Tim Squyres

New Canaan/Connecticut, 1973. Während Präsident Nixon in der Watergate-Affäre seine Glaubwürdigkeit verliert, spielt sich in der Vorort-Idylle der Familie Hood ein ähnliches Drama ab. Der biedere Angestellte Ben Hood hat eine frustrierende Affäre mit der resoluten Nachbarin Janey Carver, doch seine Frau Elena ahnt es. Die pubertierende Tochter Wendy hält Politiker und ihre Eltern für verlogen. Unbefangen lässt sie sich mit den Carver-Jungen auf Doktorspiele ein. Der sensible Mikey leidet an der Gefühlskälte seiner vermeintlich so freimütigen Mutter. Sein kleiner Bruder Sandy reagiert sich durch gewalttätige Spiele ab. Zu Thanksgiving kehrt auch der College-Student Paul heim. Er spürt die Ehekrise seiner Eltern und geht seinem Vater aus dem Weg. Am nächsten Tag setzt Paul sich nach New York ab, um Libbets Casey, eine verwöhnte Schulfreundin, zu treffen. In der vermeintlich sturmfreien Bude erwartet ihn jedoch schon sein Freund George. Während an der Ostküste ein schwerer Eissturm aufzieht, geraten auch die Hoods in heftige Turbulenzen. Elena hat Ben wegen seines Seitensprungs zur Rede gestellt. Im Streit gehen sie zu einer Cocktailparty, die sich als Partnertauschbörse entpuppt. Frustriert betrinkt sich Ben, Elena lässt sich von Janeys Mann Jim verführen. Zu Hause findet sie ihre Tochter friedlich mit Sandy kuschelnd im Ehebett vor. Sandys Bruder Mikey wandelt als einsamer Poet durch die vereisten Straßen. Ein tragisches Unglück führt dazu, dass sich die Hoods im kalten Licht des nächsten Morgens erstmals wieder offen in die Augen schauen.

Hintergrundinfo:
Ang Lees Adaption von Rick Moodys Roman ist ein durchdringender und witzig-ironischer Blick auf eine Familie und ihren amerikanischen Traum.
Der taiwanesische Regisseur Ang Lee ("Das Hochzeitsbankett", "Sinn und Sinnlichkeit", "Brokeback Mountain") adaptierte Rick Moodys Roman über die bitteren Früchte der sexuellen Revolution als melancholische Spurensuche. In unterkühlten und raffiniert-impressionistischen Bildern illustriert er den weiten Weg der Selbstfindung inmitten eines Netzes von Konventionen. Eine bittersüße Studie über Lüge und Wahrheit, die Illusion von Geborgenheit und die Kälte des Individualismus.
"Der Eissturm" gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1997 in der Kategorie Bestes Drehbuch und war als bester Film für die Goldene Palme nominiert.


22:05 Weiblich, ledig, jung sucht … (105 Min.) (HDTV)
(Single White Female)
Spielfilm USA, 1992
Produktion: Columbia Pictures

Rollen und Darsteller:
Sam Rawson – Steven Weber
Allison Jones – Bridget Fonda
Hedra Carlson – Jennifer Jason Leigh
Graham Knox – Peter Friedman
Mitchell Myerson – Stephen Tobolowsky
ältere Nachbarin – Frances Bay

Regie: Barbet Schroeder
Produzent: Barbet Schroeder, Jack Baran, Roger Joseph Pugliese
Drehbuch: Don Roos
Musik: Howard Shore
Kamera: Luciano Tovoli
Schnitt: Lee Percy

Nach der Trennung von ihrem Freund Sam fühlt sich die junge Geschäftsfrau Allison Jones in ihrem New Yorker Apartment ziemlich einsam. Also gibt sie eine Anzeige auf: "Weiblich, ledig, jung sucht Mitbewohnerin". Unter den Bewerberinnen ist auch die schüchterne, mädchenhafte Hedra Carlson. Sofort spürt Allie, dass sie die Richtige gefunden hat. Schnell entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Allie ist froh, nicht mehr allein zu sein, und Hedra ist glücklich, jemanden gefunden zu haben, der sie braucht und mag. Nebenbei bekommt Hedra von ihrer Mitbewohnerin wertvolle Tipps, wie sie sich vorteilhafter kleiden und schminken kann – ist sie doch bisher eher als "graue Maus" durchs Leben gegangen. Doch bald fallen dunkle Schatten auf die traute Zweisamkeit. Hedra ist äußerst fürsorglich – zu fürsorglich, wie Allie findet, denn die Freundin mischt sich immer öfter in private, ja intime Angelegenheiten ein.
Als Allie und Sam sich wieder miteinander versöhnen, reagiert Hedra mit einem Eifersuchtsanfall. Ihr Verhalten wird immer hysterischer und unberechenbarer. Sie kopiert Allie in allen Belangen: dieselben Gewohnheiten, dieselben Kleider, dieselbe Frisur. Erschreckt merkt Allie, dass sich hinter der Fassade des unschuldigen Mädchens eine offenbar schwer gestörte Persönlichkeit verbirgt. Als sie Hedras dunkles Geheimnis endlich entdeckt, ist es fast zu spät: Mit blankem Terror und eiskalter Härte verteidigt Hedra ihren mühsam erkämpften Platz in Allies Leben.

Hintergrundinfo:
Der Psychothriller wird von den zwei glänzenden Hauptdarstellerinnen Bridget Fonda und Jennifer Jason Leigh getragen. Er ist eine Studie über Kälte und Einsamkeit in sozialen Beziehungen und bietet zugleich handfeste Krimi- und Action-Unterhaltung mit starken Spannungseffekten.


Unabhängig, weiblich, stark
23:50 Die Farben unserer Herkunft (40 Min.) (UT)
Dokumentation Frankreich, 2018
Online verfügbar von 25/03 bis 24/05
Erstausstrahlung

Regie: Claire Doutriaux

Claire Doutriaux, Autorin und Regisseurin des ARTE-Magazins "Karambolage", war 2017 ein Schuljahr lang "Journalistin in Residence" an einer Sekundarschule in Saint-Denis, um Schüler einer 8. Klasse zu begleiten. Fast alle Schüler in dieser Klasse haben einen Migrationshintergrund. Die Eltern stammen mehrheitlich aus dem Maghreb oder aus Subsahara-Afrika, aber auch aus Indien, Bangladesch, von den französischen Antillen, von La Réunion, aus Portugal, dem Kosovo oder der Türkei. Claire Doutriaux bat die Schüler, sich einen Gegenstand auszusuchen, der aus ihrer Kultur stammt und ihnen besonders gut gefällt. Die Aufgabe, zu recherchieren und dann einen Text über den ausgewählten Gegenstand zu verfassen, wurden von der Regisseurin gemeinsam mit Maxim Kaba, dem Französischlehrer der Klasse, angeleitet. Die Ergebnisse stellten die Schüler anschließend vor der Kamera vor.
Da wäre zum Beispiel ein bodenlanger Kapuzenmantel aus Marokko, eine Lotusblume aus Bangladesch, ein Gewürzmörser von der Insel La Réunion, ein bunt bedrucktes Stofftuch aus dem Senegal, ein Teiggericht namens Burek aus dem Kosovo, ein algerischer Wüstenfuchs und ein Zuckerrohr von der Karibikinsel Martinique – die Sequenzen muten an wie Etappen einer Reise durch die Kulturen. Manche Schüler wechseln mühelos zwischen diesen hin und her, anderen bereitet die Interkulturalität gewisse Schwierigkeiten.Die offene und unbefangene Art berührt, mit der die Schüler ein Stück ihrer Lebenswirklichkeit offenbaren. Auch sprachlich ist das Experiment höchst aufschlussreich: Manche Jugendliche sind zwei- oder sogar dreisprachig, doch einige dieser Sprachen sind nahezu unbekannt. Angesichts dieses ungeahnten Reichtums nimmt es nicht Wunder, dass eine Schülerin folgenden Titel für diese Sendung vorschlug: "Schaut uns an, liebt uns, lasst uns einfach 'wir' sein".


00:30 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 25.03.


00:50 Wüstenblume (125 Min.) (HDTV, AD, UT)
(Desert Flower)
Spielfilm Deutschland / Frankreich / Großbritannien, 2009
Wiederholung vom 06.03.
Produktion: Desert Flower Filmproductions, Majestic Filmproduktion, MTM West Television & Film, Dor Film Produktionsgesellschaft, ARD Degeto, Bac Films, BSI International Invest

Rollen und Darsteller:
Waris als Mädchen – Soraya Omar-Scego
Amina – Awa Saïd Darar
Waris – Liya Kebede
Marilyn – Sally Hawkins
Neil – Craig Parkinson
Terry Donaldson – Timothy Spall

Regie: Sherry Hormann
Produzent: Peter Herrmann
Drehbuch: Sherry Hormann
Musik: Martin Todsharow
Kamera: Ken Kelsch
Schnitt: Clara Fabry


02:55 Im Bauch von Amsterdam (55 Min.) (HDTV, UT)
Märkte, Kanäle und "lekker" Essen
Dokumentationsreihe Deutschland / Italien, 2017
Wiederholung vom 18.03.

Regie: Stefano Tealdi, Ronald Top


03:50 28 Minuten (50 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 26/03 bis 25/05
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:40 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
George Lucas
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 25/03 bis 27/02

Regie: Nicolas Rendu

Ein Laserschwert ist nicht bloß ein Laserschwert … Dahinter versteckt sich ein Mann, der beinahe am eigenen Mythos gescheitert wäre. Und darum geht es. Nein, nicht um das Laserschwert.

Hintergrundinfo:
(Fast) die ganze Wahrheit – in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte.


04:43 Sendeschluss

*

Dienstag, 26. März 2019


05:00 Hommage an die großen Diven des Orients (100 Min.) (HDTV, UT)
Musik Frankreich, 2018
Wiederholung vom 03.03.
Produktion: Electron Libre Productions

Regie: Olivier Simonnet

Mitwirkende:
Abeer Nehme
Dalal Abu Amneh
Mai Faruk

Dirigent: Ramzi Aburedwan


06:40 Xenius (30 Min.) (HDTV)
Intelligenz – So beeinflusst sie unser Leben
Magazin Deutschland, 2019
Wiederholung vom 25.03.

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 26/03 bis 02/04


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Die Goldenen Schildkröten von Madagaskar
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Wiederholung vom 18.02.

Regie: Bernhard Rübe


08:00 10 Winzer, Joachim Król und der Moissonnier (45 Min.) (HDTV)
Von der Rhône in die Provence
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 26/03 bis 25/04

Regie: André Schäfer

Die aktuelle Folge ihrer Reise zu den besten Weinanbaugebieten Frankreichs führt Joachim Król und Vincent Moissonnier vom Rhône-Tal bis in die Provence. Im Norden des Départements Vaucluse liegt die Domaine Crôs de la Mûre. Dort liegen die Weinberge Eric Michels. Sie sind die erste Station für den deutschen Schauspieler und den französischen Restaurantbesitzer Moissonnier.
Als Gäste von Pierre Masson erfahren die beiden die Geheimnisse des biodynamischen Weinanbaus. Der Winzer hat seine Kenntnisse und Erfahrungen übrigens gemeinsam mit seinem Bruder Vincent auch in einem Buch veröffentlicht.
In Saint-Maximin-la-Sainte-Baume schließlich lernen Joachim Król und Vincent Moissonnier die Winzerin Suzel de Lanversin kennen, die ihr Weingut zusammen mit ihrem Mann eigenständig und autodidaktisch aufgebaut hat.

Hintergrundinfo:
Der Schauspieler Joachim Król und der Restaurantbesitzer Vincent Moissonnier begeben sich auf eine Entdeckungsreise in die landschaftlich schönsten Weinregionen Frankreichs. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe erkunden sie die Geheimnisse der Weinherstellung von zehn ganz besonderen Winzern, die die besten Weine der Welt machen.


08:45 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 25.03.

Regie: Fabrice Michelin


09:25 Der geheime Code der Azteken (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2009
Wiederholung vom 23.03.

Regie: Saskia Weisheit


10:20 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV, UT)
Belgrad
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 05.03.

Regie: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic


11:05 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV, UT)
Ljubljana
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 06.03.

Regie: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic


11:50 In der Welt zuhause (25 Min.) (HDTV)
Peru: Die Flussstadt Iquitos
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 25.02.

Regie: David Perrier


12:15 Re: (35 Min.)
Odessa im Griff der Mafia – Der Kampf gegen die Korruption
Reportage Deutschland, 2019
Wiederholung vom 25.03.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 26/03 bis 27/03


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Saint-Malo: Der Reichtum, der vom Meer kam
Am äußersten Landzipfel des französischen Départements Ille-et-Vilaine erhebt sich eine stolze Zitadelle mit trutzigen Befestigungsmauern und imposanten Bürgerhäusern: Die mittelalterliche Stadt Saint-Malo, bei Touristen sehr beliebt, verdankt Ruf und Wohlstand einflussreichen bretonischen Händlern und Reedern. Ab dem 16. Jahrhundert machten sie das ehemalige Fischerstädtchen zu einer wichtigen maritimen Handelsplattform.

(1): Japan: Murakamis Traumwelt
(2): Saint-Malo: Der Reichtum, der vom Meer kam
(3): Venedig: Verruchtes San Polo


14:00 Die Prinzessin von Montpensier (135 Min.)
(La Princesse de Montpensier)
Spielfilm Deutschland / Frankreich, 2009
Wiederholung vom 24.03.
Produktion: Paradis Films, StudioCanal, France 2 Cinéma, France 3 Cinéma, Pandora Filmproduktion

Rollen und Darsteller:
Prinzessin Marie de Montpensier – Mélanie Thierry
François de Chabannes – Lambert Wilson
Henri de Guise – Gaspard Ulliel
Philippe de Montpensier – Grégoire Leprince-Ringuet
Herzog d'Anjou – Raphaël Personnaz
Herzog de Montpensier – Michel Vuillermoz
Marquis de Mézières – Philippe Magnan
Marquise de Mézières – Florence Thomassin
Gräfin de Montpensier – Christine Brücher
Mayenne – César Domboy

Regie: Bertrand Tavernier
Produzent: Frédéric Bourboulon, Laurent Brochand, Eric Heumann
Drehbuch: Jean Cosmos, François-Olivier Rousseau, Bertrand Tavernier
Musik: Philippe Sarde
Kamera: Bruno de Keyzer
Schnitt: Sophie Brunet


16:15 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Westmännerinseln: Die Wächter Islands
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 21.03.

Regie: David Perrier


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Mikroskopie – Wie Unsichtbares sichtbar wird
Magazin Deutschland, 2018
Online verfügbar von 26/03 bis 24/06
Erstausstrahlung

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Dank ihrer hohen Auflösung können Wissenschaftler winzige Bakterien, Zellen und sogar die Synapsen eines Fliegengehirns untersuchen. Eine solche Synapse ist nur 50 Mikrometer groß, also 200-mal kleiner als die Fliege selbst.
Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug begeben sich auf eine Reise in den Mikrokosmos. Was werden sie im Gehirn der Fliege erkennen? Unterstützt werden sie vom Molekularbiologen Dr. Yilmaz Niyaz. Er zeigt ihnen, wann welche Mikroskope zum Einsatz kommen und wie sie funktionieren.

Hintergrundinfo:
Wissen in 26 Minuten – das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.


17:10 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Kawah Ijen: Inmitten der Schwefelhölle
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 26/03 bis 02/04
Erstausstrahlung

Regie: David Perrier

Indonesien gehört mit seinen 147 aktiven Vulkanen zur vulkanreichsten Region der Erde. Der besonders faszinierende Vulkan Ijen, im Osten der Insel Java, bildet den Gegensatz zum satten Grün der Wälder in der Region: Karges Gestein und giftige Schwefeldämpfe umgeben Arnaud, als er den Felsriesen erklimmt. Inmitten des Vulkans befindet sich der jadegrün leuchtende Kratersee Kawah Ijen, einer der säurehaltigsten Seen der Welt. Weder Tiere noch Mikroorganismen können in diesem sauren Milieu leben.
Der Vulkan stößt ständig Gaswolken aus, die bei Arnaud zu einem Brennen im Rachen und einem Hustenreiz führen. Das stört die Bergarbeiter schon längst nicht mehr: Täglich steigen die "starken Männer Javas" in den Krater, um dort Schwefel abzubauen, und das ohne Schutzkleidung.
Seit 28 Jahren macht Sarno diesem Namen alle Ehre, den Arnaud bei seiner strapaziösen Arbeit inmitten der dampfenden Hölle begleitet. Mit einer Art Brecheisen haut Sarno das Schwefelerz aus dem Gestein und schleppt das gelbe Gold die steilen Kraterwände hoch - pro Tag bis zu 150 Kilogramm.
Die Arbeit ist nicht nur hart, sondern auch gefährlich: Auf dem Grund des Kratersees können sich riesige hochgiftige Gasblasen bilden, die aufsteigen und an der Oberfläche explodieren - eine tödliche Falle. Auch die umliegende Bevölkerung ist von diesem "Säurefass" bedroht: Das saure Seewasser gelangt in die Flüsse und stellt eine große Gefahr für die Bevölkerung, die landwirtschaftlichen Kulturen und die Böden dar. Rund 10.000 Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und kämpfen mit gravierenden Gesundheitsproblemen.
Als die Sonne untergeht, bietet sich Arnaud ein besonderer Anblick: Aus dem Krater des Ijen züngeln meterhohe blaue Flammen in die Lüfte. Das spektakuläre Naturschauspiel verbildlicht die Aktivität dieses Vulkans, die für die Menschen Einnahmequelle und Gesundheitsrisiko zugleich bedeutet.


17:40 Ein Traum von Baum (50 Min.) (HDTV, UT)
Dem Zahn der Zeit zum Trotz
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 07.03.

Regie: Henri de Gerlache, Christophe d'Yvoire


18:30 Die Inseln der Queen (50 Min.) (HDTV, UT)
Anglesey
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Online verfügbar von 26/03 bis 25/04
Erstausstrahlung

Regie: Silvia Palmigiano

Im äußersten Nordwesten von Wales liegt Anglesey in einem eher verschlafenen Eckchen des britischen Königreiches.
Sanfte Küstenabschnitte, glasklares Wasser und fruchtbares Land prägen das Bild der Insel. Niemand wohnt oder arbeitet hier mehr als 25 Kilometer vom Wasser entfernt – so wie Surflehrerin Sian Sykes, die mit ihrem Board sogar schon Wales umrundet hat. Anglesey war bis vor einhundert Jahren noch vom Festland getrennt. Es hat sich deshalb viele Traditionen erhalten. 70 Prozent der Menschen hier sprechen Walisisch und wahrscheinlich singen genauso viele in einem Chor. Dafydd Jones ist eigentlich Handwerker, doch jeden Donnerstag wird er zum Chorleiter. Aus einer Gruppe von fünf Freunden ist inzwischen ein richtiger Chor geworden – mit Konzerten in ganz Europa.
Anglesey ist die größte Insel in der Irischen See – ihre 200 Kilometer lange Küstenlinie wurde zum "Gebiet außerordentlicher natürlicher Schönheit" erklärt und gilt als wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna. Genau das hat es dem Fotografen Glyn Davies angetan. Wenn im Herbst die Stürme über die Insel peitschen, fährt er mit seinem Fahrrad in die Natur. Dann entfaltet die Landschaft eine einzigartige Dramatik.
Abseits des hektischen Londoner Lebens und der Welt der Boulevardpresse war Prinz William als Rettungspilot auf der Insel stationiert. Gemeinsam mit seiner Frau Catherine hat er drei Jahre lang auf Anglesey gewohnt. Doch davon haben sich die entspannten Einwohner nicht stressen lassen. Stan Zalot organisiert den kleinen Hafen in Beaumaris im Osten der Insel. Er erinnert sich gerne an den Prinzen und die Gespräche, die sie über Boote hatten.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 26/03 bis 27/03


19:40 Re: (35 Min.) (HDTV)
Schweine in Gefahr – Wie Europa mit der Seuche umgeht
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 26/03 bis 25/04

Malgorzata Bruczynska ist Veterinärinspektorin in Piaseczno, einer Kleinstadt südlich von Warschau. Die 47 Jahre alte Polin hat seit drei Monaten viel zu tun. Im November 2017 ist in ihrer Gegend die afrikanische Schweinepest, kurz ASP, ausgebrochen. Nun kämpft sie gemeinsam mit dem polnischen Militär und den Behörden gegen die Ausbreitung der Seuche. Unter anderem muss sie sich darum kümmern, dass die Kadaver ordnungsgemäß entsorgt werden.
Doch das Engagement kommt vier Jahre zu spät, findet der polnische Schweinebauer Adam Zboina, er hat Angst, dass sein Tierbestand gekeult werden muss, denn die Seuche verbreitet sich rasend schnell und ist hoch ansteckend. Anders in Deutschland, hier herrscht schon seit Wochen Alarmbereitschaft, dabei ist die Seuche noch 300 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Der Deutsche Bauernverband fordert vorsorglich einen Abschuss von 70 Prozent der Wildschweine. Für Angela Dinter vom Fachverband für Nutztiere ein "Schuss ins Blaue" – sie will sich ein eigenes Bild davon machen, wie groß die Gefahr in Deutschland wirklich ist. Was ist Panikmache und welche Maßnahmen sind wirklich sinnvoll, um zu verhindern, dass die Seuche auch nach Deutschland kommt? "Re:" begleitet Angela Dinter zur letzten Treibjagd in Schwerin und auf ihrer Reise an die polnische Grenze. Sie fährt zu einem Freilandbauern und zu einem Großmäster, um zu schauen, welche präventiven Maßnahmen bereits umgesetzt wurden.


20:15 Der Stahlbaron (90 Min.) (HDTV)
Hermann Röchling und die Völklinger Hütte
Dokumentarfilm Deutschland, 2018
Online verfügbar von 26/03 bis 02/04
Erstausstrahlung

Regie: Nina Koshofer

Bereits im Ersten Weltkrieg setzte der saarländische Industrielle Hermann Röchling voll auf Rüstungsproduktion und scheute weder die Plünderung französischer Industrieanlagen noch den Einsatz von Zwangsarbeitern. Die Erzfelder des seit 1871 vom Deutschen Reich annektierten Lothringen nutze er wie einen Selbstbedienungsladen.
Als das Saargebiet nach dem Ersten Weltkrieg mit einem Mandat des Völkerbundes unter französische Verwaltung kam, wurde Röchling in Frankreich zwar angeklagt, konnte sich dem Prozess und der gegen ihn verhängten Strafe jedoch entziehen.
In der Zwischenkriegszeit baute er seinen politischen Einfluss aus und wurde wichtigster Kopf der Deutschen Front (DF), die 1935 den Anschluss des Saargebiets an Hitlerdeutschland als Sieg verbuchen konnte. Wieder konnte Röchling mit Rüstungsgütern sein Unternehmen nach vorne bringen, und wieder erlaubte ihm der Krieg den Einsatz von Zwangsarbeitern. Göring ernannte Röchling zum Reichsbeauftragten für Eisen und Stahl. Röchling gehörte bis Kriegsende der Spitze der NS-Elite an.
1948 wurde Röchling von der französischen Besatzungsmacht im badischen Rastatt vor Gericht gestellt. Der Dokumentarfilm nimmt den Prozess als Ausgangspunkt, um die Verflechtung von Wirtschaft und Politik vor dem Spiegel der beiden Weltkriege zu erhellen.


21:45 Sigmaringen, Hauptstadt Frankreichs (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Frankreich, 2015
Online verfügbar von 26/03 bis 02/04

Regie: Serge Moati

Sommer 1944: Frankreich steht seit vier Jahren unter deutscher Besatzung. Am 6. Juni 1944 landen die Alliierten erfolgreich in der Normandie und die Befreiung steht kurz bevor. September 1944: Die Mitglieder des mit Nazi-Deutschland kollaborierenden Vichy-Regimes werden von Hitler ins Exil nach Deutschland versetzt. Hitler erklärt Sigmaringen zur "provisorischen Hauptstadt des deutschen Frankreichs".
Er konfisziert Schloss Sigmaringen von der Fürstenfamilie Hohenzollern und überlässt es Staatschef Marschall Pétain, Ministerpräsident Pierre Laval, Staatssekretär Fernand de Brinon, dem "Architekten" der Kollaboration, dem Chef der französischen Miliz Joseph Darnand, Arbeitsminister Marcel Déat und dem Verleger und Journalisten Jean Luchaire für die Planung eines sogenannten neuen Europas. Verzweifelt klammert sich die Kollaborationsregierung an den Glauben, dass Hitler ihre Feinde besiegen und den Krieg gewinnen wird.
Acht Monate dauert diese merkwürdige Episode. In und um Sigmaringen entsteht eine französische Kolonie mit Armeeangehörigen, Beamten und Anhängern des Vichy-Regimes, Kollaborateuren und ihren Familien. Die deutschen Einwohner erleben die neuen Nachbarn als linientreue Nazis. In Schloss Sigmaringen taktieren die Mitglieder der Regierungskommission auf verlorenem Posten und versuchen, das deutsche Frankreich aus der Ferne aufrechtzuerhalten. Nachtragender Groll und alte Feindseligkeiten machen die Aufgabe nicht leichter: De Brinon, Luchaire, Déat und Darnand zerstreiten sich, geeint nur in ihrem Hass gegen Laval, der wiederum gegen Pétain intrigiert. Der Dokumentarfilm wirft einen spannenden Blick hinter die Kulissen eines dunklen Kapitels der französischen Geschichte während der letzten Monate vor dem Untergang Nazi-Deutschlands.

Hintergrundinfo:
Archivmaterial und Reenactments auf der Grundlage überlieferter Dialoge, beleuchtet von Beiträgen der Historiker Bénédicte Vergez-Chaignon, Jean-Philippe Cointet und Otto Becker, lassen diese Götterdämmerung des Vichy-Regimes wieder aufleben.


23:05 Nürnberg – Die Prozesse (65 Min.)
Albert Speer – Karriere ohne Gewissen

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges sitzen in Nürnberg 21 Nazigrößen auf der Anklagebank, und jeder von ihnen muss mit der Todesstrafe rechnen. Doch die wahre Geschichte dieser Prozesse spielt sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab, wenn Anwälte und Psychologen versuchen, die Gedanken dieser Kriegsverbrecher zu ergründen. Das packende Doku-Drama, das Augenzeugenberichte und Archivmaterial mit erstklassigem Schauspiel verbindet, schaut hinter die Kulissen der Gerichtsverhandlung gegen zwei der ranghöchsten Nazi-Größen: Hermann Göring und Albert Speer.
Im Mittelpunkt dieses Teils steht Hitlers Stararchitekt Albert Speer, der auch Minister für Bewaffnung und Munition war.
Albert Speer diente Adolf Hitler als Reichsminister für Bewaffnung und Munition und war Hitlers Stararchitekt, plante er doch die neue Hauptstadt Germania in bis dahin unbekannten Dimensionen. Speer stammte aus einer großbürgerlichen Familie, war gebildet und wohlerzogen. Auftreten und Erscheinung widersprachen dem Bild vom Kriegsverbrecher. Speers Verteidigung unterschied sich maßgeblich von der der anderen Angeklagten. Er bekannte sich als Einziger zur Verantwortung für die Naziverbrechen. "Das ist purer Wahnsinn", sagte sein Anwalt zu ihm, "das wird Sie vermutlich Ihr Leben kosten." Doch es ist nicht auszuschließen, dass Speers Bekenntnis zur Mitschuld nur eine geschickte Verteidigungsstrategie war.

Hintergrundinfo:
Der Film von Nigel Paterson beschreibt auf faszinierende Weise den zwiespältigen Charakter dieses Mannes, den viele Alliierte für einen "guten" Nazi hielten und der sich nach seiner Freilassung einen Namen als Bestsellerautor machte und sich bei Podiumsdiskussionen gerne als "Reichsminister a.D. Professor Speer" vorstellen ließ.


00:10 Mit offenen Karten (10 Min.)
Oman – Trügerische Ruhe im Sultanat?
Wiederholung vom 23.03.2019


00:20 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 26.03.


00:45 Pfarrer werden (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2013
Online verfügbar von 26/03 bis 02/04

Regie: Chris Wright, Stefan Kolbe

Was bedeutet Glaube? Wessen Glaube ist heute noch so stark, dass er oder sie bereit ist, in eine zunehmend säkularisierte Gesellschaft hinauszugehen und eine Botschaft weiterzugeben, die immer weniger Menschen hören wollen? Warum entscheidet sich ein junger Mensch für ein langwieriges, anspruchsvolles Studium, um schließlich für eine kleine Gemeinde in der Provinz rund um die Uhr erreichbar zu sein? Was sind das für Männer und Frauen, die in einem Talar auf der Kanzel stehen werden, von denen Trost und Zuversicht erwartet wird und deren persönlicher Lebenswandel Vorbildfunktion haben soll? Die Macher der Dokumentation sind selbst nicht gläubig. Gerade deshalb waren sie von den angehenden Pfarrern und Pfarrerinnen fasziniert. Sie haben eine kleine Gruppe während der letzten und entscheidenden Phase ihrer Ausbildung begleitet: durch das Vikariat. Bisher haben sie auf der Universität theoretisches Wissen gesammelt – tote Sprachen, Dogmatik. Jetzt werden sie das erste Mal in real existierenden Kirchengemeinden mit der Arbeitswelt eines Pfarrers konfrontiert, müssen ihren Glauben mit Worten und Gesten zu vermitteln lernen.
In regelmäßigen Abständen kommen sie im Predigerseminar in Wittenberg zusammen, um ihr Wissen zu vertiefen und diese Erfahrungen zu verarbeiten. Die Filmemacher sind dabei: Wenn der Segen geübt, eine Predigt erarbeitet wird, aber auch bei gemeinsamen Festen und privaten Momenten. Ein intensiver Einblick in eine von Traditionen geprägte Welt. Die filmische Begleitung über mehr als ein Jahr beschreibt den Enthusiasmus und die Begeisterung der zukünftigen Pfarrer und Pfarrerinnen, aber auch die Irritationen und Krisen, die sie zu meistern haben.


02:15 Bolívars Traum (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2015
Online verfügbar von 26/03 bis 25/04

Regie: Joerg Altekruse, Orlando Lübbert

Geboren 1783 in Caracas, im heutigen Venezuela, hatte sich Simón Bolívar schon in jungen Jahren für die Ideale der Französischen Revolution begeistert. Mit 22 begann er, die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten – von den ausgebeuteten Indigenen und schwarzen Sklaven bis hin zu den Großgrundbesitzern – im Namen der Freiheit im Kampf gegen die Spanier zu vereinen. Bis heute stehen Bolívarstatuen weltweit für Freiheit und Menschenrechte. Die UNESCO benannte einen Preis nach ihm und die ägyptischen Revolutionäre versammelten sich 2011 unter seinem Denkmal in Kairo. Dabei wird Bolívar von Konservativen wie Linken für ihre Zwecke vereinnahmt: Militärs etwa verehren ihn bis heute als großen Strategen, für Guerillas wurde er zum Symbol eines Mannes, der ein ganzes Imperium bezwang.
Fast 200 Jahre nach der Kolonialherrschaft wurde Lateinamerika wegen seiner großen Naturreichtümer zum Spielball der globalen Mächte, und die Sklaverei wurde abgelöst durch die Diktatur des Marktes. Doch die Zeiten ändern sich: Eine junge, gebildete Bevölkerung besinnt sich auf die von Bolívar beschworene Gemeinschaft der Länder und Völker Lateinamerikas. Ein Wertewandel, der gut 180 Jahre nach Bolívars Tod seine Vision eines vereinigten Lateinamerikas wieder vorstellbar werden lässt.

Hintergrundinfo:
Gemeinsam haben sich zwei Filmemacher, Joerg Altekruse aus Europa und Orlando Lübbert aus Lateinamerika, auf die Suche nach dem politischen und sozialen Erbe des als Befreier Südamerikas gefeierten Simón Bolívar begeben. Sie folgen seinen Spuren entlang der Anden, von Kolumbien über Ecuador und Peru bis nach Bolivien und Chile – um seinen Weg der Befreiung nachzuvollziehen, aber auch um die Spuren zu finden, die seine Vision eines vereinigten und starken Kontinents im heutigen Lateinamerika hinterlassen haben.


03:10 Im Bauch von Helsinki (50 Min.) (HDTV, UT)
Rund um die alte Markthalle
Dokumentationsreihe Deutschland / Italien, 2017
Wiederholung vom 19.03.

Regie: Stefano Tealdi, Petri Luukkainen


04:00 28 Minuten (46 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 27/03 bis 26/05
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:46 Sendeschluss

*

Mittwoch, 27. März 2019


05:00 Juliette Armanet in der Gaîté Lyrique (100 Min.)
Paris 2018
Musik Frankreich, 2018
Wiederholung vom 08.03.

Regie: David Ctiborsky


06:40 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Mikroskopie – Wie Unsichtbares sichtbar wird
Magazin Deutschland, 2018
Wiederholung vom 26.03.

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 27/03 bis 03/04


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Die Oldtimer von Curaçao
Reportage Deutschland, 2015
Wiederholung vom 18.03.

Regie: Renate Werner


08:00 10 Winzer, Joachim Król und der Moissonnier (45 Min.) (HDTV)
Vom Languedoc ins Roussillon
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 27/03 bis 26/04

Regie: André Schäfer

Im Languedoc, tief im Herzen des Terroir d'Aniane im Süden Frankreichs, befindet sich das Weingut von Joël Laval, das auf eine mehr als drei Generationen überspannende Familiengeschichte zurückblicken kann.
In Donzère in der Region Rhône-Alpes treffen Joachim Król und Vincent Moissonnier auf Laurent Dreyfus-Schmidt, einen Landwirt und bekannten Extrahierer von Parfüms und Aromen.
Schließlich führt diese Reiseetappe zu Marc Parcénach Banyuls-sur-Mer. Die naturgegebenen Schwächen des Anbaugebiets macht sich der Winzer zu Nutzen. Ihm kommt es nicht darauf an, möglichst hohe Erträge zu produzieren, sondern seine Denk- und Vorgehensweise sind ganz auf die Qualität der Beeren und des Weins ausgerichtet. Durch die schwierigen Anbaubedingungen produzieren die Reben seiner Ansicht nach einen ganz besonderen Wein.

Hintergrundinfo:
Der Schauspieler Joachim Król und der Restaurantbesitzer Vincent Moissonnier begeben sich auf eine Entdeckungsreise in die landschaftlich schönsten Weinregionen Frankreichs. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe erkunden sie die Geheimnisse der Weinherstellung von zehn ganz besonderen Winzern, die die besten Weine der Welt machen.


08:45 Stadt Land Kunst (55 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 26.03.

Regie: Fabrice Michelin


09:40 Der Orient-Express (85 Min.) (HDTV)
Vintage auf Schienen
Dokumentarfilm Frankreich, 2018
Wiederholung vom 16.03.

Regie: Louis Pascal Couvelaire


11:05 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV, UT)
Sofia
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 07.03.

Regie: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic


11:50 In der Welt zuhause (25 Min.) (HDTV)
Tokio: Die Metropole der Mikrohäuser
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 26.02.

Regie: Olivier Lassu


12:15 Re: (35 Min.) (HDTV)
Schweine in Gefahr – Wie Europa mit der Seuche umgeht
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 26.03.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 27/03 bis 28/03


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Hongkong: Eine Stadt wie Jackie Chan
Hinter den ultramodernen Glasfassaden von Hongkong verbergen sich Tempel und Parks, die vom traditionellen China zeugen. Hier prallen östliche und westliche Welt aufeinander, und hier ist die Heimat von Jackie Chan. Der Schauspieler wuchs im Arbeiterviertel Kowloon auf, seine größten Action-Szenen spielen in und auf den Wolkenkratzern des Finanzdistrikts. Chan verkörpert das doppelte Gesicht seiner Geburtsstadt und wurde damit zum Weltstar.

(1): Hongkong: Eine Stadt wie Jackie Chan
(2): Brasilien: Ein Stück Deutschland in Südamerika
(3): Aigues-Mortes: Umkämpftes Salz


14:00 Der Mann, der Liberty Valance erschoss (120 Min.) (HDTV, AD, s/w, UT)
(The Man Who Shot Liberty Valance)
Spielfilm USA, 1962
Wiederholung vom 17.03.
Produktion: Paramount Pictures, John Ford Productions

Rollen und Darsteller:
Ransom Stoddard – James Stewart
Tom Doniphon – John Wayne
Liberty Valance – Lee Marvin
Hallie Stoddard – Vera Miles
Dutton Peabody – Edmond O'Brien
Link Appleyard – Andy Devine

Regie: John Ford
Produzent: Willis Goldbeck
Drehbuch: James Warner Bellah, Willis Goldbeck
Musik: Cyril J. Mockridge, Alfred Newman
Kamera: William H. Clothier
Schnitt: Otho Lovering


16:00 Ein Traum von Baum (55 Min.) (HDTV, UT)
Eiben, Eichen und Mythen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 08.03.

Regie: Henri de Gerlache, Christophe d'Yvoire


16:55 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Risiko Nebenwirkung – Medikamente sicher nehmen
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 27/03 bis 25/06

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Jährlich sterben laut Experten sowohl in Deutschland als auch in Frankreich bis zu zehnmal mehr Menschen an den Folgen von unerwünschten Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten als im Straßenverkehr. Medikamente, die dem Menschen eigentlich helfen sollen, bringen ihn in Gefahr? Wie kann man sich davor schützen? Besonders gefährliche Nebenwirkungen haben die dritte und vierte Generation der Antibabypille. Gerade junge Frauen wissen oft gar nicht um die Gefahren von Thrombose und Lungenembolie und erkennen die Symptome zu spät. "Xenius" schildert den Fall einer jungen Frau, die an den Nebenwirkungen ihrer Pille fast gestorben wäre. Eigentlich sollte man bestens über die Wirkung und die Nebenwirkungen von Medikamenten informiert sein, sobald man den Beipackzettel gelesen hat. Oft ist dieser aber zu lang, zu kompliziert oder zu klein geschrieben. "Xenius" klärt zusammen mit der Hamburger Apothekerin Sabine Gnekow, wie der Beipackzettel richtig zu verstehen ist, worauf man bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Medikamenten unbedingt achten sollte und wie sich Neben- und Wechselwirkungen verringern oder vermeiden lassen. Aber nicht nur die Art und Weise der Einnahme eines Medikamentes kann die Nebenwirkungen beeinflussen – auch der Einnahmezeitpunkt spielt eine Rolle. Das nutzt eine neue Behandlungsmethode in der Krebstherapie. Der französische Mediziner Francis Lévi versucht, den individuellen biologischen Rhythmus jedes Patienten zu analysieren und die Medikamentengabe danach auszurichten.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:20 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Auvergne: Die Geheimnisse der schlafenden Riesen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 27/03 bis 03/04
Erstausstrahlung

Regie: Guy Beauché

Idyllisch und friedlich – so scheint das Leben in der Auvergne. Seit etwa 10.000 Jahren sind hier die Vulkane erloschen, doch in ihnen schlummern noch immer Geheimnisse. Diesen will Arnaud Guérin zusammen mit dem Vulkanforscher Pierre Boivin auf den Grund gehen. Zuerst geht es die Luft: An Bord eines Heißluftballons fliegen sie über die prächtige Vulkankette Chaîne des Puys. Vor 8.600 Jahren brach hier zum letzten Mal ein Vulkan aus - doch vielleicht brodelt es hier inzwischen wieder: Kürzlich wurden bedeutende Magmavorräte in der Tiefe entdeckt, die einen erneuten Ausbruch denkbar machen. Die nächste Station auf der Reise führt Arnaud in das Bergmassiv Monts Dore, in dem sich ein sagenumwobener Kratersee befindet: der Lac Pavin. Aufgrund seiner vulkanischen Aktivitäten galt er früher als verflucht.
Von der Luft übers Wasser geht es nun unter die Erde: Arnaud und Pierre lassen sich über 25 Meter in die Tiefe der Grotte Creux de Soucy abseilen. Dort unten können sie die vulkanische Geschichte der Umgebung nachzeichnen.
Pierre ist sich sicher, es wird einen neuen Ausbruch geben, die Frage ist nur wann. Auch heute schon birgt das erloschene Vulkangebiet Risiken: Arnaud wagt sich in die Grotte du Chien, in der eine hohe Kohlendioxidkonzentration herrscht. Auf Kopfhöhe besteht keine Gefahr, doch am Boden würde man bereits nach einer Viertelstunde ersticken. Weniger gefährlich, dafür umso schöner ist die Felskirche Saint-Michel d'Aiguilhe, die auf einem Vulkanschlot in 90 Meter Höhe thront.


17:50 Unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (45 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 2
Dokumentation Deutschland, 2015
Wiederholung vom 16.03.

Regie: Cornelia Volk


18:35 Die Inseln der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Isle of Wight
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Online verfügbar von 27/03 bis 26/04
Erstausstrahlung

Regie: Marvin Entholt

Südlich von England liegt die Isle of Wight. Alles, was Britannien groß gemacht hat, findet sich hier auf kleinem Raum – in Landschaft, Orten und Charakteren. Einst war die Insel Feriendomizil von Queen Victoria und ihrem deutschen Gatten Albert. Ihr prächtiges Osborne House ist Zeuge. Weite Teile der Isle of Wight gelten als Gebiet großer Naturschönheit. Obwohl die Insel gut angebunden und beliebtes Ziel für die Städter aus dem nahen London ist, gibt es menschenleere Strände und Rückzugsräume für gefährdete Tiere. Helen Butler, Hüterin der bedrohten roten Eichhörnchen, wurde von Queen Elizabeth für ihr Engagement geehrt. Zum Inselleben gehören britische Traditionen wie Segeln und Reiten.
Zum internationalen Turnier erscheint Schirmherrin Camilla, Gattin von Prinz Charles. Abseits vom Trubel repariert Geigenbauer Mark Hickman einen Bogen, den Musiker Paul Armfield an seinem Instrument ruiniert hat: einer Säge. Der international bekannte Marinemaler Martyn Mackrill segelt zum Arbeitsplatz, um Küstenlandschaften zu malen. Das Bild der Insel ist auch von Landwirtschaft geprägt; ein Erbe von Prinzgemahl Albert, der den Landbau förderte. Ein Landwirt hat eine neue Kulturpflanze eingeführt: den Knoblauch. So wie er verbinden viele Bewohner Tradition und modernes Leben. Ökologen schaffen neuen Lebensraum für Seebewohner, denen steigende Meeresspiegel gefährlich werden.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 27/03 bis 28/03


19:40 Re: (35 Min.)
Der Traum vom Fußball-Profi – Das Geschäft mit dem Nachwuchs
Reportage Deutschland, 2019
Online verfügbar von 27/03 bis 25/06
Erstausstrahlung

Für Jordi Bongard ist Fußball längst kein Hobby mehr. Der 17-Jährige will Profi werden. Er hat es bereits in die U19 des deutschen Fußball-Erstligisten Borussia Mönchengladbach geschafft. Der Preis ist hoch: bis zu achtmal pro Woche Training und die ständige Gefahr, am Ende aussortiert zu werden. "Re:" über den knallharten Alltag eines angehenden Profis. Nirgendwo läuft das Geschäft mit dem Fußball so gut wie in Europa. Ein System, das darauf ausgelegt ist, immer neue, immer bessere und vor allem auch immer jüngere Top-Spieler zu "produzieren". Mittlerweile haben bereits 12-Jährige professionelle Spielerberater. Der Traum ist teuer erkauft: bis zu achtmal Training die Woche und kaum noch Freizeit. Der 17-jährige Innenverteidiger Jordi Bongard ist schon weit gekommen: Er lebt im Nachwuchsleistungszentrum des deutschen Fußball-Erstligisten Borussia Mönchengladbach. Im Leistungszentrum ist Jordis Leben streng geregelt – Schule und Fußball, dazwischen essen und schlafen. Viel mehr gibt es nicht. Aber der 17-Jährige ordnet seinem Traum alles andere unter. Er weiß, dass dieses harte Training notwendig ist, um ganz nach oben zu kommen. Aktuell gibt es 54 Leistungszentren in Deutschland; junge Spieler, die es bis hierhin geschafft haben, gelten als Spitzentalente, und dennoch wird nur ein Bruchteil von ihnen den Weg in die Bundesliga schaffen. Wird Jordi darunter sein?
Nicht nur auf ihm und seinen Teamkollegen lastet enormer Druck, auch die Vereine konkurrieren hart um die besten Nachwuchstalente. Transfersummen in Millionenhöhe sind auch für 16-jährige Spieler längst keine Seltenheit mehr. "Re:" aus dem harten Alltag der jungen Spitzenspieler.


Unabhängig, weiblich, stark
20:15 Paula (115 Min.) (HDTV)
Spielfilm Deutschland / Frankreich, 2016
Produktion: Pandora Film, Grown Up Films, Alcatraz Films, WDR, ARD Degeto, Radio Bremen, ARTE
Online verfügbar von 27/03 bis 03/04
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Clara Rilke-Westhoff – Roxane Duran
Paula Modersohn-Becker – Carla Juri
Rainer Maria Rilke – Joel Basman
Otto Modersohn – Albrecht Abraham Schuch
Georges – Stanley Weber
Fritz Mackensen – Nicki von Tempelhoff
Heinrich Vogeler – Jonas Friedrich Leonhardi
Fritz Overbeck – Dominik Weber

Regie: Christian Schwochow
Produzent: Ingelore König, Claudia Steffen, Christoph Friedel
Drehbuch: Stefan Kolditz, Stephan Suschke
Musik: Jean Rondeau
Kamera: Frank Lamm
Schnitt: Jens Klüber

Worpswede, 1900. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker und Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe; eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Die Uhr tickt schwer, zwei zarte Hände umklammern ein gerahmtes Bild. Noch hat alles kein Gesicht. Carl Woldemar Becker ist gekommen, um seiner Tochter Paula ins Gewissen zu reden. Der Vater spricht den Satz, den Paula widerlegen wird: "Frauen können keine Malerinnen werden!"
Sie macht sich von Bremen aus auf in die nahegelegene Künstlerkolonie Worpswede, um Künstlerin zu werden. Gerade Fritz Mackensen, der nicht viel von Frauen hält und den malerischen Realismus predigt, wird hier ihr Lehrer. Die Wirklichkeit mit Präzision und Genauigkeit abzubilden, ist, was für ihn zählt. Doch Fräulein Becker malt, was SIE sieht, geht mit Staffelei, Farben und Pinsel ins Moor und ins Armenhaus, fragt Mütter, ob sie mit ihren Kindern Modell stehen würden. In der Bildhauerin Clara Westhoff findet Paula ihre beste Freundin. Die jungen Frauen saugen das Leben in Worpswede auf, auch das Feiern mit den Kolonisten, zu denen sich bald der kauzige Dichter Rainer Maria Rilke gesellt. Er und Clara werden ein Paar, während sich Paula und Otto Modersohn näherkommen. "Bis 30 will ich es geschafft haben. Mein Leben soll ein Fest sein. Ein kurzes, intensives Fest … Wenn ich drei gute Bilder gemalt habe, dann gehe ich gern. Drei gute Bilder und ein Kind." - Fünf Jahre später hat Paula Schatten im Blick, in ihrem Ton ist das Unbeschwerte verloren gegangen. Intensiv sucht sie nach sich als Malerin und formt einen ungewöhnlichen, eigenen Stil, den in Worpswede keiner versteht. An Ihrem 30. Geburtstag bricht sie auf - nach Paris.

Hintergrundinfo:
Mit "Paula" erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Regisseur Christian Schwochow feiert aktuell Erfolge mit der Serie "Bad Banks" und ist auch Regisseur der zweiten Staffel von "The Crown". Mit "Paula" erzählt er das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und selbstbestimmten Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Voller Sinnlichkeit, zartem Humor und Leichtigkeit ist es auch die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe.
Hauptdarstellerin Carla Juri wurde durch die Verfilmung des Skandalbuchs "Feuchtgebiete" (2013) von Charlotte Roche bekannt und für ihre darstellerische Leistung für den Bambi und den Deutschen Filmpreis nominiert. Als Paula Modersohn-Becker spielt sie in einem ganz anderen Genre – nicht minder überzeugend.


22:10 Pigalle (60 Min.) (HDTV)
Pariser Geschichten
Dokumentarfilm Frankreich, 2017
Online verfügbar von 27/03 bis 26/05
Erstausstrahlung

Regie: David Dufresne

Zwischen Halbwelt und Avantgarde: das Rotlichtviertel Pigalle, berühmt-berüchtigt für seine Kabaretts und Revuetheater sowie magischer Anziehungspunkt für Maler, Musiker und Schriftsteller. Doch was ist davon in Zeiten der Gentrifizierung geblieben? ARTE spürt dem ganz besonderen Flair des legendären Viertels nach.
Pigalle 2019 oder die Verwandlung eines typisch Pariser Viertels, in dem eine triumphierende Gentrifizierung das verdrängt, was einst seinen Charme ausmachte. Früher pulsierte in diesem künstlerischen und kreativen Ausnahmeviertel das Pariser Nachtleben. Pigalle, Herzstück des pulsierenden "gai Paris", stand seit jeher für unkonventionelle Vielfalt. Regisseur David Dufresne, der hier aufwuchs, unternimmt mit diesem Dokumentarfilm einen nostalgisch-dokumentarischen Streifzug durch Pigalle, trifft auf Menschen, die von den Glanzzeiten zu erzählen wissen und erinnert mit reichem Archivmaterial, Filmausschnitten und Musik daran, wie es einmal war.


23:10 Wo ist Rocky II? (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Deutschland, 2016
Online verfügbar von 27/03 bis 03/04
Erstausstrahlung

Regie: Pierre Bismuth

Kennen Sie Rocky II? Sie denken an den Sylvester-Stallone-Film? Richtig, aber Rocky II ist auch ein Kunstwerk des weltbekannten, amerikanischen Pop-Art-Künstlers Ed Ruscha. Ein Felsen, den er aus Kunstharz gegossen und irgendwo in der riesigen kalifornischen Mojave-Wüste versteckt hat. Eine rätselhafte Arbeit, die niemals öffentlich besprochen wurde und auch nicht in Ruschas Werkkatalog gelistet ist. Der Regisseur, Künstler und erfolgreiche Oscar-Preisträger Pierre Bismuth wird erstmalig durch eine BBC-Dokumentation auf Rocky II aufmerksam und begibt sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Artefakt. Er konfrontiert Ed Ruscha bei einer Ausstellungseröffnung in London mit der Frage nach dem Verbleib des mysteriösen Felsens, aber der Künstler bleibt ihm eine Antwort schuldig. Damit entsteht die Idee zu einem Filmprojekt.
Von Anfang an ist klar, dass Bismuth diese außergewöhnliche Geschichte nicht mit herkömmlichen Mitteln erzählen kann. Er engagiert also einen Privatdetektiv und zwei renommierte Drehbuchautoren, die der Spur auf ihre jeweils eigene Art nachgehen. In ihren Theorien vermengen sie dabei die wenigen bekannten Fakten mit hochplausibler und spannender "falscher Fiktion". Diese einfallsreiche und völlig einzigartige Kunstsuche präsentiert sich somit als genauso geheimnisvoll wie das gesuchte Werk selbst.


Unabhängig, weiblich, stark
00:40 4 x Paris – Paula Modersohn-Becker (25 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2016
Online verfügbar von 27/03 bis 03/04

Regie: Corinna Belz

Eine einzigartige Stadt im Dialog mit einer jungen Frau: Bis zu ihrem frühen Tod im Alter von 31 Jahren im Jahre 1907 hatte Paula Modersohn-Becker zwei große Lieben: die Kunst und die Stadt Paris. Mit großer Lust und Entschlossenheit erkundete sie beides. Zwischen 1900 und 1906 war sie viermal für längere Zeit in Paris, insgesamt verbrachte sie zwei Jahre in der französischen Hauptstadt. Wie ein Schwamm saugt die junge Deutsche die modernen Kunstströmungen auf. Sie entdeckt Cézanne, trifft Rodin, besucht Kurse in privaten Akademien, zeichnet täglich im Louvre. Seherfahrungen, die immer noch zu machen sind. Im April 2016 zeigt das Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris eine große Retrospektive des Werks Paula Modersohn-Beckers mit mehr als 80 Gemälden und Zeichnungen, die erste umfassende Präsentation ihrer Arbeiten in Frankreich überhaupt. Mehr als 100 Jahre werden also vergangen sein, bis ihre Bilder nach Paris zurückkehren werden, in die Stadt, die sie so sehr faszinierte.

Hintergrundinfo:
Mit Ausschnitten aus den bildreichen und humorvollen Briefen Paula Modersohn-Beckers erzählt die Dokumentation vom pulsierenden Leben im Paris der Belle Epoque, von den Orten und Künstlern, die Paula Modersohn-Becker für sich entdeckte und die sie inspirierten, und vom Werden ihrer eigenen Kunst, die unter dem Einfluss der Stadt Paris zu einem beeindruckenden Werk wuchs. Ein Film über die Liebe zu Paris und über den Mut und Eigensinn einer jungen Künstlerin, die als erste lebensgroße Selbstakte und malte und damit zu einer Pionierin der Moderne wurde.


01:05 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 27.03.


01:30 Diebe und Liebe (95 Min.) (HDTV, s/w, UT)
(Battement de coeur)
Spielfilm Frankreich, 1939
Wiederholung vom 11.03.
Produktion: Ciné-Alliance

Rollen und Darsteller:
Arlette – Danielle Darrieux
Pierre de Rougemont – Claude Dauphin
Graf von Argay – André Luguet
Gräfin Florence von Argay – Junie Astor
Baron Dvorak – Charles Dechamps
Dieb – Sylvain Itkine
Monsieur Aristide – Saturnin Fabre

Regie: Henri Decoin
Produzent: Adolphe Osso, Gregor Rabinovitch
Drehbuch: Max Kolpé, Hans Wilhelm, Michel Duran
Musik: Paul Misraki
Kamera: Robert Lefebvre
Schnitt: René Le Hénaff


03:05 Im Bauch von Lissabon (50 Min.) (HDTV, UT)
Der Mercado da Ribeira
Dokumentationsreihe Deutschland / Italien, 2017
Wiederholung vom 20.03.

Regie: Stefano Tealdi, Hemi Fortes


03:55 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:40 (Fast) die ganze Wahrheit (20 Min.) (HDTV)
Neil Armstrong & Elon Musk
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 27/03 bis 29/02

Regie: Nicolas Rendu

Der eine betrat als Erster den Mond, der andere will die Menschen zum Mars schicken. Doch die beiden haben dabei nicht wirklich die gleiche Vorstellung von der Eroberung des Weltraums …

Hintergrundinfo:
(Fast) die ganze Wahrheit – in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte.


04:43 Sendeschluss

*

Donnerstag, 28. März 2019


05:00 W. A. Mozart: Thamos, König in Ägypten (70 Min.) (HDTV, UT)
Musik Frankreich, 2018
Wiederholung vom 10.03.

Regie: Isabelle Soulard

Mitwirkende:
Sandrine Piau (Sopran)
Aline Martin (Alt)
Reinoud Van Mechelen (Tenor)
Andreas Wolf (Bariton)

Dirigent: Laurence Equilbey
Chor: accentus
Grafiker: Guillaume Carreau
Video: Emmanuel Larue


06:10 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Risiko Nebenwirkung – Medikamente sicher nehmen
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 27.03.

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug


06:40 In der Welt zuhause (30 Min.) (HDTV)
Kyoto: Eine Ode an die Natur
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 08.03.

Regie: Olivier Lassu


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 28/03 bis 04/04


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Das Terrassenwunder von Peru
Reportage Deutschland, 2015
Wiederholung vom 09.03.

Regie: Erika Harzer, Kalle Staymann


08:00 10 Winzer, Joachim Król und der Moissonnier (45 Min.) (HDTV)
Vom Roussillon ins Bordelais
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 28/03 bis 27/04

Regie: André Schäfer

Joachim Król und Vincent Moissonnier reisen in dieser Folge vom Roussillon ins Bordelais. In Saint-Arnac im Roussillon treffen der deutsche Schauspieler Joachim Król und der französische Restaurantbesitzer Vincent Moissonnier Joseph Parcé, den Sohn von Marc Parcé, der sich hier sein eigenes Weingut aufgebaut hat und die Familientradition fortführt.
Für den Winzer Fabien Jouves aus Trespoux-Rassiels ist der biodynamischen Anbau Lebensphilosophie und spielt nicht nur eine wichtige Rolle für das Leben der Pflanzen, sondern ebenso für den Menschen und seine Umwelt.
Diese Reiseetappe führt Joachim Król und Vincent Moissonnier nach Saint-Ferme. Hier treffen sie den Winzer und Liebhaber zeitgenössischer Kunst Arnaud de Raignac, der in Frankreichs größter und bekanntester Weinregion ansässig ist, dem Bordelais.

Hintergrundinfo:
Der Schauspieler Joachim Król und der Restaurantbesitzer Vincent Moissonnier begeben sich auf eine Entdeckungsreise in die landschaftlich schönsten Weinregionen Frankreichs. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe erkunden sie die Geheimnisse der Weinherstellung von zehn ganz besonderen Winzern, die die besten Weine der Welt machen.


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 27.03.

Regie: Fabrice Michelin


09:35 Elisabeth I. – Die Mörderin auf dem Thron (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2010
Wiederholung vom 24.03.

Regie: Tom Cholmondeley


10:25 Das Rätsel unserer Intelligenz (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2015
Wiederholung vom 16.03.

Regie: Amine Mestari


11:20 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Ätna: Der lebendige Berg
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 18.03.

Regie: David Perrier


11:50 In der Welt zuhause (25 Min.) (HDTV)
Island, die Westmännerinseln: Unberechenbares Land
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 27.02.

Regie: Olivier Lassu


12:15 Re: (35 Min.)
Der Traum vom Fußball-Profi – Das Geschäft mit dem Nachwuchs
Reportage Deutschland, 2019
Wiederholung vom 27.03.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 28/03 bis 29/03


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Trinidad und Tobago: Heimat des Literaturgenies V. S. Naipaul
Der karibische Inselstaat Trinidad und Tobago liegt zwischen Südamerika und den Antillen und bietet ein Mosaik verschiedener Kulturen. Auf den beiden Inseln lebt unter anderem eine große indische Gemeinschaft, in der V. S. Naipaul aufwuchs. Die Vielfalt an Kulturen und Identitäten nährte das Werk des Literaturnobelpreisträgers und schlug sich besonders in seinem wohl persönlichsten Roman nieder: "Ein Haus für Mr. Biswas".

(1): Trinidad und Tobago: Heimat des Literaturgenies V. S. Naipaul
(2): Menorca: Leben mit der Tramontana
(3): Azoren: Tierisch gut verteidigt!


14:00 Kinder, Küche, Karambolage (90 Min.) (HDTV)
(La vie domestique)
Spielfilm Frankreich, 2012
Wiederholung vom 13.03.
Produktion: Agat Films & Cie, France 2 Cinéma

Rollen und Darsteller:
Juliette – Emmanuelle Devos
Betty – Julie Ferrier
Marianne – Natacha Regnier
Thomas – Laurent Poitrenaux
Inès – Héléna Noguerra
Bertrand – Sava Lolov
Didier – Grégoire Oestermann
Grégory – Michaël Abiteboul

Regie: Isabelle Czajka
Produzent: Patrick Sobelman
Drehbuch: Isabelle Czajka
Musik: Eric Neveux
Kamera: Renaud Chassaing
Schnitt: Isabelle Manquillet


15:30 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Tansania: Der Gottesberg der Massai
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 20.03.

Regie: David Perrier


16:00 Ein Traum von Baum (50 Min.) (HDTV, UT)
Die Wurzeln im Wasser
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 04.03.

Regie: Henri de Gerlache, Christophe d'Yvoire


16:50 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Gefahr aus dem Meer – Das giftige Erbe des Zweiten Weltkriegs
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 28/03 bis 26/06

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Vor den Küsten der Welt liegen tickende Zeitbomben, von denen die Öffentlichkeit bisher kaum etwas ahnt: Mehr als 6.000 Wracks, gesunken im Zweiten Weltkrieg. Die Gefahr: In ihren Tanks lagert Treibstoff, Experten schätzen bis zu 15 Millionen Tonnen Öl. Über 70 Jahre nach Kriegsende drohen die Tanks durchzurosten und ihr Öl zu verlieren.
Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade erfahren auf dem Ölbekämpfungsschiff "Vilm", welche Gefahr von den Weltkriegswracks vor den deutschen Küsten ausgeht und erleben, wie aufwendig es ist, ausgelaufenes Öl zu entsorgen. In der Ostsee vor den Küsten Polens und Norwegens sowie vor den Küsten der USA begleitet "Xenius" Wissenschaftler, die untersuchen, wie stark der Meeresboden an manchen Orten bereits durch austretendes Öl verseucht wird. Experten beobachten kritische Wracks, entwickeln Gefahrenszenarios und warnen: Das Öl etlicher gesunkener Schiffe müsste dringend abgepumpt werden.
Doch trotz aller Warnungen unternehmen die wenigsten Regierungen bisher etwas gegen die Gefahr. Die Wracks auszupumpen ist aufwendig und teuer. Dabei sagen Experten voraus, dass viele Wracks jetzt in eine kritische Phase eintreten. Durch jahrzehntelange Korrosion im salzigen Meerwasser sind die Stahlwände der Tanks immer dünner geworden. Manchmal genügen kleinste Erschütterungen, um sie brechen zu lassen. Meeresforscher, Küstenwachen und Bergungsexperten weltweit sind sich einig: Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann massiv Öl aus den Wracks des Zweiten Weltkrieges austritt.

Hintergrundinfo:
Wissen in 26 Minuten – das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.


17:20 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Ecuador: Am Fuße des Cotopaxi-Gletschers
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 28/03 bis 04/04
Erstausstrahlung

Regie: Jean-Luc Guidoin

Der Cotopaxi in den ecuadorianischen Anden ist mit fast 5.900 Metern einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Sein Gipfelgletscher wird ständig überwacht, denn bei einem Ausbruch schmilzt das Eis und es bilden sich Schlammlawinen, sogenannte Lahars, die verheerende Schäden anrichten. Die Forschungsarbeit in diese Höhe ist eine echte Herausforderung. Das erfährt Arnaud am eigenen Leib: Er wird höhenkrank und muss wieder zum tausend Meter tiefer gelegenen Basislager absteigen.
An den Hängen des Cotopaxi begegnet er den Chagras. Der letzte Vulkanausbruch hat den ecuadorianischen Cowboys große Probleme bereitet, da sich die Asche wie eine Betonschicht auf das Gras gelegt hat, das somit ihre Tiere nicht mehr ernähren konnte. Im Falle einer Eruption müssen die Chagras ihre Reitkünste unter Beweis stellen und das Vieh mit Hilfe von Lasso und Pferd evakuieren. Doch der Vulkan stellt nicht nur ein Risiko dar, sondern auch eine Einnahmequelle, denn die Schlammströme hinterlassen Ablagerungen, aus denen sich wertvolle Baustoffe gewinnen lassen.
Außerdem steht der Berg im Zentrum einer Glaubensrichtung, in der sich Katholizismus und überlieferte Weisheiten vermischen. Der Schamane Santiago Benitez lädt Arnaud zu einem Reinigungsritual ein: Sie begeben sich in eine Schwitzhütte, die mit glühendem Vulkangestein beheizt ist – eine bewegende Erfahrung. Die Menschen am Fuße des Cotopaxi haben gelernt mit der Gefahr, die vom Vulkan ausgeht, zu leben, haben aus ihrer Schwäche eine Stärke gemacht. Der Felsriese ist der Bezugspunkt ihrer Lebensphilosophie, die ihnen hilft, der Zukunft gelassen entgegenzusehen.


17:50 Unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (45 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 2
Dokumentation Deutschland, 2015
Wiederholung vom 23.03.

Regie: Cornelia Volk


18:35 Die Inseln Der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Orkney
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Online verfügbar von 28/03 bis 27/04
Erstausstrahlung

Regie: Martin Koddenberg

Das Orkney-Archipel liegt unmittelbar vor der Nordküste Schottlands auf der Grenze zwischen Nordsee und Atlantik. Das Klima ist oft regnerisch und windig. Die hügeligen Inseln sind von saftigen Wiesen überzogen. Von den 70 Inseln sind nur 20 bewohnt – die Inseln wirken entlegen. Doch das war nicht immer so.
In der Hauptstadt Kirkwall erinnert die St.-Magnus-Kathedrale an fast 600 Jahre Wikingerherrschaft in Orkney. Das hat die Inseln geprägt. Heute hat die Queen mit ihrem Lord-Lieutenant Bill Spence eine ständige Vertretung vor Ort. Über den Wolken arbeitet Colin McAllister. Er betreibt eine Art fliegenden Bus-Service zwischen den Inseln. Darunter fällt auch der kürzeste Linienflug der Welt, bei dem die Bestzeit bei 53 Sekunden liegt. Er fliegt auch auf die Insel Stronsay, wo Familie Bremner entgegen aller Tradition Asiatische Wasserbüffel hält.
Der Musiker Erland Cooper ist auf dem Weg in seine Heimat, um Inspiration für sein neues Soloalbum zu sammeln. Die Klänge der Landschaft sollen ihn beim Komponieren leiten. Von der kleinen, verwinkelten Hafenstadt Stromness bricht er auf zu den großen, schroffen Klippen von Yesnaby. Auch am Ness of Brodgar weiß Ausgrabungsleiter Nick Card um die Bedeutung der Landschaft. Er glaubt, dass hier vor 5.000 Jahren ein wichtiges spirituelles Zentrum war.
Die Bucht Scapa Flow gilt als Taucherparadies: Hier liegen noch sieben Wracks der deutschen Kaiserlichen Hochseeflotte, die sich nach dem Ersten Weltkrieg in Orkney selbst versenkte. Emily Turton und Marjo Tynkkynen verfolgen eine besondere Mission und tauchen hinab zu den stummen Stahlriesen.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 28/03 bis 29/03


19:40 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Der Traum vom Paradies – Aussteiger auf La Gomera
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 28/03 bis 26/06

Die Höhlen-Hippies von La Gomera kommen aus ganz Europa. Was sie eint, ist der Wunsch nach einer einfachen Existenz – frei von den Zwängen der Moderne, im Einklang mit der Natur. Um sich diesen Traum zu erfüllen, haben sie ihr altes Leben zurückgelassen. So wie Mischa. Die Österreicherin arbeitete in Wien erfolgreich als Radiomoderatorin. Mit 24 bekam sie einen Burn-out und die Diagnose Gehirntumor. Nachdem sie ihre Krankheit besiegt hatte, krempelte sie ihr bisheriges Leben komplett um. Sie kündigte ihren Job, schwor sich, nur noch unter dem Sternenhimmel zu schlafen und zog hinaus in die Welt. Auf La Gomera fand sie ihr persönliches Paradies.Die Regierung von Gomera hat die Aussteiger jahrzehntelang in Ruhe gelassen. Doch mittlerweile geht sie immer rigoroser gegen die illegalen Behausungen vor. Hat die Hippie-Kommune in der Bucht der Aussteiger noch eine Zukunft?


20:15 Mord im Mittsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Morden i Sandhamn
Im Eifer des Gefechts
Folge 1 von 3
Fernsehserie Schweden, 2015
Produktion: Filmlance International, TV4, ZDF, Shine International, TV2 Norge, DR, YLE
Online verfügbar von 28/03 bis 05/04

Rollen und Darsteller:
Nora Linde – Alexandra Rapaport
Thomas Andreasson – Jakob Cedergren
Mia Holmgren – Sandra Andreis
Pernilla Andreasson – Ane Dahl Torp
Jonas – Stefan Gödicke
Vera – Saga Samuelsson
Victor – Pontus Eklöf
Felicia – Kajsa Sandberg
Ebba – Liv Lemoyne
Tobbe – Eliot Waldfogel
Christoffer – Joel Lützow

Regie: Mattias Ohlsson, Niklas Ohlson
Produzent: Martin Cronström
Drehbuch: Hans Rosenfeldt, Camilla Ahlgren
Musik: Fredrik Emilson
Kamera: Misio Mokrosinski
Kostüm: Anna Karlsson
Redaktion: Virginie Padilla
Schnitt: Petra Ahlin

Es ist Mittsommernacht: für schwedische Jugendliche ein guter Anlass, den Sommer zu feiern. Auch der 16-jährige Victor fährt mit seinen Freunden nach Sandhamn, wo am Strand eine große Party geplant ist. Er feiert ausgelassen mit Tobbe, Christoffer, Felicia und Ebba - sogar zu ausgelassen, denn er verärgert den Dealer, bei dem er Drogen kauft. Als dieser das Geld, das Victor ihm noch schuldet, verlangt, kommt es am Strand fast zu einer Schlägerei. Auch innerhalb der Freundesgruppe gibt es Streitereien, und so verabschiedet sich die eine Hälfte auf eine andere Feier. Später wacht Felicia alleine an einem anderen Strand auf und wankt völlig orientierungslos durch die Straßen von Sandhamn. Von Polizisten wird sie zum Ausnüchtern auf die Behelfs-Polizeistation der Insel gebracht, wo sie am nächsten Morgen auch ihre Freundin Ebba wiederfindet. Nora Linde, die charmante Einwohnerin von Sandhamn, wird von ihrer Ex-Schwiegermutter gebeten, die beiden Mädchen eine Weile bei sich unterzubringen. Auch für Noras neuen Freund Jonas lief die Mittsommernacht nicht wie geplant: Seine 14-jährige Tochter Vera ist von derselben großen Party am Strand nicht zurückgekommen. Je länger sie fortbleibt, desto beunruhigter werden Nora und Jonas. Der fürsorgliche Vater hält es schon bald nicht mehr aus und stellt einen Suchauftrag bei der Polizei. Zur selben Zeit macht ein Sommergast am Meer einen makabren Fund: Ein Junge liegt erschlagen unter einem Busch. Es handelt sich um niemand anderen als Victor, der auch Felicias Freund war. Nun rückt das altbewährte Ermittlungsteam Thomas und Mia an, um den Fall aufzuklären. Und das erweist sich als eine wahre Herausforderung, denn jeder der Freunde hat eine andere Version des Abends zu erzählen …

Hintergrundinfo:
Auch die fünfte Staffel von "Mord im Mittsommer" basiert auf den Romanen von Viveca Sten und taucht diesmal tief in die Jugend- und Partyszene ein. Sten hat selbst zwei Söhne und eine Tochter, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind. Die Autorin war früher sowohl bei der schwedischen als auch bei der dänischen Post angestellt, bis sie ihr Schreibtalent entdeckte und sich seit 2011 ganz auf ihre Bestseller-Reihe um Kommissar Thomas Andreasson und Juristin Nora Linde konzentriert.


21:00 Mord im Mittsommer (40 Min.) (HDTV, UT)
Morden i Sandhamn
Im Eifer des Gefechts
Folge 2 von 3
Fernsehserie Schweden, 2015
Produktion: Filmlance International, TV4, ZDF, Shine International, TV2 Norge, DR, YLE
Online verfügbar von 28/03 bis 05/04

Rollen und Darsteller:
Nora Linde – Alexandra Rapaport
Thomas Andreasson – Jakob Cedergren
Mia Holmgren – Sandra Andreis
Pernilla Andreasson – Ane Dahl Torp
Jonas – Stefan Gödicke
Vera – Saga Samuelsson
Victor – Pontus Eklöf
Felicia – Kajsa Sandberg
Ebba – Liv Lemoyne
Tobbe – Eliot Waldfogel
Christoffer – Joel Lützow
Patrik Venergren – Filip Berg
Goran Minosevitch – Cedomir Djordjevic
Madeleine – Ann-Sofie Rase
Arthur – Peter Schildt
Johan – Felix Engström

Regie: Mattias Ohlsson, Niklas Ohlson
Produzent: Martin Cronström
Drehbuch: Hans Rosenfeldt, Camilla Ahlgren
Musik: Fredrik Emilson
Kamera: Misio Mokrosinski Kostüm: Anna Karlsson
Redaktion: Virginie Padilla
Schnitt: Petra Ahlin

Thomas und Mia ermitteln in dem Mordfall an dem 16-jährigen Victor im Kreis seiner engsten Freunde. Felicia, Victors Freundin, ist von der Nachricht seines Todes geschockt – ganz so wie Victors Eltern, die sich gegenseitig die Schuld für das Schicksal ihres Sohnes zuschieben. Der junge Christoffer gibt zu, dass sein Bruder Tobbe während mehrerer Stunden von der Feier am Mittsommernachtsabend verschwunden war und Streitereien mit Victor hatte. Aber auch der Drogendealer Patrik, der Victor Ecstasy und Kokain verkauft hatte, gerät ins Fadenkreuz der Kommissare: Er gibt vor, Victor nur ein Handy verkauft zu haben, doch als Thomas und Mia seine Wohnung durchsuchen, finden sie eine große Cannabis-Zucht. Immer tiefer dringen sie nun in die Drogenszene vor: Patrik verkaufte eigentlich gar kein Kokain – hatte also noch ein zweiter Dealer, zum Beispiel der äußerst brutale Minosevitch, seine Hände im Spiel?
Plötzlich taucht Jonas' Tochter Vera wieder am Hafen auf: Am Abend der Feier habe sie das Boot verwechselt und sei von einem alten Mann aus Versehen mit aufs Meer genommen worden. Doch Jonas und Nora glauben nicht, dass Vera ihnen die ganze Geschichte erzählt. Unterdessen zieht Pernilla mit ihrer Tochter wieder in die Stadt, da es ihr auf Harö – wo sie bei Thomas eingezogen war – zu einsam wird. Thomas trifft ihre Entscheidung unvorbereitet; er muss aufgrund der Ermittlungen in der Nähe Sandhamns bleiben. Für Nora und Thomas gibt es nun mehr Gelegenheiten, sich wieder etwas näherzukommen …
Die Polizisten möchten noch einmal mit Tobbe und Christoffer reden, doch deren Vater ist Anwalt und beschützt seine Söhne so gut es geht vor den Polizei-Befragungen. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Aus dem Nichts kommt es zu einem zweiten Mord …


21:40 Mord im Mittsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Morden i Sandhamn
Im Eifer des Gefechts
Folge 3 von 3
Fernsehserie Schweden, 2015
Produktion: Filmlance International, TV4, ZDF, Shine International, TV2 Norge, DR, YLE
Online verfügbar von 28/03 bis 05/04

Rollen und Darsteller:
Nora Linde – Alexandra Rapaport
Thomas Andreasson – Jakob Cedergren
Mia Holmgren – Sandra Andreis
Pernilla Andreasson – Ane Dahl Torp
Jonas – Stefan Gödicke
Vera – Saga Samuelsson
Victor – Pontus Eklöf
Felicia – Kajsa Sandberg
Ebba – Liv Lemoyne
Tobbe – Eliot Waldfogel
Christoffer – Joel Lützow
Mattias – Bisse Unger
Harry – Fredrik Hallgren
Johan – Felix Engström
Goran Minosevitch – Cedomir Djordjevic
Patrik Venergren – Filip Berg
Madeleine – Ann-Sofie Rase

Regie: Mattias Ohlsson, Niklas Ohlson
Produzent: Martin Cronström
Drehbuch: Hans Rosenfeldt, Camilla Ahlgren
Musik: Fredrik Emilson
Kamera: Misio Mokrosinski Kostüm: Anna Karlsson
Redaktion: Virginie Padilla
Schnitt: Petra Ahlin

Am Morgen meldet sich auf einmal ein Mann im Polizeirevier, der den Mord an Patrik gesteht. Thomas vermutet zwar, dass der Dealer Minosevitch ihn geschickt hat, um sich selbst reinzuwaschen, doch offiziell ist der Mord nun aufgeklärt. Jetzt konzentrieren sich die Kommissare voll auf den Fall Victor: Die Beweise gegen Victors besten Freund Tobbe häufen sich, und die Polizei sieht in ihm nun den Hauptverdächtigen. Victors Vater ist außer sich vor Trauer und denkt nur daran, seinen Sohn zu rächen. Inzwischen nehmen die Ermittlungen jedoch eine neue Wendung: Nahe des Tatorts wird ein Stofffetzen von einer Polizeiweste gefunden, und so müssen auch die Alibis der Sandhamner Kollegen genauer unter die Lupe genommen werden. Vera, die Tochter von Noras neuem Freund Jonas, hat inzwischen neues Vertrauen zu Nora gefasst und erzählt ihr von den Ereignissen am Mittsommernachtsabend. Ist der Täter vielleicht jemand ganz anderes? Unerwartet klärt sich der Mord an Patrik auf: Am Morgen sitzt ein Mann im Polizeirevier, der die Tat gesteht. Thomas vermutet zwar, dass der Dealer Minosevitch seine Hände im Spiel und jemanden vorgeschickt hat, um den Verdacht von sich abzulenken, doch der Mordfall ist nun offiziell gelöst. Also können sich die Ermittler voll auf den Fall Victor konzentrieren. Die Polizisten erfahren von Felicia, dass sie Tobbe am Tatort gesehen hat; daraufhin wird dieser zum Hauptverdächtigen. Er gibt zu, am Tatort gewesen zu sein, doch habe er weder Victor noch Felicia getroffen. Johan, Victors Vater, versöhnt sich inzwischen mit seiner Frau, doch vor Trauer und Wut ist er außer sich und möchte seinen Sohn rächen. An Victors Beerdigung kommt es dann zu einer dramatischen Szene … Vera fasst neues Vertrauen zu Nora und erzählt ihr von der Mittsommernachtsfeier: Mit Mattias, einem älteren Jungen, war sie in ein leerstehendes Haus umgezogen, wo er jedoch aufdringlich wurde. Mattias ignorierte Veras Abwehr, und so blieb ihr nur noch der Ausweg, sich zu übergeben, um ihn von sich fernzuhalten. Nora bringt Vera ins Polizeirevier, denn die Kommissare waren auch schon auf das Haus gestoßen, in das am Mittsommernachtswochenende eingebrochen wurde. Die Kommissare wollen nun Mattias befragen, doch der rennt vom Fußballtraining weg, sobald er die Polizei sieht. Thomas und Mia nehmen die Verfolgung auf. Dann wird ein weiteres Indiz am Tatort gefunden: ein Stofffetzen von einer Polizeiweste. Schnell erfahren die Ermittler, dass an der Weste ihres Kollegen Harry ein identisches Stück Stoff fehlt: Kann die Polizei selbst in den Mordfall verwickelt sein? 5. Staffel


22:25 Das Paradies der Tiere (100 Min.) (FSK 16, HDTV)
(Le paradis des bêtes)
Spielfilm Frankreich, 2011
Produktion: Mezzanine Films, Rhône-Alpes Cinéma, M141 Productions, Upian.com, Arane
Online verfügbar von 28/03 bis 04/04
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Cathy Lenikart – Géraldine Pailhas
Dominique Lenikart – Stefano Cassetti
Stéphane Durand – Muriel Robin
Clarisse Lenikart – Valentine Klingberg
Ferdinand Lenikart – Léon Brachet
Arthur Durand – Joshua Groléas

Regie: Estelle Larrivaz
Produzent: Mathieu Bompoint, Claire Trinquet
Drehbuch: Guillaume Daporta, Estelle Larrivaz
Musik: Greg Spooner
Kamera: Gordon Spooner
Schnitt: Lydia Decobert

Ein Haus am See am Fuße der Berge von Annecy, darin eine Familie mit einer starken Bindung untereinander. Doch der familiären Innigkeit steht nicht nur die Kälte der winterlichen Berglandschaften entgegen, sondern auch die zwischen den Eltern. Dominique schreibt seiner Frau vor, wie sie sich zu verhalten hat. Und immer wieder wird er gewalttätig - sogar vor den Augen der Kinder. Dominique hat Affären und nimmt es hin, dass die Kinder Zeugen werden. Beruflich verdient Dominique gut mit der Zoohandlung "Das Paradies der Tiere", die er mit seiner älteren Schwester Stéphane führt; aber er hinterzieht Steuern, und es gibt Konflikte mit Stéphane, die er unwiderruflich mit hineinzieht.
Die eruptive Gewalttätigkeit Dominiques wird zur Belastung für die Kinder. Als es wieder zu einem Gewaltakt kommt, flüchtet Cathy mit den Kindern zu einer Freundin nach Grenoble. Doch Dominique kann sie aufspüren und verliert einmal mehr die Beherrschung und schlägt sie krankenhausreif. Während Cathy benommen in der Notaufnahme aufwacht, hat sich Dominique längst mit den Kindern in die Schweiz abgesetzt. Den Kindern gegenüber tarnt er die Flucht als Skiurlaub; er erzählt ihnen, ihre Mutter habe sich von ihnen abgewandt, müsse erst eine Depression auskurieren. Clarisse, die ältere, in die Erwachsenenrolle gedrängte Tochter, glaubt dem Vater bald nicht mehr und versucht vergeblich, Kontakt zu ihrer Mutter aufzunehmen. Als Cathy ihre Kinder endlich findet, ist die Familie längst zerstört.

Hintergrundinfo:
"Das Paradies der Tiere" changiert subtil zwischen den Ambivalenzen einer zerbrochenen Ehe und dem Zusammenhalt einer sich liebenden Familie. Atmosphärisches Drama mit Noir-Elementen. Estelle Larrivaz ist eine französische Schauspielerin und Regisseurin. "Das Paradies der Tiere" ist ein souveränes Regiedebüt, ein atmosphärisches Drama mit Noir-Elementen. Liebevolle Familienszenen, eingetaucht in warmes Licht, werden immer wieder von der kalten, farblosen Welt der Erwachsenen durchbrochen und zeigen die Risse der kaputten Ehe. Stefano Cassetti kehrt mit seinem beeindruckenden Spiel die Risse in seiner Persönlichkeitsstruktur hervor. Die in Frankreich vielbeschäftigte Géraldine Pailhas ist die Idealbesetzung für die sanfte, unterdrückte und sich unterdrücken lassende Ehefrau.


00:05 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 28.03.


00:25 Weiblich, ledig, jung sucht … (105 Min.) (HDTV)
(Single White Female)
Spielfilm USA, 1992
Wiederholung vom 25.03.
Produktion: Columbia Pictures

Rollen und Darsteller:
Sam Rawson – Steven Weber
Allison Jones – Bridget Fonda
Hedra Carlson – Jennifer Jason Leigh
Graham Knox – Peter Friedman
Mitchell Myerson – Stephen Tobolowsky
ältere Nachbarin – Frances Bay

Regie: Barbet Schroeder
Produzent: Barbet Schroeder, Jack Baran, Roger Joseph Pugliese
Drehbuch: Don Roos
Musik: Howard Shore
Kamera: Luciano Tovoli
Schnitt: Lee Percy


02:10 Metropolis (45 Min.)
Innsbruck
Magazin Deutschland, 2019
Wiederholung vom 17.03.


02:55 Im Bauch von München (55 Min.) (HDTV, UT)
Der Viktualienmarkt
Dokumentationsreihe Deutschland / Italien, 2017
Wiederholung vom 21.03.

Regie: Stefano Tealdi, Ignacio Lantero


03:50 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 29/03 bis 28/05
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:35 (Fast) die ganze Wahrheit (25 Min.) (HDTV)
Kate Moss
Fernsehserie Frankreich, 2014
Online verfügbar von 28/03 bis 01/03

Regie: Nicolas Rendu

Seit 30 Jahren fasziniert das Supermodel die Modewelt. Aber was Kate Moss wirklich kann, ist feiern!

Hintergrundinfo:
(Fast) die ganze Wahrheit – in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte.


04:38 Sendeschluss

*

Freitag, 29. März 2019


05:00 Wanda – Das Hauskonzert (75 Min.) (HDTV)
Musik Deutschland, 2016
Online verfügbar von 29/03 bis 05/04

Regie: Stefan Mathieu

Die österreichische Band blickt seit ihrem Debütalbum "Amore" von 2014 auf einen kometenhaften Aufstieg zurück. Mit Ohrwürmern wie "Bologna" und "Bussi Baby", aber vor allem mit ihren Live-Qualitäten erspielten sich die Wiener Rocker schnell eine riesige Fangemeinde. Innerhalb eines Jahres wuchsen die Spielstätten der Band von Club- auf Arenagröße an. Nahezu alle Termine ihrer "Bussi"-Tour durch Deutschland und Österreich waren ausverkauft.
Bevor die ersten Headlinerslots auf den großen Sommer-Festivals anstehen, geht es für Wanda nochmal "back to the roots": ARTE schickt Wanda für die Hauskonzert-Reihe direkt zu ihren Fans nach Hause. Diese konnten sich zuvor darum bewerben, das Konzert bei sich auszurichten. Im intimen Rahmen werden die Wiener Rekord- und Herzensbrecher beweisen, dass ihre Songs genauso gut aus 100 wie aus 10.000 Kehlen gesungen klingen. Wanda reihen sich damit in die bunte Folge der ARTE-Hauskonzert-Gäste ein: Panda-Rapper Cro spielte in einer kleinen schwäbischen Gärtnerei, der Berliner MC Fitti in einer Kneipe tief in der Pfalz und die Indie-Helden Maxïmo Park in einer WG in Rostock. Beim ARTE-Hauskonzert heißt es für die Musiker: auftreten, improvisieren und mit jeder Menge Überraschungen, durchknallenden Sicherungen, WG-Wahnsinn und ungenierten Fragen fertig werden. Definitiv ein Konzert-Erlebnis der besonderen Art.


06:15 ARTE Reportage (50 Min.)
Reportage Frankreich, 2018
Wiederholung vom 23.03.


07:05 ARTE Journal Junior (10 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 29/03 bis 05/04


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Hochzeit auf Neapolitanisch
Reportage Deutschland, 2015
Wiederholung vom 16.03.

Regie: Carmen Butta


08:00 10 Winzer, Joachim Król und der Moissonnier (45 Min.) (HDTV)
Von der Loire ins Elsass
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 29/03 bis 28/04

Regie: André Schäfer

Auf ihrer letzten Etappe durch die berühmten Weinanbaugebiete Frankreichs, die sie von der Loire zurück ins Elsass führt, treffen Joachim Król und Vincent Moissonnier in der idyllisch am Ufer der Loire gelegenen Gemeinde Savennières Eric Morgat. Er kultiviert nur eine einzige Rebsorte, die Chenin-Traube.
Die nächste Station des deutschen Schauspielers und des französischen Restaurantbesitzers ist Saint-Bris-le-Vineux in Burgund. Hier leben und arbeiten die Winzer Guilhem und Jean-Hugues Goisot.
Schließlich entdecken Joachim Król und Vincent Moissonnier den besonderen Champagner von Anselme Selosse. Der Winzer hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schwankungen der Natur so präzise wie möglich in die Flaschen zu bringen. Das Ergebnis sind höchst individuelle Champagner mit markantem Charakter, die nur in kleinster Menge produziert werden können.

Hintergrundinfo:
Der Schauspieler Joachim Król und der Restaurantbesitzer Vincent Moissonnier begeben sich auf eine Entdeckungsreise in die landschaftlich schönsten Weinregionen Frankreichs. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe erkunden sie die Geheimnisse der Weinherstellung von zehn ganz besonderen Winzern, die die besten Weine der Welt machen.


08:45 Stadt Land Kunst (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 28.03.

Regie: Fabrice Michelin


09:30 Der Stahlbaron (95 Min.) (HDTV)
Hermann Röchling und die Völklinger Hütte
Dokumentarfilm Deutschland, 2018
Wiederholung vom 26.03.

Regie: Nina Koshofer


11:05 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV, UT)
Bukarest
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 08.03.

Regie: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic


11:50 In der Welt zuhause (25 Min.) (HDTV)
Iran: Das Höhlendorf von Kandovan
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Wiederholung vom 28.02.

Regie: David Perrier


12:15 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Der Traum vom Paradies – Aussteiger auf La Gomera
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 28.03.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 29/03 bis 30/03


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 29/03 bis 28/05
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Las Vegas: Der Trip von Hunter S. Thompson
Schrille Leuchtreklamen, gigantische Spielcasinos, protzige Luxushotels: Das ist Las Vegas! Die perfekte Kulisse für einen halluzinatorischen Trip, wie ihn der amerikanische Journalist Hunter S. Thompson 1971 antrat. Er fuhr mit dem Auto durch die Mojave-Wüste bis in die Stadt der Lichter, Laster und Exzesse. Seine Wahnsinnsreise hielt er in dem Roman "Angst und Schrecken in Las Vegas" fest, dem Hauptwerk des von ihm begründeten Gonzo-Journalismus.

(1): Las Vegas: Der Trip von Hunter S. Thompson
(2): Onsen: Badekultur auf Japanisch
(3): London: Demütigung für die englische Diplomatie


14:00 Mord im Mittsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Morden i Sandhamn
Tod im Fischernetz
Folge 1 von 3
Fernsehserie Schweden, 2010
Wiederholung vom 07.03.
Produktion: Filmlance International, TV4 Sweden, YLE, TV2 Norge, DR

Rollen und Darsteller:
Thomas Andreasson – Jakob Cedergren
Nora Linde – Alexandra Rapaport
Carina – Sofia Pekkari
Jonny Almhult – Andreas Kundler
Krister Berggren – Anders Sparring
Kicki Berggren – Lena Nilsson
Henrik Linde – Jonas Malmsjö

Regie: Marcus Olsson
Produzent: Anders Landström
Drehbuch: Sara Heldt, Thomas Borgström
Musik: Johan Testad
Kamera: Jonas Alarik
Kostüm: Ingrid Sjögren
Redaktion: Virginie Padilla
Schnitt: Bernhard Winkler


14:45 Mord im Mittsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Morden i Sandhamn
Tod im Fischernetz
Folge 2 von 3
Fernsehserie Schweden, 2010
Wiederholung vom 07.03.
Produktion: Filmlance International, TV4 Sweden, YLE, TV2 Norge, DR

Rollen und Darsteller:
Thomas Andreasson – Jakob Cedergren
Nora Linde – Alexandra Rapaport
Carina – Sofia Pekkari
Jonny Almhult – Andreas Kundler
Krister Berggren – Anders Sparring
Kicki Berggren – Lena Nilsson
Henrik Linde – Jonas Malmsjö

Regie: Marcus Olsson
Produzent: Anders Landström
Drehbuch: Sara Heldt, Thomas Borgström
Musik: Johan Testad
Kamera: Jonas Alarik
Kostüm: Ingrid Sjögren
Redaktion: Virginie Padilla
Schnitt: Bernhard Winkler


15:30 Mord im Mittsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Morden i Sandhamn
Tod im Fischernetz
Folge 3 von 3
Fernsehserie Schweden, 2010
Wiederholung vom 07.03.
Produktion: Filmlance International, TV4 Sweden, YLE, TV2 Norge, DR

Rollen und Darsteller:
Thomas Andreasson – Jakob Cedergren
Nora Linde – Alexandra Rapaport
Carina – Sofia Pekkari
Jonny Almhult – Andreas Kundler
Krister Berggren – Anders Sparring
Kicki Berggren – Lena Nilsson
Henrik Linde – Jonas Malmsjö
Signe Brandt – Harriet Andersson

Regie: Marcus Olsson
Produzent: Anders Landström
Drehbuch: Sara Heldt, Thomas Borgström
Musik: Johan Testad
Kamera: Jonas Alarik
Kostüm: Ingrid Sjögren
Redaktion: Virginie Padilla
Schnitt: Bernhard Winkler


16:15 Ein Traum von Baum (55 Min.) (HDTV, UT)
Baumgreise und Stammhalter
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 05.03.

Regie: Henri de Gerlache


17:10 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Elfenbein – Vom Stoßzahn zum Kunstobjekt
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 29/03 bis 27/06

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Elfenbein ist weich und überdauert dennoch Jahrtausende. Seine Färbung ist einzigartig. Schon die ältesten Kunstwerke der Menschheit wurden aus dem Stoßzahn eines Mammuts gefertigt. Auch heute noch ist die Elfenbeinschnitzerei als Handwerk nicht ausgestorben, wie die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade im Odenwald erfahren. Was macht den Werkstoff Elfenbein so außergewöhnlich? In vier Höhlen auf der Schwäbischen Alb wurden bei Ausgrabungen kleine Skulpturen entdeckt. Die mit Steingeräten aus Mammutelfenbein geschnitzten Figuren repräsentieren die weltweit ältesten Objekte beweglicher Kunst. Die größte und spektakulärste Elfenbeinfigur ist der Löwenmensch, ein Fabelwesen aus Tier und Mensch. Elfenbein fasziniert durch seine einzigartige Farbe, Beständigkeit und Oberflächenbeschaffenheit. Heute jedoch steht der Stoßzahn des Elefanten in Verruf. Die Nachfrage nach dem "weißen Gold" führte zu ungezügelter Wilderei und letztlich zur Bedrohung der Afrikanischen Elefanten. Als die Politik Ende der 80er Jahre reagierte und ein weltweites Handelsverbot aussprach, wendeten sich Elfenbeinschnitzer vermehrt alternativen Materialien zu. Vor allem das fossile Elfenbein vom Mammut wird heute genutzt. Welche anderen Ersatzstoffe es noch gibt und wie man sie verarbeitet, finden die "Xenius"-Moderatoren heraus. Gemeinsam mit Lehrlingen der Berufsfachschule für das Holz und Elfenbein verarbeitende Handwerk in Michelstadt im Odenwald versuchen sie sich selbst in dem jahrhundertealten Handwerk.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:35 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Neapel: Leben am Fuße des Vesuvs
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Guy Beauché

Neapel, die drittgrößte Stadt Italiens, wird von zwei aktiven Vulkanen umrahmt. Einer von ihnen ist der Vesuv, der wohl berühmteste Vulkan der Welt: Die Folgen seines Ausbruchs im Jahr 79 nach Christus, der Pompeji, Stabiae und Herculaneum unter einem riesigen Ascheberg begrub, sind in der Region noch heute sichtbar.
Seine legendäre Zerstörungskraft lockt Millionen Touristen an, obwohl die Gefahr noch nicht gebannt ist: Je länger der Vulkan schläft, desto größer wird der Druck und desto explosiver kann der nächste Ausbruch werden. Als 1944 in Europa der Zweite Weltkrieg tobte, brach auch der Vulkan aus. Die Eruption forderte 26 Opfer und machte 12.000 Menschen obdachlos.
Auf der anderen Seite der Stadt befindet sich eine weitere Bedrohung: die Phlegräischen Felder. Durch unterirdische Magmaflüsse und sich erwärmende Gesteinsschichten hebt und senkt sich das Gelände der anliegenden Stadt Pozzuoli – ein seltenes Phänomen. Innerhalb von 15 Jahren hat sich der Erdboden der Gegend gehoben, was sogar zur Evakuierung eines Stadtteils führte.
Doch die knapp eine Million Neapolitaner haben gelernt, mit den unberechenbaren Nachbarn zu leben, aber auch die Ressourcen für sich zu nutzen, wie das vulkanische Tuffgestein. Zusammen mit dem Geologen Vincenzo Albertini besucht Arnaud ein Stollenlabyrinth 40 Meter unter der Stadt, wo das Gestein abgebaut wurde. Alles, was hier fehlt, wurde benutzt, um die Häuser zu bauen. Es ist wie ein Negativabdruck von Neapel.


18:05 Leben mit Vulkanen (30 Min.) (HDTV)
Auvergne: Die Geheimnisse der schlafenden Riesen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 27.03.

Regie: Guy Beauché


18:35 Die Inseln der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Bermuda-Inseln
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Online verfügbar von 29/03 bis 28/04
Erstausstrahlung

Regie: Kristian Kähler

Die Bermudas liegen einsam mitten im Atlantik. Sie sind ein Traumziel. Für viele werden sie es bleiben, denn sie gelten nicht nur als teuer, sie sind es auch. Im Frühling sind die Winterstürme abgeklungen, und es sind noch nicht so viele Touristen da - die Menschen haben Zeit, ihre Türen zu öffnen.
Stadtschreier Ed Christoper heißt die Gäste in der Hauptstadt Hamilton willkommen und führt sie an kleine geheime Orte. Sehr eigene Traditionen sind hier zu entdecken: Tanzbands pflegen ihren Gombey-Tanz und die junge Esmeralda baut historische Schiffe nach und arbeitet als Lehrerin auf einem Segelschulschiff. Meeresbiologin Gretchen Goodbody-Gringley geht auf Jagd nach einem gefährlichen Eindringling: Der Rotfeuerfisch kommt eigentlich von den Philippinnen und treibt jetzt sein Unwesen vor der karibischen Insel. Gouverneur John Rankin, der Stellvertreter der Queen, ist nervös: Als Zivilist und gerade neu im Amt, muss er seine erste Militärparade abnehmen. Die "Peppercorn Ceremony" gibt es seit 200 Jahren und ist eine koloniale Tradition der Briten. Seit dem 17. Jahrhundert gehören die Inseln zur britischen Krone. Damals wie heute sind sie ein wichtiger Brückenkopf nach Amerika.

Hintergrundinfo:
Paradiesisches Meer, Riffe und herrliche Sandstrände: Reiche Amerikaner haben hier imposante Villen gebaut, nur zwei Flugstunden von der amerikanischen Ostküste entfernt. Die Hochzeitsindustrie verkauft Traumhochzeiten am weißen Strand. Der Pfarrer tritt in Bermudashorts auf. Ende April geht die Saison los. Die ersten Kreuzfahrtschiffe legen an und bringen Tausende Urlaubsgäste mit. Mit der Ruhe ist es nun für die nächsten sechs Monate vorbei.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 29/03 bis 30/03


19:40 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Zuhause alt werden – Helfer statt Heim
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 29/03 bis 27/06

Zuhause wohnen bleiben: ein Herzenswunsch fast aller Senioren. Wie kann das gelingen, wenn es ohne Hilfe nicht mehr geht? In den Niederlanden sind die Kommunen gesetzlich verpflichtet, dafür zu sorgen. Ohne ehrenamtliche Helfer ist das nicht zu schaffen. Ein Vorbild für ganz Europa?
In den Niederlanden beginnt die Hilfe für Rentner wie Jan, 93, mit dem sogenannten Küchentischgespräch. Dabei fragt ein Sozialarbeiter nach den individuellen Bedürfnissen: Was geht noch alleine, was nicht? Dann organisiert er ein Netzwerk aus Helfern. Jans Tochter kümmert sich um Wäsche und Garten, die Nachbarin fährt den alten Mann gelegentlich zum Arzt, eine Ehrenamtliche bringt ihm das Mittagessen vorbei, der ambulante Pflegedienst kommt regelmäßig.
So kann der 93-Jährige trotz dreier Herzinfarkte noch immer in der eigenen Wohnung leben - ohne ein Vermögen für die Hilfe ausgeben zu müssen.


Unabhängig, weiblich, stark
20:15 Eine zweite Chance auf Glück (95 Min.) (HDTV)
Une vie après
Fernsehfilm Frankreich, 2018
Produktion: Pierre Javaux Productions, ARTE F
Online verfügbar von 29/03 bis 15/04
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Marion – Emilie Dequenne
Dominique – Frédéric Pierrot
Sophie – Marilyne Canto
Lucas – Laurent Bateau
Jan – Wim Willaert

Regie: Jean-Marc Brondolo
Produzent: Pierre Javaux
Drehbuch: Jean-Marc Brondolo, Emmanuel Mauro, Pierre Javaux
Musik: Bruno Linck
Kamera: Marc Falchier
Kostüm: Thierry Delettre
Szenenbild: Patrick Colpaert
Redaktion: Isabelle Huige
Schnitt: Caroline Descamps

"Wir werden uns trennen, aber mein Mann weiß noch nichts davon." An sich weiß Marion selbst nicht, warum sie das gerade dem ihr wildfremden Dominique in einem Club erzählt. Noch dazu, da es der Geburtstag ihres Mannes Lucas ist, der nur wenige Meter weiter auf der Tanzfläche auf sie wartet. Trotzdem wird dieser Satz, dieser Abend, ihr Leben verändern. Denn endlich wird sie die Kraft haben, nicht nur Lucas, sondern ihr gesamtes altes Leben - das gemeinsame Haus, die finanzielle Sicherheit und vor allem das Familienleben mit Sohn Emile – zu verlassen. Doch wie sehr ihr Auszug ihren Sohn verunsichert, wird Marion erst bewusst, als der 7-Jährige nach der Schule nicht wie verabredet mit ihr in sein neues zweites Zuhause kommen will. Aber auch Lucas ist noch nicht bereit, die Trennung zu akzeptieren. Er liebt Marion immer noch und versucht Emile dazu zu benutzen, dass sie zu ihm zurückkommt. Doch Marions Entschluss steht fest und sie will das geteilte Sorgerecht, wofür sie dringend ein festes Einkommen braucht. Sie nimmt einen Job als Küchenhilfe in einem Restaurant an, ohne sofort zu realisieren, dass ihr neuer Chef der Mann ist, dem sie im Club so unvermittelt ihren Trennungswunsch erzählt hatte. Aber im Gegensatz zu Marion erkennt Dominique in dem Moment, als sie durch seine Restauranttür kommt, in ihr die Frau aus dem Club wieder. Denn Marions Offenheit hatte an diesem Abend Dominiques Augen bezüglich seiner eigenen Ehe geöffnet. Eine Ehe, die feststeckt, obwohl er selbst nach dreißig Jahren seine Frau Sophie immer noch liebt und sich mit ihr nicht nur durch ihre beiden wundervollen Kinder verbunden fühlt. Trotzdem schafft er es kaum noch, Sophie Zärtlichkeit und Zuneigung entgegenzubringen. Durch Marions Anwesenheit in seinem Leben wird Dominique plötzlich die Chance auf einen Neuanfang, auf ein neues Glück bewusst …

Hintergrundinfo:
Mit viel Einfühlungsvermögen gibt "Eine zweite Chance auf Glück" Einblick in die widersprüchliche, aber zutiefst menschliche Gefühlswelt seiner Protagonisten, zwischen Einsamkeit, Angst und der Hoffnung auf einen Neuanfang.
Regisseur Jean-Marc Brondolo begann seine Karriere als Regieassistent am Theater bevor er zum Film wechselte. Für ARTE führte er bei den Filmen "Taxi nach Lappland" (2003) und "Im Herzen der Wüste" (2006) Regie. Es folgte eine Reihe von TV-Serien und weitere Fernsehfilme. "Eine zweite Chance auf Glück" (Originaltitel "Une vie après") wurde auf dem französischen Fernsehfilmfestival in La Rochelle 2018 für das beste Drehbuch und den besten männlichen Darsteller, Frédéric Pierrot als Dominique, ausgezeichnet.


21:50 Jayne Mansfield – Glanz und Elend einer Blondine (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2013
Online verfügbar von 29/03 bis 05/04

Regie: Patrick Jeudy

Am 29. Juni 1967 verstarb Jayne Mansfield im Alter von 34 Jahren bei einem Autounfall. Sie war mit ihrem Verlobten Sam Brody und drei ihrer fünf Kinder auf der Heimreise, als der Chauffeur Ronnie Harrison mit dem blauen Buick Electra in einen Lkw fuhr. Nur die Kinder überlebten. Die Hollywoodschauspielerin, die das Leben so sehr liebte, starb einen frühen Tod. Doch Schlagzeilen machte Jayne, mit richtigem Namen Vera Jayne Palmer, schon lange nicht mehr. Die Schauspielerin mit dem großzügigen Dekolleté und dem hübschen Gesicht setzt alles daran, ein Star zu werden. Sie versteht es, sich in Szene zu setzen und wird schließlich die meistfotografierte Darstellerin in Hollywood: Zwischen 1956 und 1957 werden mehr als 2.500 Fotos in Zeitschriften veröffentlicht. Von der Presse wird sie bald als "blonde Sexbombe" gefeiert. In ihrem ersten Film "Female Jungle" spielt sie eine Nymphomanin. Sie leidet darunter, dass Hollywood sie nur wegen ihrer Kurven zu schätzen weiß und kämpft ein Leben lang gegen ihr Image als dummes Blondchen: Sie will die Heldin eines Films sein, der die wahre Jayne Mansfield zeigt. Dennoch akzeptiert Jayne Mansfield den Schritt von der Filmikone zum Playmate. Sie beschreitet den klassischen Casting-Parcours der Stars und Sternchen und nimmt auch kleine Rollen in der Hoffnung an, endlich entdeckt zu werden. Obwohl ihr schließlich der große Durchbruch gelingt, ist ihr Leben ein ständiger Wettbewerb. Sie liebt Misswahlen und sie verdient damit ihr Geld – genau wie ihr zweiter Ehemann, der zum Mister Universum gekürt wurde. Jayne Mansfield lehnt kein Angebot ab. Marilyn Monroe und Jayne Mansfield – zwei Seiten derselben Medaille. Beide ereilt das Schicksal eines tragischen Todes. Monroe steht auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs als Schauspielerin, wird von allen vergöttert, gilt als klug und nimmt sich trotzdem das Leben. Die fünffache Mutter Jayne Mansfield stirbt bei einem Autounfall, als sie noch um Anerkennung kämpft. Zuletzt nimmt sie LSD, hat selbstzerstörerische Panikattacken und verkörpert auf der Bühne nur noch das Wahrzeichen eines alten Hollywoods. Ihr Leben endet auf den schäbigen Klatschseiten einer Provinzzeitung.

Hintergrundinfo:
Wer würde heute in der Lage sein, Jayne Mansfield auf der Leinwand zu verkörpern? Wie damals Jayne antworteten im Jahr 2014 zahlreiche Frauen auf die Anzeige des Regisseurs Patrick Jeudy, um in Los Angeles bei einem Casting für eine Reality-Show mitzumachen. Die Dokumentation zeigt Ausschnitte aus dem Casting, daneben Filmausschnitte und Archivaufnahmen der echten Jayne Mansfield. Ausgehend von ihrer Biografie gewährt das Porträt auch Einblicke in die Traumfabrik Hollywood der 50er Jahre, die der heutigen in vielem ähnelt. Mehr im Internet unter: cinema.arte.tv


22:45 Tracks (50 Min.)
Magazin Deutschland, 2019
Online verfügbar von 29/03 bis 27/06
Erstausstrahlung

The New South
Rednecks und Mackerrock – dieses Vorurteil gegenüber Rockmusik aus dem Süden der USA ist längst überholt. Der moderne Südstaatenrock ist aufmüpfig, multikulti und kein bisschen konservativ.

(1): The New South
(2): "Tracks"-Plattencheck mit Dendemann

Hintergrundinfo:
In dieser Woche entdeckt "Tracks" den neuen Südstaatenrock der USA. Und Rap-Gott Dendemann gibt sich die Ehre beim Plattencheck.


Unabhängig, weiblich, stark
23:35 Baloise Session 2017: Alicia Keys (65 Min.) (HDTV, UT)
Musik Schweiz, 2017
Online verfügbar von 29/03 bis 28/04

Regie: Roli Bärlocher

ARTE präsentiert mit dem Auftritt von Alicia Keys das Highlight der Baloise Session 2017. Seit ihrem Debütalbum "Songs in A Minor" (2001) ist die New Yorker Musikerin Alicia Keys ein Superstar. Gekonnt vermengt sie R&B, Soul, Hip-Hop, Jazz und sogar Klassik zu einem eigenen, fantastischen Sound, auf den ihre Heimatstadt New York seit jeher einen starken Einfluss hat. Dazu kommen ihre einzigartige Stimme und ihr erstklassiges Klavierspiel. Die Ausnahmekünstlerin hat bislang sechs Alben veröffentlicht sowie 15 Grammys gewonnen und sich dabei stets weiterentwickelt. Der siebte Longplayer ist in Arbeit. Auch abseits von Bühne und Studio ist Alicia Keys nicht untätig und hat unter anderem als Schauspielerin, Bestsellerautorin und Jurorin bei "The Voice" reüssiert, darüber hinaus engagiert sie sich stark im sozialen Bereich, besonders im Kampf gegen Aids. In Basel gibt die Allrounderin ein intensives Konzert in einem intimen Rahmen – mit den stärksten Tracks ihrer Karriere. ARTE zeigt einen Mitschnitt vom November 2017.


00:40 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 29.03.


01:00 Elegie auf einen Leuchtturm (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich / Schweiz, 2013
ARTE / SSR
Online verfügbar von 29/03 bis 05/04

Regie: Dominique de Rivaz

Der plötzliche Verlust eines Menschen konfrontiert uns mit dem Rätsel um die kosmische Unendlichkeit der Existenz. Wie soll man damit umgehen? Sich in den Schmerz einigeln? Oder aufbrechen bis ans Ende der Welt, um dort das Schwindelgefühl am Rande des Abgrunds zu erfahren? Sich von der Trauer überwältigen lassen? Sich mit Leib und Seele ins Unbekannte stürzen?
Eine Begegnung, ein aufgeschnappter Satz oder ein zufällig wahrgenommenes Bild verändern zuweilen unverhofft den vorgezeichnet scheinenden Kurs des Lebens. In einer Zeitschrift entdeckt die Schweizer Filmemacherin Dominique de Rivaz, die um ihren kürzlich verstorbenen Vater trauert, die Fotografie eines vor der Schließung stehenden Leuchtturms im hohen russischen Norden. Er wird für sie zum Symbol der Trauer um den Vater, denn die Tochter fühlt sich ohne die Bezugsperson ihrer Kindheit so orientierungslos wie ein dem Sturm ausgeliefertes Boot.
Am Polarkreis will die Regisseurin ihre Trauerarbeit verrichten. Sie hofft, dort anzukommen, bevor der Leuchtturm für immer abgeschaltet wird und sein Wärter sich ebenso alleine fühlt wie sie selbst. Der Zufall hat ihre Schritte nach Schoina ans Weiße Meer geführt. Eine den Wanderdünen überlassene Geisterstadt, in der ein Dutzend "Sandmänner" verzweifelt die Stellung hält.
Der Leuchtturm ist die Metapher für die aus Kindersicht durch nichts zu erschütternde Figur des beschützenden Vaters. Jetzt steht er alleine und verlassen, von Navigationstechnik abgelöst. Er wird zum Hüter der Vergangenheit, zum ewigen Schrein der Erinnerungen, die einsame Durchreisende an seinem Fuß hinterlegten. Aber auch die äußerste Verzweiflung hat Bruchstellen, und mit unerwarteter Kraft drängt das Leben durch die kleinsten Zwischenräume.
Der Zufall, der sie zum Trauern in die Polarwüste führte, ermöglicht ihr letztlich belebende Empfindungen: der bittere Überlebenskampf der Fauna in diesem feindlichen Klima, das Gelächter sorgloser Kinder und die unbezwingbare Hoffnung der hier Gestrandeten - Lichtblicke in einem Meer der Trostlosigkeit. Die Eindrücke, die sie dazu brachten, sich wieder dem Leben zuzuwenden, möchte Dominique de Rivaz in Form dieses Films mit der Welt teilen.


02:00 Im Bauch von Palermo (50 Min.) (HDTV, UT)
Der Ballarò-Markt
Dokumentationsreihe Deutschland / Italien, 2017
Wiederholung vom 22.03.

Regie: Stefano Tealdi, Manuela Di Pisa


02:50 Meine Stadt (30 Min.) (HDTV)
Lyon
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 29/03 bis 27/06

Regie: Mic Thiemann

Der Wiener Architekt Jakob Dunkl ist begeistert von architektonischer Kreativität. Diese Folge führt ihn nach Lyon, dessen historische Altstadt bereits zum Weltkulturerbe gehört. Aber an anderen Stellen bauen berühmte Architekten an der Umgestaltung des Stadtbildes. Eine ehemalige Industriestadt, die sich neu erfindet und an der urbanen Erneuerung arbeitet. Dunkl spricht mit den Kreativen über den Mut, das Gesicht Lyons an bedeutenden Stellen zu verändern. Eine vitale Stadt zwischen baukulturellem Erbe, städtebaulichen Jahrhundertprojekten und architektonischen Landmarken.
Sein Streifzug beginnt beim Musée des Confluences, einem futuristischen Luftschloss aus Stahl, Glas und Beton. Dunkl spricht dort mit dem Wiener Kollegen Wolf D. Prix vom Architekturbüro Coop Himmelb (l)au über fliegende Architekturen und Kampfflugzeuge. Das ehemalige Industrieareal La Confluence war früher ein Unort. Heute entsteht hier ein ganz neuer Stadtteil. Mittendrin baute die Architektin Odile Decq ein Bürogebäude und gründete eine innovative Architekturschule. Und am Ende seiner Reise besucht Dunkl das radikale Kloster La Tourette von Le Corbusier. Mit dem Dominikanerbruder Marc Chaveau diskutiert er über Atheismus, Atmosphäre und menschliche Architektur.


03:20 Meine Stadt (25 Min.) (HDTV)
Antwerpen
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 29/03 bis 27/06

Regie: Mic Thiemann

Der Wiener Architekt Jakob Dunkl ist begeistert von architektonischer Kreativität. In der aktuellen Episode erkundet er die flämische Metropole Antwerpen, um der Frage nachzugehen, wie sich die Hafenstadt in behutsamem Tempo revitalisiert. Seine architektonische Expedition führt ihn in historische Hafendocks, zu einem ehemaligen Güterbahnhof und in einen Kunstpark. Überall begegnet er kompetenten Gesprächspartnern, die Antwerpen nachhaltig verändern. Dunkl erlebt ungewöhnliche Baukultur und eine Stadt, die zwischen Hafen und alten Industrieanlagen neue Lebensräume für ihre Bewohner schafft. Wo früher in Antwerpen Lagerhäuser und Speicher waren, steht heute das Museum aan de Stroom – kurz MAS. Der Architekt Willem Jan Neutelings erläutert Jakob Dunkl, warum der Museumsturm ein Magnet für Bürger und Touristen geworden ist. Aus einem ehemaligen Eisenbahndepot ist heute eine Sportstätte für alle Antwerpener geworden. Dunkl trifft den Architekten Carl Verdickt, der sehr behutsam eine Landmarke in einem heterogenen Umfeld geschaffen hat. Der Abschluss seines Streifzugs führt ihn in eines der ältesten Freilichtmuseen der Welt. Im Middelheimmuseum stehen mehr als 200 Skulpturen. Mit der Direktorin Sara Weyns diskutiert Jakob Dunkl über die enge Beziehung von Architektur und Bildhauerkunst.


03:45 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 30/03 bis 29/05
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:30 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Andy Warhol
Fernsehserie Frankreich, 2014
Online verfügbar von 29/03 bis 02/03

Regie: Nicolas Rendu

Andy Warhol hat Alltagsgegenstände zu Kunst gemacht. Für ihn waren Supermärkte wie Museen …

Hintergrundinfo:
(Fast) die ganze Wahrheit – in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte.


04:33 Sendeschluss
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
arte – Programminformationen
13. Woche – 23.03. bis 29.03.2019
ARTE G.E.I.E.
4, quai du Chanoine Winterer
BP 20035, 67080 Strasbourg Cedex, Frankreich
Service:
Postanschrift: ARTE G.E.I.E. Zuschauerdienst
Postfach 1980, 77679 Kehl am Rhein
Zuschauertelefon (Deutschland): 0180/500 24 88
Zuschauerfax: 0033-3/88 14 21 60
Internet: www.arte.tv


veröffentlicht im Schattenblick zum 15. März 2019

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