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ARTIKEL/664: Vom Zaubern - Aus dem Alltag einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Soziale Psychiatrie)


Soziale Psychiatrie Nr. 177 - Heft 03/22, Juli 2022
Rundbrief der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.

Vom Zaubern
Aus dem Alltag einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Von Marie Lohr


Anfragen

"Wir können nicht mehr!"
Wenn sich Menschen bei mir melden, sind sie meist am Ende ihrer Kapazität angelangt. Ich erlebe hochbelastete Familien, Alleinerziehende, Jugendämter, Projekte.
"Kennen Sie die Angst, in Trümmern nach Leben zu suchen?", fragt ein Vater, der in Afghanistan war.
"Kennen Sie die Halbwertzeit von Uran!?", fragt mich ein hochbegabter Jugendlicher, der nicht mehr schlafen kann.
"Wie, ein Baby? Wieso sollte ein Baby Therapie brauchen?", fragt mich ein Freund, der an der Uni forscht.
Ich soll "Russinnen und Russen" in Akuttherapie nehmen, die von Mitschülern verprügelt werden. Ich soll "kriegstraumatisierte Ukrainerinnen und Ukrainer" behandeln, Kinder aus Tschetschenien, Syrien, Iran. Ich soll Kinder heilen, die sexuell missbraucht werden. Ich soll Kinder diagnostizieren, die aus einer Vergewaltigung entstanden sind. Ich soll Gutachten für eine Geschlechtsumwandlung schreiben. Ich soll bescheinigen, dass Väter keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben dürfen. Ich soll Dyskalkulie wegmachen. Das Spektrum ist groß, weil wir 0- bis 21-Jährige behandeln. Doch nicht für jede und jeden kommt eine ambulante Richtlinienpsychotherapie infrage. Die Behandlungsvoraussetzungen müssen erfüllt sein.


Procedere in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Derzeit sind die Verhaltenstherapie, die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie als Kassenverfahren für den Kinder-und-Jugendlichen-Bereich zugelassen. Ob auch die Systemische Therapie für Kinder und Jugendliche hinzugenommen wird, bleibt abzuwarten.
In der Sprechstunde kann jede und jeder vorstellig werden, es braucht keine Überweisung, nur die Versichertenkarte. Scheint das Verfahren geeignet, finden anschließend probatorische Sitzungen und die Testdiagnostik statt. Sollte es eine Indikation und freie Kapazität geben, schließt sich eine Akut-, Kurz- oder/und Langzeittherapie mit einem festgelegten Stundenkontingent an. Bis zu einem bestimmten Alter ist der Einbezug von Bezugspersonen unumgänglich. Jede Stunde muss protokolliert, im Abrechnungsprogramm eingetragen und im Archiv verwaltet werden. Ich muss Anträge und Zusammenfassungen schreiben, Tests auswerten und all die Bürokratie erledigen, die Ihnen auch bekannt ist. Fortbildungen und Qualitätszirkel sind verpflichtend, Supervision auch.


Tagesprotokoll Telefonsprechstunde

Obwohl ich nur eine Stunde Telefonsprechstunde anbieten müsste, mache ich sie zwei Mal wöchentlich von 7:30 Uhr bis 8:30 Uhr. Schon ab um 7 Uhr klingelt das Telefon.
"Hallo, Frau Lohr, wollt nur Bescheid geben, Finn hat Corona, wir sind in Quarantäne. Meinen Sie Videostunde, oder Ausfall?"
"Morgen, Frau Lohr, kann ich Säugling schicken? Obstipation!"
"Ja, hallo Frau Lohr. Ich habe herausgefunden, dass unsere Tochter Pornos auf dem Handy hat. Ich hab Ihnen doch neulich schon von meinem Verdacht erzählt ..."
"Tach, was is'n jetzt mit de Bescheinigung, dass meen Sohn nich in de Schule will?"
"Ja, g-u-t-e-n Morgen, ich wollte nur mal fragen, kennen Sie sich auch mit Spielesucht aus?"
"Guten Morgen, Frau Dr. Selling hat gesagt, wir sollen uns bei Ihnen melden. Also Imanuelle wiegt jetzt noch 31 kg. Die Ärztin meint, wir versuchen es noch eine Woche ambulant. Sie könnten uns da beraten wegen der Anorexie?"
"Ja, guten Morgen. Mein Name ist Komplewski. Ich bin Vormünderin und möchte gerne, dass Saskia - Gewalt, Verwahrlosung, reaktive Bindungsstörung - bei Ihnen vorstellig wird. Die Unterlagen gebe ich alle in Kopie mit. Frau Schwenken, die Leiterin des Kinderhauses, begleitet Saskia dann."
"Ja, guten Morgen." (Hüsteln) "Also, mein Sohn verbraucht an einem Tag 200 Liter Wasser, er wäscht sich auch zusätzlich noch zig Mal die Hände und wechselt minütlich seine Kleidung. Das geht so nicht mehr! Sie müssen ihm sagen, dass er mit dem Quatsch aufhören soll! Ich schicke ihn morgen vorbei!"
"Hallo, Frau Lohr. Helferkonferenz Mittwoch 10 Uhr. Wär' super, wenn Sie auch kommen!"
"Morgen, unser Sohn hat einen Suizidversuch hinter sich. Er braucht dringend Therapie!"


Stündlicher Wechsel der Patientinnen und Patienten

8:50 Uhr Max - "Am liebsten würde ich ihn auf den Balkon stellen und die Tür zumachen"
Die Mama klingelt zaghaft. 9 Uhr wäre Stundenbeginn. Ich schiebe an der geöffneten Tür kurz meine Maske zur Seite und lächle. "Psst, er schläft!" Leise fährt sie den Wagen herein. Kommunikation über die Augen, denn die Maske verdeckt die restliche Mimik, die Babys so dringend für das Affektlernen bräuchten. Mäxchen liegt zu dick eingepackt, umrahmt von vielen Kissen im Wagen mit funktionalen Rädern. Dann, ein Ton, ein nächster, monotones Schreien - laut, schrill, eindringlich, zehrend. Jeder Muskel der Mama spannt an. Angst, Verzweiflung machen sich in ihr breit. Ich soll ihn ihr endlich abnehmen. Ich könnte es, wäre aber nicht gut. Ich stelle mich neben sie, meine Stimmlage ist leicht erhöht, ich spreche verlangsamt mit prototypischer Melodik und Mimik, und gebe dem Kind eine Sprechstimme. Auf: "Was hast du denn?", kann ein Baby nicht antworten. Ich kann versuchen, es der Mama nahezubringen. Aber so, fast blau vom Schreien, hat Max nichts Kindliches mehr. Die Mama nimmt Max heraus, legt ihn auf dem Teppich ab, er verstummt und bewegt das Köpfchen in Richtung Licht. Da, ein Lächeln. Ich schnappe es auf und stelle es beiden zur Verfügung: Dialogabstand, Grußreaktion. Max ist im Alter der personenunterscheidenden Ansprechbarkeit, Bindung entsteht in Etappen. Er ist sozial responsiv und braucht es von uns. Die Eltern sollen Schritt für Schritt zur mentalen Repräsentanz in ihm werden.
Die Stunde ist zu Ende, Mama muss Mäxchen noch wickeln, ihn und sich anziehen. Ich fühle mich schlecht, die Zeit so penibel im Blick behalten zu müssen. 10 Uhr kommt das nächste Kind.

11 Uhr Elterngespräch
Die Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen ist eine der zentralsten und nicht ganz einfachen Aufgaben: Nicht die Therapeutin der Eltern zu werden, aber sie für die Bedingungen zu sensibilisieren und in ihnen einen Prozess anzustoßen, der sie das Kind anders sehen und unterstützen lässt. Autonomie und Bezogenheit - eine lebenslange Aufgabe! Auch in ihnen wird unbewusstes Material aktiviert, vor allem aber Schuldgefühle. Zur Arbeit mit dem Grundkonflikt des Kindes braucht es die Mehrgenerationsperspektive. Unbewusste Delegationen, Parentifizierungen, Kollusionen, abgewehrte Trauerprozesse, Familienmythen, Vermächtnisse, Loyalitäten, Verdienst- und Schuldkonten bis hin zu lang gehüteten Familiengeheimnissen werden versteh- und veränderbar. Handelt es sich um ein Pflege- oder Adoptivkind, geht es um Ähnliches, und auch in Einrichtungen tauchen unbewusste Übertragungsprozesse auf den/die Klient/in auf.

Mittagspause
Notizen. Suppe und Brötchen. Sand aufsaugen. Briefkasten leeren, E-Mails checken, Unterlagen raussuchen. Telefonat: Unser Podcast zu Systemsprengern ist bei Audible erschienen. Zeitmanagement - das A und O in einer Praxis.

13:30 Uhr Jason - "Wenn ich ein Roboter bin, kann ich alles!"
Jason war in der Kita eines der Kinder, die Ihnen als "Systemsprenger" bekannt sind. Auch bei mir hinterließ der Junge ein Schlachtfeld. Eine Begegnung - lange nicht möglich! Aber dann: Wir haben es geschafft, gemeinsam! Jason wurde beschulbar und "gehört zu den Leistungsträgern seiner Klasse". Ich höre noch heute meine innere Stimme: "Nur Gutes hinein, kein autoritärer Ton! Irgendwas wird zu ihm durchdringen, irgendwann." Das Trampolin wurde als "Rampolin" zum intrauterinen Raum. Wir holen es gemeinsam ins Therapiezimmer, sind ein eingespieltes Team mit einer Binnenkommunikation. Jason krabbelt darunter. Die gelbe Decke lässt warmes Licht hinein. Jason sieht von innen im Außen meine Silhouette, so behält er die Kontrolle und wird nicht von destruktiven Introjekten übermannt. Ein Händchen drückt sich zaghaft von innen gegen die Sprungmatte. Ich erwidere sanft mit meiner Hand seine Suche - so, dass Jason mich spürt. Er soll den Kontakt, nicht Druck spüren. Ich darf ihn nicht bedrängen, bleibe aber Hüterin der Szene. Seine Hand wandert, meine synchron mit.

14:30 Uhr Sofie - "Wo ist zu Hause?"
Damals: Sofie klingelt nicht, auch spricht sie nicht. Den Blick auf den Boden gerichtet, stellt sie zaghaft ihre Schuhe in Reih und Glied auf die Plastikablage. So, wie Sofie nichts falsch machen will, suche auch ich nach passenden Worten: "So ein Matsch heute, was, Sofie? Ja, genau, dafür ist die robuste Ablage. Darauf kann man seine Regenschuhe stellen. Du bist sehr umsichtig!" Eine direkte Ansprache im Du wäre noch viel zu intrusiv.
Sofie ist blass, in ihrem Gesicht fehlt die Mimik. Sie soll auf die Förderschule. Aber immer wieder spüre ich, dass dieses 11-jährige Kind klug ist. Die Tests, die man im Förderausschussverfahren mit ihr machen wollte, hat sie "verweigert".
Heute: Sofie steht kurz vor dem Abitur. Gerne will sie Architektin werden, liebt es, Gebäude mit Gärten zu zeichnen und mit Tieren in der Natur zu sein. Sofie wurde von ihrer Mutter im Krankenhaus gelassen, kam zu Pflegeeltern. Beide nahmen sich das Leben. Ein Heim hielten die Jugendamtsmitarbeiterinnen nicht für passend. Eine liebe Familie nahm das Mädchen auf. Aber da hatte sich Sofie schon entschieden, nicht mehr zu sprechen. Eine Täter-Opfer-Konstellation war entstanden. Ein langer Prozess mit vielen kleinen und großen Ereignissen liegt nun hinter uns - und vor Sofie ein ganzes Leben.

15:30 Uhr Tim - "Ich schlag dem die Fresse ein!"
"Hallo Frau Lohr!" Tim setzt routiniert die schwere Schulmappe ab. Er braucht mehr als eine Stunde mit dem Bus - für 50 Minuten Therapie. Tim ist immer pünktlich. Die Frühlingssonne hat dem robusten Jungen wieder Sommersprossen auf die Nase gemalt. Ich bin angerührt. Er kommt ganz nahe, hält inne, als wollte er mich zur Begrüßung drücken. Sein Gesicht verrät mir: Scheißtag.
"Scheißtag!?"
"Nö!"
"Ah, aber um die Sommersprossennase herum sehe ich doch so was wie ... die können mich mal!?"
"Ja. Nö, na ja, vielleicht so ein bisschen!"
"Wer denn, wer d-e-n-n, was denn?"
Tim braucht 20 Minuten, bis er mir erzählen kann, dass "der doofe Hausmeister" die Scheibe im Jungenklo noch nicht repariert hatte, obwohl Tim ihn schon fünf Mal drauf hingewiesen hatte. Als er sie selbst rausnehmen wollte, damit sich niemand verletzt, sei sie zerborsten. Nun würde er einen Eintrag bekommen und Papa müsse diese "dumme Drecksscheibe" bezahlen. Mit angsteinflößender Kraft donnert Tim die Klebe-Dart-Bälle gegen die Tür. Er schafft es nicht, diese Ungerechtigkeiten auszuhalten und sich selbst zu regulieren.
"Tim, stopp! Wir können gerne gucken, wie du dich abreagieren kannst, aber das ist zu doll! Da habe ich Angst, dass hier etwas zu Bruch geht. Tim, hörst du mich, schau' mich bitte an!"
Ich muss näherkommen, ihn direkt anschauen. Seine Augen haben etwas Glühendes wie von einer Wildkatze. Für einen Moment denke ich: Gleich holt er aus. Aber Tim wirft sich in den Sessel. Ein verwirrendes Gemisch aus Lachen, Weinen, Schreien entsteht. Ich habe Angst vor Tim. "Biete ihm was an, komm ihm nicht zu nahe, bleib' nicht zu weit weg!", sagt mir meine innere Stimme. Pause - sanfte Ansprache - Pause - Ansprache. Ich rolle ihm den "Corona-Ball" entgegen. Den haben wir schon mehrfach gemeinsam repariert. Das ist so ein ekliger Glibber-Gel-Ball mit Noppenhärchen. Die stellen sich auf und legen sich wieder. Tim schaut mich an. Ein Lächeln, er rollt den Ball zurück. Es wird ein Pingpong, ein Volleyballspiel daraus.
Tim schläft allein im Wald. Seine Hängematte befestigt er am Baum, weitere Utensilien hat er mit Sorgfalt nach Funktionalität ausgesucht. Tims Mutter ist Alkoholikerin. Sein Vater brachte ihm das Angeln bei, bis er einen Unfall hatte. Tim lebt mit Papa bei den Großeltern. Obwohl er ein super Schüler ist, hat er Versagensängste und traut sich nicht aufs Gymnasium.

17:30 Uhr Vicky - "Alles schick, Frau Lohr!"
Vicky behandle ich "störungsspezifisch" mit der PIM, einer psychoanalytisch-interaktionellen Methode. Vicky war auf dem besten Weg, eine Drehtürpatientin zu werden, mit fünfzehn. Die Überzeugung, "nichts wert zu sein", ließ sie Drogen und Alkohol konsumieren, ihren Körper anbieten. Als ich, weil der Rahmen so wichtig ist, Vicky authentisch konfrontierte, dass Therapie kein Alibi ist und ich auf Schule bestehe, wollte sie mich "auf einen Schaschlikspieß stecken" und abbrechen. Sie oszillierte zwischen Gut/Böse-Konfusionen, schädigte sich immer wieder selbst, aber gab nie auf! Heute studiert Vicky und schreibt Hausarbeiten wie "Wohnregeln für Klient*innen mit Borderline-Störung". Ich habe großen Respekt vor Vicky, wie sie kämpft und nicht zurückgeht.

Am Ende des Tages
So vieles mehr gäbe es zu berichten. Von Kindern, die Grenzen überquerten. Von missbrauchten Kindern, die zu den Tätern zurückwollten. Vom Münchhausen-by-proxy. Von Kindern, die überlebten, obwohl sie keine Chance hatten. Von Jugendlichen, die sich "fett" finden, von denen, die eine Operation wollen. Das gesamte Spektrum des ICD-10/11 könnte ich aufzählen, und es bräuchte eigentlich nur eine Diagnose: die Anpassungsstörung F 43.2. Oft endet der Tag erst 21:30 Uhr.


Zauberstäbe

Was hilft, ist das Verstehen, Einordnen, das Teilen mit lieben Menschen, die mich begleitet, unterstützt und nicht vergessen haben, auch wenn ich immer wenig Zeit habe! Ihre zur Einweihung gebastelten Kinderherzen, die Natur, Beziehungen und Struktur stärken mich, das Unaussprechbare zu halten, schwingungsfähig zu bleiben und vielleicht den Kindern und ihren Familien zu helfen. Das aber eben nicht allein. Wir brauchen ein Netz, in das sich Kinder sanft fallen lassen können.
Und manchmal helfen die Zauberstäbe! Besonders der knöcherne von Harry Potter, der silberblaue von Anna und Elsa, der pinke oder der silbrige Glitzer-Gel-Stab von Netto. Vielleicht probieren Sie es auch einmal ... Jedes Kind hat seine Geschichte ... Sie - ich - wir auch.



Frau Lohr heißt eigentlich nicht Marie Lohr. Alle Namen sind frei erfunden und stimmen mit keinem Namen aus der Praxis überein. M.L. ist niedergelassen in eigener Praxis und arbeitet als Supervisorin, Lehrende und im Ausschuss einer Kammer mit. Sie hat verschiedene Artikel geschrieben und arbeitet gerade an einem Buch.

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Quelle:
Soziale Psychiatrie Nr. 177 - Heft 03/22, Juli 2022, Seite 7-9
veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Redaktion
Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.
Zeltinger Str. 9, 50969 Köln
Telefon: 0221/51 10 02, Fax: 0221/52 99 03
 
Erscheinungsweise: vierteljährlich, jeweils zum Quartalsanfang
Bezugspreis: Einzelheft 10,- Euro
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veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 31. Januar 2023

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