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JUSTIZ/8053: Kriminalität und Rechtsprechung - 06.02.2019 (SB)


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Umweltaktivisten wegen Besetzung von Braunkohlebaggern in U-Haft

18 der am Dienstag in den Braunkohletagebauten Jänschwalde und Welzow-Süd in Gewahrsam genommenen Baggerbesetzer sind nach Angaben des Amtsgerichts Cottbus für maximal zwei Monate in Untersuchungshaft gekommen. Zwei Männer und drei Frauen von den insgesamt 23 Umweltaktivisten kamen frei, nachdem sie Angaben zu ihrer Person gemacht hatten. Alle anderen hatten sich nicht geäußert. Der Tagebaubetreiber, das Bergbau- und Energieunternehmen Leag, wirft den Aktivisten unter anderem Hausfriedensbruch vor. Die Umweltaktivisten fordern einen Kohleausstieg sofort und nicht erst in zwanzig Jahren, wie es die Kohlekommission der Bundesregierung vorgeschlagen hat. An den Baggerbesetzungen am Montag waren Aktivisten von Robin Wood und des Aktionsbündnisses Ende Gelände beteiligt.

6. Februar 2019


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