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JUSTIZ/8131: Kriminalität und Rechtsprechung - 25.04.2019 (SB)


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Deutsche Bank händigt angeblich Trump-Unterlagen aus

Die Deutsche Bank soll damit begonnen haben, der Strafverfolgungsbehörde in New York Unterlagen zu ihrem Kunden Donald Trump auszuhändigen. Das meldete der Nachrichtensender CNN. Die Bank und die Staatsanwaltschaft äußerten sich nicht zur Sache. Ein Sprecher der Deutsche Bank erklärte am Mittwoch, das Geldinstitut kooperiere bei autorisierten Untersuchungen. Laut CNN stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen der Staatsanwaltschaft das Trump-Hotel in Washington, Hotels in Miami und Chicago sowie der Versuch der Übernahme des American-Football-Teams Buffalo Bill sowie eventuelle Geldgeschäfte Trumps in Rußland. Die Deutsche Bank soll dem Immobilienmagnaten und Pleitier Kredite in Milliardenhöhe gewährt haben. Die New York Times schreibt, die Bank sei über lange Zeit das einzige Geldinstitut gewesen, mit dem Trump noch bedeutende Geschäfte abwickeln konnte. Zu Beginn seiner Amtszeit als US-Präsident soll Trump bei der Deutschen Bank mit rund 300 Millionen Dollar verschuldet gewesen sein.

25. April 2019


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