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KULTUR/8084: Sprache, Kunst und Medium - 26.05.2019 (SB)


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"Fusion"-Veranstalter setzen sich durch

Nach zähen Verhandlungen konnten sich die Veranstalter des alternativen "Fusion"-Festivals in Lärz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) mit ihren Einwänden gegen die Einrichtung einer Polizeiwache auf dem Festgelände durchsetzen. Das habe schließlich 20 Jahre lang bestens funktioniert, da das Fusion-Management jeweils sein eigenes Krisennetzwerk eingerichtet hatte.

Am Samstag beschloß der Landtag in Schwerin, es bei der bisherigen Regelung zu belassen. Die Partei die Linke hatte sich mit der Forderung nach einer "minimalinvasive Sicherheitslösung" den Veranstaltern angeschlossen und wie bisher auf dem Gelände weder eine ständige Wache noch "anlaßlose" Polizei-Streifen" für nötig befunden, wie NDR MV berichtete.

Ursprünglich wollte die Polizei mit 1000 uniformierten sowie zivilen Beamten, Räumungs- und Wasserwerfern anrücken. Für die Ordnungskräfte bleibt wie in den letzten Jahren der anlaßbezogene Zugang, wenn diese von den Veranstaltern gerufen werden.

Wie im vergangenen Jahr erwarten die Veranstalter des Kulturevents zwischen dem 26. bis 30. Juni etwa 70.000 Besucher.

26. Mai 2019


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