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ARTENSCHUTZ/353: Atempause für die Streifenhyäne - CITES-Abkommen schützt seltene Art künftig besser vor Ausbeutung (NABU)


Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. - Pressedienst, 4. Dezember 2025

Atempause für die Streifenhyäne

CITES-Abkommen schützt die seltene Art künftig besser vor Ausbeutung


Berlin/Samarkand - Mehr Schutz für die Streifenhyäne: Auf der Weltartenschutz-Konferenz in Samarkand wurde die Art heute in den Anhang II des CITES-Abkommens aufgenommen. Damit bleibt der internationale Handel zwar möglich, wird aber strenger reguliert.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: "Das verschafft der Streifenhyäne eine dringend benötigte Atempause und schützt sie besser vor weiterer Ausbeutung. Der NABU hat lange für einen besseren Schutz der seltenen Art gekämpft. Bedauerlich ist, dass der Antrag auf den stärksten Schutz durch Anhang I knapp und vor allem durch das Nein der EU gescheitert ist - während nahezu alle Länder, in denen die Streifenhyäne vorkommt, dafür gestimmt haben. Gleichzeitig wurde bei den Verhandlungen deutlich, wie lückenhaft die Datenlage zu dieser Art weiterhin ist. Es braucht global mehr Forschung zu Handelsströmen, sowie zu lokalen und nationalen belastbarer Populationsdaten. Der NABU setzt sich dafür bereits in Tadschikistan ein, wo die Art als stark gefährdet gilt."

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Quelle:
NABU Pressedienst, 04.12.2025
Herausgeber:
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
Pressestelle
Charitéstraße 3, 10117 Berlin
E-Mail: presse@NABU.de
Internet: www.NABU.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 5. Dezember 2025

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